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Identitätsbildung von Mädchen im Zeitalter sozialer Medien

Titre: Identitätsbildung von Mädchen im Zeitalter sozialer Medien

Dossier / Travail , 2016 , 22 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Sociologie - Individu, Groupe, Société
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Hausarbeit wird das natürliche Bedürfnis des Menschen nach Selbstdarstellung im Allgemeinen und anschließenden die Besonderheiten dieses Phänomens in der Lebensphase der Pubertät analysiert. Dadurch soll eine Grundlage geschaffen werden, um im folgenden Abschnitt die Gründe für eine Selbstinszenierung über soziale Netzwerke zu betrachten. Es werden so die allgemeinen Motive der Jugendlichen für ihre Aktivitäten im Internet erklärt und analysiert.

Das nächste Kapitel beschäftigt sich mit dem Phänomen des weiblichen Schönheitsideals und dessen Ausprägung im Internet, sowie der Art und Weise, wie Schönheit in sozialen Netzwerken dargestellt wird. Zur Veranschaulichung wird an dieser Stelle das eingangs erwähnte Fallbeispiel von Essena O’Neill diskutiert. Auch die Frage, warum sich gerade Mädchen stark an Vorbildern und Schönheitsidealen orientieren, wird hier beantwortet. Um festzustellen, ob diese Art und Weise, Schönheit und erstrebenswerten Lebensstil über soziale Netzwerke zu kommunizieren einen Einfluss auf die Entwicklung von Jugendlichen hat, wird betrachtet, welche Einflussgrößen es für die Identitätsbildung in der Pubertät überhaupt gibt. Aus diesen Erkenntnissen wird dann die Bedeutung des Internets für diese Entwicklungsphase abgeleitet. Nach der Zusammenführung aller gewonnen Erkenntnisse erfolgt eine bewertende Zusammenfassung, um die Relevanz der Thematik einordnen zu können. Der letzte Abschnitt dieser Arbeit widmet sich positiven Beispielen, mit der Problematik der Darstellung von Schönheit und Identität im Internet umzugehen. Sie dienen als Anreiz, mehr präventive Arbeit zur Erzeugung eines Bewusstseins für dieses Thema und zu mehr Offenheit in Bezug auf kommunizierte Schönheit zu erreichen.

Beim Lesen der folgenden Argumentationen ist zu beachten, dass in dieser Arbeit vordergründlich auf die Einflüsse auf weibliche Jugendliche eingegangen wird. Bei Jungen lassen sich zwar ähnliche Tendenzen zur Selbstdarstellung über soziale Medien feststellen, jedoch sind diese bisher weniger erforscht und weisen in ihren Ausprägungen Unterschiede zum anderen Geschlecht auf. Auch die Einflüsse anderer Medien, wie Printmedien oder dem Fernsehen sollen in dieser Arbeit nicht thematisiert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Hinführung und Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise und Anmerkungen

2. Selbstdarstellung und Schönheitsverständnis im Internet

2.1 Selbstdarstellungswunsch des Menschen

2.1.1 Natürliches Selbstdarstellungsbestreben

2.1.2 Selbstdarstellungswunsch in der Pubertät

2.1.3 Gründe für die Selbstdarstellung im Internet

2.2 Schönheitsverständnis im Medienkontext

2.2.1 weibliche Schönheitsideale im Allgemeinen

2.2.2 Darstellung von Schönheit im Internet

2.3 Identitätsbildung im Medienkontext

2.3.1 Einflüsse auf die Identitätsbildung

2.3.2 Identitätsbildung im Internet

2.4 Zusammenführung der Erkenntnisse

3. Bewertende Zusammenfassung

3.1 Stellenwert der Problematik

3.2 Aktuelle Beispiele zur Lösung der Problematik

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss von sozialer Selbstdarstellung im Internet auf die Identitätsbildung jugendlicher Mädchen. Dabei wird analysiert, inwieweit die Konfrontation mit unrealistischen Schönheitsidealen und der digitale soziale Druck in der sensiblen Phase der Pubertät die Persönlichkeitsentwicklung und das Selbstwertgefühl beeinflussen.

  • Psychologische Grundlagen der Selbstdarstellung
  • Weibliche Schönheitsideale im digitalen Kontext
  • Identitätsbildung während der Adoleszenz
  • Die Rolle der Peergruppe und sozialer Medien
  • Fallbeispiele zur kritischen Auseinandersetzung mit Online-Darstellungen

Auszug aus dem Buch

1.1 Hinführung und Zielsetzung

“Maybe I should cover up my blemishes so people will like my appear ance. Maybe I should straighten and redye my hair so I’ll get more likes. Maybe I should stuff my bra so I appeal more sexualized. Maybe I should pay more attention to my clothes so they appeal to mass media. Maybe I should spend hours and dollars on perfection myself so you will like me. [...] Our youth is obsessed with a 2D-world. It’s consuming us.” (O’Neill, 2015)

Essena O’Neill ist 15 Jahre alt, als sie anfängt Bilder von sich auf Plattformen wie Instagram oder Facebook zu verbreiten. Ihr Traum und Ziel ist es, als Model bekannt zu werden und Anerkennung für ihr Aussehen zu bekommen.

