Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen


Bachelorarbeit, 2017
58 Seiten, Note: 2

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abstract

Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Forschungsfragen
1.4 Methodische Vorgangsweise
1.5 Aufbau der Arbeit

Hauptteil
1.6 Begriffsdefinitionen
1.6.1 Wasserversorgungsunternehmen
1.6.2 Leistungsmesssysteme
1.6.3 Benchmarking
1.6.4 Das Drei-Säulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung
1.7 Literature-Review
1.7.1 Auswahl der Forschungsfragen, Datenbanken, Festlegung der Suchtermini
1.7.2 Festlegung der Screening-Kriterien
1.7.3 Deskriptive Analyse
1.7.4 Synthese der Ergebnisse
1.7.5 Limitationen der Arbeit

Zusammenfassung und Diskussion

Literaturverzeichnis

Anhang

Gender Erklärung

Aus Gründen der Lesbarkeit wurde auf geschlechtsspezifische Endungen verzichtet. Alle sich auf Personen beziehenden Bezeichnungen sind daher im Rahmen dieser Arbeit als geschlechtsneutral zu verstehen.

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Das Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit (Eigene Darstellung)

Abbildung 2: Verteilung der Beiträge nach Jahren

Abbildung 3: Verteilung der Beiträge nach Kontinenten

Abbildung 4: Verteilung nach Themenbereiche

Abbildung 5: Verteilung nach Themenbereiche und Kontinente

Abbildung 6: Verteilung der Beiträge nach Forschungsmethodik

Abbildung 7: Verteilung der Forschungsmethoden nach qualitativen Forschungsinstrumenten

Abbildung 8: Verteilung der Beiträge nach Themenbereich und Methodik

Abbildung 9: Verteilung der Beiträge nach VHB-Ranking

Abbildung 10: Verteilung nach VHB-Ranking und Themenbereiche

Abbildung 11: Der Economic Value Added als Leistungsmesssystem (Eigene Darstellung)

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Begründung der analysierten Beiträge

Tabelle 2: Übersicht zu den übergeordneten Fragestellungen in den Beiträgen

Tabelle 3: Übersicht zu den Theorien der identifizierten Beiträge

Tabelle 4: Gesamteübersicht der identifizierten Beiträge

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abstract

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen. Dabei wird der Fokus auf den Einsatz von Leistungsmesssysteme und Leistungsindikatoren gelegt, um die Implementierung eines Benchmarking -Systems zu ermöglichen. Damit die Leistungsbeurteilung anhand von Benchmark -Vergleichen nicht zu verfälschten Ergebnissen führt, muss die gemessene Leistung von den Einflüssen exogener Faktoren bereinigt werden. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist den derzeitigen Stand der Forschung bezogen auf die Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen abzubilden. Diesbezüglich werden im Rahmen der Literaturanalyse die Aussagen, Theorien und Forschungsfragen der identifizierten Beiträge detailliert untersucht. Als Forschungsmethode wurde ein systematischer Literature-Review eingesetzt. Des Weiteren beinhaltet die Arbeit eine Synthese aller Ergebnisse und eine Auflistung der vorhandenen Forschungslücken. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass diesem Themengebiet bisher relativ wenig Aufmerksamkeit in empirischen Forschungen entgegengebracht wurde. Vor allem die Leistungsmessung von Wasserversorgungsunternehmen in Entwicklungsländer weist einen besonders hohen Forschungsbedarf auf.

The following work deals with the topic of performance measurement in water companies. In this respect, the focus is on the use of performance measurement systems and performance indicators to enable the implementation of a benchmarking system. In order to ensure that the performance assessment on the basis of benchmark comparisons does not lead to biased results, the measured performance must be adjusted by the effects of exogenous factors. The aim of this work is to show the current state of research in relation to performance measurement in water companies. In this context the statements, theories and research questions of the identified contributions are analyzed in detail in the literature analysis. A systematic literature review was used as methodological approach. Furthermore, the work contains a synthesis of all results and a list of existing research gaps. In conclusion, it can be noted that relatively little attention has been paid to empirical research in this field. Especially, the performance measurement of water companies in developing countries shows a particularly high need for research.

Einleitung

1.1 Problemstellung

Das primäre Ziel der globalen Wasserversorgungswirtschaft ist den Ausbau der Wasserversorgungsinfrastruktur in Entwicklungsländern zu fördern, um den Zugang zu Wasser- und Abwasserversorgungsdienstleistungen für alle Menschen zugänglich zu machen. Entwickelte Länder, die über eine ausreichend ausgebaute Wasserversorgungsbranche verfügen, legen den Fokus auf eine nachhaltige Entwicklung der Versorgungsunternehmen.[1] Denn durch die Förderung der nachhaltigen Entwicklung, die sich auf die ökonomische, ökologische und soziale Unternehmensleistung bezieht, kann eine zuverlässige Wasserversorgung zu finanziell tragbaren Preisen gewährleistet werden. Eine hohe Wasserverlustrate im Zuge des Wasserversorgungsprozesses stellt jedoch ein Hindernis für die Sicherstellung einer zuverlässigen Wasserversorgung dar und führt zu einer niedrigen Effizienz, einer schlechten Servicequalität, einer Reduzierung der Rohwasserverfügbarkeit, zu unnötigen Treibhausgasen und einer Energieverschwendung während des Wasserversorgungsprozesses.[2]

Eine Vielzahl an Wasserversorgungsunternehmen in Entwicklungsländern weisen aufgrund von strukturellen Problemen einen niedrigen Produktivitätsgrad und eine schlechte unternehmerische Leistung auf, da die benötigten finanziellen Mittel die Kapazitäten des öffentlichen Sektors übersteigen. Für private Investoren ist die Wasserversorgungsbranche unattraktiv, da sich die Vermögenswerte der Wasser- und Abwasserversorgungsunternehmen zum Großteil im Untergrund befinden und deshalb nicht exakt kalkulierbar sind. Darüber hinaus weisen Investitionen in das Anlagevermögen von Wasserversorgungsunternehmen eine relativ lange Kapitalbindung auf. Denn der jährliche generierte Umsatz beträgt im Durchschnitt nur ein Zehntel des Anlagevermögens. Im Vergleich dazu decken die jährlichen Einnahmen von Telekommunikationsunternehmen ein Drittel der benötigten Anlageinvestitionen ab.[3] Aufgrund des enorm hohen Bedarfs an Anlagevermögen, genießen Wasserversorgungsunternehmen häufig eine monopolistische Macht. Damit diese monopolistische Stellung der Versorgungsunternehmen jedoch nicht zu einer schlechten Servicequalität, einem unangemessenen Ressourcenverbrauch, einer unzureichenden Wasser-qualität oder einer unzuverlässigen Bereitstellung von Trinkwasser führt, werden unternehmensübergreifende Benchmark -Vergleiche eingesetzt, um Anreize für Effizienzsteigerungen zu schaffen.[4] Denn mithilfe von Benchmarking wird die Leistung der Unternehmen in der Wasserversorgungsbranche verglichen und somit ein virtueller Wettbewerb geschaffen. Durch die Offenlegung der Leistungsdaten werden jene Unternehmen, die eine schlechte unternehmerische Leistung aufweisen, durch den zunehmenden Druck der Stakeholder zu Leistungssteigerungen motiviert.[5] Des Weiteren wird durch die Implementierung von Regulierungsbehörden, welche die unternehmerischen Tätigkeiten der Wasserversorgungsunternehmen überwachen, das öffentliche Interesse der Bürger in monopolistischen Märkten geschützt. Denn im Gegensatz zu Unternehmen, welche in wettbewerbsintensiven Märkten agieren, bestehen für monopolistische Unternehmen aufgrund der Marktmacht keine Anreize für Innovationen.[6] Aufgrund der Überwachung der ökonomischen Leistung durch die zuständige Aufsichtsbehörde, werden die Wasserversorger zu Kostensenkungsmaßnahmen und zu Effizienzsteigerungen motiviert. Damit die Bereitstellung von Trinkwasser zu möglichst niedrigen Preisen gewährleistet werden kann, ist die Einführung von ökonomischen Regulierungsbehörden in jenen Wasserversorgungsbranchen unerlässlich, in denen Preissteigerungen, aufgrund von hohen getätigten Investitionen zur Erhaltung und Verbesserung der Infrastruktur, erwartet werden.[7]

Um die Leistungen der Wasserversorgungsunternehmen vergleichen zu können, muss die gemessene Unternehmensleistung von den Einflüssen der Unternehmensumwelt bereinigt werden. Denn das Umfeld eines Unternehmens wird von mehreren exogenen Faktoren bestimmt, die nicht unter der Kontrolle der Unternehmensführung stehen, aber einen wesentlichen Einfluss auf die Effizienz und die Kosten des Unternehmens haben. Die Identifikation der externen Einflussfaktoren ist notwendig, um eine qualitativ hochwertige Trinkwasserversorgung zu finanziell tragbaren Preisen sicherzustellen.[8] Darüber hinaus dienen die Informationen, welche durch die Analyse von exogenen Einflussfaktoren gewonnen werden, als Grundlage für strategische Entscheidungen und unterstützen politische Entscheidungsträger die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Wasserversorgungsbranche festzulegen.[9]

1.2 Zielsetzung

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es den derzeitig gesicherten Stand der Forschung im Bereich der Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen darzustellen. Anhand des systematischen Literature-Reviews wird dem Leser ein detaillierter Einblick über die bisherigen Forschungen, die dieses Themenfeld betreffen, gewährt. Diesbezüglich wird die Verteilung der analysierten Journalbeiträge in Bezug auf Kontinente, Erscheinungsjahr, Themenbereich und Qualität des Journals mithilfe von Diagrammen illustriert. Des Weiteren zielt die Arbeit darauf ab, bestehende Forschungslücken und aktuelle Trends der Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen aufzuzeigen. Für jene, die weiterführende Forschung auf diesem Gebiet betreiben wollen, sollte diese Arbeit als Grundlage dienen.

1.3 Forschungsfragen

Abgeleitet von der Problemstellung und der zuvor erwähnten Zielsetzung ergibt sich folgende übergeordnete Fragestellung:

Was ist der derzeitige Stand der Forschung im Bereich von Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen?

Um diese Forschungsfrage zu beantworten, wird das Thema Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen in die Teilbereiche Leistungsmesssysteme, Leistungsindikatoren, Benchmarking und exogene Einflussfaktoren auf die Leistungsmessung untergliedert. Zur Erfassung des gesicherten Forschungsstandes in Bezug auf die Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen, wird eine detaillierte Literaturanalyse, welche auf den zuvor erwähnten Teilbereichen basiert, durchgeführt. Im Zuge der Bearbeitung und Auswertung der jeweiligen Journalartikel wird der Fokus auf die zugrundeliegenden Theorien, die erzielten empirischen Ergebnisse und die allgemeinen Aussagen der Autoren gelegt. Anhand dieser Vorgehensweise sollen mögliche Forschungslücken aufgedeckt werden. Dadurch wird die Ausarbeitung der folgenden untergeordneten Fragestellungen ermöglicht:

- Welche übergeordneten Fragestellungen beantworten die Autoren in den Beiträgen?
- Welche Theorien werden den thematisierten Fragestellungen in den untersuchten Beiträgen zugrunde gelegt?
- Welche allgemeinen Aussagen zur Thematik liefern die einzelnen Journalbeiträge?
- Welche empirischen Ergebnisse liegen in den analysierten Beiträgen vor?
- Welche Forschungslücken werden in den Journalbeiträgen aufgezeigt?

1.4 Methodische Vorgangsweise

Mithilfe eines systematischen Literature-Reviews wird die Bearbeitung des Themenfeldes und die Beantwortung der Forschungsfragen ermöglicht. Anhand dieser Methode wird der derzeitige Stand der Forschung auf systematische Art und Weise offengelegt, analysiert und synthetisiert. Damit ein Review durchgeführt werden kann, werden zuerst Forschungsfragen identifiziert, die für die Recherche benötigten Datenbanken und Journale festgelegt, ein Suchstring erstellt, die Screening -Kriterien festgelegt und die identifizierten Journalbeiträge nach den zu beantwortenden Forschungsfragen kategorisiert. Aufgrund der genauen Einhaltung der einzelnen Schritte kann eine Nachvollziehbarkeit im Zuge des Review -Prozesses gewährleistet werden.[10] Der Literature-Review stellt die Grundlage für die Beantwortung der Forschungsfragen und der Entwicklung eines theoretischen Rahmens dar.

1.5 Aufbau der Arbeit

Um den Einstieg in das Thema Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen zu erleichtern werden zu Beginn der Arbeit die Begrifflichkeiten Wasserversorgungsunternehmen, Leistungsmesssysteme, Leistungsindikatoren und das 3-Säulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung erklärt. Im Anschluss daran werden im Rahmen des Literature-Reviews die Forschungsfragen der vorliegenden Arbeit aufgezählt. Darüber hinaus werden die angewandte Suchstrategie, die analysierten Datenbanken und die verwendeten Suchtermini offengelegt und näher erklärt. Anschließend wird auf die definierten Screening-Kriterien, welche sich auf den Zeitraum, die Sprache und die Art der analysierten Beiträge beziehen, eingegangen. Im Zuge der deskriptiven Analyse werden die identifizierten Artikel nach Kontinente, Erscheinungsjahr, Themenbereich, VHB-Ranking und angewandter Forschungsmethodik gegliedert und mithilfe von Diagrammen visualisiert. In weiterer Folge werden die allgemeinen Aussagen der analysierten Beiträge zusammengefasst und die identifizierten Journalartikel den übergeordneten Fragestellungen zugeordnet. Im Anschluss daran werden die Zusammenhänge und Widersprüche der einzelnen Beiträge aufgedeckt und begründet. Abschließend werden identifizierte Forschungs-lücken aufgezeigt und Maßnahmen zur Erforschung dieser Lücken vorgeschlagen.

Hauptteil

1.6 Begriffsdefinitionen

1.6.1 Wasserversorgungsunternehmen

Als Wasserversorger, werden jene Unternehmen bezeichnet, die für die Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung von Wasser an institutionelle, landwirtschaftliche und private Konsumenten zuständig sind. Der globale Wasserversorgungsmarkt erwirtschaftete im Kalenderjahr 2015 einen Gesamtumsatz in Höhe von 761 Milliarden US-Dollar und verzeichnete eine durchschnittliche, jährliche Wachstumsrate in Höhe von 4,2% zwischen 2011 und 2015. Im Jahr 2016 betrug das Marktvolumen der Wasserversorgungsindustrie circa 3.145 Milliarden Kubikmeter und wird laut Prognosen, trotz Verbesserungen der Infrastruktur, weiterhin ansteigen. Unternehmen der Wasserversorgungsindustrie sind meist durch eine umfangreiche Infrastruktur, einen hohen Kapitalbedarf und strengen Regierungsverordnungen gekennzeichnet. Diese erschwerten Markteintrittsbarrieren führen häufig zu einer monopolistischen Stellung von etablierten Unternehmen.[11]

1.6.2 Leistungsmesssysteme

Der Begriff „Leistungsmessung“ wird überwiegend auf die Erfassung der Zielerreichung und die Bewertung der Effizienz bezogen, wie in folgender Definition von NEELY et al. (1995):

„Leistungsmessung definiert den Prozess der Quantifizierung der Effizienz und Effektivität der Tätigkeiten.“[12]

Leistungsmesssysteme werden von den übergeordneten Unternehmenszielen abgeleitet und basieren auf Leistungsindikatoren, welche die Überwachung der Unternehmensleistung und die Erfassung der Zielerreichung ermöglichen.[13] Aufgrund der Leistungserfassung anhand von Messindikatoren werden leistungsschwache Unternehmensbereiche ersichtlich. Durch die Identifikation der unternehmensinternen Schwachstellen werden Möglichkeiten zur Reduzierung des benötigten Ressourcenbedarfs und zur Maximierung des Unternehmensgewinnes offengelegt. Darüber hinaus wird die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung erhöht, indem gezielte Maßnahmen zur Verbesserung von leistungsschwachen Unternehmensbereichen eingesetzt werden.[14]

Die Messung und Bewertung der Unternehmensleistung von Wasserversorgungsunternehmen wird durch die Tatsache, dass Wasserversorger häufig über eine monopolistische Macht verfügen, erschwert. Da in monopolistischen Märkten die Preis- und Kostenbildung nicht durch den Marktwettbewerb bestimmt werden, würde die Leistungsmessung anhand von finanzorientierten Leistungsindikatoren zu verfälschten Ergebnissen führen. Aus diesem Grund wird die Effizienz zur Beurteilung der unternehmerischen Leistung verwendet.[15] Denn anhand der Effizienz wird ersichtlich, wie viele Ressourcen von den Unternehmen benötigt werden, um eine gewisse Menge an Trinkwasser bereitzustellen.[16]

