Über Wetterderivate und ihre Bewertungsmöglichkeiten


Bachelorarbeit, 2015

45 Seiten, Note: 2,3

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Symbolverzeichnis

1 Einleitung

2 Konzeptionelle Grundlagen von Derivaten
2.1 Definition und Grundlagen
2.2 Ausgestaltungsformen von Derivaten
2.2.1 Forwards, Futures und Swaps
2.2.2 Optionen
2.3 Bewertungsmöglichkeiten von Derivaten im Überblick

3 Analyse von Wetterderivaten als besondere Form von Derivaten
3.1 Wetter als Risikofaktor
3.2 Eine einführende Analyse des Marktes für Wetterderivate
3.3 Besonderheiten von Wetterderivaten im Vergleich zu klassischen
Derivaten
3.3.1 Ausgestaltungsformen von Wetterderivaten
3.3.2 Grundlegendes zur Bewertung von Wetterderivaten
3.4 Bewertungsmethoden von Wetterderivaten
3.4.1 Burn Analysis
3.4.2 Index Value Simulation Method
3.4.3 Daily Simulation Method
3.5 Anwendungsbeispiel der Burn Analysis anhand einer Fallstudie
3.6 Kritische Würdigung der Bewertungsmethoden
3.6.1 Datenqualität und -verfügbarkeit
3.6.2 Fachliche und methodische Komplexität
3.6.3 Modelltheoretische Risiken
3.6.4 Prognosegüte

4 Fazit

Anhang

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Auszahlung aus Forward- und Future-Kontrakten:

Abbildung 2: Funktionsweise eines Zinsswaps

Abbildung 3: Rechte und Pflichten bei Optionen

Abbildung 4: Auszahlungsprofile der Optionsstrategien

Abbildung 5: Auflistung der Schritte zur Ermittlung des Exposures gegenüber Wetterrisiken

Abbildung 6: Funktionsweise von Temperaturoptionen mit Degree Days als Basiswert

Abbildung 7: Graphische Darstellung der Entwicklung der historischen Sommer- CDD-Indexwerte für den Standort Düsseldorf von 1985-

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Ermittelte historische CDD-Indexwerte für den Standort Düsseldorf je Sommer von 1985-

Tabelle 2: Optionsprämien in Abhängigkeit der Laufzeit des CDD-Calls nach Burn-Analysis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Seit jeher beeinflusst das Wetter den Menschen in all seinen Aktivitäten und Planungen, welchem er ohne Möglichkeit zu dessen Beeinflussung gegenüber zu stehen scheint. So ist es kaum verwunderlich, dass auch Unternehmen dem Wetter in all seinen Facetten ausgeliefert sind. Dies ist schon lange bekannt, doch erst mit der neueren Entwicklung auf dem Gebiet der Wetterderivate scheint es Möglichkeiten sowie ein klares Bewusstsein darüber zu geben, dass eine Absicherung gegenüber bestimmten Wetterrisiken möglich ist. Neueste Schätzungen gehen davon aus, dass nicht weniger als ein Drittel des weltweiten Bruttoinlandsproduktes vom Wetter beeinflusst wird1. Inwieweit bspw. stark ausgeprägte Jahreszeiten sich auf die Volkswirtschaft als Ganzes auswirken kön- nen, zeigt der Winter 2014/2015 in den USA. Einerseits war dieser Winter in vielen westlichen Bundesstaaten der wärmste seit Aufzeichnungsbeginn und sorgte dort für das Auftreten von Dürren, andererseits verzeichneten Bundes- staaten im Nordosten der USA teilweise Rekord-Schneefall2. Es wird berichtet, dass starke, langanhaltende Kälte und Schneemassen in weiten Teilen des Lan- des die Menschen vom Einkaufen abgehalten habe, was besonders für die US- amerikanische Wirtschaft von Bedeutung sei, da 70% der Wirtschaftsleistung unmittelbar vom Konsum bestimmt werde3. Dieses Beispiel zeigt, dass es nicht unbedingt eine Naturkatastrophe sein muss, welche sich großflächig auf die Wirtschaftsleistung von Unternehmen auswirkt, sondern es häufig eine stark ausgeprägte Witterung ist, die ausschlaggebend für die Kennzahlen von Unter- nehmen ist. Mit dem Klimawandel wird die Absicherung gegen Wetterrisiken an Bedeutung gewinnen4, weshalb es bereits heute wichtig ist, dass Unterneh- men sich über die Möglichkeit zur Absicherung von wetterbedingten Risiken informieren und dementsprechende Maßnahmen ergreifen. Diese Arbeit möchte dem Leser zunächst einen kurzen Einblick in die Definition und Ausgestaltungs- formen von Derivaten geben, bevor auf Wetterderivate im Kontext der Absiche- rung von Absatz- und Beschaffungsrisiken eingegangen wird. Ein kurzer Ein- blick in die Entstehungsgeschichte des Marktes für Wetterderivate soll dem Le- ser die Praxisverbundenheit dieses Themas vermitteln bevor auf die, mit den Wetterderivaten verbundenen Schwierigkeiten, bei der Bewertung von Wetter- derivaten eingegangen wird. Es wird sich zeigen, dass Wetterderivate eine Viel- zahl von Besonderheiten gegenüber herkömmlichen Derivaten besitzen. Anhand einer Fallstudie soll die Burn Analysis als Bewertungsmethode näher beleuchtet werden, bevor die Bewertungsmethoden von Wetterderivaten eine kritische Würdigung erfahren und das Fazit die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasst.

