Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Sociología - Trabajo, Educación, Organización

"Gesundes Arbeiten". Mitarbeiterbefragung zu körperlicher Anstrengung am Arbeitsplatz

Título: "Gesundes Arbeiten". Mitarbeiterbefragung zu körperlicher Anstrengung am Arbeitsplatz

Trabajo Universitario , 2017 , 32 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Andrea Martini (Autor)

Sociología - Trabajo, Educación, Organización
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Forschungsarbeit untersucht die Fragen, wie sich die subjektiv empfundenen körperlichen Anstrengungen hinsichtlich des Geschlechts und Alters unterscheiden und welche hauptsächlichen Arbeitsanforderungen mit welchen empfundenen Arbeitsanstrengungen zusammenhängen. Mit Hilfe eines Fragebogens, an dem 119 Teilnehmer teilgenommen haben, wurden dazu drei Hypothesen untersucht. Die Beantwortungen aller genutzten Skalen sind gleichmäßig verteilt beziehungsweise normalverteilt. Es wurden alle Skalenwerte ausgeschöpft und keine Beantwortung ausgelassen.

Hypothese 1, dass sich weibliche und männliche Mitarbeiter hinsichtlich der empfundenen körperlichen Anstrengungen unterscheiden, ist zu verwerfen, da die Testung mit dem Chi-Quadrat-Test nicht signifikant war. Es existieren also keine geschlechtsspezifischen Unterschiede hinsichtlich der empfundenen körperlichen Anstrengung.

Hypothese 2, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen der empfundenen körperlichen Anstrengung und steigendem Alter gibt, gilt als vorläufig bewährt, da die Testung mit dem Korrelationskoeffizienten (Spearman) signifikant war. Als Ausnahme ist die Korrelation „Alter“ und „Anstrengung: Beengte Raum-/Platzverhältnisse“ nicht signifikant. Es besteht also ein positiver Zusammenhang zwischen steigendem Alter und der empfundenen körperlichen Anstrengung, außer bei beengten Raum- und Platzverhältnissen als Anstrengungsart.

Hypothese 3, dass empfundene körperliche Anstrengungen in Zusammenhang mit den hauptsächlichen Arbeitsanforderungen stehen, gilt als vorläufig bewährt, da die Testung mit dem Korrelationskoeffizienten (Spearman) signifikant war. Als Ausnahme ist die Korrelation „Körperliche Anforderung: Über Kopf“ und „Skalensumme Anstrengung“ nicht signifikant. Es besteht also ein Zusammenhang zwischen empfundenen körperlichen Anstrengungen und den hauptsächlichen Arbeitsanforderungen, außer bei körperlichen Anforderungen des Arbeitens über Kopf, die in keinem Zusammenhang zu empfundenen körperlichen Anstrengungen steht.

Die Forschungsarbeit kommt zu dem Ergebnis, dass sich die subjektiv empfundenen körperlichen Anstrengungen hinsichtlich des Geschlechts nicht unterscheiden, aber ein positiver Zusammenhang zu steigendem Alter existiert. Weiterhin besteht ein Zusammenhang zwischen den empfundenen körperlichen Anstrengungen und den hauptsächlichen Arbeitsanforderungen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

3 Forschungsfragen und Hypothesen

4 Operationalisierung

5 Datenerhebung

6 Datenauswertung

6.1 Datenaufbereitung

6.2 Beschreibung der Stichprobe

6.3 Deskriptive Analyse

6.4 Inferenzstatistische Analyse

6.4.1 Hypothese 1

6.4.2 Hypothese 2

6.4.3 Hypothese 3

7 Ergebniszusammenfassung

8 Interpretation und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Forschungsarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen subjektiv empfundenen körperlichen Arbeitsanforderungen und deren Einflussfaktoren, spezifisch unter Berücksichtigung von Geschlechts- und Altersunterschieden in der Arbeitswelt. Ziel ist es, zu eruieren, inwieweit individuelle Wahrnehmungen von Belastung von persönlichen Merkmalen sowie spezifischen Arbeitsanforderungen abhängen.

