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Eine Schulung für Nachwuchswissenschaftler auf Grundlage des 4CID-Modells (Four Component Instructional Design-Model)

Durchführung einer online Sprechstunde

Title: Eine Schulung für Nachwuchswissenschaftler auf Grundlage des 4CID-Modells (Four Component Instructional Design-Model)

Term Paper , 2017 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Katarina Kozakiewicz (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit biete eine Einführung in die Planung, Vorbereitung, Durchführung sowie Evaluation von Bildungsprozessen anhand des 4C/ID- Modells (Four Component Instructional Design- Model) nach van Merrienboer und Kirschner. Ziel der fiktiven Schulung ist es, Nachwuchswissenschaftler für die Durchführung einer online- Sprechstunde zu befähigen. Die Schulung sowie die Komponenten des 4C/ ID- Modells wird im Detail beschrieben und durch eine Fertigkeitenhierarchie grafisch veranschaulicht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung:

1.2 4CID-Modell

1.3 Szenario

1.4 Virtualität

2 Theoretischer Exkurs

2.1 Die konstruktivistische Didaktik

2.2 Gute Lehre

2.3 Bezugstheorie des 4CID-Modells

3 Hierarchische Kompetenzanalyse

3.1 Hierarchiefunktion

3.2 Hierarchieerstellung

3.3 (Non-)Rekurrente Fertigkeiten

4. Bildung von Aufgabenklassen

4.1 Funktion

4.2 Vereinfachende Annahmen und Aufgabenklassen:

5 Entwicklung von Lernaufgaben

5.1 Lernaufgaben

5.2 Variabilität

5.3 Mediale Umsetzung

5.4 Didaktische Szenarien

6 Prozedurale und unterstützende Informationen

6.1 Unterstützende Informationen

6.2 Prozedurale Informationen

7 Part-task Practice

8 Fazit

8.1 Verortung im ADDIE-Phasenmodell

8.2 Stärken-Schwächen-Abschätzung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Konzeption eines beispielhaften Schulungsprogramms für Nachwuchswissenschaftler der FernUniversität in Hagen, um diese zur Durchführung von Online-Sprechstunden für Studienanfänger zu befähigen. Hierbei wird das 4C/ID-Modell als didaktische Grundlage genutzt, um einen praxisnahen und kompetenzorientierten Lernprozess zu strukturieren.

  • Anwendung des 4C/ID-Modells für komplexes Lernen
  • Strukturierung der Kompetenzanalyse und Aufgabenklassen
  • Entwicklung von Lernaufgaben mit Scaffolding-Methodik
  • Integration prozeduraler und unterstützender Informationen
  • Einsatz von Part-task Practice zur Fertigkeitsautomatisierung

Auszug aus dem Buch

1.2 4CID-Modell

Bei dem Mitte der 90- er Jahre von Jeroen van Merrienboer vorgestellten „Vier- Komponenten- Instruktionsdesign- Modell handelt es sich um ein empirisch erforschtes Instruktionsdesign - Modell für komplexes Lernen, welches, gerichtet an Lehrpersonen, Empfehlungen für den Entwurf von Lehrmaterialien zum Erlernen komplexer kognitiver Fertigkeiten präsentiert (Vogel, Weidlich,, Bastiaens, 2017, S. 63). Komplexes Lernen bezeichnet hierbei die Integration von Wissen, Fähigkeiten und Einstellungen, es überträgt in der Schule oder im Unterricht Erlerntes in das alltägliche sowie ins Berufsleben der Lernenden(Kirschner & van Merrienboer, 2009, S. 244). Ein im Sinne komplexen Lernens entwickeltes Schulungsprogramm zielt nicht auf den zusammenhangslosen Erwerb einzelner Fertigkeiten ab, sondern strebt danach, dem Lernenden innerhalb authentischer Lernsituationen die Fähigkeit zu vermitteln, alle für die jeweilige Kompetenz konstituierenden Fertigkeiten in einer koordinierten, ganzheitlichen Art und Weise zu gebrauchen(Van Merrienboer, Clark, & De Crook, 2002, S. 40). Das 4C/ID- Modell beinhaltet die folgenden, in Wechselwirkung zueinander stehenden vier Hauptkomponenten: 1. Lernaufgaben (learning tasks), 2. unterstützende Informationnen (supportive information), 3. prozedurale Informationen (procedural/ just- in- time- information), 4. zusätzliche repetierende Übungen von Teilaufgaben (Part-task Practice) (Van Merriënboer & Kirschner, 2010, S. 14–16).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Veränderung der Lernkultur durch digitale Medien und leitet die Zielsetzung der Arbeit sowie das verwendete 4C/ID-Modell ein.