2 Konzeptionelle Grundlagen von Derivaten

2.1 Definition und Grundlagen

Bevor über die Merkmale von Wetterderivaten gesprochen werden kann, gilt es Derivate als solche vorzustellen um die Basis für das Verstehen der Besonderheiten bei Wetterderivaten zu schaffen.

„ Derivative Finanzinstrumente (nachfolgend auch: „ Finanzderivate “ oder einfach „ Derivate “ ) sind nach allgemeinem Verst ä ndnis gegenseitige Vertr ä ge, de ren Wert vom Betrag einer zugrunde liegenden marktabh ä ngigen Bezugsgr öß e ( „ Basiswert “ , „ Underlying “ ) abgeleitet ist.5

Dieser allgemein gehaltenen Definition folgend, besitzt das Derivat an sich so- mit keinen eigenen Wert, sondern erhält diesen abgeleitet von seinem Basis- wert/Underlying. Doch was ist dieser Basiswert? Laut Bösch ist er ein „ verein- barter Gegenstand6 und dieser kann jeglicher Gegenstand sein, „… , vom Preis von Schweinen bis zur Schneemenge, die in einem bestimmten Skigebiet f ä llt.7. Die enorme Bandbreite an möglichen Basiswerten macht es unmöglich von dem einen Derivat zu sprechen, doch besitzen alle Derivate eine Gemeinsamkeit, es sind allesamt „ Termingesch ä fte8, bei denen der Kauf eines Basiswertes und dessen Lieferung zeitlich auseinanderfallen9. Diese Termingeschäfte haben ih- ren historischen Ursprung bereits in der Antike und dienten damals ausschließ- lich der Absicherung von Preisrisiken auf Rohstoffmärkten10. Auch für Bösch ist immer noch der eigentliche „… Kern des Marktes f ü r Derivate der Transfer von Risiken zwischen Wirtschaftseinheiten.11. Damit ist die Absicherung gegen Risiken die eigentliche betriebswirtschaftliche Bedeutung und andere Funktio- nen von Derivaten können als zusätzliche Verwendung jener verstanden wer- den12. Termingeschäfte lassen sich des Weiteren noch dahingehend unterschei- den, wo sie gehandelt werden. Ein Handel über die Börse in standardisierter Form, als auch der außerbörsliche Handel „ Over-the-Counter13 („ OTC14) bei dem die Handelsbedingungen frei verhandelbar sind, sind jeweils beide mög- lich15. Ebenfalls lassen sich Termingeschäfte in „ unbedingte Terminge- sch ä fte 16 und „ bedingte Termingesch ä fte 17 unterscheiden. Mit dieser Unter- scheidung gelangt man gleichzeitig zu den grundlegenden Ausgestaltungsfor- men von Derivaten.

2.2 Ausgestaltungsformen von Derivaten

2.2.1 Forwards, Futures und Swaps

Der „ Forward18 ist eine OTC-Vereinbarung zweier Vertragsparteien ein be- stimmtes Gut zu einem bestimmten Kurs ( „ Forward-Kurs19) und zu einem be- stimmten künftigen Zeitpunkt zu kaufen ( „ Long-Position20), bzw. zu verkau- fen ( „ Short-Position21)22. Während sich eine Partei zum Kauf verpflichtet, ver- pflichtet sich die andere zum Verkauf, bzw. zur Lieferung (unbedingtes Termin- geschäft)23. Der „ Future24 unterscheidet sich vom Forward nur in der Hinsicht, dass er an der Börse unter standardisierten Bedingungen gehandelt wird25 und ist damit ebenso wie der Forward ein unbedingtes Termingeschäft. Schnell wird klar, dass mit dem Einnehmen einer Long- oder einer Short-Position für ein For- ward- oder Future-Geschäft eine bestimmte Strategie verfolgt wird26. Die Long- Position wird gewählt, wenn ein im Kurs steigender Basiswert erwartet wird27. Die Short-Position dem entsprechend, wenn ein im Kurs fallender Basiswert er- wartet wird28. Ob sich die Wahl der Long- oder der Short-Position am Tag des Termingeschäfts ( „ F ä lligkeit29 “ ) gelohnt hat, lässt sich durch einen Vergleich zwischen Forward-Kurs und dem „ Spotpreis30, also dem am Tag der Fälligkeit tatsächlich herrschenden Kurs, ermitteln31. Die jeweiligen Auszahlungsverläufe für Inhaber der Long-Position sowie der Short-Position in Abhängigkeit vom Spotpreis des Basiswertes sind grafisch in Abbildung 1 dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Auszahlung aus Forward- und Future-Kontrakten: Long-Position und Short-Position.

Quelle: In Anlehnung an Hull, J.C. (2012): Optionen, Futures und andere Derivate, 8. Auflage, München, 2012, S. 30.

Der Käufer profitiert also, wenn er den Basiswert über das unbedingte Termin- geschäft am Tag der Fälligkeit günstiger erwerben kann, als über den freien Markt. Der Verkäufer profitiert, wenn er den Basiswert am Tag der Fälligkeit über das unbedingte Termingeschäft teurer verkaufen kann, als über den Markt. Der „ Swap32 ist nichts anderes als ein Tauschgeschäft zweier Handelspar- teien33. Kann prinzipiell alles getauscht werden, so sind es die „ Zinsswaps34, welche den größten Marktanteil ausmachen35. Im Folgenden sollen Swaps an- hand von Zinsswaps erläutert werden. Zinsswaps sind ein Tauschgeschäft, wel- ches die Handelspartner dazu verpflichtet, Zinszahlungen in einer bestimmten Währung und zu einem bestimmten Zeitpunkt zu tauschen36. Swaps werden fast ausschließlich OTC gehandelt37. Hierbei werden die Tauschzeitpunkte, die Höhe der jeweiligen Zinssätze, der fiktive Nominalbetrag auf den sich die Zinszahlun- gen beziehen sowie die Laufzeit der Tauschvereinbarung festgelegt38. Dabei gilt zu beachten: Eine Partei zahlt immer feste Zinsen und erhält im Ausgleich dafür von der anderen Partei variable Zinszahlungen39. Während der Festzins ( „ Swapsatz40) frei wählbar ist, richtet sich der variable Zins nach Referenzzinssätzen41. Abbildung 2 zeigt die Funktionsweise eines Zinsswaps.

Swapsatz

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Referenzzins

Abbildung 2: Funktionsweise eines Zinsswaps

Quelle: In Anlehnung an Bösch, M. (2014): Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, 3. Auflage, München, 2014, S. 223.

Zinsswaps werden eingesetzt, wenn eine bestehende Verbindlichkeit, aufgrund veränderter Zinsbedingungen am Markt, als zu teuer empfunden wird, sodass unkündbare Verträge mittels Swaps in günstigere Strukturen umgewandelt wer- den können42.

2.2.2 Optionen

„ Optionen43 weisen im Vergleich zu Forwards, Futures und Swaps eine Be- sonderheit auf. Der Inhaber der Long-Position besitzt zwar das Recht die Option auszuüben, nicht jedoch die Pflicht44. Diese Besonderheit ermöglicht es dem In- vestor vier unterschiedliche Strategien, je nach persönlicher Erwartungshaltung mit dem Handel von Optionen zu verfolgen45. Die Strategien sind schematisch in Abbildung 3 dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Rechte und Pflichten bei Optionen

Quelle: In Anlehnung an Bloss, M./ Ernst, D./ Häcker, J./ Sörensen, D. (2015): Financial Engineering, 2. Auflage, Berlin/München, 2015, S. 198.

Die wichtigste Unterscheidung von Optionen ist die zwischen einer „ Kaufop- tion 46 “ ( „ Call47) und einer „ Verkaufsoption 48 “ ( „ Put49). Für europäische Op- tionen gilt: Ist der Investor Käufer eines Calls, so hat er die Möglichkeit, einen bestimmten Basiswert zu einem vorher festgelegten Preis am Tag der Fälligkeit zu erwerben (der bei Optionen „ Basispreis50 genannt wird) muss dies aber nicht51. Ist der Investor Käufer eines Puts, so hat er die Möglichkeit einen be- stimmten Basiswert zum Basispreis am Tag der Fälligkeit zu verkaufen, muss dies aber nicht (bedingtes Termingeschäft)52. Dadurch, dass der Verkäufer kein Wahlrecht besitzt und auf den Ausübungswunsch des Käufers (sofern er darauf besteht) eingehen muss, hält der Verkäufer immer die riskantere Position inne53 ( „ asymmetrische Risikoverteilung54). Dem Verkäufer wird daher im Gegensatz zu der Verkaufsposition bei Forwards und Futures eine „ Optionspr ä mie55 ge- zahlt56. Auch Optionen können sowohl über die Börse, als auch OTC gehandelt werden57.Ein weiterer Unterschied zum unbedingten Termingeschäft ist, dass es sowohl Optionen gibt, welche zu jedem Zeitpunkt innerhalb der Laufzeit ausge- übt werden können ( „ amerikanische Option58) und solche, welche erst zur Fäl- ligkeit ausgeübt werden können ( „ europ ä ische Option59)60. Erwartungshaltung und Strategie gehen auch bei Optionen Hand in Hand, wie Abbildung 4 zeigt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Die vier Erwartungshaltungen im Optionsgeschäft

Quelle: In Anlehnung an Bloss, M./ Ernst, D./ Häcker, J./ Sörensen, D.(2015): Financial Engineering, 2. Auflage, Berlin/München, 2015, S. 267.

Zum besseren Verständnis der unterschiedlichen Strategien, werden die einzel- nen Positionen kurz vorgestellt. Abbildung 4 zeigt die unterschiedlichen Aus- zahlungsstrukturen je nach Art der gewählten Strategie. Der Long-Call bleibt solange in der Verlustzone, bis der Kurs des Basiswertes den vereinbarten Ba- sispreis um die Höhe der Optionsprämie übersteigt61. Der Short-Call bleibt so- lange in der Gewinnzone, bis der Kurs den Basispreis in Höhe der erhaltenen Optionsprämie übersteigt62. Der Long-Put erzielt solange Gewinn, wie der Kurs unterhalb des Basispreises liegt, danach erwirtschaftet er einen, auf die Options- prämie begrenzten Verlust, weil er nicht verpflichtet ist, über die Option zu ver- kaufen und den Put bei steigenden Kursen verfallen lassen kann63. Der Short-Put erreicht die Gewinnschwelle, wenn der Kurs am Markt vom Ausgangszeitpunkt in der Höhe der erhaltenen Optionsprämie angestiegen ist64.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Auszahlungsprofile der Optionsstrategien

