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Ist die Pilzvergiftung noch wahrscheinlicher als Opfer eines Terroranschlags zu werden?

Eine Vertrauensangelegenheit

Título: Ist die Pilzvergiftung noch wahrscheinlicher als Opfer eines Terroranschlags zu werden?

Trabajo Escrito , 2016 , 20 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Nina Viktoria Heine (Autor)

Sociología - Otros
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Did you pack your bags yourself? Have you kept your bags with you at all time? Wer dem Flugfahrscheinautomaten die passende Antwort auf Fragen wie diese gibt, erhält lange Zeit sein Flugticket an diversen Flughäfen der amerikanischen Ostküste. Dieser Automat ist ein Abbild des Grundvertrauens in die Kontrollierbarkeit der Gesellschaft und seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 auf New York und Washington Geschichte. Diese Arbeit wird die beiden Begriffe Risiko und Vertrauen miteinander verknüpfen, indem zunächst die jeweiligen Konzepte geklärt, analysiert und in einen Zusammenhang gebracht werden, um anschließend den gesellschaftlichen Umgang mit transnationalem Terrorismus zu betrachten. Als rahmenfassende Theorie dient der Rational Choice Ansatz nach James Coleman. Ergänzt wird diese um die Analysen Colemans zum Vertrauen und Ulrich Becks zum Risiko und transnationalen Terrorismus. Im Folgenden wird zunächst ein Interaktionskonzept bestehend aus Risiko und Vertrauen entworfen worin Risiko als Oberbegriff gilt dem das Vertrauen untergeordnet wird. An dieses Gefüge anknüpfend findet letztlich eine Einordnung des transnationalen Terrorismus statt, der den Umgang der gesellschaftlichen (Gegen-)Reaktion auf den transnationalen Terrorismus hinsichtlich Vertrauen und Risiko zeigt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gegenwärtiges Verständnis: Terrorismus, Risiko und Vertrauen

3. Handlungstheoretische Einbettung: Rational Choice Ansatz

3.1 Einordnung von Risiko und Vertrauen

3.2 Vertrauen

3.3 Risiko

4. Transnationaler Terrorismus

4.1 Definition und Erläuterung

4.2 Einordnung soziales Handeln

4.21 Transnationaler Terrorismus und Risiko

4.22 Transnationaler Terrorismus und Vertrauen

5. Konzeptualisierung von Risiko und Vertrauen im sozialen System der westlichen Gesellschaft im Hinblick auf transnationalen Terrorismus

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das komplexe Wechselspiel zwischen den Begriffen Risiko und Vertrauen im Kontext des transnationalen Terrorismus unter Verwendung des Rational Choice Ansatzes nach James Coleman. Ziel ist es, das gesellschaftliche Verhalten und die Reaktion westlicher Demokratien auf die mediale Inszenierung terroristischer Bedrohungen zu analysieren.

  • Handlungstheoretische Grundlagen von Risiko und Vertrauen
  • Strukturen und Ziele transnationaler Terrororganisationen
  • Die Rolle der medialen Inszenierung bei der Konstruktion des Terrorrisikos
  • Die Entkoppelung von rationaler Bedrohungswahrnehmung und tatsächlicher Gefahrenlage

Auszug aus dem Buch

3. Handlungstheoretische Einbettung: Rational Choice Ansatz

Utilitaristen treffen Entscheidungen in Abhängigkeit des höchsten Nutzens. Coleman (1990) entwickelt aus dieser Grundannahme den Rational Choice Ansatz. Demnach determinieren Präferenz und Restriktion die rationale Wahl aus Handlungsalternativen, wobei das Individuum diejenige Option wählt, welche seinen Nutzen maximiert. Weiterhin versinnbildlicht Coleman mit seinem Ansatz die reflexive Wirkung und hiermit Interaktion von Mikro- und Makroebene. Das bedeutet, dass sich die Handlung des Einzelnen aus der Gesellschaft ableitet und sie gleichzeitig determiniert (vgl. Coleman, 1990).

Hieraus entsteht ein komplexes Interaktionssystem gleich mehrerer sozialer Gruppen. Bei terroristischen Attentaten wird durch einen Akteur (eine soziale Gruppe) eine Handlung ausgelöst, die ein Interaktionssystem aus mittel- oder unmittelbar betroffenen sozialen Systemen entstehen lässt (vgl. ebd.). Stark vereinfacht betrachtet stehen sich in diesem sozialen System zwei Sub Systeme gegenüber: Transnationale Terrororganisationen mit ihren Akteuren (Attentäter) und die freiheitliche Gesellschaft mit ihren Akteuren (potentielle Opfer von transnationalen Terrorattentaten) (vgl. Kaschner 2008, S. 18). Der Fokus dieser Arbeit liegt auf den risikoavers handelnden Akteuren der liberalen, demokratischen Gesellschaft, die einerseits einer potentiellen terroristischen Bedrohung ausgesetzt sind und andererseits gefordert sind Vertrauen in Demokratie und Frieden ihrer Gesellschaftsform zu setzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und Verknüpfung der Begriffe Risiko und Vertrauen im Kontext des Terrorismus nach 9/11.

