Über Predigt und Sprache in der Liturgie

"Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt" (Erik Flügge)


Examensarbeit, 2017

84 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Kapitel 1: Erik Flügge und sein Buch
1.1 Vorstellung des Autors und die Entstehungsgeschichte des Buches
1.2 Thesenhafte Zusammenfassung des Werks
1.3 Zwischenfazit

Kapitel 2: Über Predigt und Sprache in der Liturgie
2.1 Vorbemerkung
2.2 Inhalt und Form der christlichen Predigt
2.2.1 Begriffliche Klärung
2.2.2 Die herausragende Form der Predigt: Die Homilie Exkurs: Andere Formen der Predigt
2.3 Die Homilie als Teil von Liturgie
2.3.1 Der liturgische Rahmen der Homilie
2.3.2 Zur Sprache der Homilie Exkurs: Aus der Homiletik – Sprache aus pastoraler Perspektive
2.3.3 Stimme und Predigtort im Gottesdienst
2.3.4 Zur Einheit der liturgischen Feier und die Funktion der Homilie
2.3.5 Die Vermittlungsfunktion der Homilie
2.3.6 Über die participatio actuosa und die Feierkompetenz der Gläubigen Exkurs: Die Predigt im evangelischen Gottesdienst
2.4 Zusammenfassung

Kapitel 3: Diskussion der Thesen von Erik Flügge
3.1 Grundsätzliches: Was eine gute Predigt ausmacht
3.2 Predigen: Wenn allgemein „verkündet“ wird
3.3 Die vertrauliche Rede und die Erbauung der Gläubigen
3.4 Fazit
3.4.1 Über Predigt und Sprache in der Liturgie
3.4.2 Kritische Würdigung des Buches von Erik Flügge
3.4.3 Das Zusammenspiel von Pastoral und Liturgie

Kapitel 4: Anregungen
4.1 Zur Wahrnehmung der Homilie als Teil der Liturgie
4.2 Über die Feier von Wortgottesdiensten

Schlussbemerkung

Literaturliste

Einleitung

Jugendsprache, Behördensprache, Umgangssprache, Leichte Sprache – an vielen Stellen begegnet man einer Diskussion, die sich in irgendeiner Form mit Sprache beschäftigt. Gestritten wird dabei über Verständlichkeit, Angemessenheit und nicht zuletzt, was gute und richtige Sprache ist. Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt, dieser Buchtitel legt nicht unbedingt nahe, dass hier eine konstruktive Auseinandersetzung mit den vielen Facetten der kirchlichen Sprache folgt. Und doch fühlt sich der Autor Erik Flügge der Kirche soweit verbunden, dass er neben einer tiefgreifenden Sprachkritik auch Anregungen für eine verständliche kirchlich-theologische Sprache geben möchte. Selbstverständlich wird auch auf Seiten der Theologie diskutiert, welche Sprache im Raum der Kirche angemessen ist. Ein Blick auf den Gottesdienst als Beispiel zeigt aber die Schwierigkeit bei dieser Auseinandersetzung: Während sich die Liturgiewissenschaft vor allem mit der Übersetzungssprache beschäftigt, ist die Predigt und ihre Sprache Gegenstand der Pastoraltheologie, genauer der Homiletik. Ausgehend von dem Untertitel „Über Predigt und Sprache in der Liturgie“ wird in der vorliegenden Arbeit versucht, diese drei Sichtweisen, die von Erik Flügge, die der Liturgiewissenschaft und der Homiletik zusammen zu bringen. Dabei steht die Betrachtung der Predigt aus liturgiewissenschaftlicher Perspektive im Vordergrund.

Ziel dieser Arbeit ist es zunächst, Kriterien für die Sprache der Predigt zu erarbeiten, die sich aus dem liturgischen Zusammenhang ergeben. Im Anschluss findet die Auseinandersetzung mit den Meinungen und Positionen Erik Flügges statt. Als Ergebnis sollen die liturgischen Kriterien durch weitere ergänzt werden, die sich in der Diskussion ergeben haben. Somit hat die vorliegende Arbeit eine dreiteilige Gliederung: Als erstes wird Erik Flügge und sein Buch vorgestellt und anschließend sein Werk als Diskussionsgrundlage zusammengefasst. Diese Übersicht geschieht in Thesen, um seine Meinung auf den Punkt zu bringen. Den zweiten Teil bildet die Darstellung der theologisch-liturgiewissenschaftlichen Hintergründe der Predigt. Diese erfolgt anhand maßgeblicher Kriterien, die sich aus den lehramtlichen Dokumenten ergeben. Sie werden durch Aspekte ergänzt, welche für die Betrachtung der Predigt innerhalb der Liturgie wichtig sind. Der dritte Abschnitt stellt den zentralen Teil dar, die Gegenüberstellung der Thesen von Erik Flügge und den liturgischen Kriterien. Neben den ergänzenden Aspekten, die aus Flügges Position hinzugenommen werden können, runden weitere Gedanken zum Predigen im Gottesdienst die Arbeit ab.

