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Wissensbilanzen: Erfolgsmessung des betrieblichen Wissensmanagements

Título: Wissensbilanzen: Erfolgsmessung des betrieblichen Wissensmanagements

Trabajo Escrito , 2018 , 20 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Marco Herz (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Gerade in der heutigen Zeit wird Wissen immer wertvoller, so wird mittlerweile über 74 % des Bruttoinlandsprodukts der Eurozone in dem wissensintensiven Dienstleistungssektor erwirtschaftet. Die Digitalisierung sowie die Verkürzung der Produktlebenszyklen und die damit verbundenen kürzeren Innovationszyklen befördern die Relevanz des systematischen Aufbaus von Wissen sowie dessen Bestandsaufnahme. Neben Unternehmen sehen sich auch die Staaten dazu veranlasst vermehrt in Wissen zu investieren.

Das Primärziel dieser Ausarbeitung besteht in der Darstellung von Funktionsweisen der Wissensbilanzierung. Daneben existieren Teilziele in der Vermittlung des Nutzens von Wissensbilanzen nebst Entwicklungspfaden sowie der Klassifizierung von intellektuellem Kapital. Um diese Ziele zu erreichen, ist es notwendig, vorab die maßgeblichen Begriffe des Wissens, des Wissensmanagements und der Wissensbilanz zu präzisieren. Dies erfolgt mit Kapitel 2. In dem darauffolgenden dritten Kapitel wird sich dem intellektuellen Kapital gewidmet. Es erfolgt eine Klassifizierung nach Human-, Struktur- und Beziehungskapital. Anschließend wird in Kapitel 4 zum Kern dieser Ausarbeitung vorgedrungen. Das erste Unterkapitel beginnt dabei mit einem historischen Abriss über die Entwicklung von Wissensbilanzen.

Danach erfolgt eine Darstellung, aus welchen Gründen eine Wissensbilanz im Unternehmen etabliert werden sollte. Kapitel 4.3 widmet sich anschließend der Einführung einer Wissensbilanz. Der Fokus wird dabei auf das in Deutschland entwickelte Verfahren „Wissensbilanz – Made in Germany“ gelegt. Kapitel 4 endet mit dem Diskurs über die Ergebnisse und Kritiken der Wissensbilanzen. Schließlich behandelt das Kapitel 5 ein gezogenes Fazit sowie die kritische Würdigung und einen Ausblick über das Themengebiet.

Die grundlegende Methodik zur Bearbeitung dieser Ausarbeitung erfolgte in einem dreigliedrigen Aufbau. Auf der ersten Ebene wurde sich ein allgemeiner Überblick über das Themengebiet anhand der Studienbriefe und Aufgabenstellung geschaffen. Während der Bearbeitung wurde daraufhin zumeist auf die Einführungs- und Fachliteratur zum Themenkomplex zurückgegriffen. Abschließend wurden zum vertieften Verständnis der Anwendung von Wissensbilanzen Internetrecherchen durchgeführt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz des Themenaspektes

1.2 Ziele und Aufbau

2 Begriffsdefinition

2.1 Wissen

2.2 Wissensmanagement

2.3 Wissensbilanz

3 Intellektuelles Kapital

4 Das Messen von Wissen – Die Wissensbilanz

4.1 Historie und Ansätze der Wissensbilanzierung

4.2 Einsatzzweck von Wissensbilanzen

4.3 Einführung einer Wissensbilanz am Beispiel der Wissensbilanz – Made in Germany

4.4 Ergebnisse und Kritiken

5 Schlussteil

5.1 Fazit

5.2 Kritische Würdigung

5.3 Ausblick und kritische Faktoren

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz der Wissensbilanzierung als strategisches Instrument zur Erfolgsmessung des betrieblichen Wissensmanagements. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie immaterielles Wissen in Unternehmen systematisch quantifiziert, gesteuert und für externe sowie interne Stakeholder transparent gemacht werden kann, um die Lücke zwischen Marktwert und bilanziertem Vermögen zu schließen.

  • Grundlagen des Wissensmanagements und Definition zentraler Begrifflichkeiten.
  • Klassifizierung von intellektuellem Kapital in Human-, Struktur- und Beziehungskapital.
  • Methodische Vorgehensweise bei der Einführung der „Wissensbilanz – Made in Germany“.
  • Analyse des Nutzens, der Herausforderungen und der kritischen Erfolgsfaktoren bei der Implementierung.

Auszug aus dem Buch

4.2 Einsatzzweck von Wissensbilanzen

Dieser Abschnitt widmet sich der Fragestellung, weshalb Unternehmen den Aufwand der Erstellung einer Wissensbilanz betreiben. Es werden der Zweck und die Vorteile betrachtet:

Erfüllung der rechtlichen Anforderungen: Durch die eingangs erwähnte zunehmende Relevanz von intellektuellem Kapital wird diesem Faktor auch in den rechtlichen Rahmenbedingungen vermehrt Beachtung geschenkt. So empfehlen nationale (z.B. DRS 12) und internationale (IAS 38) Rechnungslegungsstandards das intellektuelle Kapital im Anhang des Jahresabschlusses darzustellen. In DRS 12 wird gar explizit die Unterteilung des intellektuellen Kapitals in Human-, Beziehungs- und Strukturkapital angesprochen.

Verbesserte Kommunikation / Rating: Durch die Berichterstattung über die immateriellen Werte im Unternehmen können externe Stakeholder das Unternehmen besser einschätzen. Dies ist insbesondere für KMU interessant, da sie dadurch den Unternehmenswert verstärkt belegen können. Finanzagenturen können das Rating des Unternehmens dann fundierter anhand der transparenten Daten bewerten, sodass ein besseres Rating mit günstigeren Finanzierungskonditionen die Folge sein kann.

Interne Steuerung: Gerade auch in der internen Kommunikation hat die Wissensbilanz eine tragende Rolle als Steuerungsinstrument. Durch die Quantifizierung von Wissen können Ziele abgeleitet werden, welche im operativen Wissensmanagement durch Maßnahmen verfolgt werden. Die Zielerreichung wird wiederum durch die Wissensbilanz überwacht. Sie ist damit ein essenzielles Instrument für die Geschäftsleitung, um das Unternehmen am Markt zu positionieren und sich gegen den Wettbewerb durchzusetzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Wissenswerten an den Kapitalmärkten und definiert die Wissensbilanz als notwendiges Instrument zur Messung immaterieller Erfolgsfaktoren.

2 Begriffsdefinition: Hier werden die zentralen Termini Wissen, Wissensmanagement und Wissensbilanz anhand gängiger wissenschaftlicher Definitionen abgegrenzt und präzisiert.

3 Intellektuelles Kapital: Dieses Kapitel klassifiziert intellektuelles Kapital in die drei Säulen Humankapital, Strukturkapital und Beziehungskapital als Grundlage für die Wissensbilanzierung.

4 Das Messen von Wissen – Die Wissensbilanz: Der Hauptteil erläutert die Historie, den konkreten Einsatzzweck sowie den achtstufigen Prozess der Einführung des Modells „Wissensbilanz – Made in Germany“.

5 Schlussteil: Der Schlussteil fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, reflektiert kritisch über Grenzen der Methodik und gibt einen Ausblick auf zukünftige Anforderungen an ein standardisiertes Wissensreporting.

Schlüsselwörter

Wissensbilanz, Wissensmanagement, Intellektuelles Kapital, Humankapital, Strukturkapital, Beziehungskapital, Erfolgsmessung, Wissensgesellschaft, Unternehmenswert, Innovationszyklen, Immaterielle Werte, Strategisches Management, Wissensbilanz Made in Germany.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die systematische Erfassung und Messung von Wissen als entscheidenden, jedoch in der klassischen Bilanz oft vernachlässigten Erfolgsfaktor in modernen Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Wissensmanagement, der Klassifizierung von intellektuellem Kapital und der praktischen Anwendung von Wissensbilanzierungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Darstellung der Funktionsweise der Wissensbilanzierung, um Wissen als strategische Ressource sichtbar und steuerbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen dreigliedrigen Ansatz, bestehend aus einer Literaturanalyse, der Aufbereitung der theoretischen Konzepte sowie der detaillierten Betrachtung des Praxismodells „Wissensbilanz – Made in Germany“.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die historische Entwicklung, die Vorteile und den konkreten achtstufigen Prozess der Einführung einer Wissensbilanz in einem Unternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wissensbilanz, intellektuelles Kapital, strategische Steuerung, Wissensmanagement und immaterielle Vermögenswerte sind die tragenden Begriffe dieser Untersuchung.

Welchen Aufwand müssen Unternehmen für eine Wissensbilanz einplanen?

Laut den angeführten Leitfäden des BMWI wird der Aufwand für die Ersterstellung auf ca. 20 bis 60 Personentage geschätzt.

Warum ist das Humankapital für die Wissensbilanz so sensibel?

Die Erhebung von Daten zum Humankapital erfordert Offenheit und birgt aufgrund der Sensibilität der persönlichen Informationen häufig Konfliktpotenzial mit dem Betriebsrat.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Wissensbilanzen: Erfolgsmessung des betrieblichen Wissensmanagements
Universidad
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Curso
UFU75
Calificación
1,0
Autor
Marco Herz (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
20
No. de catálogo
V414728
ISBN (Ebook)
9783668656413
ISBN (Libro)
9783668656420
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wissensbilanz Wissensbilanz - Made in Germany Intellectual Capital Report Intellectual Capital Statement Intellektuelles Kapital Humankapital Beziehungskapital Strukturkapital Wissensmanagement Wissensbilanzierung Wissen DRS 12 IAS 38 War of Talents
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marco Herz (Autor), 2018, Wissensbilanzen: Erfolgsmessung des betrieblichen Wissensmanagements, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/414728
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