1.6.3 Benchmarking

Im Zuge von Benchmarking wird die Leistung eines Unternehmens bewertet, indem die Leistungsdaten mit einem Referenzwert verglichen werden. Dabei können als Referenzwert zeitlich versetzte Leistungsdaten desselben Unternehmens oder die gemessene Leistung eines brancheninternen Konkurrenten verwendet werden.[17] Im Rahmen von brancheninternen Benchmark -Vergleichen wird das leistungsstärkste Unternehmen identifiziert und dessen Leistungswerte als Referenzziel festgelegt. Zur Messung und Bereitstellung der benötigten Informationen über die Unternehmensleistung werden Leistungsindikatoren eingesetzt. Damit Benchmark -Vergleiche nicht zu verfälschten Ergebnissen führen, muss die Leistung anhand von identischen Messindikatoren gemessen werden. Durch die anschließende Veröffentlichung der gemessenen Werte bzw. der Benchmark -Vergleiche wird die Transparenz und die Rechenschaftspflicht der Unternehmen erhöht.[18]

Parena und Smeets definieren Benchmarking als einen systematischen Prozess, um innovative Ideen, hocheffektive Betriebsabläufe und Erfolgsmethoden zu identifizieren.[19]

1.6.4 Das Drei-Säulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung

Im Rahmen der Erläuterung des Begriffs „nachhaltige Entwicklung“ wird häufig auf die Definition im Brundtland-Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (1987) Bezug genommen:

„Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“[20]

Das Drei-Säulen-Modell wird als Instrument zur Messung und Bewertung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung eingesetzt. Dabei bilden die ökonomische, ökologische und soziale Leistungsperspektive die Säulen der nachhaltigen Entwicklung. Denn die Erfassung der nachhaltigen Entwicklung von Wasserversorgungsunternehmen bezieht sich nicht ausschließlich auf die ökonomische Leistungsperspektive der Versorgungsunternehmen, sondern berücksichtigt darüber hinaus die kurz- und langfristigen Auswirkungen der unternehmerischen Tätigkeiten auf die Gesellschaft und analysiert den Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. Durch den Einsatz von Messindikatoren wird die Leistungsmessung der drei Leistungsbereiche, auf denen das Drei-Säulen-Modell aufbaut, ermöglicht.[21]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung der Bundesrepublik Deutschland bezeichnet nachhaltige Wasserwirtschaft als jene Form der Bewirtschaftung von natürlichen und künstlichen Wasserkreisläufe, die einen langfristigen Schutz der lebensnotwendigen Ressource gewährleistet.[22]

1.7 Literature-Review

1.7.1 Auswahl der Forschungsfragen, Datenbanken, Festlegung der Suchtermini

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, den derzeitig gesicherten Stand der Forschung im Bereich der Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen aufzuzeigen. Von dieser Zielsetzung leitet sich die übergeordnete Forschungsfrage ab. Damit der Leser einen möglichst fundierten Einblick über den derzeitigen Stand der Forschung erhält, werden die Fragestellungen, die zugrundeliegenden Theorien, die Aussagen der Autoren und die empirischen Ergebnisse der identifizierten Beiträge detailliert analysiert. Da die vorliegende Arbeit als Grundlage für weiterführende Forschung dienen soll, werden vorhandene Forschungslücken aufgezeigt und Möglichkeiten zur Schließung dieser Lücken vorgeschlagen. Für die Literatursuche wurden die Datenbanken EBSCO und SCOPUS, welche eine Vielzahl an wissenschaftlichen Journalen beinhalten, herangezogen und ein Suchstring, der aus zwei Teilbereichen besteht, generiert. Der erste Teilbereich beinhaltet englischsprachige Synonyme des Begriffs „Wasserversorgungsunternehmen“. Diesbezüglich wurden folgende Definition identifiziert: Water Company, Water Utility, Water Industry, Water Provider und Water Suppler. Der zweite Teilbereich des Suchstrings enthält englischsprachige Definitionen für Instrumente und Teilbereiche der nachhaltigkeitsorientierten Leistungsmessung. Hierfür wurden folgende Begriffe verwendet: Performance Measurement, Social Indicator, Environmental Indicator, Financial Indicator, Performance Indicator, Indicator, Sustainable Development, Benchmarking, Triple Bottom Line. Eine detaillierte Literaturanalyse zeigte, dass sich die überwiegende Mehrheit der identifizierten Journalartikel auf die Prinzipal-Agenten-Theorie beziehen. Aus diesem Grund wurde der Begriff „ Principal-Agent-Theory “ in den zweiten Teilbereich des Suchstrings integriert. Die beiden Teilbereiche wurden durch die Booleschen Operatoren AND und OR verbunden.

Aufgrund dieser Vorgehensweise wurde folgender Suchstring für die Literatursuche verwendet:

( “Water Compan*” OR “Water Utilit*” OR “Water Industr*” OR “Water Provid*” OR “Water Suppl*”) AND (“Performance Measurement” OR “Social Indicator*” OR “Environmental Indicator*” OR “Financial Indicator*” or “Performance Indicator*” OR “Indicator” OR “Sustainable Development” OR “Benchmark*” OR “Triple Bottom Line” OR “Principal-Agent-Theory”)

Um den derzeitigen Stand der Forschung möglichst genau darzustellen, wurde in EBSCO der erste Teilbereich auf Abstracts und der zweite Teilbereich auf den ganzen Text bezogen. Dies führte zu 718 Hits. In SCOPUS wurden beide Teilbereiche des Suchstrings auf Titel, Abstracts und Keywords angewandt und dadurch 357 Hits erzielt.

1.7.2 Festlegung der Screening -Kriterien

In die Literaturanalyse wurden nur englischsprachige Journalbeiträge miteinbezogen. Zusätzlich wurde der Zeitraum von 2000 bis 2017 beschränkt, denn jene Journalartikel die vor dieser definierten Zeitspanne verfasst wurden, beziehen die Leistungsmessung von Wasserversorgungsunternehmen nahezu ausschließlich auf die ökonomischen Unternehmensziele und versuchen diese anhand von gewinnorientierten Messsystemen zu bewerten. Diese Journalbeiträge wurden bewusst nicht in die Literaturanalyse aufgenommen, weil die wertvollsten empirischen Erkenntnisgewinne in aktuelleren Beiträgen zitieren werden und durch weiterführende Forschungen ergänzt werden. Deshalb führt die Nichtberücksichtigung dieser Beiträge zu keinem Qualitätsverlust in Bezug auf die Erfassung des derzeitig gesicherten Standes der Forschung im Bereich der Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen. Im Rahmen der Literaturrecherche wurde anhand der Abstracts entschieden, welche der identifizierten Journalbeiträge in das Literature-Review aufgenommen werden. Denn nur jene Beiträge, die sich auf die Leistungsmessung oder zumindest einem Teilbereich der Leistungsmessung beziehen wurden in das Review miteinbezogen. Insgesamt konnten durch die Datenbankabfrage 16 Journalbeiträge identifiziert werden, welche im Literaturverzeichnis mit einem Stern gekennzeichnet sind. Darüber hinaus konnten zwei Beiträge aufgrund von weiterführenden Recherchen und Leseempfehlungen identifiziert werden. Diese Journalbeiträge werden im Literaturverzeichnis mit einem doppelten Stern versehen.

In der nachfolgenden Tabelle wird die Aufnahme der analysierten Beiträge in den Literature-Review begründet:

Tabelle 1 : Begründung der analysierten Beiträge

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.7.3 Deskriptive Analyse

Wie zuvor erwähnt, konnten im Rahmen der Literaturanalyse 18 Beiträge zum Thema Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen identifiziert werden. Um dem Leser einen möglichst fundierten Überblick über den derzeitigen Stand der Forschung in diesem Themengebiet zu geben, wird im folgenden Abschnitt die Zusammensetzung der identifizierten Journalbeiträge analysiert. Diesbezüglich wird auf die Verteilung der Beiträge nach Jahren, Kontinenten und Themenbereichen eingegangen. Darüber hinaus wird auf die angewandte Forschungsmethodik in den analysierten Journalbeiträgen und auf das VHB-JOURQUAL3 Ranking näher eingegangen.

In Abbildung 2 wird die Verteilung der Beiträge über den Zeitraum von 2002 bis 2017 illustriert. Das Liniendiagramm zeigt, dass das Interesse am Forschungsfeld im Jahr 2015 besonders stark ausgeprägt war. Im darauffolgenden Jahr hat die Anzahl der Forschungsbeiträge jedoch wieder signifikant abgenommen. Das Kalenderjahr 2017 ist nur bedingt aussagekräftig, da nur die ersten acht Kalendermonate in die Literaturrecherche miteingeflossen sind. Aufgrund der Tatsache, dass die Anzahl der Publikationen, ausgenommen dem Jahr 2015, nahezu gleichmäßig auf den beobachteten Zeitraum verteilt ist, kann kein eindeutiger Trend erkannt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 : Verteilung der Beiträge nach Jahren

