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Zwischen Schamgefühl und Verzweiflung. Langzeitarbeitslosigkeit und die Schwierigkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben

Titre: Zwischen Schamgefühl und Verzweiflung. Langzeitarbeitslosigkeit und die Schwierigkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben

Dossier / Travail , 2017 , 9 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Christopher Jochmann (Auteur)

Sociologie - Travail, Education, Organisation
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In dieser Hausarbeit geht es darum, wie sich Erwerbslosigkeit, insbesondere in Form der Langzeitarbeitslosigkeit, auf das gesellschaftliche, kulturelle und soziale Leben auswirken und somit die Lebensqualität von Betroffenen einschränken kann. Das Thema wird in jedem Jahr vielfach kritisch diskutiert und betrachtet neben einer soziologischen, auch eine psychosoziale Ebene, wobei letztere im Besonderen für die Soziale Arbeit und Sozialpädagogik als ernstzunehmender Interventions- und Präventionspunkt zu betrachten ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Überblick

2. Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland – Eine Momentaufnahme

3. Lebensumbruch Erwerbslosigkeit – Was geschieht mit der Lebensqualität?

4. Hilfemaßnahmen zur Wiedereingliederung Langzeitarbeitsloser – Förderung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) am Beispiel des „Bremer Geschichtenhauses“

5. Schlussbetrachtung → Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen von Langzeitarbeitslosigkeit auf das soziale und kulturelle Leben sowie die Lebensqualität Betroffener und evaluiert, ob spezifische Wiedereingliederungsprojekte eine effektive Option zur Reintegration in den Arbeitsmarkt darstellen.

  • Soziologische und psychosoziale Folgen von Langzeitarbeitslosigkeit
  • Entwicklung der Arbeitsmarktsituation in Deutschland
  • Bedeutung von Arbeitslosigkeit als kritischer Lebensübergang
  • Förderung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF)
  • Praxisbeispiel: Das „Bremer Geschichtenhaus“

Auszug aus dem Buch

Hilfemaßnahmen zur Wiedereingliederung Langzeitarbeitsloser – Förderung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) am Beispiel des „Bremer Geschichtenhauses“

Im Rahmen zahlreicher Förderungsprogramme der Europäischen Union, gibt es mit einem EU-weiten Sozialfonds, dem ESF, ein arbeitsmarktpolitisches Instrument, das speziell auf die Aus- und Weiterbildung, Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Armut, Projektarbeit und auf soziale Inklusion seiner Mitbürger*innen setzt und diese Schwerpunkte aktiv fördert (vgl. Europäischer Sozialfonds für Deutschland 2014). Die achte ESF-Förderperiode läuft seit 2014 bis zum Jahr 2020 und beinhaltet 25 ESF-Förderprogramme des Bundes, in dem sich ein gesondertes Programm für die Bekämpfung und Prävention von Langzeitarbeitslosigkeit befindet: Das „Programm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit“ (Bundesministerium für Arbeit und Soziales 2016) der Bundesregierung wird zu 50% durch den ESF bezuschusst und richtet sich in einer Gesamthöhe von 885 Millionen Euro an Menschen, die mindestens zwei Jahre lang arbeitslos und 35 Jahre alt sind, „über keinen oder keinen verwertbaren Berufsabschluss verfügen und voraussichtlich nicht auf andere Weise in den allgemeinen Arbeitsmarkt eingegliedert werden können“ (Bundesministerium für Arbeit und Soziales 2016).

Der Bund und die Bundesländer teilen sich die Summe des 2014 bereitgestellten Fonds von 7,5 Mrd. Euro separat auf. Hierbei erhält der Bund im Rahmen des Operationellen Programms 2,689 Mrd. Euro, (35,9%) und die Administration der verbleibenden 4,8 Mrd. Euro (64,1%) übernehmen die Bundesländer (vgl. Europäischer Sozialfonds für Deutschland 2014). Trotz der prozentualen Verteilung wird noch einmal zwischen den Förderungsgebieten, ähnlich wie bei der Förderung durch den EFRE, unterschieden. Regionen in denen Entwicklung und Struktur noch im Rückstand sind, erfahren aus diesem Grund eine prozentual höhere Förderung durch den ESF.

Zusammenfassung der Kapitel

Überblick: Einleitung in die Thematik der Auswirkungen von Langzeitarbeitslosigkeit auf die Lebensqualität und Vorstellung der zentralen Fragestellung.

Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland – Eine Momentaufnahme: Darstellung statistischer Daten zur Arbeitslosigkeit und Erläuterung der Ursachen und vermittlungshemmenden Merkmale bei Langzeitarbeitslosen.

Lebensumbruch Erwerbslosigkeit – Was geschieht mit der Lebensqualität?: Analyse der psychologischen Folgen von Arbeitsplatzverlust, wie Identitätskrisen, Schamgefühl und sozialer Rückzug.

Hilfemaßnahmen zur Wiedereingliederung Langzeitarbeitsloser – Förderung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) am Beispiel des „Bremer Geschichtenhauses“: Vorstellung von Förderstrukturen durch den ESF und detaillierte Betrachtung des Bremer Modellprojekts zur sozialen Integration.

Schlussbetrachtung → Ausblick: Zusammenfassende Einschätzung der Effektivität von Wiedereingliederungsmaßnahmen und Reflexion über die zukünftigen Herausforderungen der Arbeitsmarktpolitik.

Schlüsselwörter

Langzeitarbeitslosigkeit, Arbeitsmarkt, Lebensqualität, Europäischer Sozialfonds, Wiedereingliederung, Sozialwesen, Arbeitslosigkeit, Psychosoziale Auswirkungen, Soziale Inklusion, Bremer Geschichtenhaus, Beschäftigung, Identitätskrise, Prävention, Arbeitsvermittlung, Selbstvertrauen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen von Langzeitarbeitslosigkeit auf das gesellschaftliche und soziale Leben sowie die Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität Betroffener.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die soziologischen und psychosozialen Folgen von Erwerbslosigkeit, statistische Daten zum deutschen Arbeitsmarkt sowie Förderinstrumente der EU.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Wiedereingliederungsmaßnahmen eine sinnvolle Option darstellen, um Motivation und Lebensqualität von Langzeitarbeitslosen zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturrecherche zu soziologischen und psychosozialen Aspekten sowie eine Fallanalyse zur Förderung durch den ESF.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die aktuelle Lage der Langzeitarbeitslosigkeit, die psychischen Folgen des Arbeitsplatzverlustes und präsentiert das „Bremer Geschichtenhaus“ als Praxisbeispiel.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Langzeitarbeitslosigkeit, Lebensqualität, ESF-Förderung, soziale Inklusion und berufliche Wiedereingliederung.

Welche Rolle spielt das „Bremer Geschichtenhaus“ in der Arbeit?

Es dient als konkretes, gefördertes Praxisbeispiel, das zeigt, wie durch kreative Arbeit das Selbstvertrauen und die soziale Teilhabe Langzeitarbeitsloser gestärkt werden können.

Warum wird der soziale Aspekt von Arbeit betont?

Die Arbeit verweist auf Aristoteles und betont, dass Arbeit weit mehr als Einkommenserwerb ist – sie stiftet Identität, soziale Kontakte und das Gefühl, gebraucht zu werden.

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Résumé des informations

Titre
Zwischen Schamgefühl und Verzweiflung. Langzeitarbeitslosigkeit und die Schwierigkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben
Université
University of Applied Sciences Fulda
Cours
Human- und gesellschaftliche Perspektiven - Soziologie
Note
1,0
Auteur
Christopher Jochmann (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
9
N° de catalogue
V418145
ISBN (ebook)
9783668670686
ISBN (Livre)
9783668670693
Langue
allemand
mots-clé
Langzeitarbeitslosigkeit Wiedereingliederung Agentur für Arbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christopher Jochmann (Auteur), 2017, Zwischen Schamgefühl und Verzweiflung. Langzeitarbeitslosigkeit und die Schwierigkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418145
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Extrait de  9  pages
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