Diese Arbeit beschäftigt sich mit interkultureller Kommunikation, d.h. die Interaktion zwischen mindestens zwei verschiedenen Kulturen. Ein Thema, das derzeit brandaktueller ist denn je, da mit der Flüchtlingskrise 2015, hauptsächlich Menschen mit muslimischer Kultur nach Deutschland geflüchtet sind. Nach einer Einleitung in das Thema werden das aktive Zuhören und die 5 Axiome nach Watzlawick erklärt. Interkulturelle Unterschiede zwischen der muslimischen und der deutschen Kultur werden aufgezeigt. Anschließend wird die Problematik dargestellt, die sich ergeben kann, wenn die Flüchtlingsintegration scheitert. Anhand von Beispielen aus der Integration werden dann die beiden Kommunikationstheorien praktisch angewendet. Ziel dieser Arbeit ist es also, anhand zweier Kommunikationstheorien zu analysieren, wie interkulturelle Missverständnisse entstehen können, die Ursachen dafür aufzudecken und Vorschläge zu gestalten, wie die Kommunikation in Zukunft optimaler ablaufen könnte.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung ins Thema
- Die Flüchtlingskrise
- Was ist interkulturelle Kommunikation?
- Kommunikationsmodelle
- Aktives Zuhören
- Fünf Axiome nach Paul Watzlawick
- Kulturelle Unterschiede
- Probleme der interkulturellen Kommunikation
- Folgen der Nichtintegration
- Anwendung der Theorien
- Fünf Axiome mit Beispielen
- Aktives Zuhören mit Beispielen
- Lösungsvorschläge für die Zukunft
- Diskussion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert interkulturelle Kommunikation, insbesondere im Kontext der Flüchtlingsintegration. Sie untersucht, wie interkulturelle Missverständnisse entstehen, welche Ursachen dafür verantwortlich sind und welche Lösungsvorschläge zur Optimierung der Kommunikation in der Zukunft beitragen können.
- Interkulturelle Kommunikation und ihre Herausforderungen im Kontext der Flüchtlingsintegration
- Die Bedeutung des aktiven Zuhörens zur Vermeidung von Missverständnissen
- Die fünf Axiome nach Paul Watzlawick als Rahmen für die Analyse interkultureller Kommunikation
- Kulturelle Unterschiede und ihre Auswirkungen auf die Kommunikation
- Lösungsansätze zur Verbesserung der interkulturellen Kommunikation und Integration
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die aktuelle Situation der Flüchtlingskrise und definiert den Begriff der interkulturellen Kommunikation. Das zweite Kapitel stellt zwei wichtige Kommunikationsmodelle vor: Aktives Zuhören und die fünf Axiome nach Paul Watzlawick. Im dritten Kapitel werden kulturelle Unterschiede, insbesondere zwischen der deutschen und der muslimischen Kultur, aufgezeigt.
Schlüsselwörter
Interkulturelle Kommunikation, Flüchtlingsintegration, Aktives Zuhören, Fünf Axiome nach Paul Watzlawick, Kulturelle Unterschiede, Missverständnisse, Lösungsvorschläge.
Häufig gestellte Fragen
Was ist interkulturelle Kommunikation?
Interkulturelle Kommunikation bezeichnet die Interaktion zwischen Menschen aus mindestens zwei verschiedenen Kulturen, die jeweils unterschiedliche Werte und Kommunikationsregeln besitzen.
Welche Rolle spielen die 5 Axiome nach Watzlawick?
Die Axiome dienen als Rahmen, um Missverständnisse zu analysieren. Sie erklären beispielsweise, dass man nicht nicht kommunizieren kann und dass jede Kommunikation einen Inhalts- und Beziehungsaspekt hat.
Warum ist aktives Zuhören bei der Integration wichtig?
Aktives Zuhören hilft dabei, die Perspektive des Gegenübers wirklich zu verstehen, Vorurteile abzubauen und die emotionale Ebene der Kommunikation zu stärken.
Welche kulturellen Unterschiede werden in der Arbeit thematisiert?
Die Arbeit fokussiert auf Unterschiede zwischen der deutschen und der muslimischen Kultur, die insbesondere im Kontext der Flüchtlingskrise 2015 relevant wurden.
Was sind die Folgen einer gescheiterten Integration?
Eine mangelnde Kommunikation kann zu Missverständnissen, sozialer Ausgrenzung und gesellschaftlichen Konflikten führen, weshalb proaktive Lösungsansätze für die Zukunft nötig sind.
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- Julia Reyes (Author), 2017, Interkulturelle Kommunikation mit Fokus auf die Flüchtlingsintegartion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413633