Einfluß der Religion auf die Kunst Nigerias


Hausarbeit, 2002

24 Seiten, Note: 1,6


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ethnogenese der Yoruba

3. Die Orisha
3.1. Einige Orisha
3.1.1. Obatala
3.1.2. Eshu
3.1.3. Ogun
3.1.4. Shango
3.1.5. Oshun

4. Fela Anikulapo Kuti

5. Taiwo Olaniyi - Twins Seven Seven
5.1. Der Maler Twins Seven Seven
5.2. Der Musiker Twins Seven Seven

6. New Sacred Art Group
6.1. Der Gründungsmythos Oshogbos
6.2. Die Entstehung der „New Sacred Art Group“ und ihre Mitglieder
6.3. Architektur von Tradition zu Moderne

7. Wole ( Akinwande Oluwole ) Soyinka
7.1. Der Einfluss Oguns auf Wole Soyinkas Arbeiten

8. Duro Ladipo
8.1. Die Tradition des Yoruba Theaters und seine Veränderung in der Kolonialzeit
8.2. Das Auftreten Shangos und sein Einfluss auf Duro Ladipos Werke

9. Zusammenfassung

10. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Mit dieser Arbeit soll der Einfluss der Yoruba Religion auf die moderne Kunst Nigerias aufgezeigt und an Beispielen verschiedenster Kunstrichtungen wie Musik, Literatur, Malerei, Bildhauerei und Theaterkunst verdeutlicht werden. Fast alle Künstler, die hier betrachtet werden sollen, geniessen heute internationale Anerkennung, wodurch auch ihre Religion in weiten Teilen der Welt bekannt wurde. Doch ist die Yoruba Kultur in Nigeria wirtschaftlichem, politischem und auch religiösem Druck fast erlegen und hat durch Säkularisierung an Vitalität verloren. Gerade deswegen haben es sich viele afrikanische Künstler zur Aufgabe gemacht, trotz Islamisierung und Christianisierung, zu ihren Wurzeln zurückzukehren und diese hochzuhalten. Nur einige wenige dieser Kunstschaffenden möchte und kann ich in dieser Arbeit vorstellen.

Ein wichtiger Anhaltspunkt dabei ist der jeweilige, persönliche Orisha, der oft den Charakter und die Arbeiten der Person beeinflusst. Die Art und Weise wie dies geschieht ist von weiteren externen Einflüssen geprägt, mit denen sich der Kunstschaffende auseinandersetzen muss. Diese Einflüsse fliessen entweder direkt in das Kunstwerk oder bestimmen das Milieu, in dem dieses erschaffen wird.

Es soll auch aufgezeigt werden, dass mit dieser Religion undogmatisch, im Sinn der Kunst, umgegangen wird und dass somit der jeweilige Künstler seinen Glauben auf andere Weise interpretiert und so darstellt.

Ein einleitendes Kapitel soll die Schwierigkeit der Bezeichnung „Yoruba“ untersuchen und auch hier die externen Einflüsse, politischer und linguistischer Natur, aufzeigen, die zu dieser Überbezeichnung führten. Es ist unbedingt notwendig dies aufzuführen, da erst durch die Kolonisierung und Missionierung, von den „Yoruba“ gesprochen wird. Das Bewusstsein der Yoruba Zugehörigkeit, definieren die Künstler in dieser Arbeit, über ihre Religion und deren Mythologie. Dabei ist von der Yoruba Religion oft die Rede. Keiner von ihnen bezeichnete sich mehr als Ega, Ijesha oder Ondo u.v.m..

2. Die Ethnogenese der Yoruba

Die erste, heute eher historische, Bezeichnung für die Yoruba, war Oyo und wurde der Überbegriff, der Hausa-Nachbarn, für die vielen Gemeinschaften des Oyo-Königreiches. Das die ersten englischen Forschungsreisenden auch diese Bezeichnung benutzten, lag an dem Kommunikationsmittel der Hausa-Sprache, die die Forscher gegenüber ihren einheimischen Assistenten, Dolmetschern und Informanten anwandten. Durch die Linguisten kam in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine Oberbezeichnung für 12 Dialekte auf, unter denen auch das Yoruba einer ist. Aku war eine rein linguistisch definierte Kategorie zur Erfassung aller Yoruba sprechenden Gruppen. Koelle warnte aber vor dem fehlerhaften Gebrauch des Yoruba Namen, denn übersetzt würde ein Yoruba einen Württemberger bei uns bezeichnen und keine ganze Nation verschiedener Gruppen ( Koelle 1854:5 ). Für den Antritt der neuen Yoruba Sprache, als eine Mischung aus den vielen Dialekten, kann man präzise das Jahr 1844 nennen. In diesem Jahr eröffnete Reverend Samuel Ajayi Crowther den ersten Yoruba Gottesdienst in Freetown, Sierra Leone, auf Yoruba. Seine Ansprache hatte eher einen prophetischen Charakter, da er die neue Sprache pries und mit ihr auf die Zukunft verwies, in der sich das Yoruba durch Bibelübersetzung, Literatur und intellektuellen Gedankenaustausch behaupten wird. Allerdings brauchte es noch 30 Jahre bis zur vollständigen Komplettierung der Sprache mit der Morphologie und Syntax aus Ibadan und Oyo, Phonemen aus Abeokuta und einer Sprechweise aus Lagos und der Yoruba-Diaspora ( Ajayi 1960:49-58 ). Durch diese Art von Puzzle schufen Linguisten, wie auch Christen, den ersten Aspekt von Identität um die Gemeinschaft allein durch die Sprache zu definieren.

