Transferreport: Personalmanagement. Gesetzliche Regelungen, Gestaltungsinstrumente, Personalentwicklung


Hausarbeit, 2014

16 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungen

1 Einleitung

2 Personalmanagement
2.1 Gesetzliche Regelungen
2.2 Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft aus Sicht des Personalmanagers

3 Gestaltungsinstrumente des Personalmanagements
3.1 Personalentwicklung

4 Personalentwicklung beim Lahn-Dill-Kreis
4.1 Rahmenbedingungen
4.2 Rechtliche Bestimmungen
4.3 Funktionen der Personalentwicklung
4.4 Ziele der Personalentwicklung
4.5 Instrumente der Personalentwicklung

5 Fazit

Quellenverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 - Funktionen der Personalentwicklung

Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Anschließend an das Seminar ‚Personalmanagement‘ ist ein Transfer-Dokumentations-Report zu erstellen. Der Report soll aufzeigen, wie der Studierende das Thema Personalmanagement auf das eigene Unternehmen bzw. das eigens ausgewählte Projekt umsetzen kann.

Zuerst wird ein kurzer Einblick in das Thema Personalmanagement gegeben. Hier werden die einzelnen Gesichtspunkte ‚Gesetzliche Regelungen‘ und ‚Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft aus Sicht des Personalmanagers‘, die mit dem Begriff Personalmanagement in Verbindung stehen, komprimiert dargestellt.

Im folgenden Kapitel sollen die Gestaltungsinstrumente des Personalmanagements beleuchtet werden. Hier liegt der Fokus auf der allgemeinen Darstellung der Personalentwicklung.

In Verbindung mit dem vorangegangenen Kapitel soll das Gestaltungsinstrument Personalentwicklung auf den Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises übertragen werden. Hier wird darauf eingegangen, wie die Umsetzung des Themas im eigenen Unternehmen erfolgt. Auf das eigens ausgewählte Projekt wird das Thema im gesamten nicht umgesetzt.

Abschließend werden im Fazit die Kernaussagen dieses Transfer-Dokumentations-Reports zusammengefasst und in Bezug auf die Zielstellung der Arbeit reflektiert. Letztendlich wird ein Ausblick auf weiterführende Aufgaben gegeben.

2 Personalmanagement

Heutzutage betrifft die weltweite Ressourcenknappheit nicht nur Wasser, Boden und fossile Brennstoffe, sondern auch qualifiziertes Personal. Die Mitarbeiter eines Unternehmens werden zunehmend, auch unter anderem aufgrund des demografischen Wandels, knapp. Sie sind jedoch ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens[1]. Das Wort Personalmanagement kann einerseits die Handhabung des Personals, andererseits Verantwortung für den Haushalt des Personals bedeuten[2].

Unter dem Begriff werden letztendlich alle Aufgaben zusammengefasst, die im Zusammenhang mit der Personalplanung, -entwicklung, -führung und –verwaltung stehen[3]. Die Personalabteilung kümmert sich zum Beispiel um alle administrativen Angelegenheiten sowie rechtliche Belange. Zudem haben sich Personalentwicklungsabteilungen etabliert, die sich ausschließlich um die Weiterbildung und Einarbeitung/Fortbildung der Mitarbeiter kümmern[4]. Das Personalmanagement ist daher nicht nur die Sache einer einzigen Person bzw. Abteilung, sondern wird von allen Führungspositionen gestaltet und ausgeführt[5].

2.1 Gesetzliche Regelungen

Heutzutage steigt die Substituierbarkeit der Produkte stetig an. Weiterhin sinkt die Bindung der Kunden an die Unternehmen: Die Beziehung zwischen Kund und Lieferant wird durch ein relativ kurzweiligen Charakter beschrieben. Die zunehmenden Wechsel der Lieferanten ist das Resultat der schwindenden Kundenloyalität. Eine nachhaltige Abgrenzung vom Wettbewerb ist somit nur noch durch die Menschen im Unternehmen möglich. Zwar steht die Leistungserfüllung für den Arbeitgeber im Vordergrund, er darf jedoch den Faktor Mensch als Gesamtheit nicht außen vor lassen. Da der Mensch sich selbst nicht nur als Objekt, sondern als selbstständiges Subjekt sieht, verfolgt er seine individuellen und persönlichen Ziele. Er nutzt das Unternehmen teils zur Realisierung dieser. Aus dieser Tatsache können Zielkonflikte entstehen. Diese Zielkonflikte müssen auf individueller Ebene gelöst werden.

