Die Darstellung der Kreuzzüge aus christlicher und muslimischer Sicht


Seminararbeit, 2016
22 Seiten, Note: 13

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gegenseitige Charakterisierung
2.1 Charakterisierung der Muslime in christlichen Quellen
2.1.1 Religion
2.1.2 Neid
2.1.3 Muslime als „das Böse“
2.1.4 Fazit
2.2 Charakterisierung der Christen in muslimischen Quellen
2.2.1 Beschimpfungen
2.2.2 Religion
2.2.3 Medizin
2.2.4 Jurisdiktion
2.2.5 Moral
2.2.6 Akkulturation
2.2.7 Das Rittertum
2.2.8 Fazit

3 Darstellung der Eroberung Jerusalems
3.1 Religiosität
3.1.1 Christliche Sicht
3.1.1.1 Biblische Vorbilder
3.1.1.2 Gottes Kraft
3.1.1.3 Legitimierung
3.1.2 Muslimische Sicht
3.2 Brutalität
3.2.1 Christliche Sicht 13Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.2.2 Muslimische Sicht
3.2.3 Fazit

4 Schlussbemerkung

5 Personenverzeichnis

6 Literatur- und Quellenverzeichnis

1 Einleitung

Mit dem sogenannten Islamischen Staat assoziieren wahrscheinlich die meisten Europäer martialische Exekutionsvideos und vermummte Dschihadisten. Ist der Islamische Staat jedoch einfach nur brutal oder wird die extreme Brutalität vielmehr als Stilmittel der Selbstdarstellung verwendet? Warum der Islamische Staat sich selbst als brutal darstellen sollte, ließe sich relativ leicht erklären: Es würde zur Einschüchterung der Bevölkerung des besetzen Gebietes dienen. Noch wichtiger: Es würde die westliche Welt verunsichern.

Die Einflussnahme durch gezielte Darstellung von Ereignissen ist jedoch keinesfalls ausschließlich ein Phänomen der Neuzeit, auch im Mittelalter wurde versucht, durch Geschichtsschreibung zu manipulieren. Diese Arbeit analysiert, wie die Kreuzzüge von christlichen und muslimischen Zeitgenossen dargestellt werden. Die Darstellung soll hier in zwei Teile gegliedert werden: Erstens, wie die Menschen - und zweitens, wie historische Ereignisse dargestellt werden. Für die historischen Ereignisse soll die Eroberung Jerusalems im Jahre 1099 herangezogen werden. Die Darstellung der Menschen soll durch eine Charakterisierung der jeweils anderen Partei aus den zeitgenössischen Quellen aufgezeigt werden. Für die Zeit der Kreuzzüge sind unzählige christliche Quellen vorhanden. Aus diesem Grund bezieht sich diese Arbeit je zu analysierendem Aspekt lediglich auf einige ausgewählte Quellen. Ein weiteres Problem stellt die beschränkte Anzahl an muslimischen Quelleneditionen in deutscher oder englischer Sprache dar. Die Arbeit erhebt also keinesfalls den Anspruch, die Gesamtheit der Quellen über die Eroberung Jerusalems oder den Charakter der zwei Hauptparteien auszuwerten, sondern nur einen Teil dieser Menge. Dieser wird nach den gegebenen Bedingungen bestmöglich ausgewählt. Im Anhang befindet sich ein Personenregister, welches die Verfasser der zitierten Quellen umfasst. Dies dient der besseren Einordnung der Quellen. Die Jahreszahlen sind folgend einheitlich in gregorianischer Zeitrechnung angegeben.

2 Gegenseitige Charakterisierung

Dieser Teil beschäftigt sich anhand der zeitgenössischen Quellen mit der gegenseitigen Wahrnehmung der Christen und Muslime zur Zeit der Kreuzzüge. Grundlage der Charakterisierung sind auf der christlichen Seite einige Werke von Bernhard von Clairvaux und auf der muslimischen Seite Auszüge aus dem „kitab al-i'tibar"1 des Usāma ibn Munqidhs.

2.1 Charakterisierung der Muslime in christlichen Quellen

Die klassischen, christlichen Quellen berichten nur wenig über die Person der Muslime. Dies könnte dem Desinteresse an der muslimischen Kultur und Religion der Chronisten zu Grunde liegen. In Bernhard von Clairvauxs Briefen, Reden und Traktaten sind jedoch einige Aussagen, die auf ein mögliches Muslimenbild der damaligen Zeit hindeuten könnten, aufzufinden.

2.1.1 Religion

Bernhard von Clairvaux stellt die Muslime als Ungläubige2, sogar als „Feinde des Kreuzes Christi“3 dar. Dass er die muslimische Religion nicht anerkennt, wird auch dadurch deutlich, dass er sie zusätzlich als „gottlos“ bezeichnet: “[...] daß die Feinde des Kreuzes ihr gottloses Haupt erhoben haben […]“4 oder „Schon reißen sie, o Schmerz, ihren gottlosen Rachen […] auf [...]“5. Außerdem nennt er sie auch „Heiden“6. Mit seiner rhetorischen Frage: „Wollt Ihr so das Heilige den Hunden und Perlen den Säuen preisgeben?“7 stellt er der heiligen Stadt Jerusalem, hier also den Perlen die seiner Meinung nach unwürdigen Muslime, den Säuen gegenüber.

2.1.2 Neid

Muslime stellt er als Neider dar, was im christlichen Glauben gegen die zehn Gebote, welchen zur damaligen Zeit eine weitaus bedeutsamere Rolle eingeräumt wurde, verstößt. Konkret sollen sie neidisch sein, auf den Besitz Jerusalems8: „[Die Muslime] reißen [...] ihren gierigen Rachen sogar nach dem Heiligtum unserer Religion auf [...]“9.

2.1.3 Muslime als „das Böse“

Darüber hinaus werden Muslime sozusagen als Inkarnation der Bosheit deklariert10. Es sei sogar rühmlich, einen Muslim zu töten11, denn wer einen Muslim umbringe sei kein Menschenmörder, sondern lediglich „Mörder der Bosheit“12.. Nach Kants Selbstzweckformel13 wären die Muslime also nur noch Mittel und kein Zweck. Bernhard von Clairvaux nimmt ihnen somit nach Kant ihre Menschenwürde und dadurch auch ihre Menschlichkeit.

2.1.4 Fazit

Bernhard von Clairvaux stellt die Muslime extrem negativ dar und deren Religion in den Vordergrund dieser Negativität. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass von Clairvaux äußerst subjektiv und zumeist mit Hintergedanken formuliert. Darüber hinaus, nahm er nie persönlich an einem Kreuzzug teil und traf somit höchstwahrscheinlich nie selbst einen Muslim. Seine Aussagen beruhen also lediglich auf Erzählungen und Stereotypen und sollten daher nicht einfach so hingenommen werden. Die Intention hinter den meisten seiner Briefe oder Reden ist eindeutig: Er möchte die Kreuzzugsbewegung vorantreiben. Seine Werke zeigen weniger eine zeitgenössische, allgemeingültige Sicht der Christen auf die Muslime, als das Bild, durch welches man sich eine Stärkung der Kreuzzugs- bewegung erhofft. Dieses negative Bild der Muslime dient hier also lediglich der Kreuzzugspropaganda.

2.2 Charakterisierung der Christen in muslimischen Quellen

Für eine Charakterisierung der sogenannten „Franken“14 eignet sich von den muslimischen Quellen vor allem Usāma ibn Munqidhs „kitab al-i'tibar“15.

Hierbei handelt es sich um eine Autobiographie des arabischen Chronisten, zum Teil gefüllt mit zahlreichen Anekdoten über das Zusammenleben von Christen und Muslimen. Das Werk hat einerseits autobiographische Züge ist jedoch zugleich auch belehrend und hat einen beinahe unterhaltenden Charakter. Im Gegensatz zu vielen anderen Werken aus der Zeit der Kreuzzüge ist das kitab al-i'tibar also nicht ausschließlich auf militärische und politische Aspekte beschränkt, sondern beschreibt außerdem die Kreuzfahrer und deren Kultur. Im kitab al-i'tibar ist kaum religiöse Polemik aufzufinden und auch der Dschihad-Gedanke spielt bei Usāma keine Rolle16. Aus den genannten Gründen ist es für die Charakterisierung der Franken ein äußerst geeignetes Werk.

2.2.1 Beschimpfungen

Auffällig ist, dass Usāma zwar die bei einer Erwähnung der „Franken“ beinahe schon obligatorischen Verfluchungen wie: „[...] Franken - Gott schicke sie ins Verderben - [...]“17 oder auch: „[...] Franken - Gott strafe sie [...]“18 verhältnismäßig selten anhängt und im Gegenteil zu manch anderen zeitgenössischen Chronisten auf Begriffe wie Hund, Schwein oder Teufel verzichtet. Auch auf das Motiv der Ästhetik greift er nicht zurück, er stellt also nicht den hässlichen, fränkischen Ritter dem schönen muslimischen Kämpfer gegenüber.19

2.2.2 Religion

Auch auf die Bezeichnung „Ungläubiger“ verzichtet Usāma in seinem Werk bis auf wenige Stellen, obwohl er diese sogar für einen seines Empfinden nach unmoralischen Muslim verwendet. Dies zeigt, dass für ihn nicht die Religion, sondern andere Eigenschaften im Vordergrund stehen20. Eine einzige religiös- polemische Anekdote enthält das Kitbal al-I'tibar allerdings doch: Es wird von einem Franken in Jerusalem erzählt, der einen Emir fragt, ob er Gott als Knaben sehen wolle. Als dieser es bejahte zeigte der Franke ihm ein Bild von Maria und Jesus als Kind. Hier greift er auf das Stereotyp zurück, bei dem Christen als Polytheisten diffamiert werden, da sie Jesus, in den Augen der Muslime wie einen Gott verehren.21

2.2.3 Medizin

In einem anderen Kapitel berichtet Usāma von einem fränkischen Arzt. Dieser kommt zu einem Ritter mit einem Abszess, welchen ein anderer Arzt bereits zu behandeln wusste. Da der fränkische Arzt der Meinung war, dass der andere seinen Patienten nicht richtig behandle, fragte er den Ritter, ob er lieber mit einem Bein leben oder mit beiden tot sein wolle. Der Ritter wollte leben, woraufhin man ihm das Bein mit einem Beil durchtrennen sollte. Nach zwei nicht erfolgreichen Hieben, durch welche ihm das Mark des Beines weg gespritzt sein soll, verstarb der Patient. Einer ebenfalls bereits behandelten Frau, die an Auszehrung litt, ließ der fränkische Arzt die Haare scheren, da er einen Dämon in ihr vermutete. Als dies keine Besserung brachte, schnitt er ihr mit einem Rasiermesser kreuzförmig über den Kopf bis man ihren Schädelknochen sah und rieb diesen dann mit Salz ein, um den Teufel aus ihrem Kopf zu vertreiben. Auch die Frau verstarb an den „Behandlungen“ des Arztes.22

Diese ironische und auch brutale Erzählung soll die Primitivität der fränkischen Medizin und somit in gewisser Weise auch den Franken im Allgemeinen und deren Kultur als primitiv oder barbarisch darstellen.

2.2.4 Jurisdiktion

Analog zur Medizin stellt Usāma auch die fränkische Jurisdiktion als primitiv dar. Er berichtet hierzu sehr bildlich von einem blutigen Duell aufgrund eines Rechtsstreits. Im Verlauf des Duells versuchte der Eine dem Anderen die Augen auszudrücken, es gelang ihm jedoch aufgrund des vielen Blutes nicht mehr, diese aufzufinden.23

2.2.5 Moral

Über die fränkische Moralvorstellung verliert er folgende Worte: „Bei den Franken findet man keinerlei Ehrgefühl oder Eifersucht.“24 Die dazu erzählte Anekdote sei zwar vielleicht nur ein zeitgenössischer Witz, zeige jedoch auch als solcher die Betrachtung der Franken durch Araber25:

„Eines Tages kam er nach Hause und fand einen Mann bei seiner Frau im Bett. ‚Was hat dich denn zu meiner Frau geführt?’ fragte er den Fremden. ‚Ich war so müde. Deshalb bin ich eingetreten, um mich etwas auszuruhen!’ ‚Und wie bist du in mein Bett gekommen?’ ‚Ich fand das Bett gemacht vor und legte mich schlafen.’ ‚Und meine Frau hat mit dir geschlafen?’ ‚Das Bett gehört ihr doch. Wie konnte ich sie daran hindern, sich in ihr Bett zu legen?’ ‚ Bei meinem Glauben! Wenn du das noch einmal tust, gibt es Streit zwischen uns!’ So sehen Mißbilligung und höchste Eifersucht bei den Franken aus.“26

2.2.6 Akkulturation

Laut Usāma gibt es jedoch auch Franken, die „auf vertrautem Fuße mit den

Muslimen […] leben.“27 Diese „[...] sind besser als die anderen, die gerade neu aus ihrem Heimatländern gekommen sind […]“28. Hierzu berichtet er als Beispiel von einem fränkischen Ritter, der Halāl29 speist und einem muslimischen Bekannten das Leben gerettet haben soll, als dieser von anderen Franken zu Unrecht des Mordes beschuldigt wurde.30 Usāma schreibt den Franken also eine gewisse Fähigkeit zur Akkulturation zu, wobei diese angepassten Franken eher eine Minderheit seien31.

