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Analyse von Erfolgsfaktoren für die Führung virtueller Teams

Titre: Analyse von Erfolgsfaktoren für die Führung virtueller Teams

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2017 , 18 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Johanna Richter (Auteur)

Psychologie - Travail, Entreprise, Organisation
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Führung ist eine zielorientierte, wechselseitige Einflussnahme im Sinne der Unternehmensziele. Eine Hauptaufgabe der Führungskraft ist die Motivation der Mitarbeiter sowie Koordination und Kontrolle des arbeitsteiligen Handelns. Der Megatrend Digitalisierung verändert die Arbeitswelt fortlaufend und führt zu eine steigenden Anzahl virtuell organisierter Teams. In der Praxis wachsen die Herausforderungen über elektronische Medien genügend Vertrauen, Teamgefühl und zielorientierte Führung aufzubauen. Wissenschaftler sprechen davon, dass „neun von zehn virtuellen Teams es nicht schaffen, im Sinn der Unternehmensziele zusammenzuarbeiten und die geforderten Ergebnisse zu bringen.“ Die traditionellen Methoden der Teamführung sind nicht länger ausreichend, neue Lösungen sind in der Praxis allerdings noch nicht ausreichend entwickelt. Neue Managementqualitäten sind erforderlich, um die Chancen dieser Entwicklung zu erkennen und gezielt virtuelle Kooperationen zu verbessern.

Es ist das Ziel dieser Arbeit die Erfolgsfaktoren für die Führung virtueller Teams herauszustellen. Um ein ganzheitliches Bild zu erreichen, sollen die Erfolgsfaktoren sowohl aus Sicht der Führungskräfte als auch der Mitarbeiter beleuchtet werden. Die Ergebnisse sollen weiterführenden Erarbeitungen eines Managementkonzepts dienen. Im ersten Schritt soll der Begriff „virtuelle Teams“ definiert werden sowie Besonderheiten und Herausforderungen. Anschließend wird ein Lebenszyklusmodell der virtuellen Kooperation dargestellt, welches als Grundlage für Managementkonzepte zur Führung virtueller Teams dient. Anhand dessen wurden Experteninterviews mit erfahrenen Führungskräften von virtuellen Teams und Mitarbeitern in virtuell organisierten Teams durchgeführt. Die Ergebnisse der Interviews sollen in Kapitel 3 zusammengefasst und gegenübergestellt werden. Auf diesen Ergebnissen aufbauend erfolgt ein Fazit in Kapitel 4 sowie ein Ausblick zu weiterführenden Themen zur erfolgreichen Zusammenarbeit in virtuellen Kooperationen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Aufbau des Assignments

2 Theoretische Grundlagen zu virtuellen Teams

2.1 Begriffsdefinition und Besonderheiten virtueller Teams

2.2 Lebensphasenmodell virtueller Zusammenarbeit

3 Analyse von Erfolgsfaktoren für die Führung virtueller Teams

3.1 Ergebnisse der Experteninterviews mit Führungskräften und Teammitgliedern in virtuell organisierten Teams

3.2 Gegenüberstellung der Erfolgsfaktoren aus Sicht der Führungskräfte und Mitarbeiter

4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieser Arbeit ist die Identifikation und Analyse von Erfolgsfaktoren für die Führung virtueller Teams. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sowohl die Perspektive von Führungskräften als auch von Teammitgliedern beleuchtet, um fundierte Grundlagen für zukünftige Managementkonzepte zu schaffen.

  • Definition und Besonderheiten virtueller Arbeitsstrukturen
  • Anwendung des Lebensphasenmodells auf virtuelle Kooperationen
  • Vergleich von Führungs- und Mitarbeitersicht durch Experteninterviews
  • Kompetenzanforderungen an Führungskräfte in verteilten Teams
  • Strategien zur effektiven Kommunikation und Vertrauensbildung

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffsdefinition und Besonderheiten virtueller Teams

„Als virtuelle Teams werden flexible Gruppen standortverteilter und ortsunabhängiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bezeichnet, die auf der Grundlage von gemeinsamen Zielen beziehungsweise Arbeitsaufträgen ergebnisorientiert geschaffen werden und informationstechnisch vernetzt sind.“ Virtuelle Teams arbeiten also gemeinsam an einer Aufgabe ohne jedoch regelmäßig an einem Ort zusammenzutreffen. Sie zeichnen sich durch den fehlenden persönlichen Kontakt aus, stattdessen treten Kommunikationsmedien, welche die Zusammenarbeit in ganz besonderer Weise prägen und somit deutlich von lokalen Teams unterscheiden. Digital organisierte Teams arbeiten über die Brücke medienvermittelter Kommunikation und Wahrnehmung hinweg. „Die besondere Herausforderung dabei: Die Brücke ist schmal, denn verglichen mit einem persönlichen Gespräch engt medienvermittelte Kommunikation immer die Möglichkeiten ein, sich umfassend mitzuteilen und sich gegenseitig umfassend wahrzunehmen.“ Informationen werden nicht über alle Sinneskanäle transportiert. Der fehlende persönliche Kontakt erschwert es zudem Vertrauen zwischen den Teammitgliedern untereinander und zur Führungskraft aufzubauen. Darüber hinaus können nicht durch ein gemeinsames Zusammenspiel vor Ort Regeln für ein funktionierendes Team erarbeitet werden. Die räumliche Distanz hat auch Auswirkungen auf Konfliktsituationen, welche durch die fehlende persönliche Interaktion oft zu spät erkannt werden. Besonders problematisch wird es, wenn auf der Grundlage unvollständiger Fakten falsche oder nicht adäquate Entscheidungen gefällt werden. Es besteht die Gefahr, dass bestimmte Situationen aufgrund der räumlichen Verteilung und der damit einhergehenden Informationsdifferenzen höchst unterschiedlich eingeschätzt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz virtueller Teams durch den Digitalisierungstrend und definiert die Zielsetzung, Erfolgsfaktoren für deren Führung mittels Experteninterviews zu ermitteln.

2 Theoretische Grundlagen zu virtuellen Teams: Hier werden virtuelle Teams definiert und die spezifischen Herausforderungen wie fehlender persönlicher Kontakt sowie das Lebensphasenmodell der Zusammenarbeit als Basis für die Analyse vorgestellt.

3 Analyse von Erfolgsfaktoren für die Führung virtueller Teams: In diesem Hauptteil werden die Ergebnisse von Experteninterviews entlang des Lebenszyklusmodells analysiert und die Sichtweisen von Führungskräften und Mitarbeitern gegenübergestellt.

4 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass soziale integrative Führung in virtuellen Kontexten zentral ist und Kommunikation den kritischsten Erfolgsfaktor darstellt, während die Perspektiven beider Gruppen weitgehend kompatibel sind.

Schlüsselwörter

Virtuelle Teams, Führung, Erfolgsfaktoren, Experteninterviews, Kommunikation, Vertrauen, Lebensphasenmodell, Managementkonzept, Digitalisierung, Teamführung, Organisationsform, interkulturelle Kompetenz, Selbstorganisation, Zusammenarbeit, Feedback

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die spezifischen Erfolgsfaktoren, die für eine effektive Führung von virtuell organisierten Teams notwendig sind, um den Herausforderungen der räumlichen Distanz zu begegnen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die Definition virtueller Teams, der Einsatz eines Lebensphasenmodells zur Strukturierung der Kooperation sowie der Vergleich verschiedener Erfolgsperspektiven durch Experteninterviews.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein ganzheitliches Bild der Erfolgsfaktoren zu zeichnen, um daraus fundierte Empfehlungen für Managementkonzepte zur Führung virtueller Teams abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche sowie einer empirischen Komponente in Form von Experteninterviews mit fünf Führungskräften und fünf Teammitgliedern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Interviewergebnisse anhand der fünf Phasen des Lebenszyklusmodells sowie eine tabellarische Gegenüberstellung der Sichtweisen von Führungskräften und Mitarbeitern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind insbesondere virtuelle Führung, Kommunikation, Vertrauensaufbau, Teambuilding, Selbstorganisation und die verschiedenen Phasen der virtuellen Zusammenarbeit.

Welche Rolle spielt die Kommunikation in virtuellen Teams laut den Ergebnissen?

Die Kommunikation wird als wichtigster Erfolgsfaktor identifiziert, wobei insbesondere die Überbrückung der medienvermittelten Distanz durch verlässliche Kommunikationsstile und Beziehungsaufbau entscheidend ist.

Warum ist das Lebensphasenmodell für die Analyse von Bedeutung?

Es dient als idealtypisches Gerüst, um die notwendigen Führungsschritte von der Aufbauphase bis zur Beendigung eines virtuellen Projekts systematisch zu erfassen und zu bewerten.

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Résumé des informations

Titre
Analyse von Erfolgsfaktoren für die Führung virtueller Teams
Université
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Cours
Wirtschaftspsychologie
Note
1,7
Auteur
Johanna Richter (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
18
N° de catalogue
V418334
ISBN (ebook)
9783668691865
ISBN (Livre)
9783668691872
Langue
allemand
mots-clé
Wirtschaftspsychologie Führung Erfolgsfaktoren Virtualität virtuelle Teams Teamarbeit Phasenmodell Lebensphasenmodell Motivation Digitalisierung Managementkonzept Experteninterviews
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Johanna Richter (Auteur), 2017, Analyse von Erfolgsfaktoren für die Führung virtueller Teams, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418334
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Extrait de  18  pages
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