Reflexionsbericht zum 2. Blockpraktikum. Jugendhilfe im Wohnheim für körperbehinderte Kinder und Jugendliche


Praktikumsbericht / -arbeit, 2013
19 Seiten, Note: 2

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Darstellung der Praxiseinrichtung

2. Darstellung der aktuellen Gruppensituation
2.1 Darstellung der Veränderungen in der Gruppe
2.2 Darstellung der Entwicklung ausgewählter Kinder bzw. Jugendlicher
2.3 Analyse der Ursachen

3. Schwerpunkte der Reflexion
Reflexion des eigenen Bildungsprozesses (Biografie)
Reflexion der individuellen Ziele
Reflexion der eigenen Wirksamkeit im Gruppengeschehen
Reflexion der eigenen methodischen Vorgehensweise, insbesondere bei der
Unterstützung des Bildungsprozesses ausgewählter Kinder bzw. Jugendlicher
Reflexion der Gestaltung von Erziehungspartnerschaften
Reflexion der eigenen Arbeit im Team
Reflexion des eigenen Einflusses auf räumliche
und organisatorische Gegebenheiten
Reflexion von Konfliktsituationen

4. Das persönliche Fazit

Literaturverzeichnis

Anhang:

Ausbildungsplan

1 Darstellung der Praxiseinrichtung

Ich habe das Wohnheim für körperbehinderte Kinder und Jugendliche für mein Praktikum ausgewählt. Das Konzept der Einrichtung hat mich sehr beeindruckt und mit den Grundsätzen der Erziehung konnte ich mich identifizieren. Ich habe mich beworben und nach der positiven Antwort dürfte ich meine Kräfte in diesem Wohnheim ausprobieren Das Ziel der Leitung und des Teams ist es, Kinder und Jugendliche mit Behinderungen durch individuelle Unterstützungsangebote ein Höchstmaß an Selbstständigkeit zu bieten und sie in ihrer Entwicklung entsprechend ihrer eigenen Zukunftsplanung zu unterstützen (vgl. Konzeption der Einrichtung) .

Das Wohnheim für körperbehinderte Kinder und Jugendliche befindet sich am Rande der XY und hat eine bevorzugte Lage. Das ausgedehnte Waldgebiet, in dem viele XY und Gäste Ruhe und Erholung, Natur und sportlichen Ausgleich suchen, beginnt hinter dem Zaun des Gebäudes. Der Waldspielplatz ist in der Nähe vom Wohnheim. Es sind nur wenige hundert Meter bis zu einem Wildgehege. Alle kulturellen und vielfältigen Angebote der Stadt XY sind vom Haus gut zu erreichen. Dafür können die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden.

Die Förderschule für körperbehinderte Kinder befindet sich gleich in der Nachbarschaft. Viele Kinder aus dem Wohnheim besuchen die Schule. Dort steht auch eine Beratungsstelle zur Verfügung. Das Außengelände ist so gestaltet, dass die Anlagen für die Bedürfnisse, Wünsche und Ideen von Kindern und Jugendlichen, auch mit den Rollstühlen viel Raum bieten. In dem Schulhof befinden sich ein barrierefreien Spielplatz, Ballspielplatz und ein Bolzplatz zum Austoben. Der Spielplatz des Kinderheimes wurde 2010 aufwendig saniert und den Bedürfnissen der derzeitigen Bewohner angepasst. Das Gebäude des Wohnheimes ist ein Neubau und ganz auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten. Das Haus bietet beste Voraussetzungen für die Individualität und das Zusammenleben der Kinder, freundliche Wohn- und Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche mit körperlichen und schwerstmehrfacher Behinderungen. Vier kleine Wohngruppen fördern die familiäre Atmosphäre. Die Wohngruppen verfügen über gemütlichen Gemeinschaftsräumen mit integrierten Küchen. Es werden hier Einzel- und Doppelzimmer angeboten. Je zwei Kinder nutzen ein behindertengerechtes Bad mit Waschbecken, WC und Dusche. Es gibt ein modernes Pflegebad in jeder Etage. Ein Snoezelraum mit Wasserbett, Musikanlage und Lichteffekten ist bei den Kindern sehr beliebt. Das Haus verfügt über einen Hobbyraum und für Geburtstage und kulturelle Veranstaltungen einen großen Raum. In jeder Etage gibt es eine großzügige Sonnenterrasse.

Im Wohnheim können 35 Bewohner vom Kleinkind bis zum Ende des Schulbesuches aufgenommen werden, wenn mehrere schwere Behinderungen in Kombination auftreten; herausforderndes Verhalten, Übergriffe auf andere Bewohner, Selbstaggression oder Weglauftendenzen im Vordergrund stehen; das Kindeswohl in der Herkunftsfamilie gefährdet (bei Gewalt, Vernachlässigung, Überforderung) (vgl. Konzeption der Einrichtung).

Je nach Bedarf werden Kinder und Jugendlichen an 250 Tagen/ Jahr oder 365 Tagen/ Jahr( intern oder extern) betreut. Es gibt unterschiedliche Betreuungsformen mit drei Zielgruppen:

- Intensivpflegegruppe( Kinder und Jugendliche mit schwerstmehrfacher Behinderung, die aufgrund der schweren Beeinträchtigung, besonders intensiver Pflege bedürfen)
-Intensiv-begleitetes Sozialtrainingsgruppe( Kinder und Jugendliche mit stark herausforderndem Verhalten, die aufgrund von psychischen sowie kognitiven Beeinträchtigungen einen besonders hohen Hilfebedarf bei der Integration in gesellschaftliche und soziale Struktur benötigen)
- Trainingswohngruppe( Kinder und Jugendliche im Schulpflichtigen Alter und mit vorrangig körperlicher Behinderung, welche altersentsprechend selbstständig sind, über ein angemessenes Sozialverhalten verfügen, kontaktfähig, nicht selbst- oder fremdaggressiv, konfliktfähig und angemessen, verkehrstüchtig sind sowie in der Lage, im Bedarfsfall Hilfe zu holen)( vgl. Konzeption der Einrichtung) .

Im Wohnheim arbeiten 17 Fachkräfte und Helfer/ innen. Es gibt drei Schichten( Früh-, Spät-und Nachtschicht) und verschiedene Dienste. Die Praktikanten und ehrenamtliche Mitarbeiter, Mitarbeiter/innen im freiwilligen sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst unterstützen das professionelle Team.

Die Qualifikationen als Heilerziehungspfleger/in, Kranken- und Gesundheitspfleger/in, Erzieher/in mit der heilpädagogischen Zusatzqualifikation und Ergotherapeut/in werden durch regelmäßige Weiterbildungen, z.B. Umgang mit Aggression und Gewalt, Gebärdensprache, Hilfeplanung und Dokumentation ergänzt. Zur individuellen Betreuung und Behandlung kommen Therapeuten ins Haus( Physiotherapeuten und Ergotherapeuten, Logopäden, Musik- und Kunsttherapeuten) (vgl. Konzeption der Einrichtung).

2 Darstellung der aktuellen Gruppensituation

2.1 Darstellung der Veränderungen in der Gruppe

Die Gruppe besteht aus neun Kindern, davon drei Jugendliche im Alter von 10, 11 und 19 Jahren. Mehrere Kinder der Gruppe verständigen sich mit nonverbaler Sprache, weil die Kinder zum Teil oder überhaupt nicht sprechen können.

„ Der größte Teil unseres kommunikativen Verhaltens verläuft nichtverbal. …Auch im Bereich der Erziehung spielt sich viel mehr Kommunikation nonverbal ab, als man oft meint“ (Otto Speck, Menschen mit geistiger Behinderung, 2005; 10. Auflage, S.130).

Obwohl alle Kinder in der Gruppe sehr unterschiedlich von ihren Alter und Diagnosen sind, verstehen sie sich gut. Die Kinder haben gemeinsame Beschäftigungen und Interessen, wie z. B. Brettspiele, Bücher anschauen oder sich Trickfilme ansehen. Alle Kinder hören gern Musik und Hörbücher. Bei Jedem Kind muss die Sprache gefördert werden und jedes Kind braucht regelmäßige Physio- und Ergotherapien. Bei den kleinsten wird die Frühförderung durchgeführt.

Das kleinste Kind ist ein Junge im Alter von zwei Jahre. Der Junge ist ein ruhiges Kind. Er hat sich gut in die Gruppe eingelebt und fühlt sich in der Gruppe wohl. Der Junge hat verschiedene Entwicklungsstörungen und körperliche Behinderung. Bei dem Kind muss die Koordination verbessert und der Spielaufbau gefördert werden. Das Kind kann noch nicht laufen, aber hat große Motivation und macht immer neue Versuche. Seine Mutter besucht ihn nicht oft, weil sie noch ein kleineres Kind hat.

Ein Mädchen, das einzige Mädchen in der Gruppe, ist fünf Jahre alt und seit Februar 2013 besucht sie einen heilpädagogischen Kindergarten. Es ist ein ausgeglichenes Kind, welches sich durch Mimik und Gestik verständigen kann. Das Kind liebt Wasser. Baden und Duschen macht ihr großen Spaß. Das Mädchen ist blind und kann noch nicht sprechen. Kontakt wird durch Berührung und Geräusche zu dem Kind aufgenommen. Dadurch baut es Kontakt zu den Erziehern und den Kindern. Es lacht, „singt“, wenn es ihm gut geht und „jammert“, wenn es sich nicht gut fühlt. Das Mädchen hat ein Kommunikationsgerät, wodurch es die Stimme der Mutter hören und sich mit ihr“ unterhalten“ kann. Das Mädchen hat eine gute Beziehung zu den Eltern und ihrer jüngeren Schwestern. Bei dem Kind müssen Selbständigkeit, Konzentration und Wahrnehmung gefördert werden. Das Mädchen läuft nicht und muss mit dem Rollstuhl gefahren werden.

Wir haben in der Gruppe zwei Jungen, die gerne mit einander spielen. Ein Junge ist 6 und der Andere 8 Jahre alt. Ein Kind besucht den Kindergarten und das Andere die Schule für körperbehinderte Kinder. Beide Kinder zeigen sich als fröhliche und ausgeglichene Jungen mit einem aufgeschlossenen Wesen gegenüber anderen Heimbewohner und dem Betreuungspersonal. Beide haben Mehrfachbehinderungen und bewegen sich mit der Hilfe der Rollstühle. Aufgrund fehlender Lautsprache artikulieren sie ihre Bedürfnisse, Wünsche durch verstärkte Mimik und Gestik, verbunden mit körperlichen Signalen. Traurigkeit und Ärger bringen sie mit lautem Weinen zum Ausdruck, Freude und Spaß wird durch Lachen sichtbar. Selbständiges Sitzen, Stehen oder Gehen ist ohne Hilfsmittel bei beiden Kindern nicht möglich. Ein Junge spielt gerne mit Bausteinen und Spielautos und der Andere mit Eisenbahn. Beide zeigen großes Interesse an Bücher. Besonders mögen sie Bastelbücher. Die Kinder schauen sich gern Trickfilme an.

Ein Junge in der Gruppe, der 8 Jahre alt ist, ist gehörlos. Durch seine Behinderung kann er nicht sprechen. Er unterhält sich mit den Erziehern und anderen Kindern durch Gebärdensprache, die er in der Schule lernt oder durch Geschrei, wenn ihm etwas nicht gefällt. Der Junge hat allgemeine Entwicklungsverzögerungen, deswegen verläuft sie sehr unterschiedlich und sprunghaft. Bei sehr intensiver Einzelzuwendung, die nicht immer möglich ist( aufgrund der personellen Situation) ist er offen für Beschäftigungsangeboten, wie z.B. Puzzeln oder Malen. Das Kind zeigt sehr oft erhebliche Verhaltensauffälligkeiten und Aggressivität zu den anderen Kindern und den Erziehern. Wenn er seinen Willen nicht durchsetzen kann, reagiert er unberechenbar, schreit, rennt weg, wirft sich hin und stampft mit den Füßen gegen alles. Er wirft manchmal mit Gegenständen und zerstört Sachgegenstände. Er provoziert und testet die Reaktionen der Erzieher. Bei dem Kind muss die Kommunikation verbessert und die aggressiven Verhaltensweisen abgebaut werden. Er braucht die psychologische Betreuung.