Im Oktober letzten Jahres beschließt die nun 19-jährige diesem Traum ein Ende zu bereiten. Zu dem Zeitpunkt hat sie über eine halbe Million Follower auf Instagram, verdient sich ihren Lebensunterhalt mit bezahlten Produktplatzierungen und Sponso-rings und steht bei der größten Model-Agentur Australiens unter Vertrag (Horchert, 2015). Sie löscht den Großteil ihrer Bilder, ändert bei anderen die Bildbeschreibun-gen in Erklärungen darüber, was wirklich hinter diesen Fotos steckt (siehe Zitat und Abb. 1) und benennt ihren Account in “Social Media is not Real Life” um. Zudem lädt sie ein YouTube Video hoch, in dem sie erklärt, wie sehr sie sich von Likes und Abonnentenzahlen abhängig gemacht hat. Dieses ist mittlerweile nicht mehr online, es gibt allerdings einen „Mirror-Upload“ der über 1,5 Millionen Mal aufgerufen wurde (iKaryn, 2015).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Selbstdarstellung junger Frauen in sozialen Medien ein und definiert die Forschungsfrage sowie das Vorgehen der Arbeit.

2. Selbstdarstellung und Schönheitsverständnis im Internet: Dieses Kapitel analysiert das psychologische Bedürfnis nach Selbstdarstellung, die Bedeutung von Schönheitsidealen und deren spezifische Vermittlung über soziale Plattformen.

3. Bewertende Zusammenfassung: Hier wird der Stellenwert der untersuchten Problematik eingeordnet und anhand aktueller Beispiele dargelegt, wie ein bewussterer Umgang mit medialen Inszenierungen gefördert werden kann.

Schlüsselwörter

Identitätsbildung, Pubertät, Selbstdarstellung, soziale Medien, Schönheitsideale, Mädchen, Jugendforschung, Selbstwertgefühl, digitale Inszenierung, Essena O'Neill, Internetnutzung, Persönlichkeitsentwicklung, Impression Management, Körperbild, soziale Netzwerke

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Identitätsbildung von Mädchen im digitalen Zeitalter und der Frage, wie soziale Medien das Selbstbild und das Schönheitsverständnis in der Pubertät prägen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind das natürliche Selbstdarstellungsbestreben, der Einfluss von Schönheitsidealen im Internet und die psychologischen Aspekte der Identitätsentwicklung in der Adoleszenz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Stellenwert des Internets als Einflussfaktor auf die Identitätsbildung bei jungen Frauen zu bestimmen und die Rolle des durch soziale Medien erzeugten Drucks zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die psychologische Fachliteratur und aktuelle Studien verknüpft und diese durch die Diskussion von Fallbeispielen ergänzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Selbstdarstellungsgründen, die Analyse weiblicher Schönheitsideale sowie die Betrachtung der Identitätsbildung im Medienkontext.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Identitätsbildung, Selbstdarstellung, soziale Netzwerke, Schönheitsideale, Adoleszenz, Körperbild und der Einfluss digitaler Vorbilder.

Warum ist das Fallbeispiel Essena O’Neill so wichtig für die Arbeit?

Sie dient als exemplarisches Beispiel für den immensen sozialen Druck und die Abhängigkeit von quantitativen Rückmeldungen (Likes/Follower) in sozialen Medien und verdeutlicht die Diskrepanz zwischen inszeniertem Schein und Realität.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Internetnutzung?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass das Internet eher ein Verstärker bereits existierender Identitätsfaktoren (wie Peergroups) als eine isolierte Ursache ist, wobei die Gefahr der unrealistischen Ideale jedoch nicht unterschätzt werden darf.

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Résumé des informations

Titre
Identitätsbildung von Mädchen im Zeitalter sozialer Medien
Université
University of Applied Sciences Heide
Cours
Wissenschaftliches Arbeiten und Denken
Note
1,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
22
N° de catalogue
V417843
ISBN (ebook)
9783668670624
ISBN (Livre)
9783668670631
Langue
allemand
mots-clé
Identitätsbildung Social Media Influencer Jugendliche Selbstdarstellung Pubertät Schönheitsideale Internet Online Instagram YouTube
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Citation du texte
Anonym (Auteur), 2016, Identitätsbildung von Mädchen im Zeitalter sozialer Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/417843
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Extrait de  22  pages
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