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Employer Branding und Kontrollverlust in Sozialen Medien

Title: Employer Branding und Kontrollverlust in Sozialen Medien

Doctoral Thesis / Dissertation , 2017 , 126 Pages

Autor:in: Lydia Stübler (Author)

Communications - Research, Studies, Enquiries
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In Zeiten von Digitalisierung und Globalisierung ist es für Unternehmen essenziell, geeignete Fach- und Führungskräfte zu rekrutieren. Employer Branding ist das Mittel der Wahl, um sich von anderen Arbeitgebern auf dem Markt abzuheben. In sozialen Netzwerken haben Unternehmen die Möglichkeit, mit ihrer Zielgruppe in direkten Kontakt zu treten. Doch ist jeder tatsächliche und potenzielle Mitarbeiter in den sozialen Netzwerken nicht nur Konsument, sondern auch Produzent, indem er immer und überall die Möglichkeit hat, die eigene Meinung zum Unternehmen zu veröffentlichen.

Wie können die Unternehmen damit umgehen? Gelingt ihnen noch die Kontrolle über die sie betreffende Kommunikation, oder sind sie dem Kontrollverlust gnadenlos ausgeliefert? Diese Arbeit soll den Unternehmen Möglichkeiten aufzeigen, Employer Branding-Controlling zu betreiben - durch geeignete Mittel und Wege, sowie ein individuell anpassbares Employer Branding-Controlling-System.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zentrale Frage der Arbeit

1.2 Theoretische und methodische Grundlagen

a. Marketingmanagement

b. Personal und Personalmanagement

1.3 Forschungsstand Employer Branding

1.4 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Diskurs-Grundlage: Definition des Begriffs Employer Branding

2.1 Was ist Employer Branding?

2.2 Nutzen und Wirkungsfelder von Employer Branding

2.3 Strategie und Prozess des Employer Branding

3 Einflussfaktoren der Gegenwart und Zukunft auf das Employer Branding

3.1 Employer – als Arbeitgeber Arbeitnehmer finden und binden

a. Die demografische Ausgangslage in Deutschland

b. Industrie 4.0 und Produktion 4.0

3.2 Branding – Beeinflussen von Entscheidungen durch Marken

a. Zielgruppenkommunikation und der Generationsbegriff

b. Wertewandel und Individualisierung

c. Dialogkommunikation und Dialogmarketing – neue Technologien, verändertes Kommunikationsverhalten und die Auswirkungen auf das Marketing

4. Folgen für das Employer Branding

4.1 Arbeitswelt der Zukunft

a. Netzwerkökonomie

b. Flexible Arbeitskonzepte und Änderungen in der Personalpolitik

4.2 Erfolgreiches Employer Branding - Kontrolle und Kontrollverlust

a. Controlling im Social Media-Bereich

b. Controlling im Employer Branding

c. Verlust der Kontrolle

5. Lösungsansätze für Employer Branding

5.1 Dynamisierung der (potenziellen) Mitarbeiter

5.2 Steuerungs- und Controllingelemente im Employer Branding

a. Agiles und interaktives Markenmanagement, Employer Branding- und Controlling-Konzepte

b. Entwurf eines Agilen Employer Branding-Controllingsystems

c. Mögliche Barrieren bei der Einführung eines Employer Branding-Controllingsystems

6. Zusammenfassung und Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit es unter den Bedingungen der fortschreitenden Digitalisierung noch möglich ist, den Erfolg von Employer Branding – insbesondere in sozialen Netzwerken – zu kontrollieren, und entwickelt auf dieser Basis Lösungsansätze für ein adäquates Controlling-System.

  • Grundlagen von Employer Branding und Markenmanagement
  • Einflussfaktoren der Digitalisierung (Industrie 4.0) auf die Arbeitswelt
  • Herausforderungen durch Wertewandel und Individualisierung
  • Analyse von Kontrollmechanismen in sozialen Medien
  • Entwurf eines agilen Employer Branding-Controllingsystems

Auszug aus dem Buch

Die demografische Ausgangslage in Deutschland

Um Aussagen über das Employer Branding der Zukunft treffen zu können, ist neben der Analyse der Arbeitsbedingungen die Betrachtung des Arbeitskräftepotenzials der kommenden Jahre in Deutschland essentiell. Dies soll auf Grundlage der Bevölkerungsvorausrechnungen des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden (Destatis) im folgenden Kapitel erfolgen.

Deutschland stehen laut aktueller Bevölkerungsvorausrechnung starke demografische Änderungen bevor. Die aktuellen Szenarien beruhen dabei auf der im Jahr 2015 vom Statistischen Bundesamt Wiesbaden veröffentlichten 13. Koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung. Diese Bevölkerungsvorausberechnung wurde nachträglich auf Basis der Daten vom 31.12.2015 aktualisiert und in einer neuen Variante im Jahr 2017 veröffentlicht (Variante 2-A). Aktuellere Daten liegen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Arbeit nicht vor.

„Bevölkerungsvorausberechnungen zeigen, wie sich die Bevölkerungszahl und der Altersaufbau der Bevölkerung unter bestimmten Annahmen zur Entwicklung wesentlicher Komponenten der Bevölkerungsbewegung - Geburtenhäufigkeit, Sterblichkeit und Wanderungen - innerhalb eines festgelegten Zeithorizonts verändern.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema Employer Branding, dessen Relevanz in einer digitalisierten Arbeitswelt und Formulierung der zentralen Forschungsfrage zur Messbarkeit des Erfolgs in sozialen Netzwerken.

2 Diskurs-Grundlage: Definition des Begriffs Employer Branding: Klärung der Begrifflichkeiten, des Nutzens sowie der Strategie- und Prozessschritte im Employer Branding unter Einbeziehung des Markenmanagements.

3 Einflussfaktoren der Gegenwart und Zukunft auf das Employer Branding: Detaillierte Analyse von demografischen Entwicklungen, Industrie 4.0 sowie gesellschaftlichen Trends wie Wertewandel und Digitalisierung als Treiber für das Employer Branding.

4. Folgen für das Employer Branding: Untersuchung der Auswirkungen veränderter Arbeitswelten und der Digitalisierung, insbesondere unter dem Aspekt des Kontrollverlusts in der Kommunikation.

5. Lösungsansätze für Employer Branding: Diskussion von Lösungsansätzen, insbesondere durch Agilität, Dynamisierung der Mitarbeiter und Einführung spezifischer Steuerungs- und Controllingelemente.

6. Zusammenfassung und Schluss: Synthese der Ergebnisse und Beantwortung der Ausgangsfrage zur Kontrollierbarkeit und Messbarkeit von Employer Branding.

Schlüsselwörter

Employer Branding, Employer Brand, Personalmanagement, Markenführung, Controlling, Digitalisierung, Industrie 4.0, Social Media, Demografie, Wertewandel, Individualisierung, Personalarbeit, Recruiting, Arbeitsmarkt, Agiles Controlling

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Dissertation befasst sich mit der Herausforderung, den Erfolg von Employer Branding-Maßnahmen in einer digitalisierten, durch soziale Medien geprägten Umwelt zu kontrollieren und steuerbar zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das strategische Employer Branding, die Auswirkungen der Digitalisierung (Industrie 4.0) auf die Arbeitswelt, der demografische Wandel sowie die Methoden des Controllings in sozialen Medien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Kann man den Erfolg von Employer Branding, vor allem in sozialen Medien, überhaupt noch messbar machen, um ein adäquates Controlling in Unternehmen zu gewährleisten?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Herleitung eines theoretischen Modells, das durch die Analyse aktueller Markttrends und Controlling-Konzepte ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Einflussfaktoren der Gegenwart und Zukunft, beleuchtet die Folgen für das Employer Branding und entwickelt konkrete Lösungsansätze für ein agiles Controllingsystem.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Employer Branding, Controlling, Industrie 4.0, soziale Medien und demografischer Wandel charakterisiert.

Warum ist das klassische Controlling laut der Autorin nicht mehr ausreichend?

Durch die Digitalisierung und soziale Medien entstehen neue Netzwerkstrukturen und ein Kontrollverlust, die ein starres, rein zahlenbasiertes Controlling unmöglich und unpraktikabel machen.

Was schlägt die Arbeit als Alternative vor?

Die Autorin plädiert für ein agiles, individuell anpassbares Controllingsystem, das aktionsgebundene Messungen priorisiert und den Menschen sowie die Kommunikation stärker in den Fokus rückt.

Inwieweit spielt die Generation Y eine Rolle in dieser Arbeit?

Die Arbeit kritisiert die stereotype Sicht auf die "Generation Y" und betont, dass die Zielgruppenanalyse wesentlich differenzierter sein muss und nicht nur eine Alterskohorte allein das Employer Branding bestimmen darf.

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Details

Title
Employer Branding und Kontrollverlust in Sozialen Medien
College
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft, Fachgebiet Medienwissenschaft)
Author
Lydia Stübler (Author)
Publication Year
2017
Pages
126
Catalog Number
V417998
ISBN (eBook)
9783668673137
ISBN (Book)
9783668673144
Language
German
Tags
Social Media Employer Branding Arbeitgeberattraktivität Controlling-System
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lydia Stübler (Author), 2017, Employer Branding und Kontrollverlust in Sozialen Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/417998
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