Ein Junge aus der Gruppe befindet sich in der Zeit im Krankenhaus in Leipzig. Der Junge ist 11 Jahre alt und ist ein Zwillingskind. Sein Bruder wohnt auch in dem Wohnheim, aber in einer anderen Gruppe. In der Schule werden die Kinder auch nicht zusammen unterrichtet, weil Kinder mit einander nicht zurechtkommen. Das trägt zu einer Verbesserung des Verhaltens bei. Der Junge hat große Schwierigkeiten, sich an angemessene Umgangsformen zu halten und Konflikte altersgemäß zu lösen. Er muss die schulische Forderungen akzeptieren und schulische Aufgaben erfüllen.

Am Anfang Februar ist zu uns noch ein Kind angekommen. Es ist 18 Monaten alt und hat eine Muskelerkrankung. Das Kind wird noch von Ärzten untersucht, um andere Diagnosen festzustellen. Er ist ein fröhlicher und ruhiger Junge.

In dieser Gruppe wohnen noch zwei Jugendliche, deren Entwicklung ich im nächsten Punkt darstellen möchte.

Sehr große Veränderungen habe ich nicht bei den Kindern beobachtet, weil mit den Diagnosen, die die Kinder haben, kaum deutliche Veränderungen für drei Monaten spürbar sind. Doch kleine positive Punkte habe ich erlebt, wie z.B. ein Junge seine Tasse mit zwei Händen genommen und trotz seiner Behinderung selbständig getrunken hat. Ich habe den Fall mit der Erzieherin besprochen und sie hat bestätigt, dass das Kind so etwas noch nicht gemacht hat. Ich denke, in dieser Situation wollte der Junge nicht mehr warten, dass jemand ihm hilft. Das zeigt, dass das Kind selbständig sein und seine Fertigkeiten und Fähigkeiten weiter entwickeln möchte. Das Kind, das in der Gruppe ab Februar dieses Jahres lebt, kann sich schon allein umdrehen und mit neuen Lauten hat angefangen. Der Junge versucht sein Gleichgewicht zu halten und gerade zu sitzen.

2.2 Darstellung der Entwicklung ausgewählter Kinder bzw. Jugendlicher

Ein Junge ist 10 und der Andere 19 Jahre alt. Der zehnjährige Junge hat einen leichten Grad der Intelligenzminderung und körperliche Behinderung. Er besucht die Schule für geistig behinderte Kinder und Jugendliche. Im großen Teil ist er selbständig, trotzdem muss er von den Erziehern immer kontrolliert und motiviert werden. Regeln und Normen befolgt er oft nur nach längeren Diskussionen. Die Spieltherapie zur Aufarbeitung seinen Erlebnissen nimmt er gerne an. Er bekam das therapeutische Reiten früher, was er gerne gemacht hat. Zurzeit geht es um die Erneuerung der Beschäftigung für den Junge. Bei dem Kind müssen die täglichen Abläufe gefestigt werden. Es muss Regeln und Normen in der Gemeinschaft anerkennen und seine Fähigkeiten und Kompetenzen weiter ausbauen. Im Vergleich mit der Zeit als er erst ins Wohnheim gekommen ist, hat das Kind in seiner Entwicklung große Schritte gemacht. Heute kann er allein duschen, die Haare waschen, Bekleidung bereitlegen. Beim erlernen persönlicher Hygiene benötigte er früher umfangreiche Anleitung des Erziehers. Er wäscht seine Wäsche allein auf. Dabei hat er Freude und nimmt Hinweise gern an. Bei der Nahrungsaufnahme hat der Junge gelernt, seine eingeschränkte Hand beim Essen mit Besteck mit einzusetzen. In Bezug auf die Auswahl und den Umfang einer gesunden Mahlzeit benötigt der Junge tägliche Anleitung.

Der neunzehnjährige Jugendliche hat schwere Intelligenzminderung mit Verhaltensstörung. Er ist ein aufgeweckter und fröhlicher Junge. Phasen von Ausgelassenheit und Freude wechseln mit Abwesenheit und Desinteresse. Er hat einen ausgeprägten Willen und eine große motorische Unruhe. Er zeigt deutlich Freude und Unbehagen durch Gestik, Mimik und Lautäußerungen, wie z. B. Lachen, Knurren, Festhalten, Treten. Der Junge kennt die vorhandene Tagesstruktur. Zu den Mahlzeiten findet er seinen Platz. Essen hat für ihn eine große Bedeutung. Er ist in der Lage kleingeschnittene Nahrung mit der Gabel zu essen. Mit dem Löffel fällt es ihm noch schwer. Zu selbständigen Essen muss er immer neu motiviert werden. Wenn der Junge keine Lust hat mit der Gabel zu essen, lässt er das Besteck fallen und stopft alles mit den Fingern in den Mund. Auch zum ordentlichen Kauen muss er immer wieder aufgefordert werden. Er wendet sich nur kurzzeitig Dingen zu, die ihn faszinieren, wie z. B. große Bälle, bewegliche Bilder im Fernsehen oder Rollstühle schieben. Weil der Junge nicht räumlich und zeitlich orientiert ist, benötigt er immer ständiger Aufsicht. Im Haus muss immer darauf geachtet werden, dass er sich und andere Kinder nicht in Gefahr bringt. Er mag Autos und hat große Freude am Autofahren. Er badet gern und spielt mit Wasser. Die Körperpflege muss komplett übernommen werden. Wenn er „gute Laune“ hat, macht er alles mit. Er streckt den richtigen Arm oder Bein aus und schlüpft in das Kleidungsstück. Auch das tägliche Toilettentraining muss durchgeführt werden. Auf einfache Aufforderungen reagiert er manchmal. Weil er motorisch sehr unruhig ist, muss er mit dem Bettgürtel beim Schlafen fixiert werden. Er soll lernen allein mit dem Löffel zu essen. Das soll bei ihm ständig trainiert werden. Entspannungen im Snoezelraum sollen seiner motorischen Unruhe entgegenwirken.

2.3 Analyse der Ursachen

„Ein erstes wichtiges Prinzip beim Umgang mit herausforderndem Verhalten ist also eine gründliche Analyse des Verhaltens und die Abklärung der Ursachen“( http://www.dgsuchtmedizin.de/fileadmin/documents/PSBFachtag_Berlin_2010/GudrunDobslawTextversion.pdf).

Bei dem 10-jährigem Junge wurde Zustand nach Zwillingsfrühgeburt mit Intelligenzminderung leichten Grades als Diagnose gestellt. Der Junge braucht klare Anweisungen, Regeln und Festigung von täglichen Tagesabläufen.

Der 19-jährige Junge hat schwere Intelligenzminderung mit Verhaltensstörung. Der Junge hat motorische Unruhe. Beide Jugendliche haben auffälliges Verhalten und der 19-jährige zeigt manchmal Auto- und Fremdaggressivität.

„Von geistiger Behinderung spricht man, wenn das Lernverhalten stark beeinträchtigt ist (IQ unter 55). Geistig behinderte Menschen weisen auch in ihrem Gefühlsleben, der Sprache und ihren Bewegungsabläufen Störungen auf und sind auf Betreuung angewiesen“ (http://schleich-brilon.eu/ausgewaehlte_behinderungsformen.htm).

Bei 20% aller diagnostizierten Formen von geistiger Behinderung ist die Ursache unbekannt.

Genmutationen, Fehlbindungen des Nervensystems, Chromosomenanomalien, exogene Einflüsse wie Infektionen, Strahlen, Umweltbelastungen, chemische Einwirkungen, Geburtstraumen, Sauerstoffmangel unter der Geburt, Frühgeburt, Erkrankungen des Neugeborenen, Entzündungen des ZNS, Gehirnentzündung, Schädel-Hirn-Traumen, Hirntumore, Intoxikationen, Sauerstoffmängel können die Ursachen für geistige Behinderung sein (vgl. Lernfeld 6, Dozentin Fr. K., Fornefeld, 2002).

[...]

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Reflexionsbericht zum 2. Blockpraktikum. Jugendhilfe im Wohnheim für körperbehinderte Kinder und Jugendliche
Note
2
Autor
Jahr
2013
Seiten
19
Katalognummer
V416381
ISBN (eBook)
9783668680098
ISBN (Buch)
9783668680104
Dateigröße
576 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
reflexionsbericht, blockpraktikum, jugendhilfe, wohnheim, kinder, jugendliche
Arbeit zitieren
Irene von Lehn (Autor), 2013, Reflexionsbericht zum 2. Blockpraktikum. Jugendhilfe im Wohnheim für körperbehinderte Kinder und Jugendliche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416381

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