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Texte überarbeiten in der Grundschule. Möglichkeiten und Grenzen von Schreibkonferenzen

Title: Texte überarbeiten in der Grundschule. Möglichkeiten und Grenzen von Schreibkonferenzen

Term Paper , 2017 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Diese Arbeit hat zum Ziel, das Konzept der Schreibkonferenzen hinsichtlich der Eignung für die Primarstufe unter Berücksichtigung der Forschungsbefunde dieser Studien genauer zu beleuchten. Dabei soll folgende Forschungsfrage beantwortet werden: Welche Rolle wird dem Überarbeiten von Texten in der Grundschule zugeschrieben und welche Möglichkeiten und Grenzen zeigen sich bei Schreibkonferenzen?

Zunächst soll die Rolle des Revidierens von Texten in der Grundschule näher betrachtet werden. Hierbei werden die Relevanz von Überarbeitungen im Schreibprozess und die Erwartungen an Grundschulkinder hinsichtlich Überarbeitungshandlungen aufgezeigt. Anschließend wird ein Modell der Schreibentwicklung nach Becker-Mrotzek und Böttcher grob skizziert. Trotz der Kritik an solchen stufenförmigen Entwicklungsmodellen, wird das Modell hier thematisiert, um die Schwierigkeiten von Grundschulkindern beim Verfassen von Texten aufzuzeigen. Neben diesen bringen Textrevisionshandlungen eigene Herausforderungen mit sich.

Hierauf und auf die Möglichkeiten von Grundschulkindern, Textrevisionen durchzuführen, wird anschließend eingegangen. Spitta zufolge bieten Schreibkonferenzen eine Chance, eine Überarbeitungshaltung in der Grundschule zu fördern. Daher wird ihr Ansatz mit Blick auf den organisatorischen Rahmen und ihre Ergebnisse vorgestellt. Hieraus lässt sich die Notwendigkeit weiterführender Studien und eine Begründung für die Fokussierung auf die Studien von Necknig und Nitz im Rahmen dieser Arbeit ableiten. Diese werden im Anschluss betrachtet. Dann werden schließlich die Möglichkeiten und Grenzen von Schreibkonferenzen, die sich aus den vorherigen Kapiteln ergeben haben, aufgezeigt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur Rolle des Revidierens von Texten in der Grundschule

2.1 Schreibentwicklung

2.2 Komplexität von Textrevisionshandlungen

2.3 Textrevisionshandlungen im Grundschulalter

3. Schreibkonferenzen

3.1 Spittas Ansatz

3.1.1 Organisatorischer Rahmen

3.1.2 Ergebnisse und Schlussfolgerungen

3.2 Notwendigkeit weiterführender Studien

3.2.1 Wirksamkeit von Schreibkonferenzen im Vergleich zur traditionellen Aufsatzdidaktik (Necknig)

3.2.1.1 Ergebnisse

3.2.1.2 Kritische Aspekte und Folgerungen

3.2.2. Revisionskompetenz von Grundschulkindern hinsichtlich einer Verbesserung der Kohärenz (Nitz)

3.2.2.1 Ergebnisse

3.2.2.2 Kritische Aspekte und Folgerungen

4. Möglichkeiten und Grenzen von Schreibkonferenzen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept der Schreibkonferenzen in der Primarstufe, um die Forschungsfrage zu beantworten, welche Rolle dem Überarbeiten von Texten in der Grundschule zugeschrieben wird und welche Möglichkeiten sowie Grenzen dieses Verfahren bietet.

  • Bedeutung des Revidierens im Schreibprozess
  • Entwicklung der Schreibkompetenz bei Grundschulkindern
  • Analyse der Wirksamkeit von Schreibkonferenzen auf Motivation und Schreibleistung
  • Untersuchung der Revisionskompetenz hinsichtlich der Textkohärenz

Auszug aus dem Buch

3. Schreibkonferenzen

„Schreibkonferenzen stellen […] ein Verfahren dar, einen selbst verfassten Text einer kleinen kritischen Öffentlichkeit zur Diskussion zu präsentieren, um aus den Reaktionen der Teilnehmer Hinweise für eine eventuelle Überarbeitung des Textes zu erhalten“ (Spitta 1992, 13). Dieses Verfahren wird unter professionellen Schreibern schon lange praktiziert. Der britische Grundschullehrer Donald H. Graves adaptierte es in den 1980er Jahren in die tägliche Unterrichtsarbeit in Grundschulklassen. Er entwickelte gemeinsam mit einer Lehrer- und Forschergruppe ein bis dato neues prozessorientiertes Modell für den Schreibunterricht (vgl. Necknig 2011, 58). Im deutschsprachigen Raum wurden Schreibkonferenzen maßgeblich durch Spitta geprägt. Sie hat ihren Ansatz über einen Zeitraum von vier Jahren in über vierzig Grundschulklassen in Berlin erprobt (vgl. Spitta 1992, 6).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Überarbeitens im Schreibprozess ein und stellt die Forschungsfrage zur Eignung von Schreibkonferenzen in der Primarstufe dar.

2. Zur Rolle des Revidierens von Texten in der Grundschule: Hier werden theoretische Grundlagen des Schreibprozesses, der Schreibentwicklung und die Komplexität von Revisionshandlungen bei Kindern erörtert.

3. Schreibkonferenzen: Das Kapitel stellt den Ansatz von Spitta sowie empirische Studien von Necknig und Nitz zur Wirksamkeit und Revisionskompetenz in Schreibkonferenzen detailliert vor.

4. Möglichkeiten und Grenzen von Schreibkonferenzen: Die Chancen der Motivationsförderung und Überarbeitungshaltung werden den Herausforderungen durch notwendige strukturelle Vorkenntnisse gegenübergestellt.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Schreibkonferenzen die Motivation und Schreibhaltung fördern, jedoch zeitaufwendig sind und bestimmte textkonzeptionelle Kompetenzen voraussetzen.

Schlüsselwörter

Schreibkonferenzen, Grundschule, Textrevisionshandlungen, Schreibprozess, Überarbeitungshaltung, Schreibentwicklung, Schreibkompetenz, Kohärenz, Aufsatzdidaktik, freies Schreiben, Schülerfeedback, Schreibmotivation, Textqualität, Schreibdidaktik, Primarstufe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Schreibkonferenzen als Methode zur Textüberarbeitung im Grundschulunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen des Schreibens als Prozess, die Entwicklung von Schreibkompetenzen bei Kindern sowie die empirische Evaluation von Schreibkonferenzen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, die Eignung von Schreibkonferenzen für die Primarstufe zu prüfen und Möglichkeiten sowie Grenzen dieses Verfahrens aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin verwendet eine Literaturanalyse, die verschiedene theoretische Ansätze und empirische Studien (insbesondere von Spitta, Necknig und Nitz) vergleicht und diskutiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Schreibmodelle, der organisatorische Rahmen von Schreibkonferenzen und die Ergebnisse spezifischer Studien zur Wirksamkeit und zur Kohärenzverbesserung in Schülertexten analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Schreibkonferenz, Schreibprozess, Revision, Schreibkompetenz und Grundschule charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Schreibkonferenz von der traditionellen Aufsatzdidaktik?

Im Gegensatz zum traditionellen Unterricht, der oft auf vorgegebene Themen und Lehrererwartungen fokussiert, betont die Schreibkonferenz das freie Schreiben und die Arbeit in einer kritischen Schülergruppe.

Ab welchem Schuljahr ist der Einsatz von Schreibkonferenzen laut der Arbeit sinnvoll?

Aufgrund der benötigten kognitiven und metasprachlichen Kompetenzen erscheint das Verfahren frühestens ab der dritten Jahrgangsstufe sinnvoll.

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Details

Title
Texte überarbeiten in der Grundschule. Möglichkeiten und Grenzen von Schreibkonferenzen
College
Bielefeld University
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2017
Pages
21
Catalog Number
V414588
ISBN (eBook)
9783668656031
ISBN (Book)
9783668656048
Language
German
Tags
texte grundschule möglichkeiten grenzen schreibkonferenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2017, Texte überarbeiten in der Grundschule. Möglichkeiten und Grenzen von Schreibkonferenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/414588
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