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Wohnformen für eine alternde Gesellschaft. Der demografische Wandel und seine Folgen

Título: Wohnformen für eine alternde Gesellschaft. Der demografische Wandel und seine Folgen

Tesis , 2006 , 125 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Matthias Benner (Autor)

Sociología - Vejez
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Vergreisung, Altersexplosion, Methusalemkomplott, Kinderarmut, Generationenkonflikt – Schlagworte wie diese kennzeichnen eine Entwicklung, die wie keine andere Deutschland verändern wird. Sie sind aber ebenso Kennzeichen dafür, dass die Konsequenzen des demografischen Wandels auch außerhalb des engen Kreises der Bevölkerungswissenschaftler von Politik, Medien und Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Insbesondere die Folgen für die sozialen Sicherungssysteme werden intensiv diskutiert, da man deren Versagen aufgrund der steigenden Altenlast befürchtet. Aber die Herausforderungen sind vielschichtiger. Nahezu alle Bereiche des öffentlichen Lebens sind von der Perspektive einer alternden und schließlich schrumpfenden Bevölkerung betroffen. Ostdeutsche Kommunen stehen beispielsweise vor der Herausforderung, wie die öffentliche Infrastruktur bei sinkenden Nutzerzahlen aufrechterhalten werden kann. Steigende Nutzungsbeiträge und ein unvermeidbarer Rückbau werden hier die Folgen sein. Dieses Beispiel ist aber tatsächlich nur ein kleiner Ausschnitt dessen, womit sich Politik, Öffentlichkeit und Wissenschaft heute und in Zukunft beschäftigen müssen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG

2. DIE BEVÖLKERUNG IN DEUTSCHLAND

2.1 DER DEMOGRAFISCHE WANDEL

2.1.1 Die gegenwärtige Alters- und Bevölkerungsstruktur

2.1.1.1 Fertilität – gestern, heute und morgen

2.1.1.2 Migration – gestern, heute und morgen

2.1.1.3 Lebenserwartung – gestern, heute und morgen

2.1.2 Die zukünftige Alters- und Bevölkerungsstruktur

2.2 DIE REGIONALE DIFFERENZIERTHEIT DER DEMOGRAFISCHEN ENTWICKLUNG

2.3 ZUSAMMENFASSUNG

3. ALTERUNG UND SCHRUMPFUNG DER BEVÖLKERUNG ALS (KOMMUNAL-)POLITISCHE HERAUSFORDERUNG

3.1 AUSWIRKUNGEN DES BEVÖLKERUNGSWANDELS AUF KOMMUNALE INFRASTRUKTUR UND KOMMUNALFINANZEN

3.2 BEVÖLKERUNGSWANDEL, WOHNUNGSMARKT UND WOHNUNGSPOLITIK

3.2.1 Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Wohnungsmarkt

3.2.2 Wohnungspolitik im demografischen Wandel

3.3 ZUSAMMENFASSUNG

4. LEBEN IM ALTER

4.1 WANN IST MAN ALT?

4.2 GESUNDHEIT IM ALTER

4.2.1 Länger alt und krank?

4.2.2 Demenz

4.2.3 Pflegebedarf der Zukunft

4.3 DIE MATERIELLE LAGE IM ALTER

4.4 DAS WOHNEN IM ALTER

4.4.1 Die Bedeutung des Wohnens im Alter

4.4.2 Theoretische Modelle

4.4.2.1 Das Anforderungs-Kompetenz-Modell von Lawton

4.4.2.2 Kahanas Kongruenz-Modell

4.4.2.3 Das Komplementaritäts-Ähnlichkeits-Modell von Carp & Carp

4.4.3 Wohnzufriedenheit und Wohnbedürfnisse Älterer

4.4.3.1 Wohnzufriedenheit Älterer

4.4.3.2 Wohnbedürfnisse Älterer

4.5 ZUSAMMENFASSUNG

5. WOHNFORMEN UND WOHNKONZEPTE FÜR ÄLTERE

5.1 ETABLIERTE WOHNFORMEN

5.1.1 Die normale Wohnung

5.1.2 Das Altersheim

5.2 PROBLEME DES WOHNENS IM ALTER

5.3 WOHNEN MIT PROFESSIONELLER UNTERSTÜTZUNG

5.3.1 Betreutes Wohnen

5.3.1.1 Wesentliche Merkmale

5.3.1.2 Nutzerstruktur

5.3.1.3 Angebotsentwicklung

5.3.1.4 Geeignete Wohnform für Ältere?

5.4 WOHNEN MIT TECHNISCHER UNTERSTÜTZUNG

5.4.1 Barrierefreie/Angepasste Wohnung

5.4.1.1 Wesentliche Merkmale

5.4.1.2 Nutzerstruktur

5.4.1.3 Angebotsentwicklung

5.4.1.4 Geeignete Wohnform für Ältere?

5.4.2 Intelligentes Wohnen

5.4.2.1 Wesentliche Merkmale

5.4.2.2 Nutzerstruktur

5.4.2.3 Angebotsentwicklung

5.4.2.4 Geeignete Wohnform für Ältere?

5.5 WOHNEN IN GEMEINSCHAFT

5.5.1 Sun City

5.5.1.1 Wesentliche Merkmale

5.5.1.2 Nutzerstruktur

5.5.1.3 Angebotsentwicklung

5.5.1.4 Geeignete Wohnform für Ältere?

5.5.2 Wohn- und Hausgemeinschaften für Ältere

5.5.2.1 Wesentliche Merkmale

5.5.2.2 Nutzerstruktur

5.5.2.3 Angebotsentwicklung

5.5.2.4 Geeignete Wohnform für Ältere?

5.5.3 Mehrgenerationenwohnen

5.5.3.1 Wesentliche Merkmale

5.5.3.2 Nutzerstruktur

5.5.3.3 Angebotsentwicklung

5.5.3.4 Geeignete Wohnform für Ältere?

5.6 ZUSAMMENFASSUNG

6. FALLBEISPIELE

6.1 HAUS WABE

6.1.1 Entstehungshintergrund

6.1.2 Angebot

6.1.3 Bewohner

6.2 HAMELNER WOPRO

6.2.1 Entstehungshintergrund

6.2.2 Angebot

6.2.3 Bewohner

6.3 ZUSAMMENFASSUNG

7. SCHLUSSBEWERTUNG UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht unter der Forschungsfrage „Welche Wohnformen und Wohnkonzepte sind für eine alternde Bevölkerung geeignet?“, wie die soziodemografische Situation der Senioren in Deutschland aussieht, welche Wohnmodelle existieren und inwiefern diese den besonderen Lebensumständen älterer Menschen gerecht werden.

  • Analyse der demografischen Entwicklung und deren regionaler Unterschiede
  • Untersuchung (kommunal-)politischer Herausforderungen für Wohnungsmarkt und Infrastruktur
  • Charakterisierung der Lebenssituation im Alter (Gesundheit, Pflegebedarf, materielle Lage)
  • Bewertung alternativer Wohnkonzepte nach einem Kriteriensystem (Selbstständigkeit, Sicherheit, Privatheit, Ausstattung, Netzwerk)
  • Praxisnahe Fallstudien zu Mehrgenerationenwohnen und Hausgemeinschaften

Auszug aus dem Buch

4.4.1 Die Bedeutung des Wohnens im Alter

Im Alter wird der Alltag viel stärker als in anderen Lebensabschnitten durch das Wohnen geprägt. Die Mobilität nimmt ab und die Umweltabhängigkeit, im Sinne einer Abhängigkeit von der Beschaffenheit der Umgebung, nimmt zu.

Ältere Menschen verbringen zwanzig bis einundzwanzig Stunden des Tages zu Hause. Dieser Rückzug in die eigene Wohnung ist aber nicht immer frei gewählt: Gesundheitliche Einschränkungen, wie schlechtere Motorik oder geringeres Seh- und Hörvermögen, sind Ursache dieses Verhaltens. Auch Mängel in der Erreichbarkeit verschiedener Freizeiteinrichtungen und Fehlplanungen im Verkehrssystem, wie zum Beispiel eine zu große Distanz zu Einrichtungen des öffentlichen Personennahverkehrs, können für einen stärkeren Rückzug ins Private verantwortlich gemacht werden.

Die Wohnung und der Wohnort erfahren also eine verstärkte Funktion als Lebensmittelpunkt und zugleich eine veränderte Bedeutung. An dieser Stelle soll aber zunächst auf die Bedeutung des Wohnens für den Menschen eingegangen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG: Die Einleitung beleuchtet die Auswirkungen des demografischen Wandels in Deutschland auf Politik, Medien und Gesellschaft sowie die Notwendigkeit, sich mit den Wohnbedürfnissen einer alternden Bevölkerung auseinanderzusetzen.