Quelle: In Anlehnung an Bloss, M./ Ernst, D./ Häcker, J./ Sörensen, D./ (2015): Financial Engineering, 2. Auflage, Berlin/München, S. 260-266.

2.3 Bewertungsmöglichkeiten von Derivaten im Überblick

Forwards und Futures unterscheiden sich von sofort zu vollziehenden Geschäf- ten einzig darin, dass der Basiswert erst zu einem späteren Zeitpunkt erworben wird65. Dadurch fallen Kosten bis zur Fälligkeit an, welche als „ Cost of Carry66 bezeichnet werden. Diese müssen zum Spotpreis hinzuaddiert werden67. Als po- pulärstes Modell zur Bewertung europäischer Optionen kann das sog. „ Black- Scholes-Modell68 (BSM) angesehen werden69. Mit seiner Hilfe können arbitra- gefreie Optionspreise bei Optionen des europäischen Typs ermittelt werden70.

Voraussetzungen des BSM‘s sind die Abstraktion von Transaktionskosten, die Gleichheit von Soll- und Habenzins und eine Normalverteilung hinsichtlich re- lativer Kursänderungen des Basiswertes sowie die Lognormalverteilung der Ak- tienkurse an sich71. Ferner erlaubt das BSM auch Anteile des Underlyings zu halten und unterstellt der Kursentwicklung des Underlyings einen reinen Zu- fallspfad72. Das Modell versucht die Optionsprämie so zu ermitteln, dass sie dem zu erwartenden Gewinn entspricht, den der Investor mit Ausübung der Op- tion erzielt73. Für amerikanische Optionen eignet sich das „ Binomialmodell74, welches von der Annahme ausgeht, dass der Preis des Basiswertes zwischen zwei beliebigen Zeitpunkten um einen bestimmten Faktor fallen oder steigen kann75. Kennt man den gewünschten Basispreis einer Option sowie den aktuel- len Kurs des Basiswertes, so kann, zum Zeitpunkt der gewünschten Ausübung, der Kurs des Basiswertes und somit auch der Wert der Option in Abhängigkeit der Veränderungsfaktoren ermittelt werden76.

3 Analyse von Wetterderivaten als besondere Form von Deri- vaten

3.1 Wetter als Risikofaktor

Es soll im Folgenden eine Definition der Begriffe Wetter und Klima erfolgen, um die Grundlagen für das Verständnis von Wetterderivaten und ihrer Bewer- tung zu schaffen. „ Unter Wetter versteht man den augenblicklichen Zustand der Atmosph ä re an einem bestimmten Ort77.78.

[...]


1 Vgl. WRMA, History of the Weather Market (2015).

2 Vgl. NOAA, National Summary Information- February 2015 (2015).

3 Vgl. Handelsblatt, Konjunkturbarometer USA: Verbraucherstimmung ist unerwartet schlecht, (2015).

4 Vgl. IPCC, Climate Change 2014: Impacts, Adaption, and Vulnerability (2014), S. 1-34.

5 Reiner, G., Derivative Finanzinstrumente im Recht (2002), S. 1.

6 Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten (2014), S. 5.

7 Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 24.

8 Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten (2014), S. 5.

9 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 5.

10 Vgl. Bloss, M./ Ernst, D./ Häcker, J./ Sörensen, D., Financial Engineering (2015), S. 117.

11 Bösch, M. Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten (2014), S. 3.

12 Siehe dazu die Auflistung der Akteure und Handelsplätze in Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten (2014), S. 7-10.

