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Die Modalpartikeln "eben" und "halt" - Synchrone Betrachtung anhand grundlegender Thesen und einer Umfrage

Title: Die Modalpartikeln "eben" und "halt" - Synchrone Betrachtung anhand grundlegender Thesen und einer Umfrage

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: M.A. Barbara Mühlenhoff (Author)

German Studies - Linguistics
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In der vorliegenden Arbeit werden die Ansätze und Ergebnisse aus der Analyse der Modalpartikeln „eben“ und „halt“ von Maria Thurmair (1989) und Werner Abraham (1991) erläutert, um diese anschließend mit eigenen Ergebnissen aus einer Umfrage vergleichen zu können. Es soll hierbei überprüft werden, inwiefern die zu Grunde liegenden Thesen von Thurmair (über „eben“ und „halt“) und Abraham (über „eben“) deckungsgleich mit den Resultaten aus der Umfrage sind (und somit verifiziert erscheinen), oder ob und welche Änderungsvorschläge angebracht sind. Die Umfrage mit einer Anzahl von 20 befragten Personen ist selbstverständlich nicht als repräsentativ zu betrachten, sondern soll lediglich Tendenzen aufdecken und einen Eindruck vermitteln. Die Arbeit ist folgendermaßen aufgebaut: Kapitel 1 beinhaltet grundlegend eine kurze Darstellung der Klasse der Modalpartikeln im Allgemeinen, um in Kapitel 2 konkret auf „eben“ und „halt“ eingehen zu können. Kapitel 3 behandelt die Umfrage, zeigt die Ergebnisse und den Vergleich mit den behandelten Thesen von Thurmair und Abraham. Kapitel 4 beinhaltet ein Fazit, worauf in Kapitel 5 abschließend eine Zusammenfassung folgt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Allgemeines

2. Die Modalpartikeln „eben“ und „halt“

2.1. „Eben“

2.1.1. „Eben“ im Aussagesatz

2.1.2. „Eben“ im Imperativsatz

2.1.3. Bedeutung von „eben“ für den Kommunikationsablauf

2.2. „Halt“

2.2.1. „Halt“ im Aussagesatz

2.2.2. „Halt“ im Imperativsatz

2.2.3. Bedeutung von „halt“ für den Kommunikationsablauf

2.3. Gemeinsamkeiten und Unterschiede

3. Umfrage

3.1. Vorgehen

3.2. Auswertung

3.2.1. Quantitative Analyse

3.2.2. Begründungen der Befragten

3.3. Bewertung der Ergebnisse

3.4. Vergleich mit den grundlegenden Thesen von Thurmair und Abraham

4. Fazit

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Ansätze der Modalpartikeln „eben“ und „halt“ von Maria Thurmair und Werner Abraham anhand einer empirischen Umfrage. Ziel ist es, zu überprüfen, ob die linguistischen Thesen zur Verwendung dieser Partikeln durch die Sprachpraxis verifiziert werden können oder ob Anpassungen der bestehenden Modelle notwendig sind.

  • Analyse der funktionalen Unterschiede zwischen „eben“ und „halt“
  • Überprüfung der Partikelverwendung in Aussage- und Imperativsätzen
  • Empirische Untersuchung der subjektiven Einschätzung durch Sprecher
  • Vergleich zwischen theoretischen Modellen und tatsächlicher Sprachpraxis
  • Bedeutung von Kontext, Intonation und sozialer Beziehung auf die Partikelwahl

Auszug aus dem Buch

2.1.1. „Eben“ im Aussagesatz

Folgende Merkmale führt Thurmair zur Charakterisierung von „eben“ in Aussagesätzen an: <EVIDENT>H Bei dem vom Sprecher geäußerten Sachverhalt handelt es sich um einen für den Gesprächspartner evidenten Sachverhalt. Das H zeigt an, dass dies explizit für den Hörer, also den Gesprächspartner gelten soll. Der dargestellte Umstand erscheint klar ersichtlich. „Eben“-Äusserungen wirken, so Thurmair, daher allgemein gültig, definitiv und eindeutig und können deshalb nicht in Fragen stehen. Sie wirken als Folge daraus unabänderlich und weisen eine resignierende Komponente auf, denn der Sprecher der „Eben“-Äusserung entzieht dem Hörer die Möglichkeit, auf das Gesagte zu reagieren und den Sachverhalt nach seiner eigenen Meinung zu beurteilen, also eventuell abzuändern.

<KONNEX>H „Eben“-Äusserungen knüpfen desweiteren immer an etwas vorher Gesagtes an und stehen mit dem Vorangegangen in einer bestimmten Relation, z.B. nach dem Schema Bedingung –Folge (Im Sinne: Wenn etwas so ist, dann muss das passieren).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, die Thesen von Thurmair und Abraham zu „eben“ und „halt“ mit einer eigenen Umfrage zu vergleichen.

1. Allgemeines: Dieses Kapitel definiert Modalpartikeln als partnerbezogene Elemente der gesprochenen Sprache, die eine Aussage in den situativen Kontext einbetten.

2. Die Modