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Leasing als Alternative zur klassischen Kreditfinanzierung

Titre: Leasing als Alternative zur klassischen Kreditfinanzierung

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2017 , 43 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Adrian Holzheimer (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Leasing hat sich seit der Gründung der ersten deutschen Leasinggesellschaften im Jahre 1962 zu einer der bedeutendsten Formen der Außenfinanzierung entwickelt. Vor allem als Alternative zur klassischen Kreditfinanzierung wird Leasing häufig zur Finanzierung von Investitionen eingesetzt. In Zeiten der Digitalisierung und "Industrie 4.0" ist es für Unternehmen unabdingbar, in moderne Informations- und Kommunikationstechnologien sowie moderne Produktionsmaschinen zu investieren, um den Interessen der Kunden weiterhin gerecht werden zu können und Konkurrenzfähig gegenüber Mitwettbewerbern zu bleiben.

Um solche Investitionen realisieren zu können, ist in der Regel finanzielle Unterstützung notwendig. Dies stellt die Unternehmen vor die Wahl der optimalen Finanzierungsmethode, welche mittels der kurz- und langfristigen Finanzplanung unter anderem ermittelt wird. Ein Großteil der Investitionsfinanzierungen wird nach wie vor über Bankkredite abgedeckt. Zusätzlich kann es jedoch notwendig und vorteilhaft sein, auf alternative Finanzierungsformen zurückzugreifen. Die Wahl der bestmöglichen Finanzierungsmethode zur Realisierung von Investitionsvorhaben ist demnach aktueller denn je. Leasing ist zudem nach wie vor ein wichtiges Finanzierungsinstrument und gewinnt als Alternative zum Bankkredit immer mehr an Bedeutung. Im Jahr 2016 wurden in Deutschland bereits Investitionen im Mobilien- und Immobilien-Leasing von rund 56,8 Mrd. EUR getätigt, was in etwa einem Anteil von 16,2 Prozent an den gesamtwirtschaftlichen Investitionen entspricht. Die Tendenz ist steigend.

Ziel dieser Arbeit ist es, Leasing als Alternative zur klassischen Kreditfinanzierung, also der Bankkreditfinanzierung, zu analysieren. Dazu erfolgt auch ein Vergleich anhand von Beispielrechnungen. Der Vergleich bezieht sich auf gewerbliche Investoren in Bezug auf mobile Anlagegüter. Zu Beginn werden das Leasing, seine Begriffsklärung, die rechtlichen Grundlagen und unterschiedliche Erscheinungsformen dargestellt. Im nächsten Schritt wird die klassische Kreditfinanzierung vorgestellt. Diese kann neben Eigenkapitaleinsatz als klassische und wohl auch häufigste Finanzierungsform im Mittelstand angesehen werden. Um Leasing als alternative Finanzierungsform bewerten zu können, muss es sich an den Vor- und Nachteilen der Bankkreditfinanzierung messen lassen. Im Anschluss erfolgt ein umfassender Vergleich zwischen Leasing und der klassischen Kreditfinanzierung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung, Aufbau und Abgrenzung der Arbeit

2. Begriffsklärung und Erscheinungsformen des Leasings

2.1 Begriffsklärung

2.1.1 Definition Leasing

2.1.2 Rechtliche Grundlagen

2.2 Darstellung verschiedener Erscheinungsformen

2.2.1 Unterscheidung nach Art des Leasinggegenstandes

2.2.2 Direktes und Indirektes Leasing im Vergleich

2.2.3 Laufzeiten und Kündbarkeit von Leasingverträgen

2.2.4 Vollamortisations- und Teilamortisationsverträge im Finance Leasing

2.2.5 Sonderformen

3. Die klassische Kreditfinanzierung

4. Vergleich zwischen Leasing und Bankkreditfinanzierung

4.1 Leasing als alternative Finanzierungsform

4.2 Bilanzielle Darstellung

4.2.1 Bilanzierung von Leasinggeschäften

4.2.2 Bilanzierung von Kreditkäufen

4.3 Steuerliche Gegenüberstellung

4.4 Qualitativer Vergleich zwischen Leasing und Kreditkauf

4.5 Quantitativer Vergleich zwischen Leasing und Kreditkauf

4.6 Beispielberechnungen anhand der Barwertmethode

4.6.1 Zielsetzung und Berechnungsgrundlagen

4.6.2 Bewertung der Ergebnisse

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert Leasing als Finanzierungsalternative zur klassischen Bankkreditfinanzierung für gewerbliche Investoren bei mobilen Anlagegütern. Ziel ist es, durch eine theoretische Auseinandersetzung mit rechtlichen, bilanziellen und steuerlichen Rahmenbedingungen sowie durch quantitative Vergleichsrechnungen anhand der Barwertmethode Entscheidungshilfen für Unternehmen bereitzustellen.

  • Rechtliche und ökonomische Definition des Finance-Leasings.
  • Vergleichende Analyse der bilanziellen und steuerlichen Behandlung von Leasing und Kreditkauf.
  • Qualitative Vor- und Nachteile beider Finanzierungsformen.
  • Quantitative Bewertung mittels Barwertmethode anhand konkreter Fallbeispiele.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Definition Leasing

Der Begriff „Leasing“ lässt sich vom englischen Wort „to lease – mieten, pachten“ – ableiten. Weder in der Literatur, noch in Gesetzestexten existiert eine einheitliche Definition des Leasings.10

Dies ist auf die derart vielfältigen Vertragsgestaltungsmöglichkeiten für Leasingverträge zurückzuführen, welche eine einheitliche Definition des Begriffs schwierig gestalten. So kann ein Leasingvertrag, je nach Vertragsausgestaltung, eher einem typischen Mietvertrag, oder einer Art besonderem Kreditvertrag ähneln.11

Im Allgemeinen lässt sich Leasing als zeitlich begrenzte Gebrauchsüberlassung von Investitionsgütern gegen Zahlung von Leasingraten bezeichnen.12 Leasing ist allerdings nicht gleich Leasing. Durch die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten von Leasingverträgen ergeben sich verschiedene Formen, die für Leasinggeber und Leasingnehmer unterschiedliche Rechte und Pflichten nach sich ziehen.13

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Außenfinanzierung ein, definiert die Problemstellung und beschreibt Zielsetzung sowie Aufbau der Arbeit.

2. Begriffsklärung und Erscheinungsformen des Leasings: Hier werden Definitionen, rechtliche Grundlagen und verschiedene Ausgestaltungsformen des Leasings wie Finance- und Operate-Leasing sowie Sonderformen detailliert dargelegt.

3. Die klassische Kreditfinanzierung: Dieses Kapitel stellt den Bankkredit als klassische Form der Fremdfinanzierung sowie die damit verbundenen rechtlichen und vertraglichen Anforderungen vor.

4. Vergleich zwischen Leasing und Bankkreditfinanzierung: Dieser Hauptteil analysiert die bilanziellen, steuerlichen sowie qualitativen Unterschiede und führt quantitative Barwert-Vergleichsrechnungen durch.

5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und verdeutlicht, dass die Entscheidung für eine Finanzierungsform stets einzelfallabhängig ist und von sich stetig ändernden Rahmenbedingungen beeinflusst wird.

Schlüsselwörter

Leasing, Bankkreditfinanzierung, Finance-Leasing, Barwertmethode, Investitionsfinanzierung, Steuerentlastung, Liquiditätsauswirkungen, Gewerbeertragssteuer, Bilanzneutralität, Vollamortisation, Teilamortisation, Unternehmensfinanzierung, Fremdkapital, Anlagegüter, Wirtschaftsgüter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Leasing als eine relevante Finanzierungsalternative zur klassischen Bankkreditfinanzierung für Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die begriffliche Einordnung von Leasing, die rechtliche Abgrenzung, die bilanzielle und steuerliche Behandlung sowie der direkte Vergleich mit Bankdarlehen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Investoren eine Grundlage zur Entscheidung zwischen Leasing und Kreditfinanzierung zu bieten, indem Vor- und Nachteile sowie quantitative Auswirkungen beleuchtet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse zu den rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen mit einer quantitativen Vergleichsrechnung auf Basis der Barwertmethode.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Darstellung von Leasingformen, der klassischen Kreditfinanzierung, der steuerlichen Gegenüberstellung und dem qualitativen sowie quantitativen Vergleich der beiden Finanzierungswege.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Leasing, Kreditfinanzierung, Barwertmethode, Finanzierungsalternative, Investitionsgüter und steuerliche Aspekte.

Warum ist eine pauschale Aussage für oder gegen Leasing nicht möglich?

Die Vorteilhaftigkeit ist stark vom Einzelfall, der individuellen steuerlichen Situation des Investors, der Vertragsgestaltung und den aktuellen Marktbedingungen abhängig.

Welche Rolle spielt die Barwertmethode in den Vergleichsrechnungen?

Die Barwertmethode dient dazu, die zeitlich unterschiedlichen Zahlungsströme der verschiedenen Finanzierungsalternativen vergleichbar zu machen, um eine präzisere Entscheidungsgrundlage zu erhalten.

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Résumé des informations

Titre
Leasing als Alternative zur klassischen Kreditfinanzierung
Université
University of Cooperative Education Mosbach  (Sparkasse Bad Neustadt a. d. Saale)
Note
1,5
Auteur
Adrian Holzheimer (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
43
N° de catalogue
V413256
ISBN (ebook)
9783668640825
ISBN (Livre)
9783668640832
Langue
allemand
mots-clé
leasing alternative kreditfinanzierung Beispielrechnung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Adrian Holzheimer (Auteur), 2017, Leasing als Alternative zur klassischen Kreditfinanzierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413256
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Extrait de  43  pages
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