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Die schwarzen Gemälde. Die Darstellung des Phantastischen bei Goya

Título: Die schwarzen Gemälde. Die Darstellung des Phantastischen bei Goya

Texto Academico , 2016 , 11 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Steffi Sander (Autor)

Arte - Historia del Arte
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Der spanische Maler Francisco de Goya (30.03.1746 – 16.04.1828) repräsentiert bis in unsere Zeit die Moderne und gilt unter Kunstexperten als Begründer des Expressionismus.
Neben zahlreichen Portraits und Zeichnungen reihen sich auch die pinturas negras, Goyas viel diskutierte schwarze Gemälde, in die Riege seiner Meisterwerke ein.
Die schwarzen Gemälde zeichnen sich durch einen extensiven Hang zum Phantastischen aus. Sie stellen Düsternis und unheimliche Szenen dar, die oftmals als Ausdruck von Krisen und Konflikten im Innenleben der Menschen, aber auch des Landes Spanien gedeutet werden. Doch die schwarzen Gemälde geben der Forschung bis heute mehr Rätsel auf, als dass sie Goyas künstlerische Motivation preisgeben. Ihre exakte Deutung ist unter Fachleuten umstritten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Fragestellung

2. Forschungsstand

3. Vorgehen und Methode

4. Problemstellung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die These, ob sich der spanische Maler Francisco de Goya durch die Darstellung phantastischer Momente in seinen sogenannten "schwarzen Gemälden" (pinturas negras) tatsächlich gesellschaftskritisch äußert oder ob diese Werke eine andere künstlerische Motivation verfolgen.

  • Analyse der "schwarzen Gemälde" unter sozio-politischen Gesichtspunkten
  • Untersuchung der phantastischen Bildsprache Goyas im Vergleich zu früheren Werken
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Forschungsstand und existierenden Interpretationsansätzen
  • Diskussion über die Rolle der Bildtitel und die problematische Überlieferungsgeschichte der Gemälde
  • Vergleich von Motivdarstellungen, insbesondere des "Saturn"-Themas, zur Einordnung des künstlerischen Gehalts

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung und Fragestellung

Der spanische Maler Francisco de Goya (30.03.1746 – 16.04.1828) repräsentiert bis in unsere Zeit die Moderne und gilt unter Kunstexperten als Begründer des Expressionismus.

Neben zahlreichen Portraits und Zeichnungen reihen sich auch die pinturas negras, Goyas viel diskutierte schwarze Gemälde, in die Riege seiner Meisterwerke ein.

Die schwarzen Gemälde zeichnen sich durch einen extensiven Hang zum Phantastischen aus. Sie stellen Düsternis und unheimliche Szenen dar, die oftmals als Ausdruck von Krisen und Konflikten im Innenleben der Menschen, aber auch des Landes Spanien gedeutet werden. Doch die schwarzen Gemälde geben der Forschung bis heute mehr Rätsel auf, als dass sie Goyas künstlerische Motivation preisgeben. Ihre exakte Deutung ist unter Fachleuten umstritten.

Oftmals legte er in seinen Werken das Wesen, die Schwächen und die Laster der Menschen dar. So ist es nicht verwunderlich, dass es auch heute noch zu der einhelligen Meinung unter Kunsthistorikern kommt, Goya habe auch in den schwarzen Gemälden soziale, kirchliche und politische Missstände durch Darstellung des Phantastischen aufzeigen wollen. Wenn Goya aber wirklich die Gesellschaft und das politische System Spaniens kritisierte, warum malte er die schwarze Gemälde dann im Heimlichen an die Wand seines Hauses, der Quinta del Sordo und sperrte die Außenwelt, Ziel seiner Kritik, bewusst davon aus? Warum sollte er diese Kritik verschlüsselt darstellen, immerhin zeugen andere Werke – wie die Escena de Inquisición (Abb. 1) - offen von Goyas antiklerikaler Haltung und seiner Verachtung für die Heilspraktiken der katholischen Kirche.

Auf folgende Forschungsfrage soll am Ende der Seminararbeit eine Antwort gegeben werden: Äußert sich Goya durch die Darstellung phantastischer Momente in den schwarzen Gemälden wirklich gesellschaftskritisch?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Fragestellung: Das Kapitel führt in die Thematik der "schwarzen Gemälde" Goyas ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach der gesellschaftskritischen Intention des Künstlers.

2. Forschungsstand: Hier werden chronologisch die wichtigsten kunsthistorischen Interpretationen und Thesen zu den schwarzen Gemälden seit Beginn des 20. Jahrhunderts vorgestellt.

3. Vorgehen und Methode: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen, insbesondere den geplanten Bildvergleich zwischen ausgewählten Werken Goyas und dem Vergleichsmaterial, um die Forschungsfrage zu beantworten.

4. Problemstellung: Das Kapitel beleuchtet kritisch die mangelnde Quellenlage, die fehlende Authentizität der Bildtitel sowie technische Aspekte der Überlieferung der Gemälde.

Schlüsselwörter

Francisco de Goya, schwarze Gemälde, pinturas negras, Expressionismus, Gesellschaftskritik, Quinta del Sordo, Bildanalyse, Phantastik, Ikonographie, Saturno devorando a sus hijos, la romería de San Isidro, Kunstgeschichte, Liberalität, spanische Kunst, Interpretation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den sogenannten schwarzen Gemälden (pinturas negras) von Francisco de Goya und hinterfragt deren Bedeutung sowie die Absicht des Künstlers hinter ihrer düsteren und phantastischen Bildsprache.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung der Gemälde, die Deutung ihrer phantastischen Elemente, der Vergleich mit anderen Werken sowie die kritische Reflexion des wissenschaftlichen Forschungsstandes.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, ob Goya mit den schwarzen Gemälden eine bewusste Gesellschaftskritik am politischen und religiösen System Spaniens üben wollte oder ob andere künstlerische Motive im Vordergrund standen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche, Analyse des Forschungsstandes sowie eigene bildanalytische Methoden durch Vergleiche von Motiven und Darstellungsweisen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des historischen Kontexts und des Forschungsstandes sowie eine praktische Untersuchung anhand von Bildvergleichen (z.B. Saturn-Motive und Pilgerdarstellungen).

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Goya, schwarze Gemälde, Gesellschaftskritik, Phantastik, Ikonographie, künstlerische Identität und moderne Kunstgeschichte.

Welche Rolle spielt die "Quinta del Sordo" für die Argumentation?

Der Ort der Entstehung – Goyas eigenes Haus – dient als zentrales Indiz für die Frage, ob die Kritik öffentlich oder privat, verschlüsselt oder explizit intendiert war.

Warum wird die Authentizität der Bildtitel kritisch hinterfragt?

Da die Titel nicht von Goya selbst stammen, sondern erst nach seinem Tod vergeben wurden, warnt die Autorin davor, Interpretationen primär auf diesen Titeln aufzubauen, da sie Goyas eigentliche Absicht verfälschen könnten.

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Detalles

Título
Die schwarzen Gemälde. Die Darstellung des Phantastischen bei Goya
Universidad
University of Augsburg
Calificación
1,7
Autor
Steffi Sander (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
11
No. de catálogo
V414650
ISBN (Ebook)
9783668653542
ISBN (Libro)
9783668653559
Idioma
Alemán
Etiqueta
gemälde darstellung phantastischen goya
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Steffi Sander (Autor), 2016, Die schwarzen Gemälde. Die Darstellung des Phantastischen bei Goya, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/414650
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