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Textgestaltung im Web am Beispiel von Print- zu Online-Zeitungen

Title: Textgestaltung im Web am Beispiel von Print- zu Online-Zeitungen

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Nicole Streich (Author)

Business economics - Information Management
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Durch die stetigen Verbesserungen der Technik breitete sich das Internet in rasender Geschwindigkeit aus, sodass immer mehr Menschen Zugang dazu haben und die Angebote im Netz nutzen. Angesichts dieser Entwicklung, ist es selbstverständlich, dass viele Verbreitungsformen, die früher auf den Print- Bereich beschränkt waren, nun auch im Internet zu finden sind. Heutzutage ist jegliche Art der Textverbreitung auch online verfügbar: Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Doktorarbeiten und vieles andere.

Geoffrey Nunberg prognostiziert in seinem Aufsatz „The Places of Books in the Age of Electronic Reproduction“, dass für Belletristik das gedruckte Buch vorerst als Hauptform bestehen bleiben wird. Die Publikationsform Zeitung dagegen ist als Print- sowie auch als Online- Medium besonders geeignet, sodass sich Online-Zeitungen immer stärker als Teil der täglichen Mediennutzung etablieren. Doch diese beiden Formen von Nachrichtenverbreitung unterscheiden sich in einem höheren Maße, als es vielen bewusst ist.

In dieser Arbeit werden daher die Vor- und Nachteile der beiden Publikationsformen Print und Online sowie die Möglichkeiten aufgezeigt, die sich sowohl für den Autor als auch für den Leser durch die Digitalisierung des Mediums Zeitung ergeben. Der Hauptteil befasst sich mit der idealen Textgestaltung im Online-Medium, denn der Text steht aus der Sicht von Online-Redakteuren auch beim Thema Weblayout im Vordergrund. Eyetracking- Studien belegen, dass die meisten User zuerst auf den Text schauen, denn Online-Leser sind sehr viel textfixierter als Zeitungsleser, so eine Studie der Stanford University.

Ab Kapitel 3 wird anhand von Praxisbeispielen aufgezeigt, welche Textgestaltungsprinzipien bei Online-Zeitungen beachtet werden sollten und inwieweit diese in der Realität umgesetzt werden. Als Hauptbeispiel wird die Online- Ausgabe der Tageszeitung “Die Welt“ analysiert, die durchgängig positive Aspekte aufweist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unterschied Print- und Onlinemedium

2.1 Vorteile der Print- Publikation

2.2 Vorteile der Online- Publikation

2.3 Probleme bei der Übertragung vom Print- zum Onlineprodukt

3. Gestaltungsprinzipien zur optimalen Lesbarkeit am Bildschirm

3.1 Hintergrund

3.2 Schrift

3.3 Zeilen

4. Gestaltungsprinzipien zum Aufbau eines Online-Textes

4.1 Struktur

4.2 Textumfang

4.3 Aufteilung und inhaltliche Übersicht

4.4 Inhaltliche Entlinearisierung

5. Orientierungs- und Navigationshilfen im Online-Medium

5.1 Orientierung

5.2 Navigation

6. Schlussbemerkung

7. Checkliste zur optimalen Textgestaltung am Bildschirm

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die grundlegenden Unterschiede zwischen Print- und Online-Zeitungen und leitet daraus spezifische Gestaltungsprinzipien für das Medium Internet ab, um die Lesbarkeit und Benutzerfreundlichkeit zu optimieren.

  • Vergleich der Vor- und Nachteile von Print- und Online-Publikationen.
  • Analyse technischer und gestalterischer Anforderungen an Online-Texte.
  • Untersuchung von Orientierungs- und Navigationshilfen in Hypertextsystemen.
  • Praxisnahe Evaluation anhand der Online-Ausgabe der Tageszeitung "Die Welt".

Auszug aus dem Buch

3.2 Schrift

Bei der Wahl der Schriftgröße sollte bequeme Lesbarkeit die oberste Gestaltungsmaxime darstellen. Im Idealfall wird ein Schriftgrad von mindestens 12pt, am besten 14pt gewählt.

Der Schriftart kommt eine ebenso große Bedeutung zu, hier besteht jedoch ein sehr wichtiger Unterschied zwischen Print- und Onlineprodukt. Im gedruckten Medium werden serifenbetonte Schriften wie die bekannte Times New Roman verwendet. Diese gilt für das Print- Medium nicht nur als ästhetischer, sondern auch als besser lesbar. Schriften mit Serifen haben feine Häkchen und Striche an den Buchstaben, die den Blick des Lesers durch den Text leiten.