Abbildung 3 zeigt die Verteilung der Journalartikel nach Kontinenten anhand eines Balkendiagramms. Dabei wird veranschaulicht, dass die überwiegende Mehrheit der Beiträge aus dem europäischen Raum stammen. Insgesamt konnten zwölf Forschungsbeiträge dem europäischen Kontinent, zwei dem südamerikanischen Raum und lediglich ein Forschungsbeitrag dem afrikanischen Kontinent zugeordnet werden. Des Weiteren beinhalten drei analysierte Artikel eine interkontinentale Forschung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 : Verteilung der Beiträge nach Kontinenten

In Abbildung 4 wird die Verteilung der analysierten Journalartikel nach Themenbereiche verbildlicht. Diesbezüglich ist anzumerken, dass jeder Journalbeitrag einem Themenbereich zugeordnet wurde, obwohl die definierten Bereiche der Leistungsmessungen stark miteinander verbunden sind. Denn die Leistungsmesssysteme beziehen sich auf die zugrundliegenden Leistungsindikatoren und die gemessene Leistung ermöglicht unternehmensinterne oder –externe Benchmark -Vergleiche. Damit die Messung und Beurteilung der Unternehmensleistung nicht zu verfälschten Ergebnissen führt, ist die Identifikation von exogenen Faktoren, welche die unternehmerische Leistung beeinflussen, notwendig. Das Balkendiagramm zeigt, dass jeweils fünf Beiträge den Themenbereichen Leistungsindikatoren, Benchmarking und exogene Einflussfaktoren zugeordnet werden konnten. Der Implementierung eines Leistungsmesssystems wurde bisher die geringste Aufmerksamkeit in den Forschungen, die sich auf die Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen beziehen, geschenkt. Diese Erkenntnis lässt sich vor allem darauf zurückführen, dass aus der Sicht von politischen Entscheidungsträger und zuständigen Regulierungsbehörden die empirische Forschung in Bezug auf Messindikatoren und Benchmarking von besonders großer Bedeutung ist. Denn die Einführung von Leistungsmessindikatoren ist essentiell, um die Leistungen der Wasserversorgungsunternehmen anhand von Benchmarking vergleichen zu können. Darüber hinaus wird Benchmarking eingesetzt um Anreize für Effizienzsteigerungen zu schaffen und die Informationsasymmetrie zwischen den Unternehmen und den Stakeholdern zu minimieren. Das zunehmende Interesse exogene Einflussfaktoren zu identifizieren, lässt sich vor allem durch erwartete Veränderungen der Umweltbedingungen begründen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4 : Verteilung nach Themenbereiche

Abbildung 5 illustriert die Verteilung der analysierten Journalbeiträge nach Themenbereiche und Kontinente. Dabei wird ersichtlich, dass alle vier Themenbereiche der Leistungsmessung in europäischen Ländern behandelt wurden. Die Forschungsbeiträge zum Themenbereich der Leistungsmesssysteme stammen ausschließlich aus dem europäischen Raum. Diese Erkenntnis ist vor allem für zukünftige Forschungen auf diesem Themengebiet von Relevanz und wird daher auch im Unterpunkt „Forschungslücken“ angeführt. Darüber hinaus zeigt das Balkendiagramm, dass interkontinentale Forschungen nur in Beiträgen, die sich auf die Themenbereiche Benchmarking und Leistungsindikatoren beziehen, angewendet werden. Diese Feststellung ist darauf zurückzuführen, dass politische Entscheidungsträger mithilfe von länderübergreifenden Leistungsvergleichen wertvolle Informationen über die Festlegung der Anzahl an Versorgungsunternehmen, erhalten, um eine möglichst effiziente Wasserversorgung zu gewährleisten. Darüber hinaus werden durch länderübergreifende Vergleiche Schwachstellen innerhalb der einzelnen Wasserversorgungsbranchen offengelegt und gleichzeitig Möglichkeiten für Optimierungsmaßnahmen ersichtlich.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5 : Verteilung nach Themenbereiche und Kontinente

Die analysierten Beiträge lassen sich auch in Bezug auf die methodische Vorgehensweise unterscheiden. Diesbezüglich wird zwischen quantitativer und qualitativer Forschung unterschieden. Damit der Leser einen Überblick über die methodische Vorgehensweise erhält, wird in Abbildung 6 jeder Journalartikel einer Forschungsmethodik zugeordnet, obwohl manche Beiträge sowohl qualitative als auch quantitative Methoden beinhalten. In 16 Journalartikel wurde eine qualitative Forschung zur Erschließung des Forschungsfeldes angewendet. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass der Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen bisher relativ wenig Aufmerksamkeit in empirischen Forschungen entgegengebracht wurde. Aus diesem Grund versuchen die Autoren der analysierten Beiträge mithilfe von qualitativen Forschungsmethoden noch unbekannte Phänomene zu entdecken und neue Theorien zu entwickeln. Lediglich zwei Autoren setzten quantitative Forschungsmethoden zur Erreichung des Forschungszieles ein. Dabei werden Hypothesen aus bereits bekannten Theorien abgeleitet und im Zuge der empirischen Forschung überprüft.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6 : Verteilung der Beiträge nach Forschungsmethodik

In Abbildung 7 wird ersichtlich welche Forschungsinstrumente im Rahmen der qualitativen Forschung eingesetzt wurden. Das Balkendiagramm zeigt, dass Case Studies das beliebteste Instrument zur Erforschung der Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen darstellen. Denn in 15 analysierten Journalartikel werden Case Studies als Forschungsinstrument eingesetzt.

Das am zweithäufigste eingesetzte Instrument ist der Literature Review mit 14 Journalartikel gefolgt von der Deskription, welche in vier Beiträge identifiziert werden konnte. Diesbezüglich ist es erwähnenswert, dass Case Studies immer in Verbindung mit einem Literature Review oder einer Deskription durchgeführt wurden. Denn mithilfe einer Deskription oder eines Literature Reviews erhält der Leser einen Überblick über den derzeitigen Stand der Forschung. Anschließend werden Case Studies durchgeführt, um die Ergebnisse aus bisherigen empirischen Forschungen zu bestätigen oder um neue Phänomene zu entdecken. In drei Beiträgen wurden Interviews eingesetzt, um Annahmen, welche aus dem Literature-Review abgeleitet wurden, zu bekräftigen
oder Ergebnisse aus Case Studies zu bestätigen. In nur einem analysierten Journalartikel wurde eine Feldstudie durchgeführt. Die Fokusgruppe wurde ebenfalls nur in einem Beitrag zur Erforschung des Themenfeldes eingesetzt.

[...]


[1] Vgl. Palme, U./ Tillman, A. (2007), S.1346

[2] Vgl. Vilanova, M. R. N./Magalhães Filho, P./Balestieri, J. A. P. (2015), S. 2

[3] Vgl. Idelovitch, E./Ringskog, K. (1995), S. 7ff

[4] Vgl. Organisation for Economic Co-operation and Development. (2007), S. 1ff.

[5] Vgl. Berg, S. (2010), S. 1ff.

[6] Vgl. Marques, R. C./Simões, P. (2008), S. 1040ff.

[7] Vgl. Peda, P./Grossi, G./Liik, M. (2013), S. 238

[8] Vgl. Faust, A. K./Baranzini, A. (2014), S. 383f.

[9] Vgl. Peda, P./Grossi, G./Liik, M. (2013), S. 239ff.

[10] Vgl. Fink, A. (2013), S. 3ff.

[11] Vgl. Profile, M. I. (2016), S. 7ff.

[12] Vgl. Neely, A./Gregory, M./Platts, K. (1995), S. 80

[13] Vgl. Popova, V./Sharpanskykh, A. (2010), S. 505ff.

[14] Vgl. Vilanova, M. R. N./Magalhães Filho, P./Balestieri, J. A. P. (2015), S. 5ff.

[15] Vgl. Abbott, M. (2006), S. 444ff.

[16] Vgl. Vilanova, M. R. N./Magalhães Filho, P./Balestieri, J. A. P. (2015), S. 5

[17] Vgl. Berg, S./Padowski, J. (2010), 1ff.

[18] Vgl. McDonald, D. A. (2016), S. 2182ff.

[19] Vgl. Parena, R./Smeets, E. (2001), S. 103ff.

[20] Vgl. WCED. (1987), S. 43

[21] Vgl. Marques, R. C./da Cruz, N. F./Pires, J. (2015), S. 143

[22] Vgl. BMBF. (2014), S. 1ff.

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten

Details

Titel
Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen
Hochschule
Johannes Kepler Universität Linz  (Universität)
Note
2
Autor
Jahr
2017
Seiten
58
Katalognummer
V416384
ISBN (eBook)
9783668662018
ISBN (Buch)
9783668662025
Dateigröße
869 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leistungmessung, Controlling, Nachhaltigkeit, Wasserversorgungsunternehmen, Einflussfaktoren Wasserversorgung
Arbeit zitieren
Günter Dornetshuber (Autor), 2017, Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416384

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