Die USA zwischen den Weltkriegen. Wirtschaftskrise und Ende der Isolationspolitik


Referat (Handout), 2018

9 Seiten, Note: 14 Notenpunkte (1)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Rolle der USA im Ersten Weltkrieg:

USA in der Zwischenkriegszeit:
Abgrenzung von Europa bzw. Isolationspolitik als Folge:
Isolationspolitik der USA:
Weltwirtschaftskrise 1929:
New Deal:

Zweiter Weltkrieg: vom Kreditgeber zum Kriegseintritt.
Leih- und Pachtgesetz („Lend-Lease-Act“):
Japanischer Angriff auf Pearl Harbour:

Ausblick auf die Zeit nach dem Kriegseintritt der USA in den 2. WK:

Fazit:

Quellenverzeichnis.

Rolle der USA im Ersten Weltkrieg:

- zu Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 hielten sich die USA neutral

- 3 entscheidende Faktoren führten zum Stimmungswandel und zum letztendlichen Kriegseintritt der USA

1. Einmarsch des dt. Reiches in neutrales Belgien (August 1914)

2. Versenkung des brit. Passagierschiffes „Lusitania“ durch dt. U-Boot (Mai 1915)

à dabei starben 128 Amerikaner

3. Provokation der USA durch Bündnisvorschlag des dt. Reiches mit Mexiko im Falle des Kriegseintritts der USA à Einmischung in die amerikanisch-mexikanischen Beziehungen

- Präsident Woodrow Wilson hält Rede vor US-Kongress: möchte ihn von einem Kriegseintritt überzeugenà Kongress als auch Senat hat mehrheitlich zugestimmt
- 6. April 1917: Kriegseintritt der USA
- USA waren ein entscheidender Faktor für den Sieg der Alliierten à Kriegseintritt markierte zentralen Schritt hin zur Rolle der Weltmacht
- November 1918: Ende des EWK
- die USA hatte in Folge des EWK 116.000 Todesopfer zu beklagen und 200.000 Verwundete
- Januar 1919: Entwicklung des 14-Punkte-Plans Wilsons:

à definierte die Kriegsziele und die Vorstellungen einer friedlichen Nachkriegsordnung sowie die Errichtung eines Völkerbundes

à insgesamt lässt sich sagen, dass die USA aus dem EWK wirtschaftlich gestärkt hervorgingen und in der Nachkriegszeit zu einem bedeutenden Handelsland wurden

USA in der Zwischenkriegszeit:

Abgrenzung von Europa bzw. Isolationspolitik als Folge:

- des Nichteintritts in den Völkerbund und der Ablehnung des VV, da die USA ihre Interessen nicht vertreten gesehen haben
- Kommunistenfurcht: nach dem 1. Weltkrieg kam es zur sogenannten „Roten Angst“ (Red Scare) einer antikommunistischen Welle aufgrund der Revolution in Russland; diese äußerte sich u.a. in den „Palmer Raids“, einer Verfolgung linker Organisationen durch den damaligen Justizminister Alexander Mitchell Palmer
- Einwanderungsquoten:

- Emergency Quota Act: trat 19. Mai 1921 verabschiedet; begrenzte die Einwanderung, die nach dem Ersten Weltkrieg stark zugenommen hatte; es regelte, wie viele Personen pro Jahr aus welchen Herkunftsländern einreisen durften; machte die Erlaubnis zur Einreise von der Nationalität des Bewerbers abhängig (benachteiligte Einwanderer aus Süd- und Osteuropa, die in großer Zahl immigrierten)

- Immigration Act (1924): löste den Emergency Quota Act ab; begrenzte die Anzahl der Immigranten, die aus jedem Land in die USA jährlich einwandern durften, auf 2 % der bereits aus diesem Land stammenden Bevölkerung; zielte darauf ab, die Immigration von Südeuropäern und Osteuropäern, die seit den 1890er zahlreich eingewandert waren, weiter einzuschränken, und untersagte Ostasiaten und Indern die Immigration völlig

à von 1933- 1945 wanderten 300.000 Menschen in die USA ein

Isolationspolitik der USA:

- Abwendung von Europa und Rückkehr zum Isolationismus, welcher bis 1914 aktiv betrieben wurde (Meinung des neuen USA-Präsidenten Warren G. Harding)
- Gesellschaft der USA stand dem Idealismus von Wilson nach der Kriegszeit kritisch gegenüber
- Entwicklung der USA zur wirtschaftlich bedeutendsten Handelsmacht und zu einer Gläubigernation

(Gläubigernation: Land in der Rolle eines Kreditgebers, der dazu berechtigt ist, einem Schuldner gegenüber finanzielle Ansprüche zu stellen)

- aktive Beteiligung an der Außenhandelspolitik mit anderen Ländern trotz Isolation
- Beteiligung an der Gestaltung der Reparationszahlungen Deutschlands durch:
- Dawes-Plan (1924): geforderte Zahlungen wurden angepasst an die Leistungsfähigkeit Deutschlands, Verleihung hoher Kredite
- Young-Plan (1929): neuer Zahlungsplan der Reparationen, hohe Senkung der Schuldenlast: neue Reparationssumme lag bei 112 Milliarden bis 1988

Weltwirtschaftskrise 1929:

- in den USA massive Aktienverkäufe auf Kredit, die eine Spekulationsblase an Aktienmärkten auslösten

- 25. Okt 1929: Zusammenbruch der Kurse an der New Yorker Börse („Schwarzer Freitag“)
- Folge: Konkurse und eine hohe Arbeitslosigkeit; bis 1932 war das Bruttosozialprodukt um 43,5 % gefallen und die Industrieproduktion hatte sich halbiert; Rückgang der Kaufkraft der USA; Preisverfall für Agrarprodukte sorgte für Verringerung des Bruttoeinkommens der Farmer um mehr als 50 % à Zwangsversteigerung der Farmen
- Rückforderung der hohen kurzfristigen US-Kredite in Europa

New Deal:

- war ein Wirtschafts- und Sozialprogramm nach 1933 von Präsident Franklin D. Roosevelt
- Absicht: Überwindung der Wirtschaftskrise und Umgestaltung des Wirtschaftssystems, um zukünftige Krisen zu vermeiden
- Maßnahmen:
- Reformen in vielen Wirtschaftsbereichen: unter anderem der industrielle Sektor, die Landwirtschaft, das Bankensystem, das Sozialwesen und der Arbeitsmarkt
- Abwertung des Dollar
- Steigerung der Staatsausgaben für öffentliche Projekte und damit Aufträge für die Industrie und Beschäftigung für Arbeitslose; zur Finanzierung wurden die Steuern erhöht
- Reorganisation des Bank- und Börsenwesens
- Gründung von Exekutivbehörden zur Umsetzung der Reformen und zum Wachstum der bundesstaatlichen Bürokratie

[...]

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
Die USA zwischen den Weltkriegen. Wirtschaftskrise und Ende der Isolationspolitik
Note
14 Notenpunkte (1)
Autor
Jahr
2018
Seiten
9
Katalognummer
V418204
ISBN (eBook)
9783668673267
Dateigröße
493 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
USA - Weltkriege
Arbeit zitieren
Patrick Langer (Autor), 2018, Die USA zwischen den Weltkriegen. Wirtschaftskrise und Ende der Isolationspolitik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418204

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