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Psycholgie des Gesundheitsverhaltens. Selbstwirksamkeitserwartung und Gesundheitspsychologisches Handlungsfeld chronischer Erkrankungen

Título: Psycholgie des Gesundheitsverhaltens. Selbstwirksamkeitserwartung und Gesundheitspsychologisches Handlungsfeld chronischer Erkrankungen

Tarea entregada , 2015 , 24 Páginas , Calificación: 1,1

Autor:in: Andre Kleine (Autor)

Psicología - Psicología clínica, Psicopatología, Prevención
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Der Begriff der Selbstwirksamkeitserwartung gehört zu den Grundsätzen kognitiver Theorien, die menschliches Handeln erforschen. Die Selbstwirksamkeitserwartung beinhaltet die Kenntnis und Wahrnehmung der eigenen Kompetenz, eine Aufgabe zielgerichtet und aussichtsreich erfüllen zu können. Des Weiteren hat sie Einfluss auf die Anstrengungsbereitschaft und Ausdauer bei Anforderungsbewältigungen.

Je stärker die Selbstwirksamkeitserwartung ausgeprägt ist, desto intensiver und überdauernder strengt sich eine Person an. Bandura stellt heraus, dass Selbstwirksamkeitserwartungen auf direkten, stellvertretenden, symbolischen (Feedback über eigene Kompetenzen durch Dritte) oder physiologischen Erfahrungen (eigene Gefühlsregung als Hinweis individueller Kompetenzen) basieren. Bei den direkten Erfahrungen besteht eine Kausalität zwischen individuellem Bemühen und dem daraus resultierendem Feedback der Umwelt. Stellvertretende Erfahrungen basieren auf dem Konzept des Modelllernens. Aus dem Modelllernen leiten sich soziale Vergleichsprozesse ab, die Hinweise auf eigene Kompetenzen liefern.

Direkte und stellvertretende Erfahrungen beeinflussen menschliches Verhalten sehr intensiv. Sie besitzen große Relevanz für die Selbstwirksamkeitserwartung. Die Selbstwirksamkeitserwartung kann zusätzlich durch Erfolgsvorstellungen und dem emotionalen Zustand einer Person verstärkt beeinflusst werden. Um den Begriff detaillierter zu definieren kategorisiert Bandura in die drei Aspekte „Niveau“, „Allgemeinheitsgrad“ und „Gewissheit“. Unter „Niveau“ wird die wahrgenommene Komplexität der Anforderung gefasst. Der „Allgemeinheitsgrad“ stellt die Situationsanzahl dar, in denen Zuversicht der eigenen Kompetenz vorhanden ist. Die „Gewissheit“ ist die Kenntnis und Sicherheit über eigene Kompetenzen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Selbstwirksamkeitserwartung

1.1 Erläuterung des Begriffs Selbstwirksamkeitserwartung

1.2 Fragebogen zur Feststellung der spezifischen Selbstwirksamkeitserwartung

1.3 Auswertung

1.4 Übersicht der Studienlage zur Selbstwirksamkeitserwartung

2 Gesundheitspsychologisches Handlungsfeld – Chronische Erkrankung: Osteoporose

2.1 Chronische Erkrankung

2.2 Theoretische Grundlagen – Osteoporose

2.3 Überblick aktueller Zahlen

2.4 Körperliche Aktivität und Prävention der Osteoporose

2.5 Konsequenzen für gesundheitsorientierte Beratung

2.6 Praxisleitfaden

3 Beratungsgespräch

3.1 Kundenprofil

3.2 Aspekte eines Beratungsgesprächs

3.3 Einordnung der Kundin in das Transtheoretische Modell

3.4 Beratung

3.5 Reflektion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Konzept der Selbstwirksamkeitserwartung im Kontext chronischer Erkrankungen, insbesondere der Osteoporose, und veranschaulicht deren Anwendung in einem gesundheitsorientierten Beratungsgespräch zur Verhaltensänderung.

  • Grundlagen der Selbstwirksamkeitserwartung und deren Bedeutung für das Gesundheitsverhalten
  • Pathophysiologie, Risikofaktoren und Präventionsstrategien bei Osteoporose
  • Methoden und Kommunikationsstrategien für ein zielorientiertes Beratungsgespräch
  • Anwendung des Transtheoretischen Modells zur Einordnung und Motivationsförderung von Klienten
  • Praktische Erstellung eines Kundenprofils und Durchführung eines Beratungsgesprächs

Auszug aus dem Buch

1.1 Erläuterung des Begriffs Selbstwirksamkeitserwartung

Der Begriff der Selbstwirksamkeitserwartung gehört zu den Grundsätzen kognitiver Theorien, die menschliches Handeln erforschen (Zimmer, 2012). Die Selbstwirksamkeitserwartung beinhaltet die Kenntnis und Wahrnehmung der eigenen Kompetenz, eine Aufgabe zielgerichtet und aussichtsreich erfüllen zu können. Des Weiteren hat sie Einfluss auf die Anstrengungsbereitschaft und Ausdauer bei Anforderungsbewältigungen (Bandura, 1997). Je stärker die Selbstwirksamkeitserwartung ausgeprägt ist, desto intensiver und überdauernder strengt sich eine Person an. Bandura (1997) stellt heraus, dass Selbstwirksamkeitserwartungen auf direkten, stellvertretenden, symbolischen (Feedback über eigene Kompetenzen durch Dritte) oder physiologischen Erfahrungen (eigene Gefühlsregung als Hinweis individueller Kompetenzen) basieren. Bei den direkten Erfahrungen besteht eine Kausalität zwischen individuellem Bemühen und dem daraus resultierendem Feedback der Umwelt. Stellvertretende Erfahrungen basieren auf dem Konzept des Modelllernens. Aus dem Modelllernen leiten sich soziale Vergleichsprozesse ab, die Hinweise auf eigene Kompetenzen liefern.

Direkte und stellvertretende Erfahrungen beeinflussen menschliches Verhalten sehr intensiv. Sie besitzen große Relevanz für die Selbstwirksamkeitserwartung. (Zimmer, 2012). Die Selbstwirksamkeitserwartung kann zusätzlich durch Erfolgsvorstellungen und dem emotionalen Zustand einer Person verstärkt beeinflusst werden (Bandura, 1997). Um den Begriff detaillierter zu definieren kategorisiert Bandura (1997) in die drei Aspekte „Niveau“, „Allgemeinheitsgrad“ und „Gewissheit“. Unter „Niveau“ wird die wahrgenommene Komplexität der Anforderung gefasst. Der „Allgemeinheitsgrad“ stellt die Situationsanzahl dar, in denen Zuversicht der eigenen Kompetenz vorhanden ist. Die „Gewissheit“ ist die Kenntnis und Sicherheit über eigene Kompetenzen (Pieter, 2014).

Die Selbstwirksamkeitserwartung kann nicht mit dem Selbstvertrauen synonym verwendet werden, man kann Sie jedoch als situationsspezifische Form des Selbstvertrauens verstehen (Moritz et. al., 2000).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Selbstwirksamkeitserwartung: Erläutert das theoretische Konstrukt der Selbstwirksamkeitserwartung, dessen Messung mittels Fragebogen und die Bedeutung für die Verhaltenssteuerung.

2 Gesundheitspsychologisches Handlungsfeld – Chronische Erkrankung: Osteoporose: Beschreibt die physiologischen Grundlagen der Osteoporose sowie die notwendigen präventiven und beratungsspezifischen Maßnahmen im Umgang mit dieser chronischen Erkrankung.

3 Beratungsgespräch: Dokumentiert die praktische Anwendung der Theorie in einem Beratungsgespräch mit einer Kundin, inklusive Profilerstellung, Gesprächsführung und anschließender kritischer Reflektion.

Schlüsselwörter

Selbstwirksamkeitserwartung, Osteoporose, Gesundheitsmanagement, Beratungsgespräch, Verhaltensänderung, Prävention, Transtheoretisches Modell, Compliance, Chronische Erkrankung, Knochengesundheit, Motivationspsychologie, Patientenberatung, Lebensstilintervention, Gesundheitspsychologie, Patientenorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der psychologischen Komponente des Gesundheitsverhaltens, insbesondere der Selbstwirksamkeitserwartung, und deren Anwendung bei der Beratung von Klienten mit chronischen Erkrankungen wie Osteoporose.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Selbstwirksamkeit, die medizinischen und präventiven Aspekte der Osteoporose sowie die methodische Gestaltung von Beratungsgesprächen im gesundheitsorientierten Kontext.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Selbstwirksamkeitserwartung und Gesundheitsverhalten theoretisch zu begründen und praktisch in Form eines Beratungsgesprächs auf eine konkrete Fallstudie (Osteoporose-Prävention) anzuwenden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer fallbasierten, praktischen Anwendung, inklusive der Modifikation eines Fragebogens zur Selbstwirksamkeit und der Simulation eines Beratungsdialogs.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in die Selbstwirksamkeit, eine detaillierte Auseinandersetzung mit Osteoporose als chronische Erkrankung sowie die praktische Durchführung und Reflektion eines Beratungsgesprächs mit einer betroffenen Kundin.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Selbstwirksamkeitserwartung, Osteoporose, Gesundheitsmanagement, Beratungsgespräch und Verhaltensänderung.

Wie wird die im Fallbeispiel untersuchte Kundin in das Transtheoretische Modell eingeordnet?

Die Kundin befindet sich im Übergang von der Stufe der Absichtslosigkeit zur Absichtsbildung, da sie zwar Schmerzen wahrnimmt, aber die Notwendigkeit einer dauerhaften Intervention zur Verhaltensänderung noch nicht vollständig verinnerlicht hat.

Welche Rolle spielt die Selbstwirksamkeit für die behandelte Kundin?

Die Selbstwirksamkeit ist entscheidend, um bei der Kundin das Vertrauen in die eigene Kompetenz zur Schmerzreduktion durch Bewegung aufzubauen und ihr die Ängste vor falschen Belastungen zu nehmen.

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Detalles

Título
Psycholgie des Gesundheitsverhaltens. Selbstwirksamkeitserwartung und Gesundheitspsychologisches Handlungsfeld chronischer Erkrankungen
Universidad
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Calificación
1,1
Autor
Andre Kleine (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
24
No. de catálogo
V418559
ISBN (Ebook)
9783668677227
ISBN (Libro)
9783668677234
Idioma
Alemán
Etiqueta
Selbstwirksamkeitserwartung Gesundheitspsychologisches Handlungsfeld Gesundheitsverhalten Osteoporose
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andre Kleine (Autor), 2015, Psycholgie des Gesundheitsverhaltens. Selbstwirksamkeitserwartung und Gesundheitspsychologisches Handlungsfeld chronischer Erkrankungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418559
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