Das Oyo-Königreich zerfiel durch den Jihad der Fulani in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts und hinterließ Instabilität und schwindenden Zusammenhalt der vielen verschiedenen Gemeinschaften des Reiches durch das Fehlen einer zentral-herrschenden Gewalt. Somit entstand für die protestantische Mission im Laufe der Jahre ein breites Feld für ihre kulturelle Tätigkeit, die verschiedenen Gemeinschaften, wie Egbas, Ijeshas, Ijebu, Ekiti, Ondo u.v.m., wieder zu vereinen.

Die Missionare nutzten die vorhandene Affinität zwischen der Sprache und den Traditionen um eine neue kulturelle Art, in der Region des ehemaligen Königreiches, zu integrieren. Die Missionierung des sogenannten Yoruba-Landes begann um 1840 von Sierra Leone aus. Die Missionare waren Geistliche und Konvertierte aus Sierra Leone unter denen sich auch Saro befanden. Als Saro bezeichnete sich eine zusammengewürfelte Gruppe von Verschleppten, die in das Yoruba-Land zurückkehren wollten. Sie konvertierten zum christlichen Glauben, auf der Suche nach persönlicher Authentizität, um als Mitglied innerhalb einer Gesellschaft zu bestehen ( Peel 1989:198-215 ).

Die sozial-historische Analyse, der Missionare und deren Konvertierten, über die anhaltenden Kriege und die Gewalt in der Region, wurde mit dem Spiel der zornigen Götter deklariert. So verbanden sie die christliche Mythologie mit der die Yoruba, indem sie Eshu, die Trickstergottheit der Yoruba, dem Teufel gleichsetzten und ihm und anderen Orishas die Schuld am Chaos gab.

Die Annäherung der Yoruba-Mythologie zum Christentum sollte den Yoruba durch die Annahme Reverend Johnson’s, daß das Christentum in der Geschichte der Yoruba schon existiert, leicht gemacht werden. Reverend S. Johnson predigte und schrieb in seinem Buch über die Ursprungslegende der Yoruba. Darin nennt er den Sohn Oduduwas Lamurudu. Für Johnson ist Lamurudu kein Geringerer als Nimrod, der Sohn von Kusch, Enkel von Ham, Urenkel von Noah und somit Teil des alten Testaments. Johnson argumentiert, daß die konvertierten Yoruba ihren verlorengegangenen Glauben, das Christentum, zurückerhalten und daß das Heidentum ein trauriges Zwischenspiel in der Yoruba-Geschichte darstellt ( Johnson 1921:3-7 ).

Das Vertrauen der Bevölkerung zeigte sich schon darin, als 1877 allein in Abeokuta 2295 getaufte Christen registriert werden konnten. Alle Kirchenagenten, Geistliche, Lehrer, Katechisten oder auch einfach Bibelleser, identifizierten sich selbst als Yoruba Zugehörige. Es entstand eine Art Yorubapatriotismus, der als Zusammenarbeitsmodell der Kleriker diente. Gerade durch die Kriege und die Gewalt, die die zentralen Erfahrungspunkte der Yoruba des 19. Jahrhunderts waren, schweißte dieser Patriotismus alle, die sich als Christen sahen, dieselbe neue Sprache sprachen und nach vorne, in Richtung Frieden, blickten, zusammen.

Unter christlicher Führung wurde die Kulturpolitik, mit Blick ins 20. Jahrhundert, gestaltet. Obwohl die konfessionelle Identität der Yoruba politisch nie relevant war, mußte sich, um Yoruba Politik zu betreiben, das Christentum gegen muslimische Politik bewähren. So entstand im 20. Jahrhundert ein Wettkampf zwischen den beiden Weltreligionen in der politischen Auslegung von Religion. Für Peel besteht ein starker Kontrast zwischen der historischen Teilnahme der Yoruba Christen, sich als Yoruba zu authentifizieren, und der Inanspruchnahme der Yoruba Muslime, sich als Muslime zu authentifizieren, da die Muslime in dieser Gemeinschaft keinen kulturellen Anhaltspunkt besitzen.

Dem Christentum ist es somit gelungen, der heutigen Yoruba-Ethnie, ihre Wurzeln zu geben und die Bibel erfolgreich in der Yoruba Geschichte zu integrieren. Es war die Etablierung eines, für die Yoruba, fremden Modells in eine Gesellschaft, deren Geschichte im Zusammenhang mit der Neuerung in der Gegenwart stehen sollte. Um die Yoruba als eine Ethnie bezeichnen zu können, muß man ihre kulturelle Geschichte berücksichtigen und mit ihr arbeiten, denn in der gegenwärtigen Situation wird Ethnizität eher als ein rein politisches Phänomen gesehen.

3. Die Orisha – Entstehung und Mythos

Dem Entstehungsmythos aller Orisha nach, sind sie alle Abkommen von dem Orisha, der von Eshu, seinem Sklaven, zertrümmert wurde. Diese Trickster-Figur stiess einen Felsen auf seinen Herrn und zerschmetterte ihn in viele kleine Teile, die in die ganze Welt verstreut wurden. Da es Eshu, der Yoruba Trickster, war, ist die Zerstörung ein göttlicher Plan gewesen, damit die geistige Kraft Orishas durch das ganze Universum dringt. Diese Kraft befindet sich in Felsen, Flüssen, Pflanzen, Tieren und Menschen und erscheint in unzähligen Formen und Verkleidungen. Die Yoruba sagen, sie haben 401 Orisha - eine unbegrenzte Zahl, da Gott unendlich ist und auch seine Erscheinungsformen keine Grenzen haben.

Jeder O risha ist in sich ein komplexes und vielschichtiges Wesen, das in Form einer Naturkraft, einer historischen Persönlichkeit - den Erdgöttern, einem Tier, einer Pflanze, einem Mineral und einer Farbe auftreten kann. Jeder Mensch, der sich mit einem Orisha identifiziert, sieht die Angemessenheit dessen Person mit seiner eigenen. Nur mit einem Orisha kann er ein erfülltes Leben führen und seine entsprechenden Talente und Möglichkeiten voll ausschöpfen.

Die persönliche Charakter eines Orisha offenbart sich in vielen Mythen, vor allem aber in poetischen Beschwörungen - den Oriki. Diese Oriki sind kurze poetische Formeln. Mit ihnen beschwört, definiert, preist oder beschimpft man die entsprechenden Gottheiten. Sie können aber auch für sterbliche Personen wie: Könige, Bauern, Pflanzen oder Tiere gelten. Schon kurz nach der Geburt bekommt der Mensch seinen ersten Oriki und erwirbt, im Laufe seines Lebens, immer neue dazu ( Beier 1991:21 ).

3.1. Einige Orisha

Es ist nicht möglich auch nur die wichtigsten Orisha aufzuzählen, doch müssen mindestens die, deren Einfluß in dieser Arbeit behandelt werden soll, hier einer kurzen Einführung über ihre Charaktereigenschaften, bedacht werden.

3.1.1. Obatala

Obatala ist der älteste und weiseste Orisha. Er ist der Schöpfergott und auch der Elefant: das stärkste Tier des Waldes, aber auch das geduldigste und weiseste. Seine Farbe ist weiss und steht für Reinheit, Stille und Meditation. Er hat den ersten Menschen aus Lehm geformt, doch als er eines Tages vom Palmwein betrunken war, formte er Albinos, Lahme, Bucklige und Blinde. Alle Behinderten verehren deshalb ihn als Orisha und erfüllen wichtige Aufgaben in seinem Schrein. Er übernimmt die Verantwortung für alle seiner Geschöpfe. Für ihn ist der Schöpfungsakt keine einmalige Tat, sondern ein fortdauernder Prozess, da er jedes Kind im Mutterleib neu formt.

3.1.2. Eshu

Der starke Gegensatz zu Obatala ist der göttliche Trickster Eshu. Er ist provokativ und respektlos, während Obatala geduldig und tolerant erscheint. In der Yoruba Mythologie wurde er von dem höchsten Gott, Olodumare, in die Welt der Menschen entsandt, um sie zu prüfen und um ihren wahren Charakter zu erkennen. Unermüdlich soll er die Selbstzufriedenheit der Menschen bekämpfen. Die Auffassung über diese Gottheit drückt eine Weisheit der Yoruba aus, die besagt, dass das Gute und das Schlechte aus dem gleichen Geist, zu verschiedenen Zeiten und aus verschiedenen Gründen entspringt. Damit soll ein Gleichgewicht in unseren Ansichten über die Menschen und in unseren Überzeugungen von den Göttern herrschen. Man hat ihn den Gott des Schicksals genannt, aber er ist auch der Gott des Bewusstseins ( Knappert 1995:98 ).