  • Analyse geschlechtsspezifischer Unterschiede in der Belastungswahrnehmung
  • Einfluss des Alters auf das subjektive Anstrengungsempfinden
  • Zusammenhang zwischen spezifischen Arbeitsanforderungen und körperlicher Belastung
  • Überprüfung des sogenannten Disuse-Effekts bei langjähriger Tätigkeit
  • Evaluation betrieblicher Gesundheitsmanagement-Ansätze durch eine Mitarbeiterbefragung

Auszug aus dem Buch

2 Theoretischer Hintergrund

Die Relevanz von Arbeitsschutz-Managementsystemen (kurz: AMS) nimmt immer weiter zu. Das Ziel hierbei ist eine Unternehmensführung, die die Aspekte Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu den ertragsorientierten Zielen zuordnet. Die Aspekte werden somit gleichgesetzt mit anderen unternehmenspolitischen Zielsetzungen, wie zum Beispiel Qualität, Umsatz und Umweltschutz. Zur Einführung von AMS müssen eigene Prozesse und Strukturen für Sicherheit und Gesundheitsschutz im Unternehmen geschaffen werden und die Aspekte Sicherheit und Gesundheitsschutz müssen in alle Unternehmensstrukturen und –prozesse integriert werden, damit Arbeitsschutzmaßnahmen erfolgreich in dem Unternehmen durchgeführt werden können (vgl. Zimolong 2001, S. 14).

Individuelle Arbeitsanforderungen haben zwei Seiten: Zum einen können sie Selbstbestätigung, Zufriedenheit und inneres Wachstum begünstigen, zum anderen können sie zu Belastungen werden und Stress, Unsicherheit, Gesundheitsbeschwerden und Erkrankungen auslösen. Belastungen sind ein Resultat aus Arbeitsanforderungen, die geprägt sind durch die Aspekte Arbeitsauftrag und Bedingungen, unter denen der Arbeitsauftrag erledigt werden muss. Dabei können die exakt gleichen Arbeitsanforderungen bei manchen Menschen zu Belastungen werden und bei manchen nicht, denn jeder Mensch hat unterschiedliche Ressourcen. Ressourcen sind soziale, personale und organisationale Bedingungen, die einem Menschen die Entwicklung seiner Leistungsfähigkeit und Gesundheit in der Arbeit ermöglichen und die das Potenzial zu Belastungen haben. Sie werden in vier Gruppen aufgeteilt: Es gibt Anforderungen aus der Arbeitsaufgabe (z. B. Dauer), aus den physikalischen Bedingungen der Arbeitsumgebung (z. B. Licht, Lärm), aus dem sozialen Kontext und Organisationsbedingungen (z. B. Betriebsklima, Zusammenarbeit, Konfliktlösungen) und Anforderungen aus den gesellschaftlichen Bedingungen (z. B. Wirtschaftslage, Beschäftigungsquoten)(vgl. Zimolong & Stapp 2001, S. 142).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der körperlichen Arbeitsbelastung ein und skizziert den Aufbau sowie die Zielsetzung der Forschungsarbeit.

2 Theoretischer Hintergrund: Es werden Grundlagen zu Arbeitsschutz-Managementsystemen, die Natur individueller Arbeitsanforderungen und der Einfluss von demografischen Faktoren auf die Belastungswahrnehmung erläutert.

3 Forschungsfragen und Hypothesen: Basierend auf dem Disuse-Effekt werden drei spezifische Hypothesen zu Geschlechter- und Altersunterschieden sowie zum Zusammenhang zwischen Anforderungen und Belastung formuliert.

4 Operationalisierung: In diesem Teil wird beschrieben, wie die Konstrukte durch Fragebögen mit Likert-Skalen messbar gemacht wurden.

