Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers

Methoden zur Motivationssteigerung von Mitarbeitern in der ambulanten Pflege

Titre: Methoden zur Motivationssteigerung von Mitarbeitern in der ambulanten Pflege

Etude Scientifique , 2017 , 32 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Steffen Behrend (Auteur)

Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Eine wichtige Aufgabe im Rahmen der Personalführung in der ambulanten Pflege ist die Führung und die Motivation von Mitarbeitern. Hoch motivierte Mitarbeiter sind für die ambulante Pflege eine Bereicherung und zudem notwendig, um die täglichen Herausforderungen bewältigen zu können. Vor diesem Hintergrund soll daher im Laufe dieser Arbeit folgende Frage beantwortet werden: Welche Motivationsinstrumente und -methoden bieten die Möglichkeit, die Motivation von Mitarbeitern in der ambulanten Pflege zu steigern?

Um diese Fragestellung zu beantworten, erfolgt im ersten Schritt eine theoretische Vorüberlegung, in welcher zunächst eine Auseinandersetzung mit dem Begriff der Arbeitsmotivation erfolgt sowie drei verschiedene Theorien der Arbeitsmotivation dargelegt werden. Anschließend werden hemmende Motivationsfaktoren herausgearbeitet, wie psychische und physische Belastungsfaktoren, ein autoritärer Führungsstil oder die Nichtanerkennung von Pflegeleistungen. Hierauf aufbauend werden Maßnahmen abgeleitet, die zur Motivation von Pflegekräften beitragen sollen.

Danach wird zunächst das methodische Vorgehen erläutert, weiter werden die Ergebnisse dargestellt und interpretiert. Diese Arbeit soll einen Beitrag dazu leisten, die Personalführung im Rahmen der ambulanten Pflege zu überdenken und zu hinterfragen sowie Mitarbeiter durch motivationsfördernde Elemente dauerhaft an das Unternehmen zu binden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Vorüberlegung

2.1 Begriffserklärung Arbeitsmotivation

2.2 Theorien der Arbeitsmotivation

2.2.1 Bedürfnispyramide nach Maslow

2.2.2 Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie

2.2.3 Ansatz nach P. Alderfer

3 Hemmende Motivationsfaktoren

3.1 Psychische und physische Belastungsfaktoren

3.2 Autoritärer Führungsstil

3.3 Nichtanerkennung der Pflegeleistung

4 Motivation von Mitarbeitern in der ambulanten Pflege

4.1 Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

4.2 Kooperative Personalführung

4.3 Anreizsysteme

5 Empirischer Teil der Arbeit

5.1 Methodisches Vorgehen

5.2 Darstellung der Ergebnisse und Interpretation

6 Motivationshemmnisse

7 Empfehlungen zur Motivationssteigerung

8 Diskussion und kritische Würdigung

9 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, welche spezifischen Motivationshemmnisse in einem ambulanten Pflegedienst existieren und welche Instrumente sowie Führungsmethoden geeignet sind, um die Motivation der Mitarbeiter langfristig zu steigern und sie an das Unternehmen zu binden.

  • Analyse theoretischer Motivationsmodelle (Maslow, Herzberg, Alderfer).
  • Identifikation belastender Faktoren wie Zeitdruck und fehlende Anerkennung.
  • Empirische Untersuchung mittels standardisierter Mitarbeiterbefragung.
  • Evaluation von Gesundheitsförderungsmaßnahmen und Führungsstilen.
  • Entwicklung praktischer Handlungsempfehlungen für das Pflegemanagement.

Auszug aus dem Buch

3.1 Psychische und physische Belastungsfaktoren

Die körperlichen und psychischen Belastungen bei Pflegenden werden in der Wissenschaft bereits seit den 1970er-Jahren kontrovers diskutiert. Geringe Aufstiegschancen sowie das Verhältnis von hohen Belastungen und niedriger Entlohnung werden zunehmend als Gründe für die hohe Fluktuations- und Ausstiegsrate gesehen. Studienergebnisse konnten zeigen, dass jede fünfte Pflegekraft der Auffassung ist, dass die berufliche Belastung in den vergangenen Jahren zugenommen hat (vgl. Schewior-Popp, Sitzmann, Ullrich 2012, S. 168).

Werden die physischen Belastungen betrachtet, so besteht hier in erster Linie das Problem im Heben und Tragen von schweren Lasten, welches oftmals Beschwerden im Bewegungsapparat verursacht. Darüber hinaus kann ein Schichtdienst, insbesondere in der Nacht, zu einer erheblichen Belastung des Organismus führen (vgl. ebd.). Des Weiteren führt der ständige Umgang mit dem menschlichen Leid und den Lebensschicksalen der Patienten zu einer höheren psychischen Belastung. Auch können Konflikte im Team oder mit Vorgesetzten zu erheblichen Belastungen führen (vgl. ebd.). In der Pflegewissenschaft wird oftmals die Krankheit „Burn-out“ diskutiert, die aus hohen Belastungsfaktoren resultieren und sich in einer Beeinträchtigung der körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit bemerkbar machen kann. Im Speziellen Pflegeberufe sind von diesem Problem betroffen und es konnte in den vergangenen Jahren aufgrund der Leistungsverdichtung eine zunehmende Tendenz beobachtet werden (vgl. Schmidt, Meißner 2009, S. 64).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, der Relevanz der Mitarbeitermotivation in der ambulanten Pflege sowie der Zielsetzung der Arbeit.

2 Theoretische Vorüberlegung: Theoretische Fundierung durch Erläuterung des Motivationsbegriffs und klassischer Theorien wie die Bedürfnispyramide nach Maslow.

3 Hemmende Motivationsfaktoren: Analyse kritischer Einflussgrößen wie körperliche Belastung, autoritärer Führungsstil und mangelnde gesellschaftliche Anerkennung.

4 Motivation von Mitarbeitern in der ambulanten Pflege: Darstellung praktischer Lösungsansätze durch Gesundheitsförderung, kooperative Führung und Anreizsysteme.

5 Empirischer Teil der Arbeit: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise bei der Mitarbeiterbefragung und Auswertung der erhobenen Daten.

6 Motivationshemmnisse: Synthese der Ergebnisse zur Identifikation der spezifischen Barrieren innerhalb des untersuchten Pflegedienstes.

7 Empfehlungen zur Motivationssteigerung: Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Mitarbeiterbindung.

8 Diskussion und kritische Würdigung: Reflexion der gewählten Forschungsmethode und kritische Betrachtung der Aussagekraft der Ergebnisse.

9 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse und Beantwortung der zentralen Forschungsfrage.

Schlüsselwörter

Arbeitsmotivation, ambulante Pflege, Personalführung, Gesundheitsförderung, Motivationshemmnisse, Mitarbeiterbefragung, Burn-out, Anerkennung, Leistungsbereitschaft, Anreizsysteme, Pflegemanagement, Arbeitszufriedenheit, Zeitdruck, Führungskompetenz, Teamentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung der Arbeitsmotivation von Pflegekräften in ambulanten Pflegediensten und identifiziert Faktoren, die diese Motivation hemmen oder fördern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Motivationslehre, der Analyse von Belastungsfaktoren im Pflegealltag, Führungsstilen sowie der Anwendung von materiellen und immateriellen Anreizsystemen.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Kernfrage lautet: Welche Motivationsinstrumente und -methoden bieten die Möglichkeit, die Motivation von Mitarbeitern in der ambulanten Pflege zu steigern?

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine Literaturanalyse mit einer empirischen, anonymen und standardisierten Mitarbeiterbefragung in einem ambulanten Pflegedienst kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Analyse hemmender Faktoren, Strategien zur Gesundheitsförderung und Führung sowie die Darstellung und Interpretation der empirischen Ergebnisse.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie ambulante Pflege, Personalführung, Arbeitsmotivation, Gesundheitsförderung und Mitarbeiterbindung definieren.

Warum spielt die Nichtanerkennung der Pflegeleistung eine so große Rolle?

Die Arbeit betont, dass Pflege in der modernen Gesellschaft häufig tabuisiert wird. Mangelnde Wertschätzung durch den Arbeitgeber verstärkt das Gefühl der Überforderung und senkt die intrinsische Motivation massiv.

Welche Rolle spielt der Zeitdruck bei der Motivation?

Zeitdruck wird als eines der zentralen Motivationshemmnisse identifiziert, da er durch starre Minutenvorgaben der Krankenkassen entsteht und die Qualität der pflegerischen Arbeit sowie das psychische Wohlbefinden der Mitarbeiter beeinträchtigt.

Ergibt die Studie, dass materielle Anreize für Pflegekräfte am wichtigsten sind?

Nein. Die Studie zeigt, dass eine gute Bezahlung zwar wichtig ist, aber immaterielle Faktoren wie Lob, Anerkennung und eine wertschätzende Führung eine deutlich höhere Motivationskraft besitzen.

Welche Empfehlung gibt der Autor für Führungskräfte?

Der Autor empfiehlt insbesondere die Implementierung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen, einen kooperativen Führungsstil sowie regelmäßiges, persönliches Lob, um die Mitarbeiter nachhaltig zu binden.

Fin de l'extrait de 32 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Methoden zur Motivationssteigerung von Mitarbeitern in der ambulanten Pflege
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Note
2,0
Auteur
Steffen Behrend (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
32
N° de catalogue
V415784
ISBN (ebook)
9783668672031
ISBN (Livre)
9783668672048
Langue
allemand
mots-clé
Motivationsinstrumente Motivationssteigerung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Steffen Behrend (Auteur), 2017, Methoden zur Motivationssteigerung von Mitarbeitern in der ambulanten Pflege, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/415784
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  32  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint