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Strategische Chancen für das Logistik-Unternehmen "Hermes Europe" durch den Klimaschutz

Titre: Strategische Chancen für das Logistik-Unternehmen "Hermes Europe" durch den Klimaschutz

Travail d'étude , 2018 , 21 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Stephan Borgmann (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die negativen Folgen von Emissionen auf die Umwelt werden auch von Logistikexperten anerkannt und in ihren Büchern berücksichtigt. So schreibt Schönsleben, dass er den Aspekt der „Nachhaltigkeit in Supply Chains, mit der Messung der Umweltleistung in ihrer Integration mit der Messung der ökonomischen Leistung“ verstärkt in sein Lehrbuch zu Logistikmanagement eingebracht habe. Ähnliches findet sich bei Wegner und Wegner. Da die Logistikbranche vor allem auch mit dem Transport von Gütern auf Straßen, Gleisen, Lüften und Wasser zu tun hat, steht sie hier in besonderer Verantwortung für die „Umweltverträglichkeit des Verkehrssystems“, da hier endliche Ressourcen beansprucht und externe Kosten zu Lasten der Bevölkerung und Natur verursacht werden. Wie aber lässt sich das komplexe Management in der Logistik mit Klimaschutzzielen intern vereinbaren? Welche Chancen und Risiken haben Logistikunternehmen, wenn sie in Zeiten globalen Wettbewerbs Maßnahmen zum Klimaschutz einleiten? Diese beiden Fragen sollen am Beispiel von Hermes Europe, einer hundertprozentigen Tochterfirma der Otto Group analysiert werden. Hermes wurde zum einen ausgewählt, da das Unternehmen in der Literatur seltener behandelt worden ist als der Konkurrent DHL. Zum anderen hat sich die Otto Group – zu der Hermes gehört – als besonders nachhaltiges Unternehmen profiliert bzw. ist entsprechend gewürdigt worden. Die obigen Fragen werden anhand des Bereichs der Kurier-, Express- und Paketdienste untersucht, da dieser zum einen als Paketdienstleister gegründet wurde und zweitens, weil dieser Bereich aufgrund der überwiegenden Business-to-Consumer- -Orientierung und angesichts von 640 Millionen Paketversendungen im Jahre 2016 allein von Hermes für die Öffentlichkeit am sichtbarsten ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hermes Europe im Logistik-Wettbewerb

2.1 Hermes Europe GmbH

2.2 Wettbewerbsanalyse Logistik

3 SWOT-Analyse in Bezug auf Klimaschutz

3.1 Klimaschutz in Logistikunternehmen

3.2 Interne Analyse von Stärken und Schwächen

3.3 Stakeholder

3.4 Externe Analyse von Chancen und Gefahren

3.5 Zusammenfassende SWOT-Analyse

4 Zusammenfassung

4.1 Ergebnis

4.2 Handlungsempfehlungen

5 Literatur

5.1 Bücher und Artikel in Sammelbänden

5.2 Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften

5.3 Zeitungsartikel sowie Internetquellen

5.4 Sonstiges

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie ein Logistikunternehmen in einem globalen Wettbewerbsumfeld komplexe interne Managementprozesse mit externen Klimaschutzzielen in Einklang bringen kann. Am Beispiel des Paketdienstleisters Hermes Europe wird analysiert, welche Chancen und Risiken durch Nachhaltigkeitsstrategien entstehen und welche Rolle die systematische Einbindung von Stakeholdern spielt.

  • Analyse der Wettbewerbssituation im KEP-Markt (Kurier-, Express- und Paketdienste).
  • Untersuchung von Klimaschutzmaßnahmen in Logistikunternehmen, insbesondere durch das Projekt "Urban Blue 4.0".
  • Anwendung der SWOT-Analyse zur Evaluierung der internen Stärken/Schwächen und externen Chancen/Gefahren.
  • Evaluierung der Bedeutung von Stakeholder-Dialogen für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Klimaschutz in Logistikunternehmen

3 Milliarden Pakete im Jahr zu transportieren bedeutet 105 Millionen Pakete pro Tag von A nach B zu bringen – für den Privatkunden in der Regel über die Straße bis zur Haustür (51 % aller Lieferungen; vgl. Peiseler et al. 2017, 15). Das bedeutet eine Zunahme des LKW- und Zustellerverkehrs (vgl. TÜV-Rheinland/wik consult 2014, 31f.), was u.a. die Emissionen steigen lässt: Laut Eisenkopf (2012, 619) hätte sich zwar durch EU-Regelungen der Ausstoss von Schadstoffen durch LKW verringert, der Anteil des Verkehrs an den CO2-Emissionen liege jedoch bei 25% (90 % davon Straßenverkehr). Laut Stabenau (2012, 168) wird sich die Logistik daher zukünftig mit der Aufgabe befassen müssen, wie sie zu weniger Umweltschäden durch den Transport von Gütern beitragen kann. Dieses erfordere ein Logistikmanagementsystem, das alle Bereiche des Unternehmens erfassen müsse, dessen Ausgestaltung jedoch erst ansatzweise ausgearbeitet sei.

Laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers (PWC) (vgl. Peiseler et al. 2017, 20) würden aktuell von den ursprünglich 39 in Deutschland vorhandenen City-Logistik-Projekten, die sowohl ökologisch wie ökonomisch die Innenstädte attraktiver machen sollen (vgl. Eisele 2012, 96, 98), nur noch acht fortgeführt. Grund sei die fehlende Rentabilität, aber auch das mangelnde Vertrauen zwischen den am Projekt beteiligten Unternehmen (vgl. ebd., 98; Peiseler et al. 2017, 20). Ein weiteres Problem ist, dass die Integration und Koordination der vielen Pakete „aus franchiserechtlichen Gründen besonders schwierig [ist, Anm. d. Verf.], da hier Zuladungsverbote und einheitliche Corporate Identity durch den Franchisegeber festgeschrieben sind.“ (Eisele 2012, 98) Zudem werde eine Kooperation durch den starken Wettbewerb in der KEP-Branche erschwert (vgl. ebd., vgl. zum Wettbewerbsdruck: Hermes Europe 2015, 2).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, warum Klimaschutz in der Logistikbranche trotz globalem Wettbewerbsdruck zunehmend an Bedeutung gewinnt.

2 Hermes Europe im Logistik-Wettbewerb: Kurzporträt des Unternehmens Hermes Europe und Analyse der aktuellen Marktsituation im KEP-Bereich.

3 SWOT-Analyse in Bezug auf Klimaschutz: Detaillierte Untersuchung von Klimaschutzmaßnahmen sowie der Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren für Hermes unter Einbeziehung der Stakeholder.

4 Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse zur Notwendigkeit systematischer Nachhaltigkeitsstrategien und Ableitung von Handlungsempfehlungen.

5 Literatur: Vollständiges Verzeichnis der verwendeten Quellen, unterteilt in Bücher, Zeitschriftenartikel und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Klimaschutz, Logistik, Hermes Europe, SWOT-Analyse, KEP-Branche, Urban Blue 4.0, Nachhaltigkeit, Stakeholdermanagement, CO2-Reduktion, E-Mobilität, letzte Meile, City-Logistik, Transportlogistik, Unternehmensverantwortung, Umweltschutz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, wie Logistikunternehmen ökologische Klimaschutzziele mit ökonomischen Anforderungen in einem wettbewerbsintensiven Markt vereinen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem KEP-Markt (Kurier-, Express- und Paketdienste), der Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien und dem Dialog mit verschiedenen Stakeholdergruppen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, am Beispiel der Hermes Europe GmbH zu analysieren, wie Nachhaltigkeitskonzepte wie "Urban Blue 4.0" in die Unternehmensführung integriert werden und welche Risiken dabei bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin/der Autor nutzt primär die SWOT-Analyse, um interne Stärken und Schwächen sowie externe Chancen und Gefahren im Kontext des Klimaschutzes zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden das Unternehmen, die Wettbewerbssituation, die Analyse von Klimaschutzmaßnahmen und die Stakeholder-Analyse detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Klimaschutz, Logistik, SWOT-Analyse, Stakeholdermanagement, E-Mobilität und nachhaltige Stadtlogistik.

Welche Rolle spielt das Projekt "Urban Blue 4.0"?

Es ist ein zentrales ambitioniertes Projekt von Hermes, das auf eine emissionsfreie Zustellung in 80 deutschen Großstädten bis 2025 abzielt.

Warum wurde Hermes Europe als Beispiel gewählt?

Hermes wurde gewählt, weil das Unternehmen in der wissenschaftlichen Literatur seltener untersucht wurde als der Marktführer DHL und weil sich die Otto Group als besonders nachhaltig profiliert hat.

Welches Fazit zieht die Arbeit bezüglich der Stakeholder?

Die Arbeit betont, dass ein aktiver Dialog mit Stakeholdern zwar Risiken frühzeitig identifizierbar macht, das Unternehmen aber auch vor die Herausforderung stellt, die durch den Dialog geweckten Erwartungen tatsächlich einzuhalten.

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Résumé des informations

Titre
Strategische Chancen für das Logistik-Unternehmen "Hermes Europe" durch den Klimaschutz
Note
1,3
Auteur
Stephan Borgmann (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
21
N° de catalogue
V415407
ISBN (ebook)
9783668655034
ISBN (Livre)
9783668655041
Langue
allemand
mots-clé
Hermes Logistik Klimaschutz Strategisches Management Umweltschutz SWOT-Analyse Corporate Responsibility Sustainability Nachhaltigkeit Stakeholder DHL Hermes Europe Hermes Germany Distribution CO2 Paketdienst DPD UPS Otto Group Carbon Footprint Transport Versand Logistikunternehmen Logistikbranche Strategie Logistics Carrier CR-Strategie Klimaziele Paketversand Güterverkehr KEP-Dienst Umwelt
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stephan Borgmann (Auteur), 2018, Strategische Chancen für das Logistik-Unternehmen "Hermes Europe" durch den Klimaschutz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/415407
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