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Evaluation und Qualitätssicherung. Eine Überprüfung der internen Bewertungsinstrumente für Schulen in Bayern und Niedersachsen

Titre: Evaluation und Qualitätssicherung. Eine Überprüfung der internen Bewertungsinstrumente für Schulen in Bayern und Niedersachsen

Dossier / Travail , 2017 , 28 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Adrienne Kaergel (Auteur)

Didactique - Didactique générale, Objectifs de l'éducation, Méthodes
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich im speziellen mit der Untersuchung der internen Evaluation von Bayern und Niedersachsen. Ziel ist es ihre Evaluationsverfahren im Hinblick auf die Qualitätsbereiche zu untersuchen, ihr Konzept im Sinne des Qualitätszirkels festzulegen und anschließend das im Seminar entwickelte Evaluationsinstrument, einen Fragebogen, sowie die Ergebnisse der Evaluations-Simulation zu beurteilen. Dabei liegt der Fokus dieser Arbeit nicht allein auf dem Thema der Evaluation, sondern auch auf der kritischen Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Forschungsmethoden.

Evaluation spielt im alltäglichen Leben eine wichtige Rolle. Nach wie vor besteht jedoch kein Konsens darüber, was sie konkret heißt, umfasst und leisten kann. Evaluation (vom lateinischen valere „wert sein“) bedeutet wörtlich übersetzt schlichtweg Bewertung - letztlich etwas Alltägliches, denn vor jeder Entscheidung müssen Handlungsalternativen bewertet werden. Im Rahmen der Wissenschaft ist mit Evaluation jedoch weniger das intuitive Bewerten gemeint, sondern der systematische und geplante Einsatz verschiedener Modelle, Strategien und Methoden der Bewertung. Evaluation bedeutet daher viel mehr als Erfolgskontrolle. Mit der Evaluation können spezifische Sachverhalte kontrolliert, bewertet, erforscht und reflektiert werden, sodass die gewonnenen Daten zu einem Erkenntnisgewinn beitragen und den Sachverhalt optimieren können. In der Schul- und Schulsozialforschung wird Evaluation daher unter anderem als ein Steuerungsmittel im Schulentwicklungsprozess bezeichnet. Sie dient dabei zu schulinternen Verständigungsprozessen, zur Selbstverwaltung und Selbstkontrolle von Schule und zur Qualitätskontrolle und -sicherung von Unterricht. Dementsprechend ist sie von außerordentlicher Bedeutung und ein unverzichtbarer Bestandteil der Lehreraus- und Fortbildung

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung zur Thematik

1.1 Geschichte der Evaluation und theoretische Grundlagen

1.2 Forschungsgegenstand und Gliederung der Arbeit

2 Interne Evaluation - Theoretischer Teil

2.1 Gegenüberstellung der politischen Modelle

2.2 Vergleich der Ländermodelle und wissenschaftliche Konzeptionen

3 Interne Evaluation - Praktischer Teil

3.1 Evaluationsschulen

3.2 Evaluationsbereich, Ziele, Kriterien und Indikatoren

3.3 Evaluationsinstrument – der Fragebogen

4. Diskussion der Ergebnisse und Modulverknüpfung

5. Literaturverzeichnis

6. Anhang

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung interner Evaluationsverfahren an Schulen in Bayern und Niedersachsen, um deren Konzept im Sinne des Qualitätszirkels zu analysieren und das in einer Seminar-Simulation entwickelte Evaluationsinstrument sowie dessen Ergebnisse kritisch zu bewerten.

  • Vergleichende Analyse der Orientierungsrahmen für Schulqualität in Bayern und Niedersachsen
  • Kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Forschungsmethoden der Evaluation
  • Simulation von internen Evaluationsprozessen an zwei unterschiedlichen Schulformen
  • Untersuchung der Eignung und Validität von Fragebögen als Evaluationsinstrumente
  • Transfer der Ergebnisse auf Schulentwicklungsprozesse und Inklusionsaspekte

Auszug aus dem Buch

1.1 Geschichte der Evaluation und theoretische Grundlagen

Evaluation spielt im alltäglichen Leben eine wichtige Rolle. Nach wie vor besteht jedoch kein Konsens darüber, was sie konkret heißt, umfasst und leisten kann. Evaluation (vom lateinischen valere „wert sein“) bedeutet wörtlich übersetzt schlichtweg Bewertung - letztlich etwas Alltägliches, denn vor jeder Entscheidung müssen Handlungsalternativen bewertet werden. Im Rahmen der Wissenschaft ist mit Evaluation jedoch weniger das intuitive Bewerten gemeint, sondern der systematische und geplante Einsatz verschiedener Modelle, Strategien und Methoden der Bewertung. Evaluation bedeutet daher viel mehr als Erfolgskontrolle. Mit der Evaluation können spezifische Sachverhalte kontrolliert, bewertet, erforscht und reflektiert werden, sodass die gewonnenen Daten zu einem Erkenntnisgewinn beitragen und den Sachverhalt optimieren können (vgl. Wesseler, M. 1999: 736). In der Schul- und Schulsozialforschung wird Evaluation daher unter anderem als „[…] ein Steuerungsmittel im Schulentwicklungsprozess.“ (ISB 2003) bezeichnet. Sie dient dabei zu schulinternen Verständigungsprozessen (LS 2005), zur Selbstverwaltung und Selbstkontrolle von Schule (Rolff u.a. 1998) und zur Qualitätskontrolle und -sicherung von Unterricht (Ditton 2002: 73). Dementsprechend ist sie von außerordentlicher Bedeutung und ein unverzichtbarer Bestandteil der Lehreraus- und Fortbildung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung zur Thematik: Dieses Kapitel führt in den Begriff der Evaluation ein, beleuchtet deren historische Entwicklung im Schulkontext und definiert den Forschungsgegenstand sowie den Aufbau der Hausarbeit.

2 Interne Evaluation - Theoretischer Teil: Hier erfolgt eine Gegenüberstellung der politischen Modelle zur Qualitätssicherung in Bayern und Niedersachsen sowie deren theoretischer Abgleich mit wissenschaftlichen Konzepten zur Schulqualität.

3 Interne Evaluation - Praktischer Teil: Dieses Kapitel stellt die für die Simulation ausgewählten Schulen vor und erläutert die Festlegung von Evaluationsbereichen, Kriterien, Indikatoren und die methodische Konzeption der eingesetzten Fragebögen.

4. Diskussion der Ergebnisse und Modulverknüpfung: Die Autorin reflektiert die im Evaluationsprozess gewonnenen Erkenntnisse, analysiert forschungsmethodische Herausforderungen und verknüpft die Ergebnisse mit den Inhalten der begleitenden Studienmodule.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung aller im Rahmen der Arbeit verwendeten Quellen und Referenzen.

6. Anhang: Enthält ergänzende Materialien wie das Strukturmodell des Orientierungsrahmens, Qualitätstableaus, das QAIT-Modell sowie die für die Simulation genutzten Fragebögen.

Schlüsselwörter

Interne Evaluation, Schulentwicklung, Qualitätssicherung, Bayern, Niedersachsen, Fragebogen, Evaluationsinstrument, Unterrichtsqualität, Selbstevaluation, Qualitätszirkel, Schulmanagement, Bildungsstandards, Lernklima, Individuelle Unterstützung, Schulforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der internen Evaluation an Schulen als Instrument der Qualitätssicherung, wobei der Schwerpunkt auf der Überprüfung existierender Instrumente in Bayern und Niedersachsen liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Schulentwicklung, die Gegenüberstellung verschiedener politischer Evaluationsmodelle sowie die praktische Anwendung und kritische Reflexion von Evaluationsmethoden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Evaluationsverfahren im Hinblick auf Qualitätsbereiche zu untersuchen, Evaluationsinstrumente zu beurteilen und eine kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Methoden im schulischen Kontext zu führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Evaluations-Simulation, bei der mithilfe von Fragebögen Daten erhoben, analysiert und methodisch-kritisch reflektiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Vergleich der Landesmodelle sowie einen praktischen Teil, der die Simulation an konkreten Schulen, die Indikatorenfindung und die Konstruktion der Befragungsinstrumente detailliert beschreibt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Interne Evaluation, Qualitätssicherung, Schulentwicklung, Evaluationsinstrument, Qualitätszirkel und Selbstevaluation.

Wie unterscheiden sich die Ansätze von Bayern und Niedersachsen im Kontext der Evaluation?

Die Arbeit zeigt, dass das bayerische Modell eher strukturiert und prozessorientiert ist, während der niedersächsische Orientierungsrahmen als dynamisches System mit einem stärkeren Fokus auf Wirkungen und Ergebnisse beschrieben wird.

Warum wurde der Fragebogen als Evaluationsinstrument gewählt und wo liegen die Herausforderungen?

Der Fragebogen wurde aufgrund seiner Eignung für schnelle, flächendeckende Erhebungen gewählt. Die Herausforderungen liegen in der Vermeidung von Antworttendenzen (wie der Tendenz zur Mitte) und der Gewährleistung von Validität und Reliabilität bei der Indikatorenformulierung.

Welche Rolle spielt die soziale Erwünschtheit bei der internen Evaluation?

Die Autorin stellt fest, dass Lehrkräfte dazu neigen, sich in Selbsteinschätzungen als kompetent darzustellen, was die Repräsentativität und Objektivität der Ergebnisse durch das Problem der sozialen Erwünschtheit einschränken kann.

Inwiefern beeinflussen reformpädagogische Ansätze die Evaluation?

Das Konzept der untersuchten Schulen (z.B. Marchtaler Plan oder Gemeinschaftsschulen) erfordert spezifische Anpassungen der Evaluation, da hier Aspekte wie ganzheitlicher Unterricht oder individuelle Förderung im Fokus stehen, die über klassische Frontalunterrichtskonzepte hinausgehen.

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Résumé des informations

Titre
Evaluation und Qualitätssicherung. Eine Überprüfung der internen Bewertungsinstrumente für Schulen in Bayern und Niedersachsen
Université
University of Education Weingarten
Note
1,5
Auteur
Adrienne Kaergel (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
28
N° de catalogue
V417859
ISBN (ebook)
9783668668751
ISBN (Livre)
9783668668768
Langue
allemand
mots-clé
evaluation qualitätssicherung eine überprüfung bewertungsinstrumente schulen bayern niedersachsen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Adrienne Kaergel (Auteur), 2017, Evaluation und Qualitätssicherung. Eine Überprüfung der internen Bewertungsinstrumente für Schulen in Bayern und Niedersachsen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/417859
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Extrait de  28  pages
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