2. DIE BEVÖLKERUNG IN DEUTSCHLAND: Dieses Kapitel analysiert die demografische Entwicklung bis 2050, insbesondere die Faktoren Fertilität, Migration und Lebenserwartung sowie deren regionale Unterschiede.

3. ALTERUNG UND SCHRUMPFUNG DER BEVÖLKERUNG ALS (KOMMUNAL-)POLITISCHE HERAUSFORDERUNG: Die Arbeit erörtert, wie Kommunen und Länder auf den demografischen Druck reagieren müssen, und untersucht dabei Auswirkungen auf Infrastruktur sowie wohnungspolitische Steuerungsansätze.

4. LEBEN IM ALTER: Der Hauptteil beschreibt die Lebenssituation Älterer, von den Definitionen des Alters bis hin zu spezifischen Herausforderungen wie Demenz, Pflegebedarf und der materiellen Lage im Alter.

5. WOHNFORMEN UND WOHNKONZEPTE FÜR ÄLTERE: Dieses Kapitel vergleicht etablierte Wohnformen mit alternativen Konzepten wie Betreutem Wohnen, intelligentem Wohnen und verschiedenen Gemeinschaftswohnformen anhand eines festgelegten Kriteriensystems.

6. FALLBEISPIELE: Zwei konkrete Projekte – das „Haus Wabe“ in Stuttgart und das „Hamelner WOPRO“ – dienen dazu, die theoretischen Ansätze der Haus- und Wohngemeinschaften an der Realität zu überprüfen.

7. SCHLUSSBEWERTUNG UND AUSBLICK: Das Fazit resümiert die Ergebnisse der Arbeit, betont die Notwendigkeit eines interdisziplinären Forschungsansatzes und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und den weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Demografischer Wandel, Altenquotient, Wohnen im Alter, Altersgerechte Wohnformen, Betreutes Wohnen, Barrierefreies Wohnen, Mehrgenerationenwohnen, Demenz, Pflegebedarf, Lebenszufriedenheit, Person-Umwelt-Interaktion, Kommunalpolitik, Wohnungsmarkt, Hausgemeinschaften, Wohnberatung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Wohnsituation älterer Menschen in Deutschland und sucht nach geeigneten Wohnkonzepten für diese Altersgruppe.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit verknüpft demografische Analysen mit sozial- und kommunalpolitischen Herausforderungen und untersucht insbesondere psychologische sowie ökonomische Aspekte des Wohnens im Alter.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis der aktuellen soziodemografischen Situation zu klären, welche Wohnformen und Wohnkonzepte für Ältere geeignet sind, um ein selbstständiges und würdevolles Leben zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine Literatur- und Datenanalyse (Statistisches Bundesamt, Studien zur Gerontologie) und ergänzt diese durch zwei qualitative Fallbeispiele, für die Interviews mit Projektverantwortlichen geführt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der demografischen Herausforderungen für Kommunen, eine detaillierte Beschreibung der Lebenssituation Älterer sowie eine systematische Bewertung verschiedener Wohnkonzepte nach fünf Kriterien.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie demografischer Wandel, Altern der Gesellschaft, barrierefreies Wohnen, Mehrgenerationenwohnen und die Person-Umwelt-Interaktion nach Lawton definiert.

Welche Rolle spielt die „Person-Umwelt-Interaktion“ für die Arbeit?

Dieses theoretische Modell ist zentral, da es erklärt, wie die physische Wohnumgebung und die individuellen Kompetenzen des Älteren zusammenwirken, um Wohlbefinden oder negative Emotionen zu erzeugen.

Warum sind die Fallbeispiele (Haus Wabe und Hamelner WOPRO) wichtig?

Sie dienen als praktische Verifizierung, um zu zeigen, wie die theoretisch untersuchten Konzepte (Mehrgenerationenwohnen und Hausgemeinschaft) in der Realität umgesetzt werden und wo ihre Grenzen liegen.

Final del extracto de 125 páginas  - subir

Detalles

Título
Wohnformen für eine alternde Gesellschaft. Der demografische Wandel und seine Folgen
Universidad
University of the Federal Armed Forces München
Calificación
1,0
Autor
Matthias Benner (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
125
No. de catálogo
V413380
ISBN (Ebook)
9783668644687
ISBN (Libro)
9783668644694
Idioma
Alemán
Etiqueta
wohnformen gesellschaft wandel folgen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Matthias Benner (Autor), 2006, Wohnformen für eine alternde Gesellschaft. Der demografische Wandel und seine Folgen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413380
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