2.2.7 Das Rittertum

Usāma ibn Munqidh schreibt den Franken Tapferkeit im Kampf zu. Er stellt fest, dass die Ritter einen bevorzugten Stand genießen und berichtet beinahe bewundernd über die Autorität der Ritter: „Wenn die Ritter ein Urteil gefällt haben, kann es weder der König noch ein anderer ihrer Befehlshaber abändern oder aufheben. So viel gilt ein Ritter bei ihnen.“32 Dass die Ritterlichkeit als Basis für eine gesunde Beziehung zwischen Muslimen und

[...]


1 Deutsch: Buch der Belehrung durch Beispiele.

2 Vgl. VON CLAIRVAUX, Bernhard, Sämtliche Werke lateinisch/deutsch, Band 1 Hg. Gerhard B. Winkler, Innsbruck 1990, S. 271 [kurz: Clairvaux, Werke 1].

3 Clairvaux, Werke 1, S. 271.

4 VON CLAIRVAUX, Bernhard, Sämtliche Werke lateinisch/deutsch, Band 3 Hg. Gerhard B. Winkler, Innsbruck 1992, S. 651 [kurz: Clairvaux, Werke 3].

5 Clairvaux, Werke 3 S. 651.

6 Clairvaux, Werke 3 S. 653.

7 Clairvaux, Werke 3 S. 653.

8 Vgl. Clairvaux, Werke 3 S. 653.

9 Clairvaux, Werke 3, S. 897.

10 Clairvaux, Werke 3, S. 653.

11 Vgl. Clairvaux, Werke 1, S. 277.

12 Clairvaux, Werke 1 , S. 277

13 Vgl. KANT, Immanuel, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Hg. T. Valentiner, Stuttgart 2004, S.

79.

14 In der arabischen Geschichtsschreibung klassische Bezeichnung für europäische Christen.

15 Hier entnommen aus: GABRIELI, Francesco, Die Kreuzzüge aus arabischer Sicht. Aus den arabischen Quellen ausgewählt und übersetzt, München 1975 [kurz : Gabriel, Kreuzzüge].

16 GÖMLEKSIZ, Elif, Kreuzzüge aus muslimischer Sicht - Die Darstellung der „Franken in Usāma ibn Munqiḏs Kitāb al-Iʿtibār, in: Zeitschrift für Islamische Studien 1. Jg. (2011) Heft 1, S.44 [kurz: Gömleksiz, ZIS] online unter URL:

<https://www.academia.edu/1158683/> (30.10.2016).

17 USAMA IBN MUNQUIDH, in: Gabrieli, Kreuzzüge, S. 115.

18 USAMA IBN MUNQUIDH, in: Gabrieli, Kreuzzüge, S. 122.

19 Vgl. Gömleksiz, ZIS, S. 46.

20 Vgl. Gömleksiz, ZIS, S. 45.

21 Vgl. Gömleksiz, ZIS, S. 50.

22 USAMA IBN MUNQUIDH, in: Gabrieli, Kreuzzüge, S. 118f.

23 Vgl Gömleksiz, ZIS, S. 50.

24 USAMA IBN MUNQUIDH, in: Gabrieli, Kreuzzüge, S. 119.

25 Vgl. DETERMANN, Jörg Matthias, Die Kreuzfahrer aus der Sicht des syrischen Ritters Usāma ibn Munqid (2005), S. 9 [kurz: Determann, Sicht Usāma], online unter URL:

<https://www.academia.edu/4370661/> (25.10.2016).

26 USAMA IBN MUNQUIDH, Die Erlebnisse des syrischen Ritters Usama Ibn-Munqidh.

Unterhaltsames und Belehrendes aus der Zeit der Kreuzzüge. Aus dem Arabischen übersetzt und herausgegeben von Holger Preißler, Leipzig 1985, S. 123.

27 USAMA IBN MUNQUIDH, in: Gabrieli, Kreuzzüge, S. 121.

28 USAMA IBN MUNQUIDH, in: Gabrieli, Kreuzzüge, S. 121.

29 Nach den Regeln des Korans.

30 Vgl. USAMA IBN MUNQUIDH, in: Gabrieli, Kreuzzüge, S. 121 f.

31 Vgl. USAMA IBN MUNQUIDH, in: Gabrieli, Kreuzzüge, S. 121.

32 USAMA IBN MUNQUIDH, in: Gabrieli, Kreuzzüge, S. 116 f.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Die Darstellung der Kreuzzüge aus christlicher und muslimischer Sicht
Note
13
Autor
Jahr
2016
Seiten
22
Katalognummer
V417139
ISBN (eBook)
9783668664951
ISBN (Buch)
9783668664968
Dateigröße
482 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kreuzzüge, Eroberung Jerusalems, Charakterisierung, Akkulturation
Arbeit zitieren
Johannes Friedlein (Autor), 2016, Die Darstellung der Kreuzzüge aus christlicher und muslimischer Sicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/417139

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