2 Theoretischer Exkurs: Vergleicht die konstruktivistische Didaktik mit dem 4C/ID-Modell und erläutert die Cognitive Load Theorie als psychologische Bezugsbasis.

3 Hierarchische Kompetenzanalyse: Identifiziert die konstituierenden Teilfertigkeiten für das Durchführen einer Online-Sprechstunde und gliedert diese in einem Hierarchiesystem.

4. Bildung von Aufgabenklassen: Organisiert die Lernaufgaben nach Schwierigkeitsgraden basierend auf vereinfachenden Annahmen.

5 Entwicklung von Lernaufgaben: Konzipiert authentische Lernaufgaben unter Anwendung des Scaffolding-Verfahrens und wählt didaktische Szenarien aus.

6 Prozedurale und unterstützende Informationen: Erläutert die Bereitstellung von Handouts und Just-in-Time-Anweisungen zur Unterstützung der Lernenden.

7 Part-task Practice: Behandelt repetitive Übungen zur Automatisierung spezifischer Fertigkeiten wie der 10-Finger-Technik.

8 Fazit: Verortet den erstellten Entwurf im ADDIE-Phasenmodell und nimmt eine kritische Abschätzung der Stärken und Schwächen vor.

Schlüsselwörter

4C/ID-Modell, Online-Sprechstunde, Instruktionsdesign, Kompetenzanalyse, Lernaufgaben, Scaffolding, Cognitive Load Theorie, konstruktivistische Didaktik, virtuelle Lehre, Part-task Practice, Just-in-Time-Information, E-Learning, didaktische Szenarien, Nachwuchswissenschaftler, Automatisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines Schulungsprogramms für Nachwuchswissenschaftler, die lernen sollen, eine Online-Sprechstunde für Studierende professionell durchzuführen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das 4C/ID-Instruktionsdesign-Modell, die hierarchische Kompetenzanalyse, die Erstellung von Lernaufgaben sowie didaktische Konzepte zur Unterstützung virtueller Lehr-Lernszenarien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, einen Lehrplanentwurf zu erstellen, der Nachwuchswissenschaftler befähigt, die für Online-Sprechstunden notwendigen Kompetenzen ganzheitlich und praxisnah zu erwerben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt das 4C/ID-Modell (Four-Component Instructional Design) als methodisches Grundgerüst zur didaktischen Strukturierung und Einordnung der Lerninhalte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die detaillierte Entwicklung der vier 4C/ID-Komponenten: Lernaufgaben, unterstützende Informationen, prozedurale Informationen und Part-task Practice.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem das 4C/ID-Modell, virtuelles Lernen, Kompetenzentwicklung und didaktische Szenarien.

Warum wird das 4C/ID-Modell als Grundlage gewählt?

Es bietet einen strukturierten Rahmen, um komplexe kognitive Fertigkeiten integriert und in authentischen Lernsituationen zu vermitteln, was für das Tätigkeitsprofil eines Online-Tutors ideal ist.

Welche spezifische Rolle spielt der Experte im Konzept?

Der Experte fungiert als Just-in-Time-Informationsquelle (in der Rolle des "Assistent looking over your shoulder"), um den Lernenden bei der Automatisierung wiederkehrender Aufgaben individuell zu unterstützen.

Wie wird die Variabilität der Lernaufgaben sichergestellt?

Durch den Einsatz wechselnder inhaltlicher Schwerpunkte und unterschiedlicher Testpersonen innerhalb der Aufgabenklassen bleibt die Motivation hoch und der Lerntransfer wird gefördert.

Welche Schwächen des Entwurfs werden im Fazit identifiziert?

Eine zentrale Schwäche ist die fehlende Übertragbarkeit auf die reine Präsenzlehre oder auf Online-Formate, die andere Software-Plattformen als Adobe Connect verwenden.

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Details

Title
Eine Schulung für Nachwuchswissenschaftler auf Grundlage des 4CID-Modells (Four Component Instructional Design-Model)
Subtitle
Durchführung einer online Sprechstunde
College
University of Hagen  (Institut fürSozial- und Kulturwissenschaften)
Grade
1,0
Author
Katarina Kozakiewicz (Author)
Publication Year
2017
Pages
22
Catalog Number
V416710
ISBN (eBook)
9783668664142
ISBN (Book)
9783668664159
Language
German
Tags
Mediendidaktik 4C/ID- Modell Schulungskonzept
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katarina Kozakiewicz (Author), 2017, Eine Schulung für Nachwuchswissenschaftler auf Grundlage des 4CID-Modells (Four Component Instructional Design-Model), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416710
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