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Liebeslyrik und Liebesauffassungen im Barock

Título: Liebeslyrik und Liebesauffassungen im Barock

Trabajo Escrito , 2014 , 19 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Klara Bell (Autor)

Filología alemana - Historia de la literatura, Épocas
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Die Hausarbeit beschäftigt sich mit ausgewählter Lyrik des Barocks, welche das Thema Liebe thematisiert. Dabei werden stereotypische Rollenvorstellungen von Mann und Frau innerhalb der Epoche mit der Darstellung in der Lyrik verglichen und auf Grundlage der Motive Carpe Diem und Memento Mori analysiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Der historische Kontext

2. Paradoxe Liebesauffassung: Memento mori vs. Carpe diem in der Liebeslyrik

3. Sterotypische Männer und Frauenrollen

3.1 Das weibliche Schönheitsideal

3.2 Frauen: Genussobjekt oder Tyrannin?

3.3 Männer in der Opferrolle

4. Weibliche und männliche Liebeslyrik

4.1 Liebeslyrik von Dichterinnen

4.2 Liebeslyrik von Dichtern

4.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Darstellung von Liebe und Liebeskonzepten in der Lyrik des Barocks. Dabei wird analysiert, wie sich das historische Spannungsfeld zwischen dem Memento-mori-Motiv und dem Carpe-diem-Prinzip auf die literarische Gestaltung von Geschlechterrollen und Schönheitsidealen auswirkt.

  • Der historische Kontext des 17. Jahrhunderts und dessen Einfluss auf die Literatur.
  • Die paradoxe Verbindung von Todesbewusstsein und Lebenslust in der Liebeslyrik.
  • Die Konstruktion stereotyper Rollenbilder (Genussobjekt, Tyrannin, Opferrolle).
  • Metrische und inhaltliche Analysen von Gedichten weiblicher und männlicher Autoren.

Auszug aus dem Buch

3.1 Das weibliche Schönheitsideal

Das Schönheitsideal der Frau in der Lyrik des Barocks unterscheidet sich z. T. von unserem heutigen Schönheitsideal. Besonders auffällig ist, dass immer ein bestimmter Sterotyp von Frau lyrisch dargestellt wird. Dies fällt im Vergleich verschiedener Gedichte miteinander auf; so stellt man fest, dass die Dichter sich immer wieder der gleichen Palette an Umschreibungen für ihre Geliebte Person bedienen.

"Das Antlitz ist Diamant": hier wird generell die Optik der angebeteten Frau gepriesen, was sowohl eine generelle Ausstrahlung und vollkomme Schönheit in ebenmäßigen Zügen beschreibt, als auch die gewünschte weiße Haut, da Diamanten zu den hellsten Edelsteinen gehören (Szyrocki 1968, S.18f.).

Besonders häufig wird allerdings vom "liebliche[n] corall der lippen" gesprochen, also von korallfarbenden, roten Lippen, welche in einer kriegs und krankheitsgebeutelten Epoche wohl ein besonderes Zeichen für Gesundheit, Jugend und damit auch Schönheit waren (Meid/Maché: Hoffmannswaldau. 1980, S. 274). Schönheit und Jugend scheinen fest miteinander verwoben, "weil die poetische Konvention Schönheit und Jugend ineinssetzt" (Wagenknecht 1982, S. 335). Diese Naturmetaphorik findet sich in nahezu jedem Liebes- und Lobgedicht des Barocks.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Der historische Kontext: Dieses Kapitel erläutert die Krisenzeit des Dreißigjährigen Krieges und deren Einfluss auf die literarische Entwicklung und das Lebensgefühl des 17. Jahrhunderts.

2. Paradoxe Liebesauffassung: Memento mori vs. Carpe diem in der Liebeslyrik: Hier wird das Spannungsfeld zwischen Todesfurcht und Lebensgier analysiert, das die Barocklyrik maßgeblich prägt.

3. Sterotypische Männer und Frauenrollen: Dieses Kapitel untersucht die typisierten Darstellungen von Frauen als Schönheitsideale oder Tyranninnen sowie die Inszenierung des Mannes als leidendes Opfer.

4. Weibliche und männliche Liebeslyrik: Anhand ausgewählter Gedichte werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Dichtweise von Dichterinnen und Dichtern herausgearbeitet.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die These, dass barocke Liebeslyrik primär als rhetorisch geprägte Gedankenlyrik zu verstehen ist.

Schlüsselwörter

Barock, Liebeslyrik, Memento mori, Carpe diem, Vanitas, Schönheitsideal, Petrarkismus, Genderrollen, Sibylla Schwarz, Hoffmann von Hoffmannswaldau, Antithetik, Liebeskonzepte, Epochenmerkmal, Literaturwissenschaft, Lyrikanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit den verschiedenen Liebesauffassungen und der Darstellung von Liebe in der Lyrik des 17. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der historische Kontext des Barocks, die Paradoxie zwischen Todesbewusstsein und Genussstreben sowie die stilisierte Darstellung von Frauen- und Männerrollen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie gesellschaftliche Umstände und literarische Konventionen die Liebeslyrik der Zeit formten und wie sich weibliche und männliche Autorenschaft darin unterscheiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die literaturwissenschaftliche Analyse, insbesondere die Interpretation von Gedichttexten im Kontext barocker Traditionen und poetologischer Vorgaben.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Memento mori und Carpe diem, die Analyse von Stereotypen sowie eine vergleichende Interpretation von Lyrik von Sibylla Schwarz und Hoffmann von Hoffmannswaldau.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Barock, Liebeslyrik, Petrarkismus, Antithetik, Vanitas und die spezifischen Rollenbilder wie das Genussobjekt oder die tyrannische Geliebte.

Warum wird die Frau in der Barocklyrik oft als Tyrannin bezeichnet?

Dies ist eine rhetorische Strategie der Dichter, um das erotische Spiel der Zurückweisung und das darauffolgende Leid des Liebenden als Teil eines poetischen Diskurses inszenieren zu können.

Inwiefern unterscheidet sich die Lyrik von Sibylla Schwarz von der eines Hoffmann von Hoffmannswaldau?

Schwarz nutzt eher eine heiter-tröstliche, formstrenge Sonettform mit antiken Bezügen, während Hoffmannswaldau durch düstere, katastrophengeladene Bilder und einen freieren metrischen Aufbau eine intensivere "bittere" Liebesauffassung konstruiert.

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Detalles

Título
Liebeslyrik und Liebesauffassungen im Barock
Universidad
Technical University of Braunschweig  (Germanistik)
Curso
Lyrik des Barocks
Calificación
1,7
Autor
Klara Bell (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
19
No. de catálogo
V416293
ISBN (Ebook)
9783668676527
ISBN (Libro)
9783668676534
Idioma
Alemán
Etiqueta
Barock Lyrik Liebesauffassung Liebeslyrik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Klara Bell (Autor), 2014, Liebeslyrik und Liebesauffassungen im Barock, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416293
Leer eBook
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