Das theologische Thema ‚Predigt‘ wird im Rahmen dieser Arbeit ausgehend von Sprache betrachtet. Da die Auseinandersetzung aus liturgiewissenschaftlicher Perspektive geschieht, zeigt sich schnell, dass die Sprache ein mehrdimensionales Phänomen ist. Neben der rein rhetorisch-inhaltlichen Ebene kommen noch Fragen nach der Wirkung, der Stimmigkeit und der Angemessenheit dazu. Auch Erik Flügges Buch kreist, obwohl es der Titel nahelegt, nicht nur um das konkret Gesagte. Die genaue Lektüre zeigt, dass er letztlich die ganze Darstellung und Außenwirkung von Kirche, ihre ‚Kommunikation‘, thematisiert. In diesem Sinn wird auch in dieser Arbeit Sprache als Aufhänger für die Beschäftigung mit dem Komplex Predigt, insbesondere als fester Bestandteil der Messfeier, verwendet.

Wie bereits angeklungen ist, lassen sich viele Aspekte mit Predigt und Sprache, erst recht mit Liturgie, in Verbindung bringen. Daher kommt man verständlicher Weise nur mit Einschränkungen aus, um den Rahmen dieser Untersuchung nicht zu sprengen. Deshalb wird hier vor allem auf die geschichtliche Entwicklung, was die Predigt im Gottesdienst angeht, verzichtet. Die Frage, welche Stellung und Bedeutung das Predigen im Gottesdienst zu den verschiedenen Zeiten hatte, ist sicherlich sehr interessant, aber auch sehr ausufernd. Deshalb beschränkt sich die Darstellung hier auf den Stand, den das Zweite Vatikanische Konzil herbeigeführt hat. Ähnlich verhält es sich mit aktuellen Versuchen und Ideen rund um einen zeitgenössischen Gottesdienst. Mit dem Buch von Erik Flügge wurde eine Sichtweise herausgegriffen, während viele andere unberücksichtigt bleiben müssen. Gerade neue, experimentelle oder wiederentdeckte Formen der gottesdienstlichen Feier, wie die Tagzeitenliturgien und Wortgottesfeiern, würden eine weitere, sehr interessante Möglichkeit bieten, sich mit Sprache und der Predigt auseinanderzusetzen. Allerdings würde allein die Auflistung, Darstellung und Abgrenzung solcher aktuellen Formen eine eigene Arbeit erfordern. Schließlich können auch die Positionen Flügges, die über Predigt und Sprache hinausgehen und das Auftreten sowie die allgemeine Kommunikation von Kirche betreffen, nicht besprochen werden. Gerade aus pastoraltheologischer Perspektive könnten sich weitere Auseinandersetzungen mit dem Buch anschließen. An dieser Stelle soll aber der Fokus auf dem liturgischen Geschehen liegen und dieses ausführlich beleuchten. Daher werden in der vorliegenden Arbeit vor allem die lehramtlichen Dokumente mit den Thesen von Erik Flügge in Verbindung gebracht.

Alles in allem ergibt sich so eine Leitfrage, welche die verschiedenen Aspekte verbindet und vor deren Hintergrund die ganze Arbeit steht: Wie muss die Predigt und ihre Sprache gestaltet sein, damit sie sich so in den Verlauf der Liturgie einfügt, dass sie nicht als störend oder aliturgisch, sondern ihrem Wesen nach angemessen wahrgenommen wird?

Kapitel 1: Erik Flügge und sein Buch

1.1 Vorstellung des Autors und die Entstehungsgeschichte des Buches

Erik Flügge stellt sich selbst in seinem Buch Der Jargon der Betroffenheit. Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt vor und beschreibt sich, seinen Werdegang und seine Motivationen, dieses Buch zu schreiben. Der bei Veröffentlichung des Werkes 29-Jährige begann in Tübingen katholische Theologie zu studieren. Nach einigen Semestern brach er dies allerdings ab und wechselte das Studienfach. In der Folge hat er die Fächer Germanistik und Politik studiert. Nun ist er Leiter der Squirrel & Nuts Gesellschaft für strategische Beratung und der S&N Kommunalberatung und berät somit bei (politischen) Kommunikations- und Beteiligungsprozessen.[1]

In seinem Buch wendet er sich an theologische Sprecherinnen und Sprecher, also Menschen mit einem kirchlichen Hintergrund, die in der Kirche oder in der Öffentlichkeit kommunizieren. Gegenüber dieser Zielgruppe stellt er sich sehr abwertend als „Werbefuzzi, Großmaul und nicht zuletzt […] Besserwisser“ vor. Das seien Merkmale, die die Adressaten ablehnen würden, schließlich sei er Politikberater, was noch schlimmer als ein Politiker sei: „Wir erfinden Glanz und Gloria, um zu blenden.“[2] Man kann diese Beschreibung als Entschuldigung lesen, viel mehr wird es dem Autor aber um die Klärung seines Standpunktes gehen. Das ist auch wichtig, da es ihm nicht um eine Positionierung in dem viel strapazierten kirchlichen Spektrum zwischen konservativ und liberal geht. Seine Meinung sei eine absolut subjektive, weshalb dieser Standpunkt manchen auch unangemessen erscheinen möge und zur Verärgerung führen könnte. Es führe sogar noch weiter, da das vorliegende Buch „alles und nichts“[3] infrage stelle.[4]

Obwohl Erik Flügge durch das Engagement bei den Ministranten und der KjG in der kirchlichen Jugendarbeit groß geworden und damit vertraut geworden ist, beschreibt er sich als kirchenfern. Allerdings sei das auch nicht verwunderlich, da er zu den Menschen gehöre, „von denen es in der Kirche immer heißt, sie könne man sowieso nicht erreichen“. Diese Gruppe ist „zu alt für die Jugendarbeit und noch nicht bereit für die Familienangebote“, sie lebt „in der Mitte der Großstädte, ganz selbstbestimmt und weitestgehend entkoppelt von der alten Tradition“[5]. Damit wird nun auch die Motivation, dieses Buch zu verfassen, verständlich und kann richtig eingeordnet werden. Anders als es der Titel vermuten lassen könnte, will er keine Generalkritik an der Kirche oder kirchlichem Sprechen üben, genauso wenig möchte er die Engagierten demotivieren. Ganz seiner Profession folgend will er „einen Beitrag dazu zu leisten, dass die gute Arbeit von Kirchen bessere Wirkung in der Kommunikation entfalten kann“[6]. Dabei ist er sich im Klaren darüber, dass er denjenigen nicht gerecht wird, „die vor Ort in den Gemeinden im Kleinen großartige Arbeit leisten“[7]. Schließlich gibt er an, auch persönlich in einer Spannung zu stehen: Obwohl er sich von der kirchlichen Arbeit nicht berücksichtigt fühle, sei es ihm ein Anliegen, sich konstruktiv damit auseinanderzusetzen.

Das Buch muss also vor dem Hintergrund gelesen werden, dass hier ein Kenner der kirchlichen Sprache und Organisation auftritt und aus seiner Expertensicht für Kommunikation und öffentliche Wirkung das System Kirche beleuchtet. Es darf nicht als einfacher Ratgeber für eine bessere Kommunikation mit einfachen Antworten gelesen werden, sondern eher als persönliche Auseinandersetzung des Autors mit der Kirche. Flügge selbst bezeichnet das Buch am Ende, nach einem angeblich langen Entstehungsprozess, als „einen Dialog zwischen mir und meiner Kirche“[8]. Diese Einschätzung spannt schließlich den Bogen zum Auslöser dieser persönlichen Nachforschung. Am 19. April 2015 veröffentlichte Erik Flügge einen Text auf seiner Homepage, der bereits den Namen „Die Kirche verreckt an ihrer Sprache“[9] trug.[10] Wie er später ausführt, hat er diesen Blogbeitrag aus Zorn auf die Kirche geschrieben, und er sagt selbst, dass er im Internet „polterte“[11] und anschließend sehr überrascht gewesen sei, wie sich dieser Text verbreitete. Erst die große Reichweite, die er erzielte, und die Rückmeldungen, welche er erhielt, hätten die weitere, sehr persönliche Auseinandersetzung veranlasst. Im letzten Kapitel beschreibt Erik Flügge, was das Buch darstellen soll:

„Einen Dialog zwischen mir und meiner Kirche.“[12]

Das Buch soll den Leser nun mit auf diese Reise von Erik Flügge nehmen. Neben den inhaltlichen Impulsen für die Kommunikation der Kirche und die Sprache von theologischen Sprecherinnen und Sprechern erfährt man, wie ihn das Thema begleitet habe. Und schließlich lernt man, wie das Buch entstanden sei und welche Begegnungen und Zufälle den Ausgang der Auseinandersetzung beeinflusst haben sollen. Am Ende offenbart der Autor außerdem sein ganz persönliches Fazit.

„Während ich dieses Buch geschrieben habe, habe ich meine Kirche neu entdeckt. […] Allem zum Trotz, ist sie dennoch gut.“[13]

1.2 Thesenhafte Zusammenfassung des Werks

Die Auseinandersetzung mit dem Aussagen und Positionen von Erik Flügge geschieht in Form einer Diskussion einzelner Standpunkte. Dazu wurden aus dem Buch Thesen entnommen, die den Inhalt pointiert wiedergeben. Manche finden sich teilweise explizit so in dem Text, andere lassen sich indirekt aus dem Zusammenhang schließen. Der Reihe nach werden die Thesen vorgestellt und erläutert. Dabei wird deutlich, dass sich manche Ideen von Erik Flügge durch das ganze Buch ziehen, andere nur an einer Stelle betrachtet werden. Des Weiteren wird ersichtlich, dass verschiedene Phänomene in und um den Komplex Kirche thematisiert werden, die sich mehr oder weniger gut unter das Thema ‚Sprache der Kirche‘ fassen lassen.

Insgesamt soll diese thesenhafte Zusammenfassung einen guten Eindruck von Autor und Buch vermitteln. So beziehen sich die Thesen eins bis sieben direkt auf die Predigt oder das theologische Sprechen, während die Thesen acht bis zehn Allgemeines über den Zustand der Kirche aus Sicht Flügges ausdrücken.

