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Inklusion. eine Herausforderung für Lehrer*innen und die Gesellschaft

Título: Inklusion. eine Herausforderung für Lehrer*innen und die Gesellschaft

Trabajo Escrito , 2017 , 12 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Jacqueline Ehlert (Autor)

Trabajo social
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In Deutschland ist seit 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft getreten. Das bedeutet für das Land, dass es sich dazu verpflichtet hat, die Gesellschaft – explizit auch die berufliche Bildung – so zu gestalten, dass alle Menschen das gleiche Recht haben, Teilhabe dieser Gesellschaft zu sein.

Nach Wieland und Burkard der Bertelsmann Stiftung heißt es, dass der Weg zu einem inklusiven Berufsbildungssystem noch ein weiter Weg sei. Dies wird damit begründet, dass den Jugendlichen mit Behinderungen noch viel zu selten der Zugang in das reguläre Ausbildungssystem ermöglicht wird.
Um eine Gleichberechtigung aller Individuen in der Gesellschaft zu ermöglichen und ihnen die Chancen zu geben, bedarf es Veränderungen auf vielen Ebenen und vor allem ein Einsatz aller daran Beteiligten. Denn nur nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ kann das wichtige und zentrale Thema Inklusion in der Gesellschaft und im (Berufs)Schulsystem aufgegriffen werden. Eine wesentliche Ebene, um den Weg für die inklusive berufliche Bildung stärker zu machen, ist die Herausforderung(en) an die vorhandenen, aber auch angehenden Lehrkräfte in Deutschland. Aus diesem Grund wird sich diese schriftliche wissenschaftliche Arbeit mit der Fragestellung „Inklusion in der beruflichen Bildung – Herausforderungen für
Gesellschaft und Lehrer*innen“ näher befassen.

Zu Beginn dieser Arbeit werden die Begriffe „Inklusion“, „Bildung“ und „Heterogenität“ näher erläutert und in Zusammenhang mit der beruflichen Bildung gebracht, wobei sich der Begriff „Bildung“ auf die UN-Behindertenrechtskonvention bezieht. Daran anknüpfend wird das Leitbild der Inklusion nach Kersten Reich näher beleuchtet, welches einen starken Einfluss auf die inklusive berufliche Bildung nimmt. Aufbauend darauf werden dann die Herausforderung(en) bzw. die Rolle der Lehrkraft in der
inklusiven beruflichen Bildung beschrieben. Abschließend wird dann im Ausblick kurz der Inhalt dieser wissenschaftlichen Arbeit aufgegriffen und dabei wird eine kritische Auseinandersetzung zum Thema Inklusion in der beruflichen Bildung erfolgen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche Erläuterungen

2.1 Inklusion

2.2 Bildung in Bezug auf die UN-Behindertenrechtskonvention

2.3 Heterogenität

3 Leitbild der Inklusion – eine Voraussetzung für inklusive berufliche Bildung

4 Inklusion in der beruflichen Bildung – die Rolle als Lehrkraft

5 Ausblick – kritische Auseinandersetzung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen, die mit der Implementierung von Inklusion in der beruflichen Bildung für die Gesellschaft und insbesondere für Lehrkräfte verbunden sind, um Wege zu einer gleichberechtigten Teilhabe aufzuzeigen.

  • Grundlagen der Inklusion und des Inklusionsbegriffs
  • Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention für das Bildungssystem
  • Umgang mit Heterogenität im schulischen Kontext
  • Gestaltung eines inklusiven Leitbildes nach Kersten Reich
  • Rolle und Anforderungsprofil von Lehrkräften in inklusiven Settings

Auszug aus dem Buch

3 Leitbild der Inklusion – eine Voraussetzung für inklusive berufliche Bildung

Im Vordergrund eines inklusiven Leitbildes steht die Wertschätzung aller Menschen in unserer diversen Gesellschaft. Ein Leitbild umfasst alle wichtigen Inhalte und Grundannahmen einer wichtigen Veränderung und Entwicklung. Zum einen geht es dabei um die Interaktionen der Menschen untereinander und zum anderen um die Partizipationschancen, die die Menschen dabei wahrnehmen können (vgl. Reich 2012, S.48). Damit das heutige Schulsystem Veränderungen und Entwicklungen zu einem inklusiven Schulsystem erlangen kann, bietet sich ein Leitbild, dessen Inhalte und Grundannahmen von allen Beteiligten der Gesellschaft umgesetzt und eingehalten werden sollte. Nach Reich gibt es zehn Verpflichtungen und fünf Standards, die die Gestaltung und Umsetzung eines solchen inklusiven Leitbildes verdeutlicht. Diese werden einer große Bedeutung zugeschrieben. Im Folgenden werden diese zehn Verpflichtungen und fünf Standards kurz und aufschlussreich skizziert (vgl. ebd., S.49ff).

Zu allererst ist es wichtig, dass die Umsetzung des Leitbildes gewährleistet werden kann. Dies kann nur durch einen verpflichteten Vertrag geschehen, der zu nachprüfbaren Verhaltensweisen und Ergebnissen führt. Zudem gilt es, den Vertrag, in welchem ebenfalls Ziele und Regeln klar formuliert sind, mit allen Beteiligten gemeinsam zu erschließen. Ein weiterer zentraler Aspekt ist der, dass die Lehrenden und Lernenden mit ihrer Heterogenität die Diversität der Gesellschaft widerspiegeln sollen. Dabei kann die Betrachtung der eigenen Entwicklung berücksichtigt werden. Des Weiteren gilt es, die Lehrpläne zu überdenken und dabei die Vielfalt und Diversität des Wissens der Menschen mitzudenken. Die Unerlässlichkeit der Kenntnisse über die Gründe für die Entstehung sowie die Wirkung von Benachteiligung und Diskriminierung ist vorauszusetzen. Die Lehrpläne sollten Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Lernenden Kompetenzen ausbilden, die sie „befähigen, ungerechte Praktiken zu erkennen und sie einzuschätzen und ihnen entgegenzutreten sowie positive menschliche Beziehungen untereinander und gesellschaftlich aufzubauen“ (ebd., S.51).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Inklusion in der beruflichen Bildung ein, erläutert die Relevanz der UN-Behindertenrechtskonvention und definiert die Forschungsfrage der Arbeit.

2 Begriffliche Erläuterungen: In diesem Kapitel werden die zentralen Fachbegriffe Inklusion, Bildung (im Kontext der UN-Konvention) und Heterogenität definiert und in Bezug zur beruflichen Bildung gesetzt.

3 Leitbild der Inklusion – eine Voraussetzung für inklusive berufliche Bildung: Es wird das Leitbild nach Kersten Reich vorgestellt, welches als theoretische Basis für die Gestaltung und Umsetzung eines inklusiven Schulsystems dient.

4 Inklusion in der beruflichen Bildung – die Rolle als Lehrkraft: Dieses Kapitel thematisiert die veränderten Anforderungen an Lehrkräfte, den Umgang mit Heterogenität und die notwendige Haltung für einen inklusiven Unterricht.

5 Ausblick – kritische Auseinandersetzung: Der Ausblick resümiert, dass Inklusion eine gesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe ist, und fordert eine kritische Reflexion über die Rolle der Lehrkraft sowie das gemeinsame Handeln aller Beteiligten.

Schlüsselwörter

Inklusion, berufliche Bildung, Heterogenität, UN-Behindertenrechtskonvention, Bildungsgerechtigkeit, Lehrkräfte, Schulentwicklung, Partizipation, Diversität, Chancengleichheit, Inklusionsleitbild, Didaktik, Berufsschule

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Herausforderungen bei der Umsetzung inklusiver Bildung im berufsbildenden System Deutschlands unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Lehrkräfte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition von Inklusion, die Auswirkungen der UN-Behindertenrechtskonvention, der Umgang mit heterogenen Lerngruppen und die notwendigen Kompetenzen von Lehrkräften.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit primär?

Das Ziel ist es, die Komplexität der Inklusionsumsetzung aufzuzeigen und Strategien zu benennen, wie Gesellschaft und Lehrkräfte gemeinsam an einem inklusiven Berufsbildungssystem arbeiten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Konzepte (wie das Leitbild von Kersten Reich) und bildungspolitische Rahmenbedingungen zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Fundierung, die Erläuterung eines inklusiven Leitbildes und eine Analyse der Anforderungen an das pädagogische Personal.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Neben dem Kernbegriff Inklusion prägen Begriffe wie Heterogenität, Bildungsgerechtigkeit, Partizipation und die Rolle der Lehrkraft die Argumentation.

Warum spielt das Leitbild von Kersten Reich eine zentrale Rolle?

Es bietet einen strukturierten Rahmen aus Verpflichtungen und Standards, an dem sich Schulen orientieren können, um den Wandel zu einem inklusiven System konkret zu gestalten.

Kann Inklusion in der beruflichen Bildung allein von Lehrkräften bewältigt werden?

Nein, die Autorin betont, dass es einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung bedarf, bei der Politik, Schulen und weitere Institutionen gemeinsam agieren müssen.

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Detalles

Título
Inklusion. eine Herausforderung für Lehrer*innen und die Gesellschaft
Universidad
Leuphana Universität Lüneburg
Calificación
1,3
Autor
Jacqueline Ehlert (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
12
No. de catálogo
V416765
ISBN (Ebook)
9783668663404
ISBN (Libro)
9783668663411
Idioma
Alemán
Etiqueta
inklusion herausforderung lehrer*innen gesellschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jacqueline Ehlert (Autor), 2017, Inklusion. eine Herausforderung für Lehrer*innen und die Gesellschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416765
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