3.1.3. Ogun

Ogun brachte den Yoruba die Kunst des Eisenschmiedens. Aus der Yoruba Mythologie geht hervor, dass die Götter, als sie sich entschieden auf der Erde niederzulassen, einen dichten Wald vorfanden, der ihnen den Weg versperrte. Ogun schuf eine Axt und ein Beil und bahnte sich den Weg durch den Busch. Damit verdiente er sich den Beinamen Oshinmale, Pionier der Götter ( Knappert 1995:240 ).

Jeder, der Eisen benutzt, muss ihm opfern. Ogun ist facettenreich: er ist ein blutrünstiger Krieger, aber zugleich auch ein Künstler. Er war berühmt als Sänger von Ijala – den lyrischen Gedichten der Jäger, die von den Tieren des Waldes und abenteuerlichen Taten handeln. Seine Anhänger sind stolz auf seine Kraft und sein künstlerisches Genie

3.1.4. Shango

Shango ist ein kriegerischer König. Ihn symbolisieren der Donner und der Widder: trotzig, kampfeslustig und prächtig. Aber er ist auch übermütig, wohlwollend und humorvoll. Ein Mythos beschreibt ihn als König von Oyo, dessen Grenzen er in alle Richtungen ausdehnte. Unglückliche Verhältnisse brachten ihn dazu sich umzubringen. Nach seinem Tode und seiner Apotheose wurde Shango die Treue und Liebe zuteil, die ihm auf Erden versagt geblieben ist ( Beier 1991:22 ). In der Yoruba Mythologie stellt er den ersten tragischen Helden dar, der erst im Tod sein Glück findet.

3.1.5. Oshun

Oshun ist die Göttin des gleichnamigen Flusses in Oshogbo und ist auch sehr eng mit der Geschichte der Stadt verbunden. Oshun ist die weiblichste unter den Orisha. Sie war die Gattin von Shango, der als der männlichste aller Orisha bezeichnet wird. Mit ihm zeugte sie auch sterbliche Nachfahren. Sie ist beliebt wegen ihrer Bereitwilligkeit zu helfen, indem sie die Last des Lebens erleichtert und ihre Krankheiten heilt. In ihren Oriki wird Oshun ambivalent gleichzeitig als verführerische junge Frau und als weise alte Zauberin dargestellt.

4. Fela Anikulapo Kuti

Fela Kuti, 1938 in Abeokuta geboren, entstammte einer wohlhabenden und angesehenen Yoruba Familie. Schon sein Grossvater Reverend J.J.Ransome Kuti liess sich missionieren und wurde ein bekannter protestantischer Geistlicher, der bereits 1914 Kirchenlieder für das Label Zonophone aufnahm. Sein Vater, als strenger Direktor einer kommunalen Schule und auch als Pfarrer tätig, ermöglichte es seinen Kindern in England zu studieren. Fela Kutis Mutter war Lehrerin in Abeokuta und eine international bekannte Frauenrechtlerin. Sie organisierte in den 40er Jahren den Aufstand der Marktfrauen von Abeokuta und erreichte es, dass deren Besteuerung nicht durchgesetzt wurde und der Oba, der Stadtkönig, der das neue Kolonialgesetz hatte durchführen wollen, sei Amt niederlegte ( Soyinka 1988 ). Später gründete sie die „Nigerian Womens Union“ und setzte das Stimmrecht der Frauen in Nigeria durch ( Bender 1980:5o-57 ). Als er 20 Jahre alt war folgte er seinen Geschwistern nach England. Dort schrieb er sich an der renommierten „Trinity School of Music“ ein und studierte die nächsten 5 Jahre lang Musik, mit dem Hauptfach Trompete.

[...]

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Details

Titel
Einfluß der Religion auf die Kunst Nigerias
Hochschule
Universität Leipzig  (Ethnologie)
Veranstaltung
Orisha Religion in und außerhalb Afrikas
Note
1,6
Autor
Jahr
2002
Seiten
24
Katalognummer
V41420
ISBN (eBook)
9783638396851
ISBN (Buch)
9783638714020
Dateigröße
585 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einfluß, Religion, Kunst, Nigerias, Orisha, Religion, Afrikas
Arbeit zitieren
Thorsten Doß (Autor:in), 2002, Einfluß der Religion auf die Kunst Nigerias, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41420

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