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Die Digitalisierung der Produktion. Potential und Herausforderungen

Titel: Die Digitalisierung der Produktion. Potential und Herausforderungen

Seminararbeit , 2016 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Jan Kotthoff (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen der Industrie 4.0 steht die Digitalisierung der Industrie und damit inbegriffen die Digitalisierung der Produktion im Fokus der sogenannten vierten industriellen Revolution. Durch die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung von Produktionsprozessen soll in der Zukunft ein disruptiver Wandel der Industriestrukturen vollzogen werden.

Die Implementierung vernetzter und selbstständiger Produktionssysteme in kleinen und großen Unternehmungen hat das Potential die gesamte Arbeitswelt neu zu strukturieren und der industriellen Arbeit einen zunehmend hohen Stellenwert zu verleihen. Andererseits ist dies keine kurzfristige und simple Umstellung, sondern ein sich über einen sehr langen Zeitraum streckender Prozess der Digitalisierung, der nur durch das Überwinden einiger Herausforderungen bewältigt werden kann.

Das Ziel der Arbeit ist die Darstellung der Potentiale und Herausforderungen der Digitalisierung der Produktion aus betriebswirtschaftlicher und logistischer Sicht sowie die kritische Auseinandersetzung damit. Dabei soll einerseits deutlich werden, dass die Digitalisierung des Produktionsprozesses alle Bereiche und Akteure einer Unternehmung betrifft. Dazu gehören auf Bereichsebene neben der Produktionsplanung auch das Bestandsmanagement und der Service sowie bei den Akteuren neben der Führungsetage auch die Mitarbeiter und Supply Chain Partner.

Andererseits gilt es jedoch auch die Entwicklung der Digitalisierung vor dem Hintergrund der Industrie 4.0 kritisch zu hinterfragen und einmal zu erläutern, ob diese Entwicklung tatsächlich einen wie oben beschriebenen disruptiven Wandel, gar eine industrielle Revolution, darstellt oder die bisherigen Produktionsmechanismen lediglich ausgereifter und weiterentwickelt sind. Anschließend soll jeder in der Lage sein, die Potentiale und Herausforderungen gegeneinander abzuwägen um sich eine Meinung zu Frage der Existenz einer vierten industriellen Revolution zu bilden und sich ein Bild von der betriebswirtschaftlichen Reichweite der Digitalisierung der Produktion zu machen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Grundlagen

2.1 Produktion

2.2 Digitalisierung der Produktion

3 Potential und Herausforderungen der Digitalisierung der Produktion

3.1 Potential der Digitalisierung der Produktion

3.1.1 Potential in Produktionsplanung und Bestandsmanagement

3.1.2 Flexibilität durch Digitalisierung

3.1.3 Umsatz- und Kostenpotential der Digitalisierung

3.2 Herausforderungen der Digitalisierung der Produktion

3.2.1 Implementierung unterstützender Systeme

3.2.2 Datenerfassung / Datenverarbeitung / Datenschutz

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Potentiale und Herausforderungen der Digitalisierung im Produktionsumfeld unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher und logistischer Aspekte. Ziel ist es, den Nutzen vernetzter Systeme kritisch zu bewerten und zu hinterfragen, ob diese Entwicklung tatsächlich als vierte industrielle Revolution zu klassifizieren ist.

  • Transformation der Produktion durch Industrie 4.0
  • Optimierung von Produktionsplanung und Bestandsmanagement
  • Flexibilität und Skalierbarkeit vernetzter Fertigungssysteme
  • Herausforderungen bei Implementierung und Datensicherheit
  • Kritische Analyse betriebswirtschaftlicher Auswirkungen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Potential in Produktionsplanung und Bestandsmanagement

Durch die Verwendung von intelligenter Informations- und Kommunikationstechnologie und der damit einhergehenden Vernetzung von Mensch und Maschine ergeben sich innerhalb einer Unternehmung viele Vorteile im Bereich der Produktion. Während des gesamten Produktionsprozesses eines Werkstücks werden Echtzeit-Daten gesammelt, welche anschließend in einer zentralen Steuerungsstelle erfasst, in Produktionsdatenbanken gespeichert und analysiert werden. Verwendung finden hier vor allem die angesprochenen Cyber-Physical Systems, welche darauf abzielen rechnerische Leistungen mit physischen Geräten zu verknüpfen. Dabei wird den Geräten innerhalb des Produktionsprozesses eine Koordinationsfunktion auf Geräteebene übertragen, die im Anwendungsfall dafür sorgt, die Produktion effizienter zu gestalten. Mit Hilfe dieser Daten wird der Unternehmung ermöglicht wichtige Parameter des Produktionsprozesses wie den aktuellen Fortschritt der Produktion, die Produktionsgeschwindigkeit oder die Relation zwischen gewünschter und erreichter Qualität in Echtzeit zu messen und die nötigen Rückschlüsse daraus zu ziehen. Durch diese permanente und exakte Überwachung jedes einzelnen Produkts im Produktionsprozess gewinnt der gesamte Prozess in großem Maße an Transparenz wodurch sich die Entscheidungsfindung in der Produktionsplanung viel schneller und effizienter gestalten lässt. Später werden wir jedoch zudem darauf eingehen, dass die Verarbeitung und der Schutz der Daten eine wichtige Herausforderung darstellen.