2. Gegenwärtiges Verständnis: Terrorismus, Risiko und Vertrauen: Darstellung der medialen Wirkung von Terroranschlägen und der resultierenden Diskrepanz zwischen realer Gefahr und subjektiver Risikowahrnehmung.

3. Handlungstheoretische Einbettung: Rational Choice Ansatz: Theoretische Fundierung der Analyse durch den Rational Choice Ansatz nach Coleman und Einordnung der Konzepte Risiko und Vertrauen.

4. Transnationaler Terrorismus: Untersuchung der Funktionsweise transnationaler Terrororganisationen und der soziologischen Einordnung ihres Handelns.

5. Konzeptualisierung von Risiko und Vertrauen im sozialen System der westlichen Gesellschaft im Hinblick auf transnationalen Terrorismus: Synthese der theoretischen Erkenntnisse zur Erklärung des gesellschaftlichen Umgangs mit der Terrorgefahr.

6. Fazit: Zusammenfassende Schlussfolgerung über den Vertrauensverlust der westlichen Gesellschaft und die ironischen Folgen der Sicherheitsreaktionen.

Schlüsselwörter

Terrorismus, Risiko, Vertrauen, Rational Choice, Handlungstheorie, westliche Gesellschaft, Sicherheitspolitik, mediale Inszenierung, Terrorabwehr, Unsicherheit, soziale Interaktion, Bedrohungswahrnehmung, Demokratie, Freiheit, Selbstmordattentate

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie das Spannungsfeld zwischen Risiko und Vertrauen die Wahrnehmung von transnationalem Terrorismus in westlichen Gesellschaften beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die handlungstheoretische Fundierung (Rational Choice), die Definition des transnationalen Terrorismus und die soziologische Analyse des gesellschaftlichen Risikoempfindens.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Terrororganisationen durch mediale Inszenierung Angst schüren und die westliche Gesellschaft zu einer irrationalen Risikoantizipation verleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt den handlungstheoretischen Rational Choice Ansatz nach James Coleman als theoretischen Rahmen, ergänzt durch Analysen von Ulrich Beck zu Risiko und Terrorismus.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Konzepte von Risiko und Vertrauen, die Struktur transnationaler Terrororganisationen sowie die gesellschaftliche Reaktion in Form von Sicherheitsmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Terrorismus, Risiko, Vertrauen, Rational Choice, mediale Inszenierung und Sicherheitspolitik.

Inwiefern beeinflussen die Medien die Wahrnehmung des Terrorismus?

Laut der Arbeit fungieren die Medien als tragende Säule des Terrors, da sie durch die Verbreitung von Anschlagsbildern das Terrorrisiko in das Bewusstsein der Bevölkerung tragen und somit erst real werden lassen.

Warum bewertet die Autorin Sicherheitsmaßnahmen als teilweise irrational?

Die Maßnahmen werden als irrational bewertet, da sie zwar ein Gefühl von Sicherheit erzeugen sollen, jedoch faktisch kaum Schutz bieten und gleichzeitig die demokratischen Freiheitswerte untergraben, vor denen sie eigentlich schützen sollten.

Welche Analogie zieht die Arbeit zwischen Terroristen und Hochstaplern?

Es wird die Analogie gezogen, dass sowohl Hochstapler als auch terroristische Organisationen einsame Akteure rekrutieren, indem sie ihnen einen hohen, oft ideologisch begründeten Gewinn in Aussicht stellen.

Was schlägt die Arbeit als Konsequenz für die westliche Gesellschaft vor?

Die Arbeit schlussfolgert, dass die einzige effektive Antwort auf globalen Terror in verstärkter transnationaler Kooperation liegt, anstatt sich in Ängsten zu verlieren, die das eigene Gesellschaftsgefüge schwächen.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Ist die Pilzvergiftung noch wahrscheinlicher als Opfer eines Terroranschlags zu werden?
Subtítulo
Eine Vertrauensangelegenheit
Universidad
Zeppelin University Friedrichshafen
Curso
Handlungstheorie
Calificación
1,0
Autor
Nina Viktoria Heine (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
20
No. de catálogo
V418624
ISBN (Ebook)
9783668675513
ISBN (Libro)
9783668675520
Idioma
Alemán
Etiqueta
Risiko Vertrauen Rational Choice Terrorismus Attentat Gesellschaft Transaktion
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nina Viktoria Heine (Autor), 2016, Ist die Pilzvergiftung noch wahrscheinlicher als Opfer eines Terroranschlags zu werden?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418624
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Extracto de  20  Páginas
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