1. Eine Predigt sollte eigenständig, nicht referenziell sein.

Die erste Meinung, die Erik Flügge in seinem Blogbeitrag betont, findet sich so auch am Anfang von Der Jargon der Betroffenheit wieder. Sie stellt eine grundlegende Forderung dar: Eine Predigt solle „nicht referenziell, sondern eigenständig“ sein. Es sei ein Fehler, dass stets „in der Vergangenheit nach relevanten Zeilen“ gesucht würde, in der Hoffnung „mit diesen heute noch einen Treffer zu landen“. Stattdessen bräuchte es eigene Gedanken und die Formulierung von „etwas Neuem“[14]. Heute würde man außerdem in einer Welt leben, in der es darauf ankomme, eine eindeutige Haltung zu haben, zu dieser zu stehen und sie deutlich zu vertreten.[15] Dabei sei „kein Platz dafür, sich ständig dialektisch selbst zu relativieren“, sondern es brauche „Meinung und Pointiertheit“[16]. Genau dieser Mittel, habe er sich seiner Meinung nach in seinem Blogbeitrag bedient und sei so auf eine breite Resonanz gestoßen.[17]

Gegen jede Form von Bezug stellt sich Flügge allerdings nicht. Die Heilige Schrift als Quelle von guten Predigten wird von ihm nicht eigens in den Blick genommen. Man kann aber wohl annehmen, dass Zitate und Referenzen aus der Bibel nicht von dieser Forderung betroffen sind. Es sollte allerdings der Anspruch sein, den Inhalt der Überlieferung stets neu und aktuell zu vermitteln. Flügge führt eine Predigt an, in der er selbst auf zentrale Stellen des Alten und Neuen Testaments verweist, in denen es um die Wirkmacht von Sprache geht.[18] Nicht referenziell zu sein, muss also eher ganz allgemein als Forderung gelesen werden, sich auf aktuelle Themen des Zeitgeschehens zu beziehen. Dazu müsse man sich auf die vorherrschenden Gegebenheiten einlassen. Das passt auch zu der Haltung, dass sich Menschen, die sich im Rahmen der Kirche bewegen, für das interessieren sollten, was außerhalb der Kirche geschieht und was die Adressaten von kirchlicher Kommunikation momentan bewegt.[19]

Der Rückbezug auf Floskeln, als die Möglichkeit, selbst in schwierigen Lebenslagen immer einer Antwort bieten zu können, wird äußerst kritisch gesehen. Flügge berichtet, dass eine Bekannte ihm das „seltsame Sprechen von Christen“ als „,geprägte Sprache‘“ vorstellt. Das ermögliche es, „immer eine Antwort“[20] geben zu können. Der Autor hält dem aber entgegen, dass es durchaus angebracht sei, auf menschliches Leid mit einer ehrlichen Beileidsbekundung zu antworten. Das sei angemessener als Floskeln zu bemühen:

„,Scheiße!‘ wäre eine ehrliche Antwort. Eine echte, eine theologisch gute Antwort. Denn als Mensch muss man nicht alles in der Welt verstehen.“[21]

2. Eine Predigt kann wirken und etwas bewegen, wenn in ihr eine klare Meinung pointiert vertreten wird.

Dieser Punkt ist ein sehr zentraler in den Ausführungen des Buches. Außerdem kommt hier zu einem großen Teil Flügges Hintergrund als Kommunikationsberater zum Tragen. Er beginnt das erste Kapitel seines Buches auch mit genau dieser Aussage:

Ich glaube noch daran, dass eine Predigt wirken kann.“[22]

Flügge führt ein sehr prominentes Beispiel an, dass zeigen soll, dass theologisches Sprechen auch heute noch zur Geltung kommen kann und nicht zwischen anderen Meldungen untergehe. Er nennt Papst Franziskus als „leuchtendes Beispiel der Meinungsstärke und Verständlichkeit“, da er es schaffe, „den Nebel der Relevanzlosigkeit“[23] zu durchdringen. Viele andere, insbesondere die deutschen und österreichischen Bischöfe würden das nicht schaffen. Auch an dieser Stelle spricht er allgemein von der Predigt. Er fragt, ob diese Art und Weise der Verkündigung von Personen im Rahmen der Kirche, sowohl im Gottesdienst als auch bei öffentlichen Anlässen, „das Ende des christlichen Predigens“[24] sei. Trotz dieser pessimistischen Einschätzung, wiederholt Flügge seine Aussage am Ende des ersten Kapitels, dass er noch an die Predigt glaube.[25]

In der Mitte des Buches schildert der Autor eine Begegnung, die einen Wendepunkt in seinen Ansichten markiert. Flügge beschreibt den Kontakt mit einem jungen Priester, der ihm einen Predigttext zukommen lässt und bittet, diesen kritisch zu betrachten und zu kommentieren. Der Priester müsse im Rahmen einer Andacht vor Personen mit Entscheidungsgewalt eine Ansprache halten. Daraufhin führen die beiden ein Gespräch, in dem Flügge erklärt, was eine gute Predigt ausmache. Nach der Rückmeldung an den Prediger gesteht dieser allerdings, dass er nicht an die Wirkung einer Predigt glaube:

„Ich glaube ganz einfach nicht, dass eine Predigt etwas verändert. Ich weiß, anderen ist das wichtig, aber ich glaube nicht daran. Ich habe noch nie erlebt, dass eine Predigt etwas ändert.“[26]

Diese Aussage scheint Flügge sehr zu beschäftigen und auch ins Zweifeln kommen zu lassen. Er kommentiert das mit der sehr pessimistischen Einschätzung, dass „dieses Buch […] sinnlos geworden“[27] sei. Darüber hinaus stellt er die Fragen, ob „die Sprache gar nicht das Problem der Kirche“ sei und ob „es sinnvoller wäre, das Format der Verkündigung zu streichen, alles neu zu denken“[28]. Flügge denkt in der Folge noch weiter und fragt sich, an welche Predigt und deren Inhalt er sich noch erinnere. Da ihm hier nichts einfällt, überlegt er, ob „der Text nicht wichtig ist“[29]. Flügge erklärt, dass er der Sache weiter nachgehen müsse, und so kann er in der Folge auch von Erlebnissen berichten, die die Wirkmacht von Sprache demonstrieren. Er selbst erfährt, wie es ist, wenn eine einfache Frage lange nachwirkt und ins Grübeln bringt.[30] Außerdem kann er von dem jungen Priester berichten, der es mit seiner Predigt tatsächlich schaffte, dass seine Angesprochenen teilweise heftig reagierten.[31] Im letzten Kapitel des Buches zeigt sich Erik Flügge hoffnungsvoll, dass eine gute Predigt tatsächlich etwas bewirken kann.[32]

Flügge stellt allerdings auch fest, dass diese Überlegungen, allein von der Qualität des gesprochenen Wortes auszugehen, nicht uneingeschränkt gelten können. Er sagt, dass es sich schließlich in diesen Fragen auch um den Glauben handele. Und dieser Glaube geht zunächst von Gott aus, er „berührt den Menschen“[33] und eben nicht der Prediger oder die Predigerin. Wenn es um die Frage der Wirkung geht, müsse ähnlich, wie es noch bei dem Problem des Verständnisses thematisiert wird, berücksichtigt werden, dass es Einzelnen vielleicht gar nicht möglich sei, von einer Predigt ergriffen zu werden.[34]

Im Gespräch mit dem jungen Priester nennt Erik Flügge vier Kriterien für eine gute Predigt. Das dritte Kriterium[35] fasst das gerade Erläuterte gut zusammen: „Predigten brauchen Pointiertheit.“[36] Flügge sagt dazu knapp: „Warum sollte man lange um den heißen Brei reden? Sagen Sie doch einfach, was Sie sagen wollen!“[37]

3. Eine Predigt sollte nicht nur unterbrechen, sondern stören und verstören, sie darf sogar verletzen.

Während die zweite These davon handelt, ob eine Predigt eine Wirkung erzielen kann, konkretisiert die dritte nun die Art und Weise der Wirkung. Für Flügge muss eine Predigt geradezu heftige Reaktionen provozieren und sollte nicht darauf bedacht sein, keinen inneren Widerstand zu erregen. Er beschreibt, dass „Kirche mich nur unterbricht, aber nicht stört“. Es sei die Aufgabe von Theologie, dass sie „stören“ und somit Fragen aufwerfen soll, die sogar „dazu zwingen, dass man über den eigenen Alltag hinaus die Fragen nach dem Sinn und der Ethik stellt“. In der Regel sei kirchliches Sprechen für Flügge „zu klein, zu nett, zu brav“ und schaffe es nicht, „aufzuwühlen“[38]. Er führt als Beispiel für einen Text, dem es nicht gelänge, übermäßig zu bewegen, das Wort zum Sonntag vom 9. August 2014 an.[39] Dieser Text würde keine Wirkung erzielen, da er, wie viele Predigten „ins Gelingen verliebt“ sei „und nicht ins Scheitern“[40]. Genauso verhalte es sich mit der Ansprache des oben genannten jungen Priesters.[41]

An dieser Stelle konkretisiert Flügge weiter, was er sich unter dem Verstörenden an einer Predigt vorstellt und vor allem, warum sie das tun sollte:

„Will das nicht die Predigt, will sie nicht weh tun? So richtig die Schutzbarrieren eines Menschen durchschlagen, um ihn zur Umkehr zu bewegen?“[42]

Das Gespräch mit dem jungen Prediger veranlasst den Autor, seine Grundhaltung deutlich zu machen und klar zu formulieren, was für ihn in Bezug auf das Predigen wichtig ist:

„Ich habe die Hoffnung auf eine Theologie nicht aufgegeben, die nicht glatt geschmirgelt wird, bis man keinen Spreißel mehr an ihr in die Haut stoßen kann. Meine Idee vom Sprechen von Gott ist eine, die Spuren hinterlässt und im Zweifelsfall auch Wunden hinterlässt.“[43]

Schließlich erhält Flügge einige Zeit nach dem Telefonat mit dem jungen Priester eine Nachricht von ihm, dass seine Predigt besser ankam, als er gedacht hatte, da sogar einer „sauer den Raum verlassen“ habe. Für den Kommunikationsberater ist das ein Zeichen dafür, dass es noch möglich sei, mit einer Predigt zu bewegen, und er beschreibt, wie ihn dieser Bericht ermutige. Er kommt zu dem Fazit, dass alle theologischen Sprecherinnen und Sprecher diese „Wirksamkeitserfahrungen mit dem Sprechen von Gott“ machen müssten. Dann würden sie sich auch „wieder zutrauen mit ihren Worten Glauben im Gegenüber anzuregen“, wenn sie einmal erlebt haben, was es bedeutet, „das theologisch Richtige“[44] zu sagen. Flügge betont wie wichtig es sei, dass eine Predigt eine Wirkung zeigt. Wenn nämlich bloß „Belanglosigkeiten aneinander gereiht werden“[45], würde das dazu führen, dass die Menschen nicht mehr in den Gottesdienst gingen.

