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Schizophrene oder Multiple Persönlichkeit? Zur Darstellung psychischer Erkrankungen im Film "Who am I"

Título: Schizophrene oder Multiple Persönlichkeit? Zur Darstellung psychischer Erkrankungen im Film "Who am I"

Trabajo Escrito , 2018 , 27 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Wiebke Theis (Autor)

Medios / Comunicación - Películas y television
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Darstellung psychischer Erkrankungen im deutschen Spielfilm „Who am I? Kein System ist sicher“. Es soll nicht nur eine klassische psychoanalytische Interpretation, sondern vielmehr der Vergleich zweier Krankheitsbilder auf Grundlage der Filmhandlung gezeigt werden. Nach einer kurzen Einführung in die Filmhandlung ergänzend zum Sequenzprotokoll wird sich zunächst mit den Krankheitsbildern der Schizophrenie sowie der Dissoziativen Identitätsstörung beschäftigt. Dabei soll auf deren Ursachen und Auswirkungen eingegangen werden. Insbesondere werden dabei deren Unterscheidungen hervorgehoben. Im Anschluss daran soll auf Grundlage des psychologischen Wissens der Film „Who am I?“ untersucht werden festgestellt werden, ob der Protagonist psychisch krank ist, und wenn ja, ob er eher schizophren oder multipel ist. Es wird dazu auf einzelne Filmsequenzen Bezug genommen. Als Quellen dienen der Spielfilm sowie psychologische Fachliteratur zu Persönlichkeitsstörungen.

Ziel dieser Hausarbeit sollsein, die Verwirrungen ein wenig aufzulösen, die Plottwists des Filmes zu klären und mithilfe entsprechender Fachliteratur zu einer Meinung darüber zu kommen, welche Intention Benjamin die ganze Zeit über verfolgt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Psychologische Grundlagen

2.1 Dissoziative Identitätsstörung

2.1.1 Symptome

2.1.2 Ursachen

2.2 Schizophrenie

2.2.1 Symptome

2.2.2 Ursachen

2.3 Zur Unterscheidung von Schizophrenie und Dissoziativer Identitätsstörung

3 Bedeutung der Erkrankung für die Erzählstruktur des Films

3.1 Unterscheidung DIS und Schizophrenie im Film

3.2 Interpretationsmöglichkeiten

4 Fazit

5 Anhang

5.1 Quellenverzeichnis

5.2 Sequenzprotokoll „Who am I?“

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Darstellung psychischer Erkrankungen im Film „Who am I? – Kein System ist sicher“ und analysiert kritisch, ob der Protagonist unter einer dissoziativen Identitätsstörung, Schizophrenie leidet oder die gesamte Handlung als Täuschung zur Erreichung seiner Ziele angelegt ist.

  • Vergleich der psychologischen Krankheitsbilder Schizophrenie und Dissoziative Identitätsstörung (DIS)
  • Analyse der Symptome und Ursachen beider Störungsbilder
  • Interpretation der filmischen Erzählstruktur und der Plottwists des Spielfilms
  • Untersuchung von filmischen Hinweisen und Symboliken im Kontext der Identitätsdiagnose

Auszug aus dem Buch

3.2 Interpretationsmöglichkeiten

Aufgrund der Filmhandlung gibt es verschiedene Interpretationsmöglichkeiten:

1. Benjamin ist eine multiple Persönlichkeit, CLAY sind somit Bruchstücke seiner eigenen Identität und die Abschlussszene ist Teil seiner Erkrankung.

2. Benjamin ist schizophren, CLAY ist nur eingebildet und die Stimmen sind nicht real.

3. Benjamin ist nicht krank, alle CLAY-Mitglieder sind am Leben und haben Lindberg getäuscht, um das Zeugenschutzprogramm zu hacken.

Im Laufe des Films gibt es eine ganze Reihe Andeutungen für diese Ansätze, und durch Benjamins anfängliche Äußerung „Wer bin ich?“ (TC: 00:01:24) wird sofort klar, worum es im Film geht.

