Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Philosophy - Theoretical (Realisation, Science, Logic, Language)

Wittgensteins Sprachtheorie auf Grundlage des "Tractatus logico-philosophicus" und den "Philosophischen Untersuchungen"

Title: Wittgensteins Sprachtheorie auf Grundlage des "Tractatus logico-philosophicus" und den "Philosophischen Untersuchungen"

Term Paper , 2016 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Lisa Pfretzschner (Author)

Philosophy - Theoretical (Realisation, Science, Logic, Language)
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Das Seminar fand im Rahmen des Themengebiets der Sprachphilosophie statt. Auf der Suche nach einem passenden Thema, stieß ich auf den Philosophen Ludwig Wittgenstein, der mit seinen Gedanken zur Sprache die Welt der Sprachphilosophie nachhaltig prägte.

In dieser Arbeit werde ich daher zunächst versuchen, die Grundgedanken der Sprachphilosophie sehr allgemein zusammenzufassen, um einen Überblick darüber zu geben, was unter diesem philosophischen Themengebiet zu verstehen ist. Anschließend möchte ich den Philosophen Ludwig Wittgenstein kurz vorstellen und dabei auf seine beiden Werke, den Tractatus logico-philosophicus und die Philosophischen Untersuchungen, eingehen.

Im Anschluss daran erfolgt ein Teil, indem ich auf das erst genannte Werk Wittgensteins eingehe und dieses in angemessener Länge vorstellen werde. Im Anschluss gehe ich auf seine Philosophischen Untersuchungen ein, die den späten Wittgenstein repräsentieren. Weiterhin folgt ein Teil, den ich Sprachspiele nenne, da er ein zentraler Begriff seines späteren Wirkens ist. Seine „Sprachspiele“ werden am ausführlichsten in den Philosophischen Untersuchungen erläutert. Im Schlussteil der Arbeit werde ich mein Fazit ziehen. Außerdem gehe ich auf Kritik und Widersprüchlichkeiten, insbesondere im Tractatus, ein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Sprachphilosophie

2.2 Ludwig Wittgenstein

2.2.1 Tractatus logico-philosophicus (1921)

2.2.2 Philosophische Untersuchungen (1953)

2.2.2.1 Sprachspiele

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die sprachtheoretische Entwicklung des Philosophen Ludwig Wittgenstein nachzuzeichnen, indem sie den Übergang von der strengen Abbildtheorie des frühen Werks hin zum Konzept der Sprachspiele im Spätwerk analysiert und kritisch hinterfragt.

  • Grundlagen und Entwicklung der Sprachphilosophie
  • Biografische Einordnung und philosophischer Werdegang Wittgensteins
  • Die Abbildtheorie im Tractatus logico-philosophicus
  • Der Wandel zum Konzept der Sprachspiele in den Philosophischen Untersuchungen
  • Kritische Reflexion und Widersprüche in Wittgensteins Denksystemen

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Tractatus logico-philosophicus (1921)

Im Mittelpunkt Wittgensteins damaligen Wirkens steht die „Abbildtheorie der Bedeutung“, nach der die Sprache aus Sätzen bestehe, die die Welt abbilden. „Das angewandte, gedachte, Satzzeichen ist der Gedanke. Der Gedanke ist der sinnvolle Satz. Die Gesamtheit der Sätze ist die Sprache.“ Sätze seien hierbei demnach der erkennbare Ausdruck von Gedanken und Gedanken wiederum seien logische Bilder von Tatsachen. Laut der Theorie existiert „eine sehr wichtige Verbindung zwischen der Sprache und der Welt in der Entsprechung zwischen den letzten Elementen der Gedanken und den einfachen Bestandteilen oder Atomen.“ Wittgenstein wollte das Wesen eines Satzes mithilfe einer allgemeinen Theorie der Darstellung klären.

Demnach entstünden bei jeder Darstellung genau zwei Fragen: ‚Was wird dargestellt?‘ und ‚Wird es richtig oder falsch dargestellt?‘, wobei dies gleichbedeutend mit den Fragen ‚Was sagt der Satz?‘ Und ‚Ist das, was der Satz sagt, wahr oder falsch?‘ ist, und demnach die Unterscheidung zwischen Sinn und Wahrheitswert darstellt. Wittgenstein führt verschiedene Begriffe in seiner Theorie ein. Einer davon ist die „Form der Abbildung“, wonach es im Bild und im Abgebildeten etwas Gemeinsames geben müsse, damit ein Bild erst Bild des Abgebildeten werden könne. Wittgenstein formuliert dies im Tractatus folgendermaßen: „In Bild und Abgebildetem muß etwas identisch sein, damit das eine überhaupt ein Bild des anderen sein kann.“ „Das Bild stellt eine mögliche Sachlage im logischen Raume dar.“ Dies bedeutet, dass ein Bild die Möglichkeit der Existenz in der realen Welt enthält.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Themenfeld der Sprachphilosophie ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, die Werke von Ludwig Wittgenstein vorzustellen und zu vergleichen.

2. Hauptteil: Der Hauptteil bietet eine fundierte Übersicht über die historische Entwicklung der Sprachphilosophie sowie eine detaillierte Analyse der philosophischen Ansätze Wittgensteins in seinen beiden Hauptwerken.

2.1 Sprachphilosophie: Dieses Unterkapitel beleuchtet die Entwicklung der Sprachphilosophie von der Antike bis zur Gegenwart und stellt verschiedene analytische Strömungen vor.

2.2 Ludwig Wittgenstein: Hier wird der Lebensweg des Philosophen nachgezeichnet, wobei besonders die Übergangsphase seines Denkens und sein intellektueller Wandel im Zentrum stehen.

2.2.1 Tractatus logico-philosophicus (1921): Das Kapitel erklärt die Abbildtheorie der Sprache, welche Sätze als logische Bilder der Welt und Tatsachen interpretiert.

2.2.2 Philosophische Untersuchungen (1953): Hier wird der Paradigmenwechsel Wittgensteins beschrieben, der sich von der starren Abbildtheorie abwendet und Sprache als Gebrauchskontext begreift.

2.2.2.1 Sprachspiele: Dieses Kapitel erläutert den zentralen Begriff des Sprachspiels als soziale und praktische Ausübung von Sprache innerhalb kultureller Kontexte.

3. Schluss: Der Schlussteil fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und bietet eine kritische Auseinandersetzung mit ausgewählten Thesen aus Wittgensteins Frühwerk.

Schlüsselwörter

Sprachphilosophie, Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus, Philosophische Untersuchungen, Abbildtheorie, Sprachspiele, logische Form, analytische Philosophie, Bedeutung, Sinn, Familienähnlichkeit, Sprachkritik, Kontext, Sprechakte, Denkbewegung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der sprachtheoretischen Überlegungen des Philosophen Ludwig Wittgenstein und kontrastiert seine zwei Hauptwerke.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die Abbildtheorie des frühen Wittgensteins sowie das Konzept der Sprachspiele und der Bedeutungsbegriff seines Spätwerks.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, den intellektuellen Wandel Wittgensteins aufzuzeigen und zu untersuchen, wie er seine eigene frühe Theorie später revidiert hat.

Welche methodische Vorgehensweise wird gewählt?

Es handelt sich um eine philosophische Textanalyse, die durch Literaturrecherche fundiert ist und die Argumentationen der Primärquellen kritisch hinterfragt.

Welche Aspekte werden im Hauptteil explizit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Einordnung der Sprachphilosophie, die Biografie Wittgensteins sowie die detaillierte Vorstellung und Dekonstruktion seiner Theorien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Abbildtheorie, Sprachspiele, logische Form, Bedeutung und Sprachkritik bestimmt.

Warum revidierte Wittgenstein laut der Arbeit seine Abbildtheorie?

Wittgenstein empfand seine frühe Theorie später als zu engstirnig und einseitig, da sie der Komplexität menschlicher Kommunikation und des Sprachgebrauchs nicht gerecht wurde.

Was versteht Wittgenstein im Spätwerk unter einem „Sprachspiel“?

Ein Sprachspiel ist für Wittgenstein das Sprechen und Handeln der Menschen in einem spezifischen sozialen Kontext, wobei Sprache als wandelbares Instrument fungiert.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Wittgensteins Sprachtheorie auf Grundlage des "Tractatus logico-philosophicus" und den "Philosophischen Untersuchungen"
College
University of Leipzig
Grade
2,0
Author
Lisa Pfretzschner (Author)
Publication Year
2016
Pages
16
Catalog Number
V417924
ISBN (eBook)
9783668669314
ISBN (Book)
9783668669321
Language
German
Tags
wittgensteins sprachtheorie grundlage tractatus philosophischen untersuchungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lisa Pfretzschner (Author), 2016, Wittgensteins Sprachtheorie auf Grundlage des "Tractatus logico-philosophicus" und den "Philosophischen Untersuchungen", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/417924
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  16  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint