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Kita-Brückenjahr und Vorschule zur Vorbereitung auf die Schuleintrittsphase im Vergleich

Eine empirische Untersuchung transitionsbedingter Unterschiede in der Entwicklung von Erstklässlern

Title: Kita-Brückenjahr und Vorschule zur Vorbereitung auf die Schuleintrittsphase im Vergleich

Bachelor Thesis , 2016 , 47 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Kirsty Wegener (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
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Summary Excerpt Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es, das soziale und emotionale Befinden von Hamburger Erstklässler und Erstklässlerinnen sechs Monate nach ihrer Einschulung in Abhängigkeit von der zuvor besuchten Institution miteinander zu vergleichen. Vergleichsreferenz wird der jeweilige vorschulische Besuch der Kinder sein: das sogenannte Kita-Brückenjahr beziehungsweise die Vorschulen der Grundschulen in Hamburg.

Hierzu werden zunächst im theoretischen Teil der vorliegenden Arbeit (Kapitel zwei) die definitorischen Grundbegriffe von Transitionen dargelegt und verschiedene Modelle von Übergängen vorgestellt und analysiert. Anschließend erfolgt eine Gegenüberstellung der institutionellen Konzepte frühkindlicher Förderung in Hamburg: die Vorschule und das Kita-Brückenjahr. In Anlehnung an diese Ausführungen werden nachfolgend der aktuelle deutsche Forschungsstand über vorschulische Institutionen, elterliche Unterstützung und geschlechtsgetrennten Unterricht aufgezeigt.

Grundlage der empirischen Arbeit ist die quantitative Erhebung des emotionalen und sozialen Befindens von Erstklässlern im Übergangsprozess an insgesamt vier Hamburger Grundschulen. Das genaue Vorgehen wird im dritten Kapitel erläutert und die Ergebnisse anschließend in Kapitel vier präsentiert und analysiert, um sie daraufhin einer Diskussion zu unterziehen und zu reflektieren. Mit einem kurzen, persönlichen Fazit in Kapitel sechs endet diese Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Definition und Modelle von Transitionen

2.1.1 Das transaktionale Stressmodell nach LAZARUS

2.1.2 Das Modell der kritischen Lebensereignisse von FILIP

2.1.3 Das Transitionsmodell nach GRIEBEL und NIESEL

2.2 ... denn „Ein Schulkind wird man nicht über Nacht“ ...

2.2.1 Das Vorstellungsverfahren für 4,5 jährige Kinder in Hamburg

2.2.2 Das Konzept der Hamburger Vorschulen

2.2.3 Das Konzept des Hamburger „Kita-Brückenjahres“

2.3 Forschungsstand

2.3.1 Studien zu Institutionen der Vorschule und Kindergarten

2.3.2 Studien zur elterlichen Unterstützung

2.3.3 Studien zum geschlechtsabhängigen Unterricht

2.4 Fragestellung und Hypothesenbildung

3. Methode und Durchführung

3.1 Durchführung der Studie

3.2 Fragebogenkonstruktion

3.3 Beschreibung der Stichprobe

3.4 Methodisches Vorgehen

4. Ergebnisse

4.1 Skalenbildung

4.2 Institutionell bedingte Unterschiede bei sozialen und emotionalen Aspekten des Grundschulübergangs (Hypothese 1)

4.3 Durch das Alter beim Start der Fremdbetreuung bedingte Unterschiede bei sozialen und emotionalen Aspekten des Grundschulübergangs (Hypothese 2)

4.4 Geschlechtsspezifische Unterschiede bei sozialen und emotionalen Aspekten des Grundschulübergangs (Hypothese 3)

5. Diskussion

5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse

5.2 Kritische Reflexion

6. Persönliches Fazit

7. Literatur

8. Anhang

Anhang 1: Fragebogen Eltern

Anhang 2: Fragebogen Lehrer

Anhang 3: alle eingesetzten Skalen inklusive der dazugehörigen Items

Zielsetzung und Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, das soziale und emotionale Befinden von Hamburger Erstklässlern sechs Monate nach der Einschulung in Abhängigkeit von der zuvor besuchten Institution (Kita-Brückenjahr oder Vorschule) zu vergleichen und mögliche Unterschiede im Übergangsprozess empirisch zu untersuchen.

  • Vergleich zwischen Kita-Brückenjahr und Hamburger Vorschulkonzept
  • Analyse der emotionalen und sozialen Bewältigung des Grundschulübergangs
  • Einfluss des Alters bei Fremdbetreuungsbeginn auf das kindliche Selbstkonzept
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede in der schulischen Integration
  • Anwendung des Transitionsmodells nach Griebel und Niesel

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Das transaktionale Stressmodell nach LAZARUS

Das transaktionale Stressmodell von Lazarus (1995) ist ein in der Psychologie angewandtes und akzeptiertes Modell zur näheren Betrachtung und Beschreibung von Stressprozessen. Dem Modell liegt „eine Wechselwirkung von Situation und Person zugrunde [und] beruht auf der Einschätzung der jeweiligen Person, dass die jeweilige Person-Umwelt-Beziehung entweder herausfordernd, bedrohlich oder schädigend“ (Schwarzer, 2004, S. 153) betrachtet.

Dabei gliedert Lazarus (1995) die individuelle Einschätzung der Situation in primäre und sekundäre Bewertungen (vgl. S. 212f). Die primäre Einschätzung fragt nach der Bedeutung, die dieses Ereignis für die Person hat. Diese kann entweder irrelevant, positiv oder stressend bewertet werden (vgl. Krohne, 1997, S. 268). Eine irrelevante oder positive Bewertung der Situation führt zu keiner Stressreaktion und kann zudem einen positiven Affekt zur Folge haben (vgl. Krohne, 1997, S. 268). Eine als stressend eingeschätzte Situation, unterteilt Lazarus (1995) weiter nach den Kriterien „Schädigung/Verlust, Bedrohung oder Herausforderung“ (S. 212).

