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Die Herrschaftstheorie nach Max Weber

Titre: Die Herrschaftstheorie nach Max Weber

Essai , 2016 , 5 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Yildiz F. (Auteur)

Sociologie - Généralités et fondements
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Wenn wir in der heutigen Zeit auf die Geschichte der Menschheit zurückblicken, so lässt sich sagen, dass es seit der Existenz der Menschheit auch die Existenz der Herrschaft gibt. Ganz gleich in welchem Land, unter welchem Volk oder innerhalb welchen Stammes, es gibt immer den gewissen Einen, der seinen Anhängern die Ordnungsprinzipien auferlegt, welche zu befolgen sind. Lediglich die Form der Ausübung dieser Macht lässt sich in den verschiedensten Ländern der Welt unterscheiden. Der eine übt diese Tätigkeit in der Rolle des Präsidenten, der andere in die des Monarchen oder der andere wiederum in die des Königs.

Die Ausarbeitung wird es sich zur Aufgabe machen, den Begriff der Herrschaft näher zu erläutern und in seinen typischen Erscheinungsformen wiederzugeben. Die soll unter Zuhilfenahme der Herrschaftstheorie nach Max Weber geschehen, da dieser die Herrschaftstheorie am umfangreichsten definiert hat. Um dem Leser einen Überblick zu verschaffen, soll allen voran der Begriff der Herrschaft erläutert werden, bevor ein Übergang zur Theorie im Anschluss erfolgen soll.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Begriffsbestimmung der Herrschaft

2. Die legale Herrschaft

3. Die traditionale Herrschaft

4. Die charismatische Herrschaft

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Ausarbeitung hat zum Ziel, den Begriff der Herrschaft unter Rückgriff auf die Herrschaftstheorie von Max Weber zu erläutern und deren zentrale Ausprägungen systematisch darzustellen.

  • Definition und soziale Grundlagen von Herrschaftsverhältnissen
  • Die Struktur und Funktionsweise der legalen Herrschaft
  • Merkmale und Legitimationsgrundlagen der traditionalen Herrschaft
  • Charismatische Herrschaft als außeralltägliches Phänomen
  • Kritische Reflexion über die Anwendbarkeit der Weberschen Konzepte

Auszug aus dem Buch

Die charismatische Herrschaft

Die charismatische Herrschaft hingegen wird durch besondere Fähigkeiten des Herrschers rechtmäßig. Die Beherrschten erkennen den Herrscher aufgrund seines Charismas als ihren Führer an und unterwerfen sich ihm aus Überzeugung. Die Definition des Begriffes gehen auf Max Webers Anlehnung an Eduard Meyer zurück, wonach dieser Charisma wie folgt darlegt: „Unter Charisma wird eine außeralltägliche Qualität einer Persönlichkeit verstanden, um derentwillen sie mindestens als spezifisch außeralltäglich oder übermenschlich oder übernatürlich, jedenfalls nicht jedem zugängliche Eigenschaften oder Kräfte, als vorbildlich oder gottgesandt und deswegen als Führer wahrgenommen wird“ (vgl. Nippel 2000, S. 7).

Die Diskussionen über das Phänomen des Charismas sind auch heute noch kontrovers, wobei man sich jedoch in der Tatsache einig ist, dass zwei Grundannahmen zum Charisma existieren. Die erste Voraussetzung ist, dass Charisma immer als ein Fachausdruck einer sozialen Beziehung zwischen einer Gefolgschaft und charismatischen Anführer zu verstehen ist. Die charismatische Beziehung sagt genauso viel über die Anhänger aus, wie auch über die charismatische Persönlichkeit selbst, weshalb dieses auch nur aus der Sicht der Anhänger zu verstehen ist. Die zweite Grundannahme ist, dass das Phänomen Charisma ein kontextgebundenes Phänomen ist, welches nicht raum- und zeitübergreifend festgelegt werden kann, sondern vielmehr in den konkreten politischen, kulturellen, historischen, psychologischen und sozioökonomischen Bezugsrahmen eingeordnet werden muss, um es erörtern zu können (Bliesemann de Guevara, Reiber 2011, S.9).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Begriffsbestimmung der Herrschaft: Dieses Kapitel führt in die historische Allgegenwärtigkeit von Herrschaft ein und definiert den Begriff als soziale Beziehung zwischen Herrschenden und Beherrschten.

2. Die legale Herrschaft: Hier wird die bürokratische Herrschaft als reiner Typus der legalen Herrschaft erläutert, deren Legitimität auf formalen Satzungen und gesatzten Regeln basiert.

3. Die traditionale Herrschaft: Dieses Kapitel beschreibt die patriarchalische Form der Herrschaft, bei der die Legitimität des Befehlenden primär in traditionellen Normen und persönlicher Gefälligkeit begründet liegt.

4. Die charismatische Herrschaft: Der Fokus liegt auf der außeralltäglichen Qualität der Führungspersönlichkeit, die durch die freiwillige Anerkennung und Überzeugung der Gefolgschaft legitimiert wird.

Schlüsselwörter

Max Weber, Herrschaftstheorie, legale Herrschaft, traditionale Herrschaft, charismatische Herrschaft, Bürokratie, Macht, Legitimität, soziale Beziehung, soziale Handlung, Führung, Gefolgschaft, Patriarchat, Herrschaftssoziologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Darstellung der drei idealtypischen Herrschaftsformen nach Max Weber.

Welche drei zentralen Herrschaftstypen werden in der Arbeit unterschieden?

Die Autorin bzw. der Autor unterscheidet zwischen der legalen, der traditionalen und der charismatischen Herrschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Begriff Herrschaft theoretisch zu fundieren und die Kriterien für deren jeweilige Legitimität verständlich aufzuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erörterung genutzt?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die auf den soziologischen Grundrissen von Max Weber sowie ergänzender Fachliteratur basiert.

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt im Hauptteil der Arbeit?

Im Hauptteil werden die bürokratischen Strukturen, die patriarchalischen Bindungen und die psychologischen bzw. sozialen Bedingungen charismatischer Führung analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe definieren den theoretischen Rahmen?

Zentrale Begriffe sind Machtausübung, Gehorsam, bürokratische Verwaltung, Tradition, Charisma und die soziale Beziehung zwischen Herrscher und Beherrschten.

Welche Rolle spielt die Bürokratie innerhalb der legalen Herrschaft?

Die Bürokratie wird als technisch reinster Typus beschrieben, in dem Gehorsam nicht der Person, sondern der gesetzten, rationalen Regel geleistet wird.

Warum wird die charismatische Herrschaft als "außeralltäglich" bezeichnet?

Weil sie auf als übernatürlich oder vorbildlich wahrgenommenen Qualitäten einer Persönlichkeit beruht, die über den gewöhnlichen, normativen Rahmen hinausgehen.

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Résumé des informations

Titre
Die Herrschaftstheorie nach Max Weber
Université
Bielefeld University
Note
1,3
Auteur
Yildiz F. (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
5
N° de catalogue
V413444
ISBN (ebook)
9783668648678
ISBN (Livre)
9783668648685
Langue
allemand
mots-clé
herrschaftstheorie weber
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Yildiz F. (Auteur), 2016, Die Herrschaftstheorie nach Max Weber, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413444
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Extrait de  5  pages
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