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Einführung von Massen. Mathematische Grundbildung trotz Rechenschwäche

Titre: Einführung von Massen. Mathematische Grundbildung trotz Rechenschwäche

Dossier / Travail , 2017 , 11 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Sophie Engelien (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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Mit dieser Unterrichtseinheit soll erreicht werden, dass die Schülerinnen und Schüler die Basis zum Thema „Massen“ verstehen lernen. Auf dieser wird dann aufbauend der fortlaufende Unterricht beruhen, in welchem die Schülerinnen und Schüler lernen sollen richtig mit dem Komma umzugehen und die Einheiten richtig umzuwandeln und zusammenzurechnen. Dieser Unterricht soll sie also auf die Zukunft vorbereiten, in welcher sie noch eine ganze Menge mit Gewichten zu tun haben werden (Beispiele: kochen, einkaufen, Arbeit eines Architekten).

Um einen guten zielorientierten Unterricht anfertigen zu können, ist es nötig eine grundlegende Richtlinie der zu erarbeitenden Kompetenzen zur Verfügung zu haben. Diese Kompetenzen, Lerneinheiten und Erwartungen beinhalten den LehrplanPLUS. Er wird unterteilt in „Bayerische Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit“, „Bildungs- und Erziehungsauftrag der Grundschule“, „Schulart- und fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsziele“, „Fachprofile“, „Grundlegende Kompetenzen“, „Fachlehrpläne“ und „Stundentafeln und Materialien zu LehrplanPLUS“. Zur Erstellung eines möglichst effektiven Unterrichtsgeschehens sollten möglichst viele Aspekte berücksichtigt werden. Einige werden in dieser Arbeit aufgezählt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Verortung im LehrplanPLUS

2. Grundlegende Kompetenzen zum Ende der Jahrgangsstufe 4

3. Kompetenzstrukturmodell

4. Größen und Messen

5. Die Klasse

6. Ziel der Einheit und folgende Ziele

7. Phase 1: Spielerischer Einstieg

8. Phase 2: Begrifflichkeiten klären, Zusammenhänge entdecken

9. Phase 3: Erste Erarbeitung

10. Weitere Varianten

11. Ausblick – Was will ich erreichen?

12. Vorteil für leistungsschwache / leistungsstarke Kinder?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Planung einer Unterrichtseinheit zur Einführung von Massen in einer dritten Jahrgangsstufe. Ziel ist es, ein zielorientiertes Unterrichtskonzept zu entwickeln, das trotz der heterogenen Lernvoraussetzungen, einschließlich Schülern mit Rechenschwäche, eine motivierende und differenzierte Auseinandersetzung mit Gewichtseinheiten ermöglicht.

  • Didaktische Einbettung in den LehrplanPLUS
  • Methodische Gestaltung einer kompetenzorientierten Unterrichtseinheit
  • Förderung durch differenzierte Aufgabenformate
  • Integration von spielerischen Einstiegsszenarien
  • Umgang mit Heterogenität im Mathematikunterricht

Auszug aus dem Buch

7. Phase 1: Spielerischer Einstieg

Da sich die meisten Schülerinnen und Schüler in einer späten Stunde nicht mehr sonderlich gut konzentrieren können, da die Energie raus ist, ist es notwendig, sie zu animieren und die Lust und Motivation wieder zu wecken. Dies ist möglich, indem der Einstieg in ein neues Thema spielerisch (nicht albern!) und körperlich aktiv gestaltet wird. Allerdings muss man im Anschluss daran aufpassen, dass die Schülerinnen und Schüler auf ein angemessenes Klima herabfallen, ohne dabei erneut die Energie zu verlieren oder aber – im Gegenteil – zu überdreht zu sein. So einen Start bietet das Spiel „1, 2 oder 3?“.

Die Regeln sind schnell erklärt: es wird eine Frage gestellt mit drei Antwortmöglichkeiten. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich auf ihre vermutete Antwort begeben; die Antworten sind im Klassenraum verteilt. Schülerinnen und Schüler, die auf dem richtigen Feld stehen, bekommen einen Punkt. Das Kind, das die meisten Punkte bekommen hat, bekommt eine Belohnung. Eine sinnvolle Belohnung ist, dass der Schüler sich beim nächsten Spiel zuerst eine Rolle aussuchen darf oder aber dass er direkt das nächste Spiel aussuchen darf. Schlechte Alternativen sind Hausaufgabengutscheine oder aber das frühere Beenden einer Stunde, da den Schülerinnen und Schülern dadurch suggeriert wird, dass Hausaufgaben bzw. Schule etwas Negatives seien.

Einige Fragebeispiele sind: Was ist am schwersten? Was ist am leichtesten? Was wiegt nicht so viel, wie die anderen beiden? Als Antwortoptionen können dann entweder Wörter oder Bilder verwendet werden.

Das ideale an diesem Spiel ist, dass man es jedem Niveau anpassen kann, indem man die Fragen und Antworten verändert. Während es bei Drittklässlern noch um Elefanten und Mäuse geht, haben Erwachsene ihren Spaß an Autos, unvorstellbaren Größen und dem größten Schoko-Osterei der Welt. Abb.2-4

Der Bezug zu unserem Unterrichtsziel ist dadurch vorhanden, da die Schülerinnen und Schüler erst einmal erfahren, dass es Begriffe wie schwerer/leichter gibt und sie sich wirklich darüber Gedanken machen können, was diese Wörter denn überhaupt zu bedeuten haben. Sie erkennen, dass diese Begriffe etwas mit Gewicht oder aber Masse zu tun haben muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Verortung im LehrplanPLUS: Das Kapitel erläutert die curriculare Grundlage durch den LehrplanPLUS und die Bedeutung einer zielorientierten Unterrichtsplanung.