Die Unternehmungen machen sich die genaue Datenerfassung wie folgt zu Nutze: Eine genaue Lokalisation und Verfolgung der eingesetzten Produktionsmittel bilden die Grundlage für ein effizienteres Bestandsmanagement. Durch das beschriebene Echtzeit-Tracking können wichtige Entscheidungen in der Bestellmengenplanung genauer, effizienter und im Ergebnis kostengünstiger durchgeführt werden. Die Systeme gehen sogar so weit, dass die Bestellung neuer Materialien und die Bestandsaufnahme der aktuell im Lager verfügbaren Mittel vollautomatisch anhand der Daten ausgeführt werden, sodass der Mensch nur eine überwachende Funktion einnimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Einführung in das Thema Industrie 4.0 und die Herausforderungen bei der Digitalisierung industrieller Produktionsstrukturen.

2 Grundlagen: Definition der Begriffe Produktion und Digitalisierung im Kontext von Transformationsprozessen und IT-Integration.

3 Potential und Herausforderungen der Digitalisierung der Produktion: Detaillierte Analyse der Effizienzvorteile durch Vernetzung sowie der Barrieren bei Implementierung und Datenschutz.

4 Fazit: Kritische Zusammenfassung der Ergebnisse mit der Schlussfolgerung, dass die Digitalisierung eher eine evolutionäre Weiterentwicklung als eine radikale Revolution darstellt.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Industrie 4.0, Produktion, Produktionsplanung, Bestandsmanagement, Cyber-Physical Systems, Echtzeit-Daten, Flexibilität, Datensicherheit, Lieferkette, Vernetzung, Prozessoptimierung, Automatisierung, Kostenpotential, Betriebswirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Digitalisierung der Produktion im Kontext der Industrie 4.0 und analysiert dabei sowohl die Chancen für Unternehmen als auch die Hürden bei der Umsetzung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Optimierung der Produktionsplanung, der Steigerung der betrieblichen Flexibilität, dem Datenmanagement und den damit verbundenen finanziellen und sozialen Herausforderungen.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist eine kritische betriebswirtschaftliche Bewertung, ob die Digitalisierung der Produktion als disruptive industrielle Revolution oder als stetige Weiterentwicklung anzusehen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung aktueller Konzepte zur Produktionsautomatisierung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Potentiale (Produktionsplanung, Bestandsmanagement, Flexibilität, Wirtschaftlichkeit) und anschließend die Herausforderungen (Systemimplementierung, Datenerfassung, Datenschutz, Mitarbeiterakzeptanz) detailliert ausgeführt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Industrie 4.0, Cyber-Physical Systems, Echtzeit-Produktionsüberwachung, Supply Chain Management und Prozessdigitalisierung.

Warum stellt der Datenschutz eine besondere Herausforderung dar?

Durch die Vernetzung der Produktion werden große Mengen an Daten generiert, deren Schutz vor Missbrauch und deren datenschutzkonforme Handhabung – insbesondere in Bezug auf Mitarbeiterdaten – hohe Hürden für Unternehmen bilden.

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei der Digitalisierung?

Die Mitarbeiter stellen einen kritischen Erfolgsfaktor dar; mangelndes Verständnis für die neuen technologischen Prozesse oder Sorgen vor Arbeitsplatzverlusten können die Implementierung der Systeme behindern.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Digitalisierung der Produktion. Potential und Herausforderungen
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
2,0
Autor
Jan Kotthoff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
20
Katalognummer
V413596
ISBN (eBook)
9783668645585
ISBN (Buch)
9783668645592
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digitalisierung Industrie 4.0 Internet of Things IOT CPS Cyber-Physical-System Produktion Logistik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Kotthoff (Autor:in), 2016, Die Digitalisierung der Produktion. Potential und Herausforderungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413596
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Leseprobe aus  20  Seiten
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