Genau umgekehrt verhält es sich bei den bildschirmorientierten Medien. Die dünneren und unterschiedlich starken Striche der Serifenschriften bestehen aus weniger Pixeln und flimmern daher viel eher als serifenlose Schriften.

Was bei gedrucktem Material den Lesefluss fördert, wirkt am Bildschirm verschwommen. Somit werden im digitalen Medium serifenlose Schriften wie Arial bevorzugt.9

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den Wandel der Mediennutzung durch das Internet und stellt die Zielsetzung vor, Prinzipien für eine optimale Textgestaltung im Web zu entwickeln.

2. Unterschied Print- und Onlinemedium: Es werden die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale wie Nicht-Linearität, Multimedialität und Interaktivität beleuchtet sowie Vor- und Nachteile beider Medien gegenübergestellt.

3. Gestaltungsprinzipien zur optimalen Lesbarkeit am Bildschirm: Dieser Abschnitt behandelt technische Aspekte der Bildschirmdarstellung, darunter die Wahl von Hintergrundfarben, Schriftarten und Zeilenlängen zur Reduzierung der Augenbelastung.

4. Gestaltungsprinzipien zum Aufbau eines Online-Textes: Fokus auf die inhaltliche Strukturierung, den Textumfang und Methoden wie die "umgekehrte Pyramide" zur nutzerfreundlichen Informationsdarbietung.

5. Orientierungs- und Navigationshilfen im Online-Medium: Diskussion über die Notwendigkeit von Orientierungssystemen, um den Rezipienten in der nicht-linearen Struktur von Webseiten zu unterstützen.

6. Schlussbemerkung: Ein Resümee über die Koexistenz von Print und Online, unterstrichen durch die Notwendigkeit medienadäquater Textaufbereitung.

7. Checkliste zur optimalen Textgestaltung am Bildschirm: Eine praxisorientierte Zusammenfassung der erarbeiteten Gestaltungsregeln zur schnellen Anwendung.

Schlüsselwörter

Textgestaltung, Online-Journalismus, Webdesign, Lesbarkeit, Hypertext, Printmedien, Benutzerschnittstelle, Navigation, Scannability, Informationsdesign, Digitale Medien, Online-Zeitung, Bildschirmleser, Benutzerfreundlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die spezifischen Anforderungen an die Textgestaltung von Online-Zeitungen im Vergleich zu traditionellen Print-Zeitungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Lesbarkeit am Bildschirm, die strukturelle Aufbereitung von Web-Inhalten sowie die Implementierung von Navigations- und Orientierungshilfen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Gestaltungsprinzipien für das Web zu definieren, die das Lesen am Bildschirm erleichtern und die Benutzerfreundlichkeit für den Online-Rezipienten maximieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die durch die praktische Untersuchung eines Fallbeispiels (Online-Ausgabe der Tageszeitung "Die Welt") fundiert wird.

Was ist der Kerninhalt des Hauptteils?

Der Hauptteil widmet sich konkreten Gestaltungsempfehlungen für Webseiten, insbesondere zu typografischen Aspekten, der Informationsarchitektur und der notwendigen Entlinearisierung von Texten.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Die wichtigsten Schlagworte sind Textgestaltung, Webdesign, Hypertext, Lesbarkeit und Benutzerfreundlichkeit im Kontext von Online-Zeitungen.

Warum sind serifenlose Schriften für den Bildschirm besser geeignet?

Serifenlose Schriften sind am Bildschirm besser lesbar, da die feinen Striche von Serifen in der pixelbasierten Darstellung flimmern und somit den Lesefluss stören können.

Welche Rolle spielt die "umgekehrte Pyramide" beim Web-Texten?

Diese Struktur stellt sicher, dass die wichtigsten Informationen zu Beginn stehen, da Online-Nutzer Texte eher "scannen" und oft nicht geneigt sind, lange Texte vollständig zu lesen.

Warum ist eine inhaltliche Entlinearisierung wichtig?

Da der Nutzer eine Webseite aus verschiedenen Richtungen erreichen kann, müssen Texte so gestaltet sein, dass der inhaltliche Zusammenhang (der "rote Faden") auch ohne vorgegebenen linearen Lesepfad erkennbar bleibt.

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Details

Title
Textgestaltung im Web am Beispiel von Print- zu Online-Zeitungen
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Grade
1,0
Author
Nicole Streich (Author)
Publication Year
2005
Pages
23
Catalog Number
V41539
ISBN (eBook)
9783638397803
ISBN (Book)
9783638656115
Language
German
Tags
Textgestaltung Beispiel Print- Online-Zeitungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicole Streich (Author), 2005, Textgestaltung im Web am Beispiel von Print- zu Online-Zeitungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41539
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