2. Grundlegende Kompetenzen zum Ende der Jahrgangsstufe 4: Es wird dargelegt, welche mathematischen Vorstellungen zu Größenbereichen die Schüler am Ende der Grundschulzeit besitzen sollten.

3. Kompetenzstrukturmodell: Hier wird das Kompetenzstrukturmodell im Fach Mathematik erklärt und dessen Orientierung an nationalen Bildungsstandards dargestellt.

4. Größen und Messen: Dieses Kapitel spezifiziert die Anforderungen des Lehrplans im Bereich Größen und betont die Notwendigkeit einer klaren Binnendifferenzierung.

5. Die Klasse: Es wird das Profil der Beispielklasse beschrieben, inklusive der Herausforderungen durch heterogene Lernvoraussetzungen und Rechenschwäche.

6. Ziel der Einheit und folgende Ziele: Das Kapitel definiert die Lernziele der Einheit, insbesondere den Erwerb von Begriffen und Einheiten im Bereich Massen.

7. Phase 1: Spielerischer Einstieg: Die methodische Einführung des Themas durch ein motivierendes Bewegungsspiel zur Aktivierung der Schüler wird beschrieben.

8. Phase 2: Begrifflichkeiten klären, Zusammenhänge entdecken: Hier wird der Prozess der Begriffsarbeit und der Aufbau eines Verständnisses für Gewichtsverhältnisse thematisiert.

9. Phase 3: Erste Erarbeitung: Es wird die differenzierte Arbeitsphase vorgestellt, die Einzelarbeit und verschiedene Aufgabentypen für unterschiedliche Leistungsniveaus umfasst.

10. Weitere Varianten: Dieses Kapitel betont, dass methodische Flexibilität und Experimentierfreude essenziell für die Gestaltung guten Unterrichts sind.

11. Ausblick – Was will ich erreichen?: Es wird das langfristige Ziel der Unterrichtseinheit für die Lebenswelt der Kinder zusammengefasst.

12. Vorteil für leistungsschwache / leistungsstarke Kinder?: Das Kapitel reflektiert die Vorteile des gewählten Konzepts für unterschiedliche Leistungsgruppen innerhalb der Klasse.

Schlüsselwörter

Mathematikunterricht, Grundschule, Massen, Gewichte, LehrplanPLUS, Kompetenzorientierung, Binnendifferenzierung, Rechenschwäche, Unterrichtsplanung, Größen und Messen, Motivation, Lernzuwachs, Experimentieraufgaben, Inklusion, Spielerisches Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschreibt ein fachdidaktisches Konzept zur Einführung des Themas „Massen“ in einer dritten Grundschulklasse, unter Berücksichtigung von Lehrplanvorgaben und Schülern mit unterschiedlichem Leistungsvermögen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Verknüpfung von mathematischen Kompetenzmodellen mit der Unterrichtspraxis, der Differenzierung für heterogene Lerngruppen und der methodischen Gestaltung einer motivierenden Lerneinheit.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Das Hauptziel besteht darin, dass die Schüler die grundlegenden Begriffe (Gramm, Kilogramm, Tonne) sowie deren Abkürzungen erlernen und ein erstes Verständnis für Gewichtsunterschiede entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine didaktische Strukturplanung auf Basis des bayerischen LehrplanPLUS und reflektiert diese anhand eines konkreten Praxisbeispiels einer Drittklässler-Klasse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert die Unterrichtseinheit in drei Phasen: einen spielerischen Einstieg, eine Phase der Begriffsarbeit und eine individuelle Erarbeitungsphase.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Kompetenzorientierung, Binnendifferenzierung, Größen und Messen sowie mathematische Grundbildung definieren.

Wie geht die Autorin mit dem Thema Rechenschwäche um?

Die Autorin betrachtet den Begriff kritisch und fokussiert sich stattdessen auf eine individuelle Förderung, bei der auch rechenschwache Kinder durch motivierende, niederschwellige Einstiege und differenzierte Aufgaben abgeholt werden.

Warum wird als Einstieg ein Bewegungsspiel gewählt?

Ein spielerischer Einstieg dient dazu, die Konzentration in einer späten Stunde zu reaktivieren und das Interesse der Kinder durch körperliche Aktivität und Spaß am Thema zu wecken.

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Résumé des informations

Titre
Einführung von Massen. Mathematische Grundbildung trotz Rechenschwäche
Université
University of Augsburg
Cours
Seminar Mathematische Grundbildung trotz Rechenschwäche / Mathematik
Note
1,0
Auteur
Sophie Engelien (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
11
N° de catalogue
V415693
ISBN (ebook)
9783668690059
ISBN (Livre)
9783668690066
Langue
allemand
mots-clé
Sachrechnen Massen Rechenschwäche Mathematik Grundschule
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sophie Engelien (Auteur), 2017, Einführung von Massen. Mathematische Grundbildung trotz Rechenschwäche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/415693
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Extrait de  11  pages
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