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Die Relevanz der Semiotik für die Gestaltung von Slogans und Markennamen

Titel: Die Relevanz der Semiotik für die Gestaltung von Slogans und Markennamen

Seminararbeit , 2004 , 32 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Diplom-Medienwirtin (FH) Nina Lampret (Autor:in)

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Zusammenfassung Leseprobe Details

In Zeiten immer austauschbar werdender Produkte bedient sich die Werbesprache immer mehr bestimmter Zeichen und Codes, um den Produkten zu einer bestimmten Bedeutung zu verhelfen und ihnen eine unverwechselbare Persönlichkeit zu verleihen, um sie so für die anvisierte Zielgruppe interessant zu machen. Es geht darum, mittels Vorstellungsbilder das Produkt für den Rezipienten emotional aufzuladen. Ob es dem Unternehmen gelingt durch Kommunikationsmaßnahmen, die für ein Produkt vorgesehenen Werte auch tatsächlich zu vermitteln, ist entscheidend für den Erfolg und das Image des Unternehmens. Um dies zu erreichen bedienen sich die Werbestrategen immer häufiger der Semiotik, welche vereinfacht als die allgemeine Theorie der Zeichen, Zeichensysteme und Zeichenprozesse beschrieben werden kann.

Welchen Stellenwert nimmt nun aber die Semiotik bei der Gestaltung von Werbeelementen ein? Dieser Frage wird in dem vorliegenden Text auf den Grund gegangen. Die Untersuchung der Werbesprache erfolgt aus dem linguistischen Verständnis heraus. Dabei wird der Fokus auf die Untersuchung von Werbeslogans und Markennamen mit Hilfe einer semiotischen Werbeanalyse gelegt.

Zu Beginn der Arbeit wurde eine theoretische Einführung in die Semiotik unternommen, dabei wurden zunächst die Grundlagen der Semiotik – Begriffsdefinition, geschichtliche Entwicklung, Vorstellung der Teildisziplin Mediensemiotik mit ihrer Unterdisziplin Werbesemiotik – darlegt, um anschließend auf dessen bedeutendsten Vertreter (Charles S. Peirce, Ferdinand de Saussure und Charles W. Morris) und deren Theorien einzugehen. Danach wurden die beiden Werbetextbausteine, der Slogan und der Markenname, in ihrer Funktionalität beschrieben. Anschließend wurden die zur Betrachtung der Slogans und Markennamen relevanten linguistischen Instrumente (syntaktische und semantische Mittel –
im speziellen die Denotation und Konnotation – sowie die rhetorischen Mittel) kurz dargelegt, um mit deren Hilfe schließlich eine analytische Untersuchung von Slogans und Markennamen durchzuführen. Zum Schluss wurde in einem Fazit dargelegt, inwieweit eine Wichtigkeit der Semiotik bei der Gestaltung von Slogans und Markennamen vorliegt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Thema der Arbeit

1.2 Aufbau und Ziel der Arbeit

2. Grundlagen der Semiotik

2.1 Was ist Semiotik?

2.2 Historische Einordnung

2.3 Mediensemiotik als interdisziplinäres Fach

2.4 Werbesemiotik

3. Theoretische Ansätze zur Zeichenlehre

3.1 Charles S. Peirce – Das triadische Zeichenmodell

3.2 Ferdinand de Saussure – Das dyadische Zeichenmodell

3.3 Charles W. Morris – Das behavioristische Zeichenmodell

4. Bausteine der Werbung am Beispiel der Printanzeige

4.1 Slogan

4.1.1 Funktionen

4.2 Markennamen

4.2.1 Funktionen

4.2.2 Formen

4.2.3 Benennungsmotive

5. Charakteristische Strategien in der Werbesprache

5.1 Syntaktische Strategie

5.2 Semantische Strategie

6. Funktion & Wirkung der rhetorischen Figuren in der Werbesprache

6.1 Wortbezogene rhetorische Mittel

6.2 Satzbezogene rhetorische Mittel

7. Analytische Betrachtung anhand ausgewählter Beispiele

8. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert der Semiotik bei der Gestaltung von Werbeelementen. Ziel ist es, mittels einer semiotischen Werbeanalyse aufzuzeigen, wie Werbeslogans und Markennamen als linguistische Zeichen fungieren, um Produkte emotional aufzuladen und unverwechselbar zu machen.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der Semiotik
  • Semiotische Zeichentheorien (Peirce, de Saussure, Morris)
  • Funktionen und Bausteine von Slogans und Markennamen
  • Syntaktische und semantische Strategien in der Werbesprache
  • Einsatz und Wirkung rhetorischer Figuren in der Werbung

Auszug aus dem Buch

3.1 Charles S. Peirce – Das triadische Zeichenmodell

Charles Sanders Peirce (1839-1914) kann heute aufgrund seiner Veröffentlichung zeichentheoretischer Untersuchungen als eigentlicher Begründer der neueren Allgemeinen Semiotik gelten. Er entwickelte eine allgemeine Zeichentheorie primär im Zusammenhang logischer und mathematischer Arbeiten. Ausgangspunkt für seine Theorie war die Einteilung aller „Phänomene [...], die sich dem menschlichen Geist [...] als bloße Imagination, als Wahrnehmung, Vorwissen oder im Verlauf der mentalen Interpretation der Welt darbieten“, in drei Universalkategorien. Diese Kategorien, in denen alles Existierende eingeteilt werden kann, nannte er Erstheit, Zweitheit und Drittheit.

Peirce erläuterte die drei Kategorien folgendermaßen:

„Erstheit ist die Seinsweise, dessen, das so ist, wie es ist, in positiver Weise und ohne Bezug auf irgend etwas anderes.“ Sie umfasst also lediglich die reine Existenz einer Sache, abstrahiert von jeglichen Beziehungen zu irgend etwas anderem. So ist z.B. die Farbe Grün eine Qualität unabhängig vom Gegenstand, der sie annimmt.

„Zweitheit ist der Seinsmodus dessen, das so ist, wie es ist, in Beziehung zu einem Zweiten, aber ohne Berücksichtigung eines Dritten.“ Sie beschreibt die Wirkungen einer Sache auf eine zweite, unabhängig von irgendeiner Gesetzmäßigkeit. Sie umfasst konkrete Erfahrungen, die zur Welt des Faktischen gehören. Zum Beispiel ein Auto, das gegen eine Mauer fährt und die Erfahrung ein starker Stoß ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung der Semiotik für die Werbesprache und Definition der Forschungsziele.

2. Grundlagen der Semiotik: Darstellung des Begriffs Semiotik, ihrer historischen Entwicklung sowie der Unterdisziplinen Medien- und Werbesemiotik.

3. Theoretische Ansätze zur Zeichenlehre: Erläuterung zentraler Zeichentheorien von Peirce, de Saussure und Morris als theoretische Basis der Arbeit.

4. Bausteine der Werbung am Beispiel der Printanzeige: Detaillierte Analyse der Funktionen, Formen und Benennungsmotive von Slogans und Markennamen.

5. Charakteristische Strategien in der Werbesprache: Untersuchung syntaktischer und semantischer Sprachstrategien zur emotionalen Produktaufladung.

6. Funktion & Wirkung der rhetorischen Figuren in der Werbesprache: Klassifizierung und Wirkungsweise von wort- und satzbezogenen rhetorischen Mitteln.

7. Analytische Betrachtung anhand ausgewählter Beispiele: Praktische Anwendung der erarbeiteten Theorien auf reale Slogans und Markennamen.

8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Relevanz semiotischer Erkenntnisse für moderne Werbestrategien.

Schlüsselwörter

Semiotik, Werbesprache, Zeichenlehre, Slogan, Markenname, Werbeanalyse, Konnotation, Rhetorische Figuren, Mediensemiotik, Kommunikation, Zeichensysteme, Sprachstrategien, Konsumforschung, Werbebotschaft, Symbolik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Seminararbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch semiotische Zeichen und Codes ihre Produkte für Zielgruppen bedeutungsreich und unverwechselbar gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen der Zeichenlehre, der Gestaltung von Werbeslogans und Markennamen sowie dem Einsatz sprachlicher Strategien in der Werbekommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die Bedeutung der Semiotik für die Werbesprache zu liefern und deren Anwendung in der strategischen Werbegestaltung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine linguistisch orientierte, semiotische Werbeanalyse durchgeführt, die durch theoretische Modelle (u.a. von Peirce und Saussure) gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Zeichentheorie, eine detaillierte Betrachtung von Slogans und Markennamen sowie die Analyse rhetorischer Strategien.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Semiotik, Werbesprache, Zeichenmodell, Konnotation und rhetorische Mittel geprägt.

Wie unterscheiden sich die Modelle von Peirce und Saussure?

Peirce nutzt ein triadisches Modell (Zeichen, Objekt, Interpretant), während Saussure ein dyadisches Modell aus Lautbild (Signifikant) und Vorstellung (Signifikat) verwendet.

Warum sind rhetorische Mittel in der Werbung so wichtig?

Sie dienen dazu, die Aufmerksamkeit zu steuern, Produkte durch emotionales Aufladen zu identifizieren und die Erinnerung beim Rezipienten zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Relevanz der Semiotik für die Gestaltung von Slogans und Markennamen
Hochschule
Hochschule RheinMain  (Fachbereich Medienwirtschaft)
Veranstaltung
Unternehmensführung
Note
1,7
Autor
Diplom-Medienwirtin (FH) Nina Lampret (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
32
Katalognummer
V41651
ISBN (eBook)
9783638398725
ISBN (Buch)
9783638656146
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Relevanz Semiotik Gestaltung Slogans Markennamen Unternehmensführung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Medienwirtin (FH) Nina Lampret (Autor:in), 2004, Die Relevanz der Semiotik für die Gestaltung von Slogans und Markennamen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41651
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Leseprobe aus  32  Seiten
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