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Intergenerationelles Lernen als Potenzial des Lebenslangen Lernens. Wenn ältere und jüngere Menschen gemeinsam voneinander lernen

Titre: Intergenerationelles Lernen als Potenzial des Lebenslangen Lernens. Wenn ältere und jüngere Menschen gemeinsam voneinander lernen

Dossier / Travail , 2017 , 18 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Ladina Großbruchhaus (Auteur)

Psychologie - Intelligence et Psychologie de l'apprentissage
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Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Thema des intergenerationellen Lernens als Möglichkeit des Lebenslangen Lernens. Das Ziel der Arbeit ist es, die Relevanz des intergenerationellen Lernens zu unterstreichen. Aufgrund der bislang nicht sehr tiefgehenden Forschung auf diesem Gebiet hat das Thema noch nicht so sehr an Popularität gewonnen. Um die Möglichkeiten dieser Art zu Lernen in Zukunft voll ausschöpfen zu können, muss das Thema differenziert erforscht und dargestellt werden. Diese Arbeit soll einen Beitrag dazu leisten, das intergenerationelle Lernen als Bildungspotenzial für sämtliche Generationen zu sehen.

Während die jüngeren Menschen unserer Gesellschaft immer schneller, immer mehr und vor allem alles Neue lernen müssen, scheint das Wissen der älteren Generation mit ihrem Ausscheiden aus dem Berufs- und Bildungsleben verloren zu gehen. Doch häufig ist genau deren Erfahrungswissen notwendig und enorm wertvoll, um die immer komplexeren und weniger detailliert planbareren Aufgaben und Anforderungen im (Arbeits-)Leben bearbeiten zu können. Um dem Verlust des wertvollen Wissens der Älteren also vorzubeugen, ist ein bewusster Austausch zwischen den Generationen unabdingbar.

Nun wäre es kein Austausch, kein Dialog, wenn es nicht einen Vorteil für beide Seiten bringen würde. Während die Jüngeren aus dem Erfahrungswissen der Älteren Nutzen ziehen, können sie gleichzeitig ihr modernes, fortschrittlicheres Wissen an die Älteren weitergeben. Diese profitieren insofern, als dass sie in einer immer älter werdenden Gesellschaft, in einer Berufswelt, in der bis ins hohe Alter gearbeitet werden muss, mithalten können. Das technologische Wissen, die Medienkompetenz, das interkulturelle und internationale Denken der jungen Menschen hilft den älteren Menschen, wettbewerbsfähig zu bleiben und somit ihre Existenz zu sichern.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Wissenschaftliche Einordnung

2 Begriffsdefinitionen

2.1 Lernen

2.2 Lebenslanges Lernen

3 Lernen im Erwachsenenalter

4 Unterschiede im Lernverhalten älterer und jüngerer Menschen

4.1 Lernmotive in Abhängigkeit vom Alter

4.2 Lerninteressen in Abhängigkeit vom Alter

5 Intergenerationelles (= Intergeneratives) Lernen

5.1 Der Generationenbegriff

5.2 Begriffsbestimmung Intergenerationelles Lernen

5.3 Formen des intergenerationellen Lernens

6 Ergebnisse aktueller Forschung

6.1 Intergenerationelle Projekte

6.2 Intergenerationelles Lernen ermöglichen. Orientierungen zum Lernen der Generationen in der Erwachsenenbildung (Franz, 2010)

6.3 Kritische Reflexion der bisherigen Forschung

7 Möglichkeiten der praktischen Anwendung

8 Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Potenzial des intergenerationellen Lernens als wichtigen Bestandteil des lebenslangen Lernens. Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch den gezielten Austausch zwischen verschiedenen Generationen Wissen bewahrt, weitergegeben und die Innovationsfähigkeit in einer sich wandelnden Arbeitswelt gesichert werden kann.

  • Grundlagen des Lernens und lebenslangen Lernens
  • Vergleich der Lernmotive und Interessen zwischen Generationen
  • Definition und Formen des intergenerationellen Lernens
  • Analyse aktueller Forschungsergebnisse zu generationenübergreifenden Projekten
  • Anwendungsmöglichkeiten und didaktische Strategien für die Praxis

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Sapiens omnia sua secum portat.

(Der/die Weise trägt all das Seinige/Ihrige mit sich.)

Dieser Ausspruch, der dem griechischen Philosoph Bias von Priene zugesprochen wird, gewinnt in einer Zeit des demografischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturwandels an enormer Bedeutung. Meint der Philosoph mit omnia sua das gesamte internalisierte Wissen einer Person, so stellt sich die Frage, unter welchen Umständen er dieses Wissen teilen wird.

Während die jüngeren Menschen unserer Gesellschaft immer schneller, immer mehr und vor allem alles Neue lernen müssen, scheint das Wissen der älteren Generation mit ihrem Ausscheiden aus dem Berufs- und Bildungsleben verloren zu gehen. Doch häufig ist genau deren Erfahrungswissen notwendig und enorm wertvoll, um die immer komplexeren und weniger detailliert planbaren Aufgaben und Anforderungen im (Arbeits-)Leben bearbeiten zu können (Abicht & Miritz, 2011). Um dem Verlust des wertvollen Wissens der Älteren also vorzubeugen, ist ein bewusster Austausch zwischen den Generationen unabdingbar.