Die wesentlichen Elemente der Arbeitsbeziehungen unterliegen heute einer staatlichen Regelung. Dies war über lange Phasen hinweg in der Vergangenheit nicht der Fall. Daraus ergab sich für die Arbeitnehmer/-innen oftmals eine unterlegene Machtposition[6].

In den Personalbereich greifen seit den 60iger Jahren gesetzliche Regelungen und Regeln der Agentur für Arbeit ein. Dies sind u.a. folgende Gesetze und Verordnungen: Arbeitsgesetz, Bundesurlaubsgesetz, Arbeitsschutzgesetz, Entgeltfortzahlungsgesetz, Arbeitsplatzschutzgesetz, Mutterschutzgesetz, Arbeitsstättenverordnung, Jugendarbeitsschutzgesetz, Kündigungsschutzgesetz, Betriebsverfassungsgesetz und Bildschirmarbeitsverordnung[7]. Eine detailliertere Betrachtung der Gesetze und Verordnungen wird in diesem TDR nicht angestrebt.

2.2 Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft aus Sicht des Personalmanagers

Der Funktionsbereich ‚Personal‘ war bis zu Beginn der 80er Jahre neben den Bereichen Beschaffung, Produktion und Absatz gelagert. Seither fand eine Neuorientierung des Personalbereichs, hin zu einer integrativen, proaktiven und strategischen Sichtweise des Faktors Arbeit in der Unternehmung statt. Die Personalarbeit bzw. das Personalmanagement reduziert sich nicht mehr auf die bloße Anwendung von Personaltechniken, sondern hat sich zu einer Hauptmanagementaufgabe entwickelt. Alle Handlungen, die mit dem Faktor Arbeit in Verbindung stehen, werden integrativ geplant und mit der gesamten Unternehmensstrategie abgestimmt. Ursachen dafür, dass das Personal mit veränderten Werten wahrgenommen wird, sind:

- Wettbewerbsverschärfung/Globalisierung
- Neue Technologien und Produktionskonzepte
- Probleme mit Produktivität und Qualität
- Demographische Veränderungen
- Wertewandel

Insbesondere der Wertewandel und die demographischen Veränderungen verlangen nach Konzepten, die eigenen Mitarbeiter auf Dauer fit zu machen und zu halten sowie Fach- und Führungskräfte im eigenen Haus zu entwickeln. Dies bedeutet nicht, dass die anderen Ursachen für veränderte Werte des Personals von geringerer Bedeutung sind. Die Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen sich somit auf ein lebenslanges Lernen einstellen. Es müssen somit Techniken entwickelt werden, die ein lebenslanges Lernen entwickeln und ermöglichen[8].

3 Gestaltungsinstrumente des Personalmanagements

„Personalmanager und Führungskräfte verfügen über eine Vielzahl von Gestaltungsinstrumenten und Techniken im Rahmen des Personalmanagements“[9].

Hier werden neun Gestaltungsinstrumente unterschieden: Personal suchen und auswählen, Personal entwickeln, Arbeit organisieren, Mitarbeiter motivieren, Mitarbeiter führen, Personal beurteilen, Entgelt zahlen, Personal controllen und Personal freisetzen. Nachfolgend wird auf das Instrument Personal entwickeln bzw. Personalentwicklung genauer eingegangen. Auf die verbleibenden Gestaltungsinstrumente wird in diesem TDR nicht genauer eingegangen.

3.1 Personalentwicklung

Allgemein versteht man unter dem Begriff Personalentwicklung alle Maßnahmen, die zur Förderung und Bildung der Mitarbeiter eines Unternehmens dienen, sodass dieser die derzeitigen und zukünftigen Aufgaben optimal verrichten kann[10].

Es handelt sich hierbei um einen systematischen Prozess, der alle Mitarbeiter aller Hierarchiestufen umfasst. Wichtig bei der Personalentwicklung ist, dass sowohl betriebliche als auch persönliche Interessen der Mitarbeiter berücksichtigt werden. Sie bezieht sich somit nicht punktuell auf einzelne Mitarbeiter und deren Qualifikationen, sondern auf das gesamte Personal im Unternehmen. Im Vordergrund stehen die Ziele des Unternehmens.

Die Personalentwicklung umfasst die Bereiche Personalbildung, Personalförderung und Organisationsentwicklung[11].

Die Personalbildung umfasst die Betriebliche Berufsausbildung, Fortbildungen, Umschulungen, Weiterbildung, Berufliche Rehabilitation, Praktika und Traineeprogramme[12]. Um das Personal zu fördern, stehen Werkzeuge wie Coaching, Mentoring, Supervision, die Laufbahn- und Karriereprüfung sowie wirtschaftspsychologische Testverfahren (360°-Feedback) zur Verfügung[13]. Unter Organisationsentwicklung wird ein geplanter, langfristiger Prozess in einer Organisation zur Veränderung verstanden. Es werden Voraussetzungen geschaffen, um Entwicklungen und Veränderungen des Unternehmens zu steuern und damit den Transfer der Qualifikation zu sichern[14].

Im nachfolgenden Kapitel wird die praktische Umsetzung des Themas anhand des Personalentwicklungskonzeptes des Lahn-Dill-Kreises dargestellt.

[...]


[1] Vgl. http://www.softgarden.de/ressourcen/glossar/personalmanagement/ (Stand: 04.02.2015, 12:35 Uhr).

[2] Vgl. Horner, Claudia (2011): Personalmanagement. 1.Auflage. Nachdruck Stuttgart: Steinbeis-Edition. S. 4.

[3] Vgl. http://www.softgarden.de/ressourcen/glossar/personalmanagement/ (Stand: 04.02.2015, 12:42 Uhr).

[4] Vgl. Horner, Claudia (2011): Personalmanagement. 1.Auflage. Nachdruck Stuttgart: Steinbeis-Edition. S. 4.

[5] Vgl. http://www.softgarden.de/ressourcen/glossar/personalmanagement/ (Stand: 04.02.2015, 12:48 Uhr).

[6] Vgl. Horner, Claudia (2011): Personalmanagement. 1.Auflage. Nachdruck Stuttgart: Steinbeis-Edition. S. 5f.

[7] Vgl. Powerpoint-Präsentation. Personalmanagement Grundlagenseminar. Herr Stefan Behrendt am 30. und 31. Januar 2015. Folie 9.

[8] Vgl. ebd. Folie 12 und 13.

[9] Vgl. Horner, Claudia (2011): S. 17.

[10] Vgl. http://www.softgarden.de/ressourcen/glossar/personalentwicklung/ (Stand: 05.02.2015, 11:23 Uhr).

[11] Vgl. Powerpoint-Präsentation. Personalmanagement Grundlagenseminar. Herr Stefan Behrendt am 30. und 31. Januar 2015. Folie 49 und 54.

[12] Vgl. ebd. Folie 49 und 55.

[13] Vgl. ebd. 57 und 58.

[14] Vgl. ebd. Folie 69.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Transferreport: Personalmanagement. Gesetzliche Regelungen, Gestaltungsinstrumente, Personalentwicklung
Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin  (Steinbeis Business Academy)
Note
2,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
16
Katalognummer
V413320
ISBN (eBook)
9783668642690
ISBN (Buch)
9783668642706
Dateigröße
493 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personalmanagement
Arbeit zitieren
Christina Bischoff-Moos (Autor), 2014, Transferreport: Personalmanagement. Gesetzliche Regelungen, Gestaltungsinstrumente, Personalentwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413320

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