Neben der primären gibt es noch die sekundäre Einschätzung der Situation, bei der das Individuum bewertet, welche vorhandenen Ressourcen ihm zur Verfügung stehen, um die Situation zu bewältigen (vgl. Lazarus, 1995, S. 212f). Wichtig bei diesem transaktionalen Stressmodell ist das Wissen darum, dass das Individuum jede Situation subjektiv nach der eigenen Erwartung des Ausgangs einschätzt, bewertet und daraus resultierend ein bestimmtes Stresslevel aufweist (vgl. Lazarus, 1995, S. 204).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Grundschulübergangs ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Befindlichkeit von Erstklässlern in Abhängigkeit von ihrer vorschulischen Betreuung zu untersuchen.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Transition sowie zentrale psychologische Erklärungsmodelle (Lazarus, Filip, Griebel/Niesel) und beschreibt die Hamburger Konzepte Kita-Brückenjahr und Vorschule.

3. Methode und Durchführung: Hier werden das methodische Vorgehen, die Konstruktion des Elternfragebogens sowie die Beschreibung der Stichprobe und die Durchführung der Querschnittserhebung dargelegt.

4. Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die deskriptiven Auswertungen sowie die Hypothesenüberprüfungen mittels t-Tests und Korrelationsanalysen bezüglich der institutionellen, altersbedingten und geschlechtsspezifischen Unterschiede.

5. Diskussion: Dieser Teil ordnet die Ergebnisse in den theoretischen Kontext ein, reflektiert die Signifikanz der Daten und diskutiert die Einschränkungen sowie die methodische Validität der Studie.

6. Persönliches Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung, die betont, dass beide Institutionen für den Übergang geeignet sind und die Bedeutung der ko-konstruktiven Kommunikation hervorhebt.

Schlüsselwörter

Grundschulübergang, Transition, Kita-Brückenjahr, Vorschule, emotionale Bewältigung, soziale Integration, Hamburger Bildungskonzepte, transaktionales Stressmodell, Frühpädagogik, Schülerbefinden, Fremdbetreuung, Schulfähigkeit, Geschlechterunterschiede, Quantitative Erhebung, Schulstart

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, ob es bei Hamburger Erstklässlern Unterschiede in der sozialen und emotionalen Bewältigung des Grundschulübergangs gibt, je nachdem, ob sie zuvor eine Vorschule oder das Kita-Brückenjahr besucht haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Transitionsforschung, die institutionellen Konzepte der Hamburger Schulvorbereitung, der Einfluss von Fremdbetreuungszeiten und geschlechtsspezifische Unterschiede in der Integration in den Schulalltag.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit stellt die Frage, ob sich bei Schülerinnen und Schülern der ersten Klasse signifikante emotionale und soziale Unterschiede bei der Bewältigung des Übergangs in die Grundschule in Abhängigkeit von der zuvor besuchten vorschulischen Institution zeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine quantitative Querschnittserhebung durchgeführt, bei der Eltern von Erstklässlern mittels eines standardisierten Fragebogens befragt wurden. Die Datenanalyse erfolgte unter anderem mittels t-Tests und Korrelationsanalysen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über Transitionsmodelle, eine detaillierte Beschreibung der institutionellen Hamburger Förderkonzepte, eine Darstellung der empirischen Ergebnisse sowie eine kritische Diskussion der Daten.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Grundschulübergang, Transition, Kita-Brückenjahr, Vorschule, soziale Integration und emotionale Bewältigung.

Gibt es einen klaren Gewinner zwischen Kita-Brückenjahr und Vorschule?

Nein. Die Ergebnisse zeigen keine signifikant eindeutigen Unterschiede in der emotionalen und sozialen Bewältigung zwischen den beiden Gruppen, was darauf hindeutet, dass beide Institute für einen gelingenden Übergang geeignet sind.

Welchen Einfluss hat das Geschlecht auf den Übergang?

Die Studie konnte zeigen, dass Mädchen in den ersten sechs Monaten nach der Einschulung eine sozial etwas bessere Integration und eine positivere Einstellung zur Schule zeigten als Jungen.

Welche Rolle spielt das Fremdbetreuungsalter?

Die statistische Analyse ergab eine signifikant negative Korrelation zwischen dem Alter bei Fremdbetreuungsbeginn und dem schulischen Selbstkonzept: Je älter die Kinder beim Start der Fremdbetreuung waren, desto niedriger fiel ihr Selbstkonzept der Schulfähigkeit im ersten Schulhalbjahr aus.

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Details

Title
Kita-Brückenjahr und Vorschule zur Vorbereitung auf die Schuleintrittsphase im Vergleich
Subtitle
Eine empirische Untersuchung transitionsbedingter Unterschiede in der Entwicklung von Erstklässlern
College
University of Hamburg
Grade
1,0
Author
Kirsty Wegener (Author)
Publication Year
2016
Pages
47
Catalog Number
V413223
ISBN (eBook)
9783668643611
ISBN (Book)
9783668643628
Language
German
Tags
Transition; Kita; Grundschule;Brückenjahr;Vorschule; Hamburg;Übergang;Kindergarten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kirsty Wegener (Author), 2016, Kita-Brückenjahr und Vorschule zur Vorbereitung auf die Schuleintrittsphase im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413223
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