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Schulpraktische Studien an einer Förderschule. Inklusion und Unterrichtsstörungen

Titel: Schulpraktische Studien an einer Förderschule. Inklusion und Unterrichtsstörungen

Praktikumsbericht / -arbeit , 2015 , 39 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zu Beginn des Praktikums habe ich zwei erkenntnisleitende Fragstellungen. Die erste Frage bezieht sich auf Inklusion und Förderschulen. Wie wird dieser Begriff in Förderschulen definiert? In welchen Formen spiegelt er sich im Selbstverständnis der Schule wider? Wird hier jeder entsprechend seiner individuellen Fähigkeiten gefördert und gefordert? Innerhalb des Studiums haben wir den Begriff Inklusion vor allem in theoretisch-gesamtgesellschaftlichen Zusammenhängen und spezifisch, im schulischen Kontext der Regelschulen betrachtet. Aber wie handhabt man Inklusion in einer Förderschule? Inklusion im Sinne einer Haltung, die jede Schülerin und jeden Schüler (im Folgenden SuS genannt) mit deren individuellen Fertigkeiten und Bedürfnissen wahrnimmt und darauf eingeht? Und ganz praktisch: Wie zeigt er sich in der Dimension der Professionellen und des Unterrichts? Die zweite erkenntnisleitende Fragestellung, die ich auch in meiner Beobachtung bearbeite, bezieht sich sich auf die Ebene des Unterrichts und Unterrichtsstörungen. Wie reagieren Lehrkräfte auf Unterrichtsstörungen? Welche Maßnahmen sind effektiv und werden konsequent durchgeführt? Wird präventiv gehandelt? Gibt es Konzepte und Trainings die hier Anwendung finden? Wie geht man mit Konflikten um und welche (Führungs-) Rolle nimmt die Lehrkraft ein? Gibt es ein einheitliches Konzept und identische Maßnahmen innerhalb der Schule?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Erwartungen an das Praktikum

1.1 Erkenntnisleitende Fragestellung

1.2 Welche Kompetenzen aus der FIT-L Selbstevaluation möchten sie während ihres Praktikums erweitern?

2. Bedingungsfeldanalyse

2.1 Schule

2.2 Lerngruppe

2.3 Schülerbeschreibungen

2.3.1 Sabir, 11 Jahre

2.3.2 Kaya, 13 Jahre

2.3.3 Berna, 11 Jahre

3. Beobachtungen

3.1 Beobachtung: Unterrichtseinstieg

3.2 Beobachtung: Stillarbeitsphase

3.3 Auswertung der Beobachtungen

4. Ausführliche Unterrichtsplanung

4.1 Überblick über die Unterrichtseinheit

4.2 Planung einer einzelnen Unterrichtsstunde

4.2.1 Lernvoraussetzungen

4.2.2 Lerninhalte

4.2.3 Lernziele

4.2.4 Differenzierungen

4.2.5 Grundlegende Überlegungen zur Methode und den verwendeten Medien

4.3 Reflexion der Stunde

5. Auswertung des Praktikums

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit reflektiert die Erfahrungen eines Schulpraktikums an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen. Das primäre Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit den Themen Inklusion und Classroom Management, insbesondere in einer durch Vertretungssituationen erschwerten Lernumgebung, sowie die Erprobung und Reflexion eines motivierenden Einstiegs in den Englischunterricht.

  • Analyse von Inklusionskonzepten in der Förderschulrealität
  • Untersuchung von Unterrichtsstörungen und effektiven Interventionsstrategien (Classroom Management)
  • Konzeption und didaktische Aufbereitung einer Englisch-Unterrichtseinheit
  • Reflexion der eigenen Lehrerrolle und Kompetenzentwicklung (Selbstevaluation)

Auszug aus dem Buch

1.1 Erkenntnisleitende Fragestellung

Zu Beginn des Praktikums habe ich zwei erkenntnisleitende Fragstellungen. Die erste Frage bezieht sich auf Inklusion und Förderschulen. Wie wird dieser Begriff in Förderschulen definiert? In welchen Formen spiegelt er sich im Selbstverständnis der Schule wider? Wird hier jeder entsprechend seiner individuellen Fähigkeiten gefördert und gefordert? Innerhalb des Studiums haben wir den Begriff Inklusion vor allem in theoretisch-gesamtgesellschaftlichen Zusammenhängen und spezifisch, im schulischen Kontext der Regelschulen betrachtet. Aber wie handhabt man Inklusion in einer Förderschule? Inklusion im Sinne einer Haltung, die jede Schülerin und jeden Schüler (im Folgenden SuS genannt) mit deren individuellen Fertigkeiten und Bedürfnissen wahrnimmt und darauf eingeht? Und ganz praktisch: Wie zeigt er sich in der Dimension der Professionellen und des Unterrichts?

Die zweite erkenntnisleitende Fragestellung, die ich auch in meiner Beobachtung bearbeite, bezieht sich sich auf die Ebene des Unterrichts und Unterrichtsstörungen. Wie reagieren Lehrkräfte auf Unterrichtsstörungen? Welche Maßnahmen sind effektiv und werden konsequent durchgeführt? Wird präventiv gehandelt? Gibt es Konzepte und Trainings die hier Anwendung finden? Wie geht man mit Konflikten um und welche (Führungs-) Rolle nimmt die Lehrkraft ein? Gibt es ein einheitliches Konzept und identische Maßnahmen innerhalb der Schule?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Erwartungen an das Praktikum: Vorstellung der Forschungsfragen bezüglich Inklusion und Unterrichtsmanagement sowie Reflexion persönlicher Kompetenzziele aus der Selbstevaluation.

2. Bedingungsfeldanalyse: Detaillierte Beschreibung der Förderschule als Beratungs- und Förderzentrum, der spezifischen Lerngruppe 5a und der individuellen Voraussetzungen dreier ausgewählter Schüler.

3. Beobachtungen: Dokumentation und Analyse konkreter Unterrichtssituationen (Einstieg und Stillarbeit) unter Anwendung theoretischer Konzepte zu Classroom Management.

4. Ausführliche Unterrichtsplanung: Darstellung der didaktischen Planung einer Englisch-Unterrichtseinheit zum Thema "Weather", inklusive Lernzielen, methodischen Überlegungen und Reflexion des Stundenerfolgs.

5. Auswertung des Praktikums: Abschließende kritische Reflexion des Praktikumsverlaufs, der Schulkultur, der Beobachtungen und der eigenen professionellen Entwicklung.

Schlüsselwörter

Förderschule, Lernen, Inklusion, Classroom Management, Unterrichtsstörungen, Englischunterricht, Anfangsunterricht, Unterrichtsplanung, Selbstreflexion, Praktikumsbericht, Schulentwicklung, Lerngruppe, Didaktik, Lehrerrolle, Förderbedarf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert und reflektiert ein fünfwöchiges Schulpraktikum an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, wobei der Fokus auf der Beobachtung des Unterrichtsalltags und der Planung eigenen Englischunterrichts liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte bilden die Konzepte von Inklusion im Förderschulkontext, Strategien des Classroom Managements zur Bewältigung von Unterrichtsstörungen sowie die didaktische Gestaltung eines motivierenden Englisch-Einstiegs.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird untersucht, wie Inklusion im schulischen Alltag praktisch gelebt wird und welche Strategien Lehrkräfte zur Aufrechterhaltung einer produktiven Arbeitsatmosphäre bei Unterrichtsstörungen einsetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der teilnehmenden Beobachtung und schriftliche Auswertung von Unterrichtssequenzen, gestützt durch theoretische Literatur zum Classroom Management und den Lehrplan Englisch.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine Bedingungsfeldanalyse der Schule und Klasse, Protokolle von Unterrichtsbeobachtungen, die detaillierte Planung und Reflexion einer Englischstunde sowie eine Gesamtbewertung der Praktikumserfahrungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Förderschule, Inklusion, Classroom Management, Unterrichtsstörungen, Englischunterricht und pädagogische Selbstreflexion.

Warum ist die Klasse 5a eine besondere Herausforderung für die Praktikantin?

Die Klasse befand sich durch den krankheitsbedingten Ausfall der Klassenlehrerin und die Zuteilung von zwei Vertretungskräften in einer instabilen Ausnahmesituation, die durch fehlende Routinen und interne Konflikte geprägt war.

Wie bewertet die Autorin die Umsetzung von Regeln an der Schule?

Die Autorin stellt eine mangelnde Konsequenz fest; obwohl Klassenregeln erarbeitet wurden, fehlte deren verbindliche Etablierung, weshalb das "Abschreiben der Schulordnung" bei der Direktorin oft als letzte Maßnahme fungierte.

Welchen Stellenwert räumt die Autorin dem Englischunterricht an dieser Förderschule ein?

Trotz kollegialer Bedenken betont die Autorin die Relevanz des Fachs als motivierendes Element, das an die Lebenswirklichkeit der Schüler anknüpft und deren Selbstvertrauen sowie die Mehrsprachigkeit als Ressource stärken kann.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schulpraktische Studien an einer Förderschule. Inklusion und Unterrichtsstörungen
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
39
Katalognummer
V418610
ISBN (eBook)
9783668679245
ISBN (Buch)
9783668679252
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schulpraktische studien förderschule inklusion unterrichtsstörungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Schulpraktische Studien an einer Förderschule. Inklusion und Unterrichtsstörungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418610
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Leseprobe aus  39  Seiten
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