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Lebhaft, unbekümmert und orientierungslos. Die Notwendigkeit spezifischer Berufsorientierungskonzepte im "Cycle Inférieur" des technischen Sekundarunterrichts in Luxemburg

Título: Lebhaft, unbekümmert und orientierungslos. Die Notwendigkeit spezifischer Berufsorientierungskonzepte im "Cycle Inférieur" des technischen Sekundarunterrichts in Luxemburg

Tesis de Máster , 2016 , 160 Páginas

Autor:in: Henrique Da Costa (Autor)

Pedagogía - Sistemas educativos, políticas educativas
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Berufsorientierung spielt in der schulischen Karriere eines/r Schüler/in eine wesentliche Rolle für einen erfolgreichen Eintritt in eine anspruchsvolle Arbeitswelt. In diesem Zusammenhang stellt die neunte Klasse des technischen Sekundarunterrichtes ein wichtiges Übergangsjahr dar, in dem die Schüler/innen vor der schwierigen Aufgabe stehen die Weichen für ihren zukünftigen (Aus-)Bildungsweg zu stellen.

Diese Arbeit stellt den Berufsorientierungsprozess während der unteren Stufe des technischen Sekundarunterrichts in Luxemburg dar. Ziel der Arbeit ist es, besondere Schwächen und Hindernisse im Prozess offenzulegen, damit die bestehende Berufsorientierung diesen wirksamer begegnen kann. Die theoretische Grundlage dieser Arbeit basiert auf deutsch- und französischsprachiger Forschungsliteratur, die sich in verschiedenster Weise und unterschiedlicher Gewichtung mit der Thematik Berufsorientierung beschäftigt, bei der der Fokus auf verschiedene Berufswahltheorien gelegt wird.

Eine ausführliche Darstellung des Prozesses unter Einbeziehung der verschiedenen Akteure und deren Zusammenspiel im Feld stellt das Hauptgerüst dieser Arbeit dar. Die Perspektiven von Schüler/innen der neunten Klasse und Lehrer/innen mit bedeutender Erfahrung im Feld wurden durch informelle, unstrukturierte und zufällige Gespräche aufgenommen. Diese Felderfahrungen wurden gekoppelt mit der Analyse von Kurzaufsätzen der Schüler/innen im Zusammenhang mit ihren Schwierigkeiten beim Orientierungsprozess. Dadurch wurden besondere Hindernisse im Bildungs- und Berufsberatungsprozess des unteren technischen Sekundarunterrichtes offengelegt.

Die Ergebnisse zeigen unterschiedliche Erwartungen, Einstellungen und Interessen der verschiedenen Akteure mit unklaren Rollenverteilungen und zum Teil gesetzlich undefinierte Aufgaben. Des Weiteren weisen die Jugendlichen Schwierigkeiten auf, ein klares Orientierungsprojekt zu definieren. Diese sind auf Selbstzweifel, Informationsmangel und Unterstützungsmangel im familiären Umfeld zurückzuführen. Ein Gesetzesprojekt, das 2015 der Regierung vorgelegt wurde, soll der Bildungs- und Berufsberatung einen umfassenden gesetzlichen Rahmen verschaffen. Doch ist es die Aufgabe der Schulentwicklung, sich den Bedürfnissen der Jugendlichen zu stellen und als Bindeglied zwischen allen Akteuren zu fungieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Begriffsklärung und Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes

1.1 Berufsorientierung

1.2 Vielfalt der europäischen Bildungssysteme

1.3 Berufsorientierung aus europäischer Sicht

1.4 Kriterien einer guten Berufsorientierung

1.5 Historische Fakten und gesetzlicher Rahmen für Luxemburg

1.6 Der technische Sekundarunterricht in Luxemburg

1.7 Cycle inférieur des technischen Sekundarunterrichts in Luxemburg

1.8 Zielgruppe

1.9 Problembeschreibung und Fragestellung

2 Methodisches Vorgehen

2.1 Systematische Literaturrecherche

2.2 Befragung der Schüler/innen/Lehrer/innen

3 Theoretischer Rahmen

3.1 Berufswahl

3.2 Berufswahltheorien

3.2.1 Allokation (Zuweisung)

3.2.2 Entwicklung

3.2.3 Entscheidung

3.2.4 Interaktion

3.3 Neuere Ansätze

3.3.1 Life Designing

3.3.2 Zufallstheorien

3.3.3 Berufswahlbereitschaft/kompetenz

3.4 Konsequenzen der Berufswahltheorien für die Praxis

3.5 Einflussfaktoren der Berufsorientierung

3.6 Hindernisse

3.6.1 Unentschlossenheit

3.6.2 Soziale Ungleichheiten und Orientierung

4 Akteure der Berufsorientierung in Luxemburg

4.1 Akteure in der Schule

4.1.1 Schulführung

4.1.2 Klassenlehrer/in

4.1.3 Fachlehrer/innen

4.1.4 Spos

4.2 Externe Akteure

4.2.1 Familiäres und soziales Umfeld

4.2.2 Maison de l’orientation

4.2.3 Externe Partner

4.3 Zusammenwirken der Akteure und deren Implikation

4.4 Berufsorientierungsprozess

4.5 Erkenntnisse durch die Darstellung des Berufsorientierungsprozesses

5 Berufsorientierung aus der Sicht der Akteure

5.1 Analyse der Aussagen

5.2 Ergebnisse der Befragung

5.3 Vergleich der verschiedenen Perspektiven

6 Empfehlungen für die luxemburgische Berufsorientierung

6.1 Empfehlungen

6.2 Das Thüringer Berufsorientierungsmodell

7 Schlussfolgerung und Diskussion

7.1 Schlussfolgerung

7.2 Diskussion

7.2.1 Fragestellung

7.2.2 Kritikpunkte

7.2.3 Persönliche Erfahrung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Berufsorientierungsprozess in der unteren Stufe des technischen Sekundarunterrichts in Luxemburg. Ziel ist es, Hindernisse und Schwierigkeiten bei der Berufsfindung zu identifizieren und auf Basis theoretischer Ansätze sowie empirischer Befragungen von Akteuren Empfehlungen für zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln.

  • Berufsorientierung im Cycle inférieur des technischen Sekundarunterrichts
  • Analyse der Akteursrollen (Schule, Eltern, externe Institutionen)
  • Identifikation von Hindernissen wie Unsicherheit, Selbstzweifel und Informationsmangel
  • Evaluierung der Wirksamkeit aktueller Beratungsprozesse
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der beruflichen Orientierung

Auszug aus dem Buch

1.1 Berufsorientierung

Zur Orientierung im schulischen Kontext sagte ein Schüler der 9. Klasse des technischen Sekundarunterrichtes, Folgendes:

„Orientierung ist eine Person auf ein Platz machen, wo man hingehört.“

Der Begriff Orientierung ist sehr vielseitig und im institutionellen Kontext der Bildung insbesondere für die Orientierung der Jugendlichen in der Unterstufe des Sekundarunterrichts hinsichtlich ihrer zukünftigen Bildungswege bedarf einer kontextbezogenen Definition.

In Luxemburg sowie in französischen Sprachkontexten wird zu diesem Zweck der Begriff Orientation scolaire et professionnelle benutzt, was im wörtlichen Sinne schulische und berufliche Orientierung bedeutet. Es kann hier vom Berater eine eher wegweisende und lenkende Haltung hinsichtlich eines Bildungs- und/oder Berufswegs gedeutet werden, wobei der Ratsuchende diesen Weg selber einschlagen soll. Im englischen Sprachkontexten, ist die Rede von vocational guidance. Hier stehen die Begriffe Berufung und Führung im Mittelpunkt, die eher eine führende und begleitende Haltung des Beraters implizieren, die es dem Ratsuchenden ermöglichen soll seine innerste besonderen Befähigungen zu erforschen um seinen Bildungs- und/oder Berufsweg optimal zu gestalten. Schließlich wird in deutschen Sprachkontexten der Begriff Bildungs- und Berufsberatung benutzt, der ein breiteres Spektrum an Deutungen zulässt. Diese drei Begriffe erlauben es jedoch eine gemeinsame Finalität hervorzubringen: Die des direkten oder indirekten – durch Erstausbildung oder zwischenzeitliche Ausbildung – Weges bis hin zum (Wieder-)Eintritt ins Berufsleben.

