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Kreative Bildung von Kindern in Kindertagesstätten. Gesetzliche Grundlagen in Nordrhein-Westfalen

Título: Kreative Bildung von Kindern in Kindertagesstätten. Gesetzliche Grundlagen in Nordrhein-Westfalen

Trabajo Escrito , 2017 , 15 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Angela Hellmig (Autor)

Didáctica - Didáctica general, objetivos de la educación, métodos
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In dieser Hausarbeit sollen der Begriff der ästhetischen und kulturellen Bildung sowie die damit verbundenen Effekte für Kinder definiert und erläutert werden.
Im Anschluss wird der Blick auf die gesetzlichen Grundlagen gerichtet, insbesondere denen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, und geprüft inwiefern diese dem aktuellen wissenschaftlichen Stand entsprechen.
Es stellt sich die Forschungsfrage „Inwiefern entsprechen die Richtlinien des Landes Nordrhein-Westfalen der besten Fachpraxis und inwieweit erreichen sie das Ziel der kreativen und ästhetischen Bildung für Kinder“.

Hört man den Begriff Kreativität und ästhetische Bildung, so liegt es zunächst nahe, an Künstler, Musiker und Theaterstücke zu denken. Auch die Vermittlung von speziellen Fähigkeiten, wie dem Erlernen von Musikinstrumenten oder den Theaterbesuch, werden oft damit verknüpft. Ist ein Instrument lernen also kreativ? Stößt es den Bildungsprozess eines Kindes an?

Die Vielzahl der Bücher zu diesem Thema deutet bereits darauf hin, dass es ein breit-gefächertes und nicht eindimensional zu sehendes Gebiet ist. Der Begriff der kulturellen und kreativen Bildung bedeutet wesentlich mehr und beinhaltet in der Landschaft der Kinderbetreuung viele Aspekte.
Hierzu gehört die rechtliche Lage, der wissenschaftliche Aspekt, der bildungspolitische Aspekt hinsichtlich Finanzierung und Ausbildung, der Einfluss von Trägern, aber letzt-endlich auch der persönliche Aspekt eines jeden Erwachsenen, der in Kontakt mit Kindern tritt. Hierbei ist insbesondere das pädagogische Fachpersonalmit seinem professionellen Blick aber auch ganz persönlichen Einstellungen einflussnehmend.


Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichtliche Entwicklung der ästhetischen Bildung und Kreativität

3. Kreative und Ästhetische Bildung

3.1 Kreative Bildung

3.2 Ästhetische Bildung

3.3 Kreative und Ästhetische Bildung in Kindertagestätten umsetzen

4. Rechtlich Grundlagen

5. Bildungsgrundsätze Nordrhein-Westfalen

6. Weitere Einflussnehmende Faktoren

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Umsetzung der kreativen und ästhetischen Bildung in Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, die bestehenden gesetzlichen Richtlinien und Bildungsgrundsätze auf den Prüfstand zu stellen, um zu beurteilen, inwieweit diese die Fachpraxis unterstützen und die angestrebten Bildungsziele für Kinder tatsächlich erreichen.

  • Grundlagen der kreativen und ästhetischen Bildung
  • Historischer Kontext der Kreativitätsforschung
  • Analyse der gesetzlichen Rahmenbedingungen (KiBiz) in NRW
  • Überprüfung der Bildungsgrundsätze für das Land NRW
  • Einflussfaktoren durch Träger, Leitung und pädagogisches Fachpersonal

Auszug aus dem Buch

3.1 Kreative Bildung

Folgend soll näher erläutert werden, was ästhetische und kreative Bildung bedeutet. Das Wort Kreativität bedeutet nach seiner lateinischen Wurzel „creare“ schaffen, erschaffen, hervorbringen, erzeugen, gebären. Diese Wörter implizieren eine Neuschaffung, somit ist das Schaffen von etwas Neuem ein scheinbar wesentliches Merkmal von Kreativität (vgl. Braun 2011, S.12).

Im Kreativitätsprozess werden die in Abbildung 1 aufgezeigten 4 Phasen durchlaufen. Zunächst wird ein Problem erkannt. Das Individuum erkennt also eine für ihn neue Situation. Im Anschluss sammelt es notwendige Informationen, um das Problem zu beheben. Als dritten Schritt entwickelt das Individuum mögliche Lösungen und probiert diese aus. Im letzten Schritt werden die Lösungen bewertet. (vgl. Maier et al. 12.02.2017, www.wirtschaftslexikon.gabler.de)

Dieses Findungsverfahren ist systematisch und inspirativ, unterliegt aber unter Umständen auch Zufällen. (vgl. Braun 2011, S. 17) Erst wenn der Mensch vor Probleme oder Aufgaben gestellt wird, beginnt der Kreativitätsprozess und somit können neue, innovative Lösungen entstehen. Hierin unterscheiden sich auch Fantasie und Kreativität, denn Kreativität endet in Handlung und Umsetzung, während die Fantasie lediglich einen gedanklichen Akt darstellt (ebenda S. 16). Diese Schlüsselkompetenz der menschlichen Persönlichkeit ist ein wichtiges Element der Methoden- und Sachkompetenz. Denn kreative Menschen gehen mit Krisen und unvorhergesehenen Problemen in der Regel leichter um. (ebenda S. 18) Kreativität hat also eine individuelle, aber auch eine gesellschaftliche Bedeutung. Je kreativer unsere Gesellschaft, umso mehr ist sie resilient gegenüber Schwierigkeiten und Problemen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein, definiert das Forschungsfeld der kulturellen und kreativen Bildung und formuliert die zentrale Forschungsfrage bezüglich der Richtlinien in Nordrhein-Westfalen.

2. Geschichtliche Entwicklung der ästhetischen Bildung und Kreativität: Das Kapitel beleuchtet den historischen Aufstieg der Kreativitätsforschung, insbesondere nach dem Sputnik-Schock, und deren Integration in pädagogische Bildungspläne.

3. Kreative und Ästhetische Bildung: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Kreativität und Ästhetik, beschreibt den Kreativitätsprozess in vier Phasen und erläutert die Bedeutung dieser Bildungsbereiche für die kindliche Entwicklung.

4. Rechtlich Grundlagen: Hier werden die völkerrechtlichen und nationalen gesetzlichen Rahmenbedingungen für das Recht auf Bildung und die kindliche Entwicklung skizziert, mit Fokus auf das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) in NRW.

5. Bildungsgrundsätze Nordrhein-Westfalen: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Richtlinien des Landes NRW und untersucht, welche Handlungsempfehlungen für das Fachpersonal hinsichtlich musisch-ästhetischer Bildung gegeben werden.

6. Weitere Einflussnehmende Faktoren: Der Text erörtert, dass neben Gesetzen auch die Trägerkonzeption, die Rolle der Einrichtungsleitung und die individuelle Einstellung des Fachpersonals entscheidend für die Qualität der Bildungsangebote sind.

7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass gesetzliche Vorgaben allein nicht ausreichen, sondern durch eine hohe Prozessqualität und die individuelle Förderung durch Fachkräfte ergänzt werden müssen, um kreative Bildung wirksam zu gestalten.

Schlüsselwörter

Kreativität, Ästhetische Bildung, Kindertagesstätte, Nordrhein-Westfalen, Kinderbildungsgesetz, KiBiz, Bildungsauftrag, Kreativitätsprozess, Problemlösungsfähigkeit, Selbstbildung, Resilienz, Pädagogisches Fachpersonal, Strukturqualität, Prozessqualität, Lernkultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die kreative und ästhetische Bildung in Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen und prüft, ob die geltenden gesetzlichen Richtlinien und Bildungsgrundsätze eine optimale Fachpraxis unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Definition von Kreativität und Ästhetik, die gesetzlichen Rahmenbedingungen in NRW, sowie die beeinflussenden Faktoren durch Träger, Leitung und Fachkräfte in der Kita.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt danach, inwiefern die Richtlinien des Landes Nordrhein-Westfalen der besten Fachpraxis entsprechen und inwieweit sie das Ziel der kreativen und ästhetischen Bildung für Kinder tatsächlich erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, die existierende Richtlinien, Bildungspläne und fachwissenschaftliche Definitionen miteinander vergleicht und kritisch einordnet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine Begriffsdefinition von Kreativität und Ästhetik, die Analyse der rechtlichen Lage in NRW sowie eine Diskussion über fördernde und hemmende Einflussfaktoren im Einrichtungsalltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Kreativität, ästhetische Bildung, das Kinderbildungsgesetz (KiBiz), NRW-Bildungsgrundsätze, Problemlösungsfähigkeit und Prozessqualität.

Welche Rolle spielt die Einrichtungsleitung bei der kreativen Bildung?

Die Leitung agiert als Bindeglied zwischen Träger und Personal. Ihre innere Einstellung und die Unterstützung von kreativen Prozessen sind maßgeblich dafür, ob das Personal die kulturelle Bildung in der Praxis umsetzen kann.

Warum reichen gesetzliche Vorgaben nach Ansicht der Autorin nicht aus?

Die Autorin betont, dass Bildung nicht per Gesetz "erzeugt" werden kann. Selbst unter optimalen rechtlichen Rahmenbedingungen hänge der Erfolg von der Prozessqualität, der individuellen Haltung der Erzieher und der persönlichen Resonanz der Kinder ab.

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Detalles

Título
Kreative Bildung von Kindern in Kindertagesstätten. Gesetzliche Grundlagen in Nordrhein-Westfalen
Universidad
Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen
Calificación
1,0
Autor
Angela Hellmig (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
15
No. de catálogo
V414389
ISBN (Ebook)
9783668659391
ISBN (Libro)
9783668659407
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kulturelle Bildung Bildungspläne NRW
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Angela Hellmig (Autor), 2017, Kreative Bildung von Kindern in Kindertagesstätten. Gesetzliche Grundlagen in Nordrhein-Westfalen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/414389
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