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Musik für Unterwegs. Über die Konsequenzen des mobilen Musikhörens

Titre: Musik für Unterwegs. Über die Konsequenzen des mobilen Musikhörens

Dossier / Travail de Séminaire , 2016 , 16 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Lena Gräf (Auteur)

Musicologie - Divers
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Viele kennen das Gefühl, wenn man mit Kopfhörern in den Ohren im Zug sitzt und die Illusion von Ruhe und Privatsphäre genießt. Auf einmal kommt die Schaffnerin und fragt nach der Fahrkarte. Und prompt zerplatzt die Blase, in der man sitzt. Gerade noch hatte man sich voll und ganz der Musik und deren Einfluss auf die Gedanken- und Gefühlswelt überlassen und wird nun unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Diesen unschönen Moment kennt wohl jeder, der regelmäßig „mobil“ Musik hört. Aber inwiefern beeinflusst uns dieses mobile Hören von Musik eigentlich genau? Inwiefern beeinflusst es unser Denken, unsere Wahrnehmung und unsere Kommunikation mit anderen?
Um diese Fragen zu beantworten werden verschiedene Studien in den Blick genommen und daraufhin untersucht, inwiefern die individuelle Wahrnehmung einer privaten Klangwelt die Kommunikation mit Mitmenschen beeinflusst.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Wie nehmen wir Musik wahr?
  • Konsequenzen des mobilen Musikhörens
    • Gefangen in der auditiven Seifenblase
    • Kommunikation und mobile Musikrezeption
  • Fazit
  • Quellen

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen des mobilen Musikhörens auf unsere Wahrnehmung, unser Denken und unsere Kommunikation. Sie untersucht die psychologischen und neurologischen Prozesse der Musikwahrnehmung und beleuchtet anschließend die soziologischen Konsequenzen des mobilen Musikhörens.

  • Die psychologischen und neurologischen Prozesse der Musikwahrnehmung
  • Das Prinzip der „Auditory Bubble“ und ihre Auswirkungen auf soziale Kontakte
  • Die Bedeutung von Musik als Mittel zur Steuerung von Emotionen und Wohlbefinden
  • Der Einfluss von Musik auf das Denken und die Gefühlswelt
  • Die Auswirkungen des mobilen Musikhörens auf die Kommunikation mit anderen

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung führt in das Thema des mobilen Musikhörens ein und beleuchtet die Geschichte des Phänomens, beginnend mit historischen Instrumenten bis hin zum Walkman. Sie stellt die Bedeutung des Walkman als revolutionäres Gerät für den mobilen Musikkonsum dar und beschreibt die anfängliche Kritik an diesem neuen Phänomen. Im Anschluss wird die heutige Normalität des öffentlichen Musikhörens mit Kopfhörern beschrieben und der Kontrast zwischen der „Illusion einer absolut privaten Klangwelt“ und dem Abbruch dieser Illusion durch äußere Einflüsse beleuchtet.

Wie nehmen wir Musik wahr?

Dieses Kapitel befasst sich mit der psychologischen und neurologischen Verarbeitung von Musik. Es wird erläutert, wie Musik Emotionen und Wohlbefinden beeinflusst und wie unser Gehirn Musik verarbeitet. Der Fokus liegt dabei auf den Prozessen der akustischen Analyse, der auditiven Erinnerung, der auditiven Szenenanalyse sowie der Verarbeitung musikalischer Syntax und Semantik.

Konsequenzen des mobilen Musikhörens

Gefangen in der auditiven Seifenblase

Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit dem Konzept der „Auditory Bubble“, also der auditiven Seifenblase, die durch Kopfhörer geschaffen wird und uns von unserer Umgebung abschirmt. Es wird die Bedeutung dieser Seifenblase für die Beeinträchtigung sozialer Kontakte diskutiert.

Kommunikation und mobile Musikrezeption

Dieses Kapitel untersucht, wie das mobile Musikhören die Kommunikation mit anderen beeinflusst. Es werden verschiedene Studien betrachtet, die beleuchten, wie die individuelle Wahrnehmung einer privaten Klangwelt die Interaktion mit Mitmenschen beeinflusst.

Schlüsselwörter

Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: mobiles Musikhören, Musikwahrnehmung, Auditory Bubble, Kommunikation, soziale Kontakte, Emotionen, Wohlbefinden, Neurologie, Psychologie, Soziologie. Die Arbeit beschäftigt sich mit der individuellen Wahrnehmung von Musik und ihren Auswirkungen auf die Interaktion mit anderen in einer Gesellschaft, die durch den zunehmenden Konsum von Musik durch Kopfhörer geprägt ist.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die „Auditory Bubble“ beim mobilen Musikhören?

Es beschreibt die auditive Seifenblase, die durch Kopfhörer entsteht und den Hörer von seiner sozialen Umgebung abschirmt, um eine private Klangwelt zu schaffen.

Wie beeinflusst mobiles Musikhören die Kommunikation?

Es kann soziale Kontakte beeinträchtigen, da die Bereitschaft zur Interaktion mit Mitmenschen sinkt, wenn man in seiner privaten Klangwelt gefangen ist.

Warum hören Menschen unterwegs Musik?

Musik dient oft als Mittel zur Steuerung von Emotionen, zur Steigerung des Wohlbefindens oder zur Schaffung einer Illusion von Ruhe in stressigen Umgebungen.

Was sind die neurologischen Folgen der Musikwahrnehmung?

Musik aktiviert komplexe Prozesse im Gehirn, von der akustischen Analyse bis hin zur Verarbeitung emotionaler Semantik, was unser Denken und Fühlen beeinflusst.

Welche historische Bedeutung hatte der Walkman?

Der Walkman war das erste Gerät, das den Musikkonsum radikal individualisierte und den Grundstein für die heutige Normalität des Musikhörens in der Öffentlichkeit legte.

Wie verändert Musik die Wahrnehmung der Realität?

Durch die musikalische Untermalung kann die Umgebung wie ein Film wahrgenommen werden, was zu einer Entfremdung von der tatsächlichen sozialen Situation führen kann.

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Résumé des informations

Titre
Musik für Unterwegs. Über die Konsequenzen des mobilen Musikhörens
Université
University of Paderborn
Note
1,0
Auteur
Lena Gräf (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
16
N° de catalogue
V413253
ISBN (ebook)
9783668643659
ISBN (Livre)
9783668643666
Langue
allemand
mots-clé
Musik MP3 Musikpsychologie Konsequenzen Mobiles Musikhören iPod Kopfhörer Musikwissenschaft Watzlawick Bull
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lena Gräf (Auteur), 2016, Musik für Unterwegs. Über die Konsequenzen des mobilen Musikhörens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413253
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Extrait de  16  pages
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