Zusammenfassung der Kapitel

Begriffsklärung und Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes: Definition des Begriffs der Berufsorientierung im luxemburgischen Kontext und Einordnung in das Bildungssystem sowie europäische Vergleiche.

Methodisches Vorgehen: Beschreibung der angewandten Forschungsmethoden, bestehend aus systematischer Literaturrecherche und der Befragung von Schülern und Lehrern.

Theoretischer Rahmen: Darstellung der zentralen Berufswahltheorien, Ansätze zum Berufswahlverhalten und Einflussfaktoren auf den Orientierungsprozess.

Akteure der Berufsorientierung in Luxemburg: Analyse der verschiedenen internen und externen Akteure sowie deren Zusammenwirken im luxemburgischen Schulsystem.

Berufsorientierung aus der Sicht der Akteure: Auswertung der erhobenen Aussagen von Schülern und Lehrern zur Identifikation praktischer Hindernisse.

Empfehlungen für die luxemburgische Berufsorientierung: Entwicklung konkreter Handlungsempfehlungen und Vorstellung eines Modells zur Optimierung der Berufsorientierung.

Schlussfolgerung und Diskussion: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse, Reflexion der Methodik und persönliche Einordnung des Autors.

Schlüsselwörter

Berufsorientierung, Berufsberatung, technischer Sekundarunterricht, Luxemburg, Berufswahl, Bildungswege, Jugendliche, Orientierungsprozess, Berufswahlkompetenz, Schulerfolg, Bildungsbenachteiligung, Akteure, Beratung, Selbstbild, Berufswahltheorien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Jugendliche in der Unterstufe des technischen Sekundarunterrichts in Luxemburg bei der Berufsorientierung unterstützt werden und mit welchen Herausforderungen sie dabei konfrontiert sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen der Berufs- und Bildungsberatung, das luxemburgische Schulsystem, die Rolle verschiedener Akteure sowie die psychologischen und sozialen Faktoren der Entscheidungsfindung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, bestehende Schwächen und Hindernisse im Orientierungsprozess aufzudecken und Empfehlungen für ein systematisches, berufsorientiertes Förderkonzept zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der eine systematische Literaturanalyse mit der Auswertung von Schüler-Kurzaufsätzen und informellen Lehrergesprächen kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung der Berufswahl, der Akteursanalyse, einer qualitativen Analyse der Hindernisse aus Sicht der Jugendlichen sowie dem Vergleich verschiedener Expertenperspektiven.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Berufsorientierung, technischer Sekundarunterricht in Luxemburg, Berufswahltheorien, Bildungsgerechtigkeit und der Cycle inférieur.

Wie beeinflusst das luxemburgische Schulsystem die Berufswahl?

Die Arbeit zeigt, dass die frühe Selektion und die komplexe Sprachenregelung im luxemburgischen System für Jugendliche eine große Herausforderung darstellen, die den Berufsorientierungsprozess massiv beeinflusst.

Welche Rolle spielen die Eltern im Orientierungsprozess?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Eltern eine zentrale, aber oft unterschätzte Rolle spielen; ihr Einfluss schwankt zwischen starker Motivation und durch soziale Ungleichheit geprägten Erwartungshaltungen.

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Detalles

Título
Lebhaft, unbekümmert und orientierungslos. Die Notwendigkeit spezifischer Berufsorientierungskonzepte im "Cycle Inférieur" des technischen Sekundarunterrichts in Luxemburg
Universidad
University of Luxembourg
Autor
Henrique Da Costa (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
160
No. de catálogo
V416004
ISBN (Ebook)
9783668658806
ISBN (Libro)
9783668658813
Idioma
Alemán
Etiqueta
lebhaft notwendigkeit berufsorientierungskonzepte cycle inférieur luxemburg Berufsorientierung Sekundarunterricht Jugendliche Berufsorientierungsprozess Empfehlungen Berufswahl Berufswahltheorien Bildungssystem holistischen Berufsorientierung Berufsorientierungsmodell orientation scolaire orientation professionnelle Luxembourg
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Henrique Da Costa (Autor), 2016, Lebhaft, unbekümmert und orientierungslos. Die Notwendigkeit spezifischer Berufsorientierungskonzepte im "Cycle Inférieur" des technischen Sekundarunterrichts in Luxemburg, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416004
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