Zu diesen Ausführungen passt auch die zweite These, die Erik Flügge im Gespräch mit dem jungen Priester vertritt: „Predigten brauchen starke Emotionen.“[46] Angesprochene Personen erreicht man nur, wenn über Emotionen nicht nur spricht, sondern sie auch erfahrbar macht, ohne dabei die gleiche Emotion im Gegenüber erzwingen zu wollen.[47]

4. Als theologische Sprecherin oder theologischer Sprecher sollte man alltäglich, so wie beim Bier sprechen, um verständlich zu sein.

Bereits in seinem Blogbeitrag macht Erik Flügge theologischen Sprecherinnen und Sprechern „einen Vorschlag“: Sie sollten sprechen, wie sie es ansonsten im Alltag auch tun würden. Sprächen sie „über Gott wie beim Bier“, würde der Inhalt „wieder“ verständlich, vor allem würde es dann „aber immerhin mal wieder menschlich“ klingen. Er gesteht ihnen zu, dass sie sich auch ganz normal anhören könnten, wird aber auch drastisch mit einem Vorwurf: „Sobald ihr für eure Kirche sprecht, klingt’s plötzlich scheiße.“[48] Außerdem wundert er sich, wo diese Art und Weise sich auszudrücken herkomme und wieso so viele Personen eine unverständliche und alltagsferne Sprache verwenden würden. Als prominentes Beispiel, dass es auch anders ginge, nennt er Jesus, der versucht habe, sich so auszudrücken, dass er verstanden wird. Das habe er erreicht, in dem er „Bilder und Begriffe“ verwendet habe, „mit denen seine Zuhörerinnen und Zuhörer etwas anfangen konnten“[49]. Das Problem heute sei es, dass die gleichen Metaphern und Vergleiche verwendet würden, die zugrundeliegenden Zusammenhänge und Vorstellungen allerdings nicht mehr alltäglich seien. Daher brauche es heute andere Motive und Bilder, um sich verständlich auszudrücken.[50] An einer anderen Stelle in seinem Buch greift Flügge diese Frage nach der Verständlichkeit in einem anderen Kontext wieder auf. Er erzählt von einem ihm gut bekannten Pfarrer, der im Gottesdienst eine alltägliche Sprache verwenden würde. Darum sei die Kirche voller, wenn er die Messe hält, als wenn ein anderer Priester zelebriert.[51] Auch der junge Priester habe es geschafft, auf die Nachfrage, was er denn mitteilen wolle sein Anliegen „frei heraus in klaren, verständlichen, einfachen und substanzvollen Sätzen“[52] zu erklären. Dagegen sei die Sprache, die er in seinem Predigtentwurf verwendet hatte, zu unverständlich und würde auch nicht dem Inhalt der Bibelstelle und der Situation gerecht werden.

In Bezug auf diese alltägliche Sprache wird von Flügge kein Unterschied gemacht, um welche Orte und Anlässe kirchlichen Sprechens es sich konkret handelt. Das bedeutet, dass weder im Rahmen von liturgischen Handlungen, noch bei anderen, öffentlichen Reden und Veranstaltungen, laut Flügge, eine unverständliche Kirchensprache gepflegt werden sollte.

Auf der anderen Seite bemerkt der Autor, dass das Sprechen von Gott durchaus auf eine angemessene Art und Weise geschehen solle. In einem Kapitel, in dem er über die Predigten in der Sonntagsmesse schreibt, stellt er genau diesen Sachverhalt fest:

„Wie soll ich denn so von Gott sprechen, dass es gleichzeitig würdig und nahbar ist?“[53]

Er führt diesen Gedanken der würdigen Sprache nicht weiter, für ihn steht die Nähe und die Möglichkeit, Menschen zu erreichen, im Vordergrund.

Im Kapitel, in dem er ausführt wie er es als einzelne Person schaffe, eine große Bühne zu füllen, geht Flügge auf die verschiedenen Ebenen ein, die beachtet werden müssten, um in einer Kirche wirksam zu sprechen. Er nennt vier Punkte: die physische Erscheinung, die Bewegung, das Spiel und als letztes die Sprache. Er meint, dass sich „keine dieser vier Ebenen […] leicht im Gottesdienst leben“ ließe. Zur Sprache sagt Flügge, dass es hier um das Authentisch-Sein gehe, was für ihn bedeute „den Weg zu sich nicht zu verstellen“[54]. Er führt weiter aus:

„Dabei räumt man möglichst alles aus dem Weg, was dem Kontakt nicht dienlich ist. Im Klartext heißt das: Weg mit Fachbegriffen, wann man zu Leuten spricht, die diese nicht kennen. Weg mit kunstvoll hergeleiteten Theorien, wenn die Zuhörer diesen nicht folgen können.“[55]

5. Weil theologische Sprecherinnen und Sprecher es nicht aushalten, unverstanden zu bleiben oder zu schweigen, wollen sie immer noch mehr erklären und werden so gar nicht mehr verstanden.