5 Datenerhebung: Dieses Kapitel erläutert den Prozess der anonymen Befragung in der Fantasy Company GmbH sowie die Motivationsstrategien für die 119 Teilnehmer.

6 Datenauswertung: Hier werden die Datenaufbereitung, die statistische Stichprobenbeschreibung sowie die deskriptive und inferenzstatistische Analyse der Hypothesen detailliert aufgeführt.

7 Ergebniszusammenfassung: Eine kompakte Darstellung der statistischen Ergebnisse und die Entscheidung über die Annahme oder Verwerfung der drei Hypothesen.

8 Interpretation und Ausblick: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, Limitationen wie die Stichprobenverteilung diskutiert und Vorschläge für weiterführende Forschung gemacht.

Schlüsselwörter

Mitarbeiterbefragung, Arbeitsanforderungen, körperliche Anstrengung, Gesundheitsmanagement, Disuse-Effekt, Arbeitsbelastung, Geschlechterunterschiede, Altersunterschiede, Arbeitspsychologie, statistische Analyse, Spearman-Korrelation, Chi-Quadrat-Test, betriebliche Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Belastungswahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Mitarbeiter körperliche Arbeitsanstrengungen wahrnehmen und ob dabei geschlechtsspezifische Unterschiede oder Zusammenhänge mit dem Lebensalter bestehen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die betriebliche Gesundheitsförderung, das Anforderungsprofil verschiedener Berufe sowie die psychologischen Faktoren bei der Wahrnehmung von Arbeitsbelastung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Überprüfung von drei Hypothesen, die sich auf den Einfluss von Alter und Geschlecht sowie den Zusammenhang zwischen spezifischen Arbeitsanforderungen und dem subjektiven Anstrengungsempfinden beziehen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es handelt sich um eine quantitative Studie mittels eines Fragebogens. Die statistische Auswertung erfolgte mit SPSS unter Verwendung von Chi-Quadrat-Tests und Korrelationsanalysen nach Spearman.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Herleitung, die methodische Beschreibung der Datenerhebung, die detaillierte statistische Datenauswertung sowie die Diskussion der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind körperliche Arbeitsanstrengung, Gesundheitsmanagement, Alterseffekte, Disuse-Effekt und Arbeitsanforderungen.

Wurde der Disuse-Effekt in der Studie bestätigt?

Die Untersuchung liefert tendenzielle Belege für die Annahme, dass langjährige Ausübung einer Tätigkeit mit entsprechenden Belastungen einhergeht, was den Disuse-Effekt im Kontext der Arbeitspsychologie stützt.

Warum war die Testung der ersten Hypothese nicht signifikant?

Die statistische Analyse des Chi-Quadrat-Tests zeigte keine signifikanten Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Mitarbeitern, was darauf hindeutet, dass das Geschlecht in dieser Stichprobe keinen entscheidenden Einfluss auf die empfundene körperliche Anstrengung hat.

Welche Ausnahme gab es bei der Korrelation zwischen Alter und Anstrengung?

Die Korrelation zwischen steigendem Alter und der empfundenen Anstrengung durch beengte Raum- und Platzverhältnisse erwies sich als nicht signifikant, was möglicherweise auf verbesserte Arbeitsschutzmaßnahmen hindeutet.

Final del extracto de 32 páginas  - subir

Detalles

Título
"Gesundes Arbeiten". Mitarbeiterbefragung zu körperlicher Anstrengung am Arbeitsplatz
Universidad
University of Applied Management
Calificación
1,7
Autor
Andrea Martini (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
32
No. de catálogo
V416739
ISBN (Ebook)
9783668665194
ISBN (Libro)
9783668665200
Idioma
Alemán
Etiqueta
gesundes arbeiten mitarbeiterbefragung anstrengung arbeitsplatz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andrea Martini (Autor), 2017, "Gesundes Arbeiten". Mitarbeiterbefragung zu körperlicher Anstrengung am Arbeitsplatz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416739
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  32  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint