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Demokratie unter Perikles. Vorbild für heutige Staatsformen?

Título: Demokratie unter Perikles. Vorbild für heutige Staatsformen?

Presentación (Redacción) , 2016 , 8 Páginas , Calificación: 13 Notenpunkte

Autor:in: Patrick Langer (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Perikles lebte von ca. 495/90 – 429 v. Chr. Er stammte aus einer Adelsfamilie und, genauso wie Kleisthenes, aus dem Geschlecht der Alkmeoniden. Sein Vater Xanthippos war ein Aristokrat und war politisch mit den Alkmeoniden verbündet. Seine Mutter Agariste stammte aus der Familie der Alkmeoniden und war eine Nichte des Reformers Kleisthenes. Er opponierte bereits in jungen Jahren gegen den führenden Herrscher Kimon. Er wuchs sozusagen in die Rolle des führenden Politikers hinein. 454 v. Chr. leitete er ein militärisches Großunternehmen im Korinthischen Golf. Außerdem wurde unter ihm der Bau der Langen Mauern vollendet. Perikles gestaltete auch die Bauten auf der Akropolis aus und die Einrichtung des Odeions. Er führte die Reformen des Kleisthenes und die des Ephialtes weiter und bildete damit die Demokratie in Athen aus.

[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Eckdaten zu Perikles

2. Ausbildung der Demokratie in Athen unter Perikles

3. Grundelemente der radikalen attischen Demokratie

4. Schwächen dieser Demokratie

5. Vorbild für heutige Staatsformen?

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die politische Ära des Perikles im antiken Athen und analysiert, inwieweit die dort praktizierte radikale Demokratie als Vorläufer oder Vorbild für moderne demokratische Staatsformen betrachtet werden kann.

  • Biografische Einordnung und politisches Wirken des Perikles
  • Strukturelle Ausbildung und institutionelle Reformen der athenischen Demokratie
  • Die Kernprinzipien der attischen politischen Partizipation
  • Kritische Analyse der soziopolitischen Limitierungen im antiken Griechenland
  • Vergleichende Gegenüberstellung antiker direkter Demokratie und moderner repräsentativer Systeme

Auszug aus dem Buch

Eckdaten zu Perikles

Perikles lebte von ca. 495/90 – 429 v. Chr. Er stammte aus einer Adelsfamilie und, genauso wie Kleisthenes, aus dem Geschlecht der Alkmeoniden.

Sein Vater Xanthippos war ein Aristokrat und war politisch mit den Alkmeoniden verbündet. Seine Mutter Agariste stammte aus der Familie der Alkmeoniden und war eine Nichte des Reformers Kleisthenes.

Er opponierte bereits in jungen Jahren gegen den führenden Herrscher Kimon. Er wuchs sozusagen in die Rolle des führenden Politikers hinein. 454 v. Chr. leitete er ein militärisches Großunternehmen im Korinthischen Golf. Außerdem wurde unter ihm der Bau der Langen Mauern vollendet. Perikles gestaltete auch die Bauten auf der Akropolis aus und die Einrichtung des Odeions.

Er führte die Reformen des Kleisthenes und die des Ephialtes weiter und bildete damit die Demokratie in Athen aus. Er war zunächst der Führer der demokratischen Partei ohne eigentliche politische Funktion. Er verdankte seine beherrschende Stellung zum einen dem Strategenamt, in welches er von 443 v. Chr. Jahr für Jahr gewählt wurde, unter anderem seiner Autorität beim Volk, da er ein guter Redner war.

Zusammenfassung der Kapitel

Eckdaten zu Perikles: Dieses Kapitel liefert einen biografischen Abriss über Perikles' Herkunft, seinen Aufstieg zum führenden Politiker in Athen und seine militärischen sowie architektonischen Verdienste.

Ausbildung der Demokratie in Athen unter Perikles: Hier wird der Prozess der Verfassungsreformen beschrieben, die zur Machtverschiebung zugunsten der Volksversammlung führten, sowie die Einführung der Diäten zur Sicherung der demokratischen Teilhabe.

Grundelemente der radikalen attischen Demokratie: Das Kapitel erläutert die zentralen Säulen der attischen Staatsform, wie das Losverfahren, die direkte Mitwirkung und die Gleichberechtigung der männlichen Vollbürger.

Schwächen dieser Demokratie: Diese Sektion beleuchtet die problematischen Abhängigkeiten der Bürger vom Staat und die exkludierende Natur des Systems gegenüber Frauen, Metöken und Sklaven.

Vorbild für heutige Staatsformen?: Der abschließende Teil vergleicht die antiken Strukturen mit modernen Demokratien und arbeitet Gemeinsamkeiten sowie fundamentale Unterschiede heraus.

Schlüsselwörter

Perikles, Athen, Attische Demokratie, Volksversammlung, Ekklesia, Diäten, Radikale Demokratie, Antike, Staatsform, Partizipation, Losverfahren, Bürgerrecht, Repräsentative Demokratie, Gewaltenteilung, Historischer Vergleich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der demokratischen Entwicklung im Athen unter Perikles und deren historischer Bedeutung als Vorläufer heutiger demokratischer Ordnungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten zählen die Biografie des Perikles, die institutionellen Reformen des attischen Staates, die sozialen Rahmenbedingungen der Partizipation sowie der Vergleich mit modernen Staatssystemen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu erörtern, ob die antike attische Demokratie trotz ihrer Exklusivität als ein legitimes Vorbild für moderne Staatsformen dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die historische Analyse und den komparativen Vergleich zwischen antiken politischen Strukturen und gegenwärtigen demokratischen Prinzipien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Biografie, der Verfassungsgeschichte, der Funktionsweise der attischen Demokratie und deren kritische Reflexion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Attische Demokratie, Perikles, Partizipation, direkte Demokratie, Bürgerrecht und der historische Vergleich zur Moderne.

Welche Rolle spielten die sogenannten "Diäten" im System des Perikles?

Die Diäten waren Tagesgelder für die Teilnahme an politischen Ämtern oder Gerichtsprozessen, die es auch einkommensschwächeren Bürgern ermöglichten, aktiv an der Selbstverwaltung teilzuhaben.

Warum wird die attische Demokratie oft als "exkludierend" bezeichnet?

Obwohl sie für männliche Vollbürger sehr offen war, waren große Teile der Bevölkerung wie Frauen, Sklaven und zugewanderte Metöken systematisch von jeglicher politischer Mitsprache ausgeschlossen.

Final del extracto de 8 páginas  - subir

Detalles

Título
Demokratie unter Perikles. Vorbild für heutige Staatsformen?
Calificación
13 Notenpunkte
Autor
Patrick Langer (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
8
No. de catálogo
V418591
ISBN (Ebook)
9783668678200
Idioma
Alemán
Etiqueta
Demokratie Perikles Vorbild Staat Staatsfor Politische Systeme
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Patrick Langer (Autor), 2016, Demokratie unter Perikles. Vorbild für heutige Staatsformen?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418591
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