Erik Flügge berichtet von einer E-Mail, in der ein „Mitarbeiter einer großen deutschen Diözese“[56] auf seinen Blogbeitrag antwortet und sagt:

„Was wir in der Kirche zu sagen haben, wird (so oft) nicht verstanden. Und dann versuchen wir es noch deutlicher auszudrücken und dann wird es noch diffuser und wirrer …“[57]

Flügge pflichtet dem bei und betont, wie richtig diese Aussage sei. Allerdings wundert Flügge sich auch über diese Erklärung, da es in der Kirche schließlich um den Glauben ginge und dieser „noch nie ganz verstanden werden wollte“[58]. Das Problem sei nun, dass die Kirche die Spannung nicht aushalten könnte, „dass die Menschen am Ende einer Veranstaltung unüberzeugt, zweifelnd, nicht glaubend bleiben“. Dieses Unverständnis provoziere den Versuch, „mit immer mehr Nachdruck das Verständnis des Gegenübers“ zu erzwingen. Flügge zieht das Fazit dieser Bestrebungen: „Und so scheitert die Verkündigung.“[59]

Am Beispiel der „geprägten Sprache“[60] würde auch deutlich werden, wie schwer es kirchlichen Sprecherinnen und Sprechern fällt, zu schweigen, anstatt mit Floskeln zu antworten. Es scheint sogar eine Furcht vor der Sprachlosigkeit zu geben. Dadurch würde bloß „das existenzielle Elend übertüncht und versucht, mit ein bisschen nettem Dekor zu verzieren“[61]. In diesen Situationen sei es ein angebrachtes Verhalten, zu schweigen, was sogar einen guten Seelsorger auszeichnen würde.

Dass es hier um den Glauben geht, hat noch eine weitere, viel weitreichendere Konsequenz: „Es ist Gott, der Menschen mit Glauben berührt, und nicht ein Mensch.“[62] Es sei also durchaus eine Möglichkeit, dass das Unverständnis der Menschen darauf zurückgeführt werden könne, dass Gott es einfach nicht ermöglicht, zu glauben und somit die Verkündigung verstehen zu können.

6. Entweder lohnt sich eine gute Predigt nicht oder die Prediger sind nicht mehr in der Lage, eine gute Predigt zu halten. Dabei treten die Extreme: zu komplex – zu ‚unterkomplex‘ auf.[63]

Neben der Frage, was eine gute Predigt ausmacht, tritt bei Flügge auch das Problem auf, ob es sich überhaupt lohne, eine solche Predigt zu verfassen. Er geht dabei von der Annahme aus, dass immer weniger Menschen sonntags in den Gottesdienst gehen. Noch eklatanter sei es bei den Werktagsgottesdiensten. Da ein Pfarrer neben den Gottesdiensten noch diverse andere Aufgaben zu erledigen habe, würde das zeitaufwendige Schreiben einer guten Predigt keine Priorität haben.

„Es hören ja doch immer nur die gleichen Omas zu, und die kommen immer wieder, egal wie schlecht die Predigt war. Sie kommen aus Gewohnheit und Pflichtgefühl. […] Sie kommen, weil es ihnen gut tut. Sie kommen, egal was passiert.“[64]

Dem Autor scheint es ein naheliegender Gedanke zu sein, dass man für einige wenige, die aus ihrem Glauben heraus regelmäßig in den Gottesdienst kommen, keine gute Predigt verfassen müsse. Problematisch würde es auf jeden Fall dann werden, wenn eine große Anzahl an Menschen den Gottesdienst besuchen, der Priester aber bereits das Formulieren einer angemessenen und passenden Predigt mehr oder weniger verlernt habe. Gerade an den Hochfesten oder an besonderen Tagen, wie der Spendung der Sakramente, seien die Kirchen voll, „aber da beschäftigen sich die Gottesdienstbesucher mehr mit der Party danach, als mit dem Gottesdienst davor.“ Viele Prediger würden es bei diesen Anlässen nicht schaffen, „den richtigen Ton“ zu treffen und die Zuhörerinnen und Zuhörer „mitzureißen“, sodass dabei nicht „mehr als ein müdes Lächeln“[65] zustande komme.

Des Weiteren würde sich diese Routine darin ausdrücken, dass die Texte „zu kompliziert oder zu unterkomplex“[66] ausfielen. Zwischen diesen beiden Extremen würde sich kirchliche Kommunikation sehr oft bewegen. Entweder würde man unterfordert und vom Prediger „wie ein Kleinkind durch einen Gedankenraum geführt“ werden, wobei die Predigten auch Texte sein könnten, die „auf ein Küchenkalenderblatt passen würden.“[67] Oder es würde, im anderen Extrem, eine Überforderung durch zu komplexe Formulierungen und Gedanken auftreten. Er nennt das Beispiel Joseph Ratzinger, bei dem er „wie der Ochs vorm Berg stehe“, da man ein großes Wissen bräuchte, „um zu verstehen, was er mir zu verstehen geben will.“[68]

Das erste der vier Kriterien, die Erik Flügge selbst für eine gute Predigt nennt, passt ebenso hierzu: „Predigten brauchen Relevanz.“[69] Nur, wenn man über ein Thema spricht, das das Interesse der Zuhörenden weckt, schafft man die nötige Relevanz. Dazu gehört allerdings „eine radikale Umkehr der eigenen Perspektive. Weg vom Schmoren im eigenen Saft, hin zu einem Interesse an der Umwelt und am Weltgeschehen.“[70] Außerdem muss hier auch das vierte Kriterium genannt werden: „Predigten brauchen theologische Substanz.“[71] Neben der Art und Weise, wie man eine bestimmte Wirkung erzielt, betont Flügge, dass eine Position in einer Predigt mit christlich-theologischen Argumenten begründet werden müsse und der theologische Gehalt nicht fehlen dürfe.[72]

7. Predigen ist nicht sprechen über Gott, sondern über meine Beziehung zu Gott.

Bisher haben sich die zusammengefassten Ausführungen von Erik Flügge vor allem auf die Art und Weise der Vermittlung und Verkündigung beschränkt. Es war dabei durchaus zu erkennen, dass es sich hier nicht um profanes Sprechen handelt, da immer wieder die Rede von Gott in die Überlegungen einbezogen wurde. Allerdings wird in einem Kapitel des Buches herausgestellt, was das Besondere am Predigen sei, und erklärt, welche Eigenheiten dieses Sprechen kennzeichnen würden[73]:

[...]


[1] Vgl. Flügge: Der Jargon der Betroffenheit, S. 18 und http://erikfluegge.de/ueber-erik-fluegge-biographie-lebenslauf/ Alle in den Fußnoten aufgeführten Links wurden zum letzten Mal am 24.07.2017 aufgerufen und überprüft. Siehe dazu auch den Anhang.

[2] Ebd., S. 18. In den obigen und folgenden Ausführungen werden teilweise über mehrere Sätze hinweg Zitate verwendet, die nicht eigens belegt werden, um die Arbeit übersichtlicher zu gestalten. Die erste darauffolgende Fußnote stellt dann den Beleg für alle vorherigen Zitate dar.

[3] Ebd., S. 19.

[4] Vgl. ebd., S. 18–20.

[5] Ebd., S. 18f.

[6] Ebd., S. 28.

[7] Vgl. ebd., S. 19.

[8] Ebd., S. 159.

[9] Vgl. http://erikfluegge.de/die-kirche-verreckt-an-ihrer-sprache/

[10] In „Der Jargon der Betroffenheit“ ist eine leicht geänderte Fassung des Blogbeitrags abgedruckt. Der Online-Text findet sich im Anhang. In dieser Arbeit wird auf die Fassung aus dem Buch Bezug genommen und auch daraus zitiert.

[11] Ebd., S. 159.

[12] Ebd., S. 159.

[13] Ebd., S. 159f.

[14] Ebd., S. 14.

[15] Vgl. ebd., S. 9f.

[16] Ebd., S. 9.

[17] Vgl. ebd., S. 70.

[18] Ebd., S. 79–86.

[19] Vgl. ebd., S. 69f.

[20] Ebd., S. 37.

[21] Ebd., S. 38.

[22] Ebd., S. 12.

[23] Ebd., S. 12f.

[24] Ebd., S. 13.

[25] Vgl. ebd., S. 14.

[26] Ebd., S. 72.

[27] Ebd.

[28] Ebd.

[29] Ebd., S. 73.

[30] Vgl. ebd., S. 93–95.

[31] Vgl. ebd., S. 96f.

[32] Vgl. ebd., S. 159f.

[33] Ebd., S. 77.

[34] Vgl. ebd., S. 77f.

[35] Die anderen drei Kriterien finden sich bei den Thesen Nummer 3 und 6.

[36] Ebd., S. 71.

[37] Ebd., S. 71f.

[38] Ebd., S. 55.

[39] Vgl. ebd., S. 56.

[40] Ebd., S. 59.

[41] Vgl. ebd., S. 67.

[42] Ebd., S. 67.

[43] Ebd., S. 69.

[44] Ebd., S. 96f.

[45] Ebd., S. 15.

[46] Ebd., S. 70.

[47] Vgl. ebd., S. 70f.

[48] Ebd., S. 10.

[49] Ebd.

[50] Vgl. ebd.

[51] Vgl. ebd., S. 99.

[52] Ebd., S. 67.

[53] Ebd., S. 15.

[54] Ebd., S. 127.

[55] Ebd., S. 129f.

[56] Ebd., S. 16.

[57] Ebd.

[58] Ebd.

[59] Ebd., S. 17.

[60] Ebd., S. 37.

[61] Ebd., S. 38.

[62] Ebd., S. 77.

[63] Da sich Erik Flügge in den Ausführungen zu dieser These nur auf den Gottesdienst, beziehungsweise die Messfeier bezieht, wird hier auch nur von dem Prediger gesprochen, ohne weibliche Personen in den Blick zu nehmen.

[64] Ebd., S. 22.

[65] Ebd.

[66] Ebd.

[67] Ebd., S. 110.

[68] Ebd., S. 111.

[69] Ebd., S. 69

[70] Ebd., S. 70.

[71] Ebd., S. 72.

[72] Vgl. ebd., S. 72.

[73] Vgl. ebd., S. 132–137.

Ende der Leseprobe aus 84 Seiten

Details

Titel
Über Predigt und Sprache in der Liturgie
Untertitel
"Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt" (Erik Flügge)
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
84
Katalognummer
V413286
ISBN (eBook)
9783668642409
ISBN (Buch)
9783668642416
Dateigröße
900 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Liturgie, Predigt, Sprache
Arbeit zitieren
Tobias Schricke (Autor), 2017, Über Predigt und Sprache in der Liturgie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413286

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