Einführung einer 1. Klasse der AHS-Unterstufe in die Textsorte "Märchen"


Lesson Plan, 2018
21 Pages, Grade: 1,0

Excerpt

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Bedingungsfeldanalyse
2.1. Die Schule
2.2. Die Lerngruppe

3. Sachanalyse
3.1. Definition
3.2. Handlungsverlauf und Personen
3.3. Sprachliche Mittel, Symbole und Bilder

4. Didaktische Analyse
4.1. Lehrplanbezug
4.2. Bildungsstandards
4.3. Basismodell
4.4. Ziele
4.5. Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung
4.6. Die konkrete Unterrichtseinheit
4.7. Tabelle Unterrichtsstunde

5. Literaturverzeichnis
5.1. Sekundärliteratur:
5.2. Internetquellen

6. Materialien

1. Vorwort

„Plane zielbewusst,

bereite glaubend vor,

schreite zuversichtlich voran,

verfolge beharrlich dein Ziel.“

- Sir Adolphus William Ward, 1837-1924

Die in der folgenden Unterrichtsplanung durchgenommenen Ausführungen lassen sich am treffendsten mit den Worten des britischen Historikers und Sprach- und Literaturwissenschaftlers Sir Adolphus William Ward zusammenfassen. Die Planung ist ein strukturelles Merkmal des Unterrichts, das bedeutet: Ein Unterricht ohne Planung ist nicht denkbar. Durch das bewusste Setzen von Lernzielen können SchülerInnen-Aktivitäten gesteuert werden, durch die Lernprozesse ausgelöst und erfolgreich abgeschlossen werden können. Im Rahmen des Proseminars „Planung von Unterricht“ gilt es nun für die StudentInnen sich wichtige Kriterien sowie relevante Modelle und Theorien guter Unterrichtsplanung anzueignen, die Möglichkeiten des Einsatzes neuer Technologien kennenzulernen und vier eigene Unterrichtseinheiten zu planen, vorzubereiten und diese während des Praktikums durchzuführen. Die vorliegende Arbeit setzt sich daher mit der genauen Planung einer von mir bereits gehaltenen Unterrichtsstunde auseinander. Da es sich konkret um eine 1. Klasse der AHS-Unterstufe handelt, ist das Thema der entworfenen Unterrichtsplanung die Einführung in die Textsorte „Märchen“. Die Basis für meine ersten Überlegungen eines qualifizierten Unterrichts sind die folgenden „Zehn Merkmale guten Unterrichts“ von Hilbert Meyer[1]:

1. Klare Strukturierung des Lehr-Lernprozesses
2. Intensive Nutzung der Lernzeit
3. Stimmigkeit der Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen
4. Methodenvielfalt
5. Intelligentes Üben
6. Individuelles Fördern
7. Lernförderliches Unterrichtsklima
8. Sinnstiftende Unterrichtsgespräche
9. Regelmäßige Nutzung von Schüler-Feedback
10. Klare Leistungserwartungen und -kontrollen

Zudem gliedert sich die Arbeit in 3 Teile. Zu Beginn wird eine Bedingungsfeldanalyse durchgeführt, da es für die Setzung der Lernziele, die Bestimmung der Lerninhalte, die Wahl der Methoden und der Sozialform entscheidend ist, welche institutionellen Bedingungen und Lernvoraussetzungen gegeben sind. Im zweiten Teil wird die Textsorte nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft aufbereitet und angeführt, über welche Wissensinhalte die SchülerInnen nach der Bearbeitung des Themas verfügen sollen. Daran schließt sich ein weiterer äußerst wichtiger Aspekt der Unterrichtsplanung: die didaktische Analyse. Hier wird die Zugänglichkeit des Themas bei den SchülerInnen angenommen, die Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung erläutert sowie wichtige Bezüge zum Lehrplan, den Bildungsstandards und den Basismodellen vorgenommen. Des Weiteren werden die angewandten Methoden, Sozialformen und Materialien erläutert, wichtige Feinziele formuliert und eine tabellarische Darstellung der Unterrichtseinheit präsentiert.

2. Bedingungsfeldanalyse

2.1. Die Schule

Bevor die Zielgruppe genauer betrachtet wird, soll auf die institutionellen Rahmenbedingungen eingegangen werden. Mein gesamtes Praktikum (und das einer Kollegin und eines Kollegen) fand im B-Gymnasium Wels statt. Wie in vielen anderen österreichischen Schulen ist die Festlegung der Ausbildungsrichtung - das Schulprofil - auch in dieser Schule äußerst umfangreich an speziellen Bildungsinhalten und Bildungszielen. Die SchülerInnen können zwischen einem sprachlichen, einem kreativ-technischen und einem naturwissenschaftlich-technischen Schwerpunkt wählen. Zudem gilt die Begabten- und Begabungsförderung als ein vorrangiges Ziel am B.-Gymnasium und mit dem Unterrichtsfach „Berufsorientierung“ wird der Unterricht durch verschiedene Realbegegnungen, wie z.B. Lehrausgänge und Exkursionen, unterstützt und vertieft. Auffällig ist, dass es in den Pausen zwischen den einzelnen Einheiten im Schulgebäude nicht unangenehm laut wird und die SchülerInnen aller Klassenstufen stets alle LehrerInnen (auch uns StudentInnen) beim Vorbeigehen am Gang grüßen. Dieses gute Verhalten ist wohl auf die zehn sogenannten „B.-Gym-Charta“ zurückzuführen. Dabei handelt es sich um Spielregeln, die von der Schule festgelegt werden und zu Schulbeginn von allen Schulpartnern (SchülerInnen, Lehrkräfte, Eltern u. sonstiges Personal) gelesen werden müssen, was konkret bedeutet, dass sie für jeden gelten und sich alle auch an diese Vereinbarungen zu halten haben. Zudem verfasst jede Klasse am Beginn eines Schuljahres ihre eigenen Klassenregeln auf.[2] Die Schule ist kürzlich renoviert worden, daher ist es bereits von außen ein großes, modernes und einladendes Gebäude und innen bieten alle Räume eine ideale helle, saubere und freundliche Lernumgebung.

2.2. Die Lerngruppe

In den ersten zehn Stunden hatten wir ausreichend Zeit, um als HospitantInnen die SchülerInnen zu beobachten und diverse Auffälligkeiten zu notieren, die als Grundlage unserer geplanten und durchgeführten Unterrichtseinheiten dienten. Meine Kollegin, mein Kollege und ich hatten die Möglichkeit, in der 1x, 1y, 7z oder der 8zz zu unterrichten. Die der Unterrichtsplanung zugrundeliegende Unterrichtseinheit fand am Mittwoch, dem 11.10.2017, in der 3. Einheit (09:35-10:25) in der Klasse 1yy statt. Diese wurde vor allem deswegen gewählt, weil ich es als eine Herausforderung sehe, auch bei jüngeren SchülerInnen einen möglichst erfolgreichen Unterricht durchzuführen und Lernerfolge zu beobachten. In der Klasse befinden sich 20 SchülerInnen: 12 Jungen und 8 Mädchen. Kulturelle Diversität ist zwar gegeben, stört das Klassenklima aber keineswegs. Was ich als Hospitantin in dieser Klasse sogar sofort feststellen konnte, war, dass bereits eine auffallend positive Lernatmosphäre geschaffen wurde, was ohne Weiteres auf eine optimale Qualität der Beziehung zwischen der Lehrperson und den SchülerInnen und auf das Verhältnis der SchülerInnen untereinander zurückzuführen ist, so finden sich beispielsweise auch keine ausgeprägten Gruppenpositionen in der 1b. Des Weiteren sind die verhaltensunauffälligen, aufgeschlossenen und motivierten Kinder zwischen neun und zehn Jahre alt und es sind keine für dieses Alter atypischen Entwicklungen vorhanden. Laut Piagets Entwicklungsstufenmodell befinden sich die Kinder in dem konkret-operationalen Stadium, in dem sie anfangen logisch über konkrete Merkmale der Welt nachzudenken. Zudem gelingt es den SchülerInnen in dieser Stufe auch viele Probleme und Aufgaben, bei denen die Aufmerksamkeit auf mehrere Dimensionen gerichtet werden muss, eigenständig zu bewältigen. Allerdings bleiben relativ fortgeschrittene logische Denkprozesse nur auf konkrete Situationen beschränkt.[3] Zudem ist die Denkweise rationaler geworden, das Ich-Bewusstsein ist stark weiterentwickelt und sie sind häufig aktiv beim Fußballspielen, Tanzen oder Schwimmen, wobei es dabei nicht mehr alleine um den Spaß geht, sondern auch um den Wettbewerb mit anderen Kindern.[4] Letzteres zeigt sich besonders stark in dieser Klasse, denn die Mitarbeit ist beeindruckend und so muss man nicht lange auf die vielen Hände in der Luft warten. Außerdem werden Fehler (wie etwa während einer Lesestunde beobachtet) sehr schnell korrigiert und zwar nicht von der Lehrperson, denn hier sind es tatsächlich die anderen SchülerInnen, die schneller reagieren. Die beiden Sozialformen Gruppen- und Partnerarbeit sind den Kindern bekannt, sie kennen bereits verschiedene Arbeitstechniken und sind mit einigen neuen Technologien vertraut, was die Planung und Zusammenarbeit mit dieser Klasse erheblich erleichtert. Auffällig ist nur, dass nicht alle SchülerInnen auf dem exakt gleichen Leistungsstand sind. Einige wenige verlieren bereits nach kurzer Zeit die Konzentration, ziehen sich generell zurück oder empfinden das Arbeitstempo als viel zu schnell, was laut der Betreuungslehrerin meist auf einen vorherigen wohl eher (zu) lockeren Führungs- bzw. Unterrichtsstil zurückzuführen ist. Neben zahlreichen anderen schulischen Textsorten der Sekundarstufe I, wie etwa die Personenbeschreibung, Anleitung, Bildgeschichte oder Erlebniserzählung, wird auch die Textsorte „Märchen“ zu den zentralen Texten gezählt, die die SchülerInnen in der Unterstufe kennenlernen und verfassen sollen. Da diese auch die Grundlage für die Schularbeit am 08.11.2017 war, durfte ich die Einführungsstunde vorbereiten. Natürlich bedarf es für den Lehr- und Lernprozess einer Textsorte mehrere Unterrichtsstunden, diese wurden allerdings von der Betreuungslehrerin weiter geplant.

3. Sachanalyse

Im Zuge der Sachanalyse wird die Textsorte „Märchen“ nach dem Stand der Wissenschaft aufbereitet und angeführt, über welche Wissensinhalte die SchülerInnen nach der Bearbeitung des Themas verfügen sollen. Um mit dem Märchen-Begriff arbeiten zu können, bedarf es daher einer Auseinandersetzung mit der literarischen Gattung, ihrer Geschichte, Form, Struktur und den wichtigsten Merkmalen.

3.1. Definition

Das Wort Märchen, wie wir es heute benutzen, lässt sich etymologisch begründen, denn es stammt vom Mittelhochdeutschen maere, was so viel wie Nachricht, Erzählung, Bericht oder Gerücht bedeutet. Durch die weltweite Verbreitung der Kinder- und Hausmärchen (1812) von Jacob und Wilhelm Grimm, auch Brüder Grimm genannt, wurde das deutsch Wort Märchen mit der Bedeutung ‚kleine Erzählung‘ zum Teil in andere Sprachen übernommen. In der Literatur wird außerdem zwischen Volks- und Kunstmärchen unterschieden. Kunstmärchen sind jene Erzählungen, deren Autor namentlich bekannt ist, wobei Volksmärchen Jahrhunderte lang mündlich von einer Generation an die nächste weitergegeben wurden und sie sich somit im Laufe der Zeit auch mehr oder weniger stark verändert haben. Viele Märchen – unabhängig von Volk und Epoche – weisen eine besondere Grundform auf, die von den meisten Menschen bereits im Kindesalter erkannt werden. Die wichtigsten Merkmale dieser Grundform sollen nun erläutert werden.[5]

3.2. Handlungsverlauf und Personen

Die Handlung eines Märchens wird von einem Helden oder einer Heldin, der/die sich zu Beginn meist in einer Notlage befindet, in armen Verhältnissen aufwächst oder andere Schwierigkeiten zu bewältigen hat, und von ihren Gegnern getragen. Der Held oder die Heldin ist (fast) immer menschlich, wie etwa Rotkäppchen, Brüderchen oder Das tapfere Schneiderlein. Die Gegner sind allerding meist nicht menschlicher Gestalt, sondern tauchen als außerirdische magische Wesen auf, zum Beispiel als Hexen, Riesen, Zwerge oder Zauberer. Die Hauptfigur hat zudem meist einen Partner oder Helfer, wobei auch diese der außermenschlichen Welt entstammen und den Märchenhelden bei der Lösung der Aufgabe zur Seite stehen oder die Aufgaben selbst übernehmen und den Zauber bannen können, wie etwa die gute Fee in Dornröschen oder Rumpelstilzchen. Tiere haben zudem eine wichtige Zuordnung in einer fantastischen Erzählung. Über die Heldinnen erfährt man in einem Märchen auch wenig, selbst die Namen sind keine „realen“ - die Figuren sind meist nach Tätigkeit, Kleidung oder der Herkunft benannt. Den allen europäischen Volksmärchen zugrundeliegende Handlungsverlauf stellt Lüthi wie folgt dar: „Schwierigkeiten und ihre Bewältigung, Kampf und Sieg, Aufgabe/Lösung sind Kernvorgänge des Märchengeschehens.“[6] Für die Lösung der Probleme/Aufgaben haben die Helden zudem oft ein Zaubermittel zur Verfügung.

Des Weiteren lebt ein Märchen von Antithesen, wie schön und hässlich, klug und dumm, fleißig und faul, aber auch Wasser und Land, Prinzessin und Gänsehirtin, um nur einige wenige zu nennen. Der Ort der Handlung und der genauere Zeitpunkt wird in den einzelnen Märchen weggelassen, so erfährt der Leser/die Leserin nie irgendwelche Orts- oder Städtenamen. Man erfährt höchstens, dass Schneewittchen und Dornröschen etwa in einem Schloss wohnen. Typische Märchenorte sind allerdings der Wald, das Wasser, der Brunnen, der Turm, die Wiese oder das Feld.[7] Der Schlussteil einer märchenhaften Erzählung ist stets ein Happy End, denn die Guten und Fleißigen werden belohnt, die Faulen und Bösen bestraft.

3.3. Sprachliche Mittel, Symbole und Bilder

Die bekannte Eingangsformel „Es war einmal…“ ist ein „strukturbildendes Element im Märchen“[8] und vermittelt dem Leser/der Leserin somit, dass es sich um eine lange zurückliegende Geschichte handelt. Allerdings beginnen nicht alle Märchen mit dieser Formel, so findet man in dem Märchen Der Froschkönig folgenden Anfangssatz: „In den alten Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat…“ Ebenso formelhaft ist auch das Ende vieler Märchen: „Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute“. Des Weiteren spielen Reime, Verse und Sprüche eine wichtige Rolle in dieser Gattung, denn diese „lockern die Handlung auf, strukturieren sie und animieren zum Mitsprechen“[9], wie es z.B. in Schneewittchen der Fall ist: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Auch Zahlen haben eine wichtige Aufgabe in Märchen, so erfolgt die Lösung einer Aufgabe meist in mehreren Schritten, z.B. traf Aschenputtel den Königssohn dreimal auf dem Fest, die arme Bauerstochter muss dreimal Stroh zu Gold spinnen oder der Fisch spricht siebenmal mit dem verwunderten Fisch. In Märchen geht es auch sehr stark um die Erstellung von bestimmten Bildern, so schreibt Max Lüthi etwa: „Wer an das Märchen denkt, dem treten zunächst eine Reihe von Bildern vor das erinnernde Auge: Prinz und Prinzessin, König und Königin, Schweinehirt und Gänsemagd, Wald, Pferd, Drachen, Wolf und Hexe, Schlo[ß] und Turm, Sonne, Mond und Sterne [...]“[10]

[...]


[1] vgl. Becker Georg E.: Unterricht durchführen. Handlungsorientierte Didaktik. Teil 2. 9. vollst. überarb. Aufl. Weinheim u.a.: Beltz 2008, S. 32.

[2] vgl. B.-Gym-Homepage, Schulprofil

[3] vgl. Robert Siegler/Nancy Eisenberg/Judy De Loache & Jenny Saffran: Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter. 4. Aufl. Hrsg. v. Sabina Pauen. Berlin u. Heidelberg: Springer 2016, S. 127f.

[4] Klaudia Langer: Entwicklung des Kindes im 8., 9. und 10. Lebensjahr. In: Familienportal. Familie-und-tipps, 20.12.2017, zitiert nach: https://www.familie-und-tipps.de/Kinder/Entwicklung/8-10-Lebensjahr.html (Zugriff: 30.10.2017)

[5] vgl. Gudrun Schulz: Märchen in der Grundschule. Berlin. Cornelsen 2005, S. 21f.

[6] Max Lüthi: Märchen. 10. akt. Aufl. bearb. v. Heinz Rölleke. Stuttgart u.a.: Metzler 2004, S. 25.

[7] vgl. Gudrun Schulz: Märchen in der Grundschule. S. 26-29.

[8] ebd., S. 25.

[9] Gudrun Schulz: Geschichten lesen, erzählen, schreiben, gestalten. Kinderliteratur als Anreger für einen produktiven Unterricht. Berlin: Cornelsen 2000, S. 62.

[10] Max Lüthi: Märchen. S. 13.

Excerpt out of 21 pages

Details

Title
Einführung einer 1. Klasse der AHS-Unterstufe in die Textsorte "Märchen"
College
University of Salzburg  (School of Education)
Grade
1,0
Author
Year
2018
Pages
21
Catalog Number
V417392
ISBN (eBook)
9783668797352
ISBN (Book)
9783668797369
Language
German
Tags
Märchen, Unterrichtsentwurf, Arbeitsmaterial
Quote paper
Adela Alekic (Author), 2018, Einführung einer 1. Klasse der AHS-Unterstufe in die Textsorte "Märchen", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/417392

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