13 Hull J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 26.

14 Hull J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 26.

15 Vgl. Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 25ff.

16 Bloss, M./ Ernst, D./ Häcker, J./ Sörensen, D., Financial Engineering (2015), S. 122.

17 Bloss, M./ Ernst, D., Häcker, J./ Sörensen, D., Financial Engineering (2015), S. 124.

18 Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 28.

19 Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate, (2012), S. 29.

20 Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate, (2012), S. 28.

21 Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate, (2012), S. 28.

22 Vgl. Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate, (2012), S. 28.

23 Vgl. Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate, (2012), S. 28.

24 Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate, (2012), S. 30.

25 Vgl. Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate, (2012), S. 30.

26 Vgl. Bloss, M./ Ernst, D./ Häcker, J./ Sörensen, D., Financial Engineering (2015), S. 179.

27 Vgl. Bloss, M./ Ernst, D./ Häcker, J./ Sörensen, D., Financial Engineering (2015), S. 179.

28 Vgl. Bloss, M./ Ernst, D./ Häcker, J./ Sörensen, D., Financial Engineering (2015), S. 179.

29 Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 29.

30 Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 28.

31 Vgl. Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 29.

32 Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 222.

33 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 168.

34 Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 222.

35 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 222.

36 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 223.

37 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 224.

38 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 223.

39 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 223.

40 Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 223.

41 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 223.

42 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 225.

43 Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 31.

44 Vgl. Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 31.

45 Vgl. Bloss, M./ Ernst, D./ Häcker, J./Sörensen, D., Financial Engineering (2015), S.258f.

46 Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 31.

47 Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 31.

48 Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 31.

49 Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 31.

50 Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 31.

51 Vgl. Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 31.

52 Vgl. Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 31.

53 Vgl. Bloss, M/, Ernst, D./ Häcker, J./ Sörensen, D., Financial Engineering (2015), S. 124.

54 Bloss, M./ Ernst, D./ Häcker, J./ Sörensen, D., Financial Engineering (2015), S. 195.

55 Bloss, M./ Ernst, D./ Häcker, J./ Sörensen, D., Financial Engineering (2015), S. 124.

56 Vgl. Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 31.

57 Vgl. Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 31.

58 Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 31.

59 Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 31.

60 Vgl. Hull, J.C., Optionen, Futures und andere Derivate (2012), S. 31.

61 Vgl. Bloss, M,/ Ernst, D./ Häcker, J./ Sörensen, D., Financial Engineering (2015), S. 260.

62 Vgl. Bloss, M./ Ernst, D./ Häcker, J./ Sörensen, D., Financial Engineering (2015), S. 261.

63 Vgl. Bloss, M./ Ernst, D./ Häcker, J./ Sörensen, D., Financial Engineering (2015), S. 264.

64 Vgl. Bloss, M./ Ernst, D./ Häcker, J./ Sörensen, D., Financial Engineering (2015), S. 266.

65 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 168.

66 Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 169.

67 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 169.

68 Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 74.

69 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 74.

70 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 74.

71 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 74.

72 Vgl. Black, F./ Scholes, M., The Pricing of Options and Corporate Liabilities, (1973), S. 640.

73 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 74f.

74 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 76.

75 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 76f.

76 Vgl. Bösch, M., Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten, (2014), S. 76.

77 Häckl, H., Meteorologie (2012), S. 315.

78 Vgl. Häckl, H., Meteorologie (2012), S. 315.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten

Details

Titel
Über Wetterderivate und ihre Bewertungsmöglichkeiten
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
2,3
Jahr
2015
Seiten
45
Katalognummer
V418586
ISBN (eBook)
9783668699366
ISBN (Buch)
9783668699373
Dateigröße
1125 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wetterderivate, Derivate, Wetter, Klima, Wetterrisiken, alltägliche Wetterrrisiken, Bewertung von Wetterderivaten, Pricing von Wetterderivaten, Ausgestaltung von Wetterderivaten
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Über Wetterderivate und ihre Bewertungsmöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418586

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