Nun wäre es kein Austausch, kein Dialog, wenn es nicht einen Vorteil für beide Seiten bringen würde (Senge, 2011). Während die Jüngeren aus dem Erfahrungswissen der Älteren Nutzen ziehen, können sie gleichzeitig ihr modernes, fortschrittlicheres Wissen an die Älteren weitergeben. Diese profitieren insofern, als dass sie in einer immer älter werdenden Gesellschaft, in einer Berufswelt in der bis ins hohe Alter gearbeitet werden muss, mithalten können. Das technologische Wissen, die Medienkompetenz, das interkulturelle und internationale Denken der jungen Menschen hilft den älteren Menschen, wettbewerbsfähig zu bleiben und somit ihre Existenz zu sichern (BLK, 2001).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung des Erfahrungswissens im demografischen Wandel und stellt die Notwendigkeit des intergenerationellen Austauschs für beide Generationen heraus.

2 Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe wie "Lernen" und "Lebenslanges Lernen" aus geragogischer Sicht definiert und eingeordnet.

3 Lernen im Erwachsenenalter: Das Kapitel räumt mit dem Vorurteil auf, dass die Lernfähigkeit im Alter signifikant abnimmt, und verweist auf moderne Studien zur Neurophysiologie.

4 Unterschiede im Lernverhalten älterer und jüngerer Menschen: Hier werden altersbedingte Differenzen bei Lernmotiven und inhaltlichen Interessen analysiert, um die unterschiedlichen Zugänge zum Lernen zu verstehen.

5 Intergenerationelles (= Intergeneratives) Lernen: Dieses Kapitel erörtert den Generationenbegriff sowie die theoretischen Grundlagen und Formen des generationenübergreifenden Lernens.

6 Ergebnisse aktueller Forschung: Ein Überblick über existierende intergenerationelle Projekte und eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Dissertation von Julia Franz (2010).

7 Möglichkeiten der praktischen Anwendung: Dieses Kapitel überträgt die theoretischen Erkenntnisse in die Praxis und erläutert die Bedeutung von Kommunikation und Dialogformen für das gemeinsame Lernen.

8 Resümee: Die Arbeit schließt mit einem Fazit, das die Relevanz des intergenerationellen Austauschs zur Bewahrung von Wissen und Förderung individueller Entwicklung unterstreicht.

Schlüsselwörter

Intergenerationelles Lernen, Lebenslanges Lernen, Erwachsenenbildung, Geragogik, Wissenstransfer, Generationen, Erfahrungswissen, Lernmotivation, Bildungsforschung, Kommunikation, Mentoring, Demografischer Wandel, Intergenerativer Dialog, Lerninteressen, Wissensmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt das Potenzial des intergenerationellen Lernens als Form des lebenslangen Lernens, bei dem Wissen zwischen älteren und jüngeren Menschen aktiv ausgetauscht wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Lernprozessen im Alter, den Vergleich von Lernmotiven und Interessen zwischen den Generationen sowie die praktische Anwendung von Austauschformaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Relevanz intergenerationellen Lernens hervorzuheben, um das Erfahrungswissen der älteren Generation zu bewahren und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit aller Beteiligten in einer sich wandelnden Gesellschaft zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Literaturrecherche, die verschiedene pädagogische, geragogische und psychologische Perspektiven sowie aktuelle Forschungsergebnisse zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, den Vergleich von Lernverhalten, die Begriffsbestimmung von intergenerationellem Lernen und eine kritische Auseinandersetzung mit bisherigen Forschungsansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Intergenerationelles Lernen, Wissensmanagement, Geragogik, Lernmotivation und Demografischer Wandel beschreiben.

Warum ist das Erfahrungswissen Älterer heute so wichtig?

In einer zunehmend komplexen Arbeitswelt hilft das Erfahrungswissen Älterer dabei, Anforderungen zu bewältigen, für die es keine standardisierten oder rein theoretischen Lösungen gibt.

Welche Rolle spielt die Kommunikation beim intergenerationellen Lernen?

Kommunikation ist die Basis; durch den gezielten intergenerativen Dialog werden Wissen vermittelt, Vorurteile abgebaut und gemeinsame Strategien entwickelt, um lebenslanges Lernen erfolgreich umzusetzen.

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Résumé des informations

Titre
Intergenerationelles Lernen als Potenzial des Lebenslangen Lernens. Wenn ältere und jüngere Menschen gemeinsam voneinander lernen
Note
1,0
Auteur
Ladina Großbruchhaus (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
18
N° de catalogue
V413585
ISBN (ebook)
9783668647008
ISBN (Livre)
9783668647015
Langue
allemand
mots-clé
Intergenerationelles Lernen Intergeneratives Lernen Generationenüberfreifendes Lernen Lernen zwischen Generationen Lebenslanges Lernen
Sécurité des produits
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Citation du texte
Ladina Großbruchhaus (Auteur), 2017, Intergenerationelles Lernen als Potenzial des Lebenslangen Lernens. Wenn ältere und jüngere Menschen gemeinsam voneinander lernen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413585
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Extrait de  18  pages
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