So findet sich im Arztzimmer ein Bild, das eine Person von hinten zeigt, die sich im Spiegel ansieht, sich jedoch dort auch nur von hinten sieht. Es handelt sich um die Abbildung Die verbotene Reproduktion von René Magritte (s. Quellenverzeichnis). Man sieht dieses Bild schon dort hängen, als Benjamin mit dem Arzt über seine Großmutter spricht (vgl. TC: 00:17:28), und noch einmal, als Lindberg beim Arzt sitzt, die das Bild auch genau betrachtet (vgl. TC: 01:25:42). Zusätzlich sieht man Benjamin an der Stelle des abgebildeten Mannes, wie er sich genauso im Spiegel sieht, als CLAY gemeinsam auf einer Party ist (vgl. TC: 00:52:42). Dieses Bild könnte ein Symbol für die Abspaltung eines Persönlichkeitsteils sein, der eben nicht die gleiche Person ist wie die, die sich im Spiegel betrachtet. Zugleich ist nicht erkennbar, um wen es sich handelt, die Identität bleibt im Dunkeln, weil man kein Gesicht erkennen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Darstellung psychischer Erkrankungen im Spielfilm und Definition der Fragestellung.

2 Psychologische Grundlagen: Detaillierte Darstellung der Symptome und Ursachen von Dissoziativer Identitätsstörung und Schizophrenie sowie deren Abgrenzung zueinander.

3 Bedeutung der Erkrankung für die Erzählstruktur des Films: Analyse des Films unter Berücksichtigung der psychologischen Fachbegriffe, um Benjamins Motivation und den Wahrheitsgehalt der Handlung zu deuten.

4 Fazit: Kritische Zusammenfassung, dass die Unklarheit des psychischen Zustands des Protagonisten beabsichtigt ist und der Zuschauer zur subjektiven Deutung eingeladen wird.

5 Anhang: Auflistung der verwendeten Literatur und ein detailliertes Sequenzprotokoll zur Filmhandlung.

Schlüsselwörter

Who am I, Psychische Erkrankung, Schizophrenie, Dissoziative Identitätsstörung, DIS, Multiple Persönlichkeit, Filminterpretation, Hacker, Identität, Baran bo Odar, Filmhandlung, Erzählstruktur, Ritalin, Täuschung, Psychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie der Film „Who am I?“ psychische Krankheiten darstellt und ob der Protagonist Benjamin tatsächlich unter einer Schizophrenie oder einer dissoziativen Identitätsstörung leidet.

Welche Themenfelder sind zentral?

Zentrale Felder sind die klinische Psychologie mit Fokus auf Persönlichkeitsstörungen und die medienwissenschaftliche Filminterpretation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die narrative Komplexität und die verschiedenen Plottwists des Films anhand psychologischer Definitionen zu durchleuchten und mögliche Interpretationsansätze zu validieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine vergleichende Analyse zwischen klinischer Fachliteratur zu Krankheitsbildern und der beobachtbaren Filmhandlung, unterstützt durch ein Sequenzprotokoll.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert zuerst die theoretischen Krankheitsbilder und analysiert anschließend spezifische Szenen und Symbole im Film, die den geistigen Zustand von Benjamin beleuchten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Schizophrenie, DIS, Identität, Filminterpretation und narrative Täuschung charakterisiert.

Wie deutet die Arbeit das Bild von René Magritte im Film?

Das im Arztzimmer hängende Bild „Die verbotene Reproduktion“ wird als Symbol für die Identitätsabspaltung und das „verborgene Ich“ des Protagonisten interpretiert.

Welche Rolle spielt Ritalin in der Argumentation der Autorin?

Der Ritalinkonsum wird als Indiz für einen möglichen schizophrenen Schub oder eine Verstärkung psychotischer Symptome herangezogen.

Zu welchem Schluss kommt die Hausarbeit bezüglich Benjamins Zustand?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass es keine eindeutige Antwort gibt, da der Film bewusst mit der Wahrnehmung des Zuschauers spielt und eine endgültige Diagnose bewusst offenlässt.

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Detalles

Título
Schizophrene oder Multiple Persönlichkeit? Zur Darstellung psychischer Erkrankungen im Film "Who am I"
Universidad
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Germanistik)
Calificación
1,3
Autor
Wiebke Theis (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
27
No. de catálogo
V413695
ISBN (Ebook)
9783668647145
ISBN (Libro)
9783668647152
Idioma
Alemán
Etiqueta
Filminterpretation Germanistik Medien Film
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Wiebke Theis (Autor), 2018, Schizophrene oder Multiple Persönlichkeit? Zur Darstellung psychischer Erkrankungen im Film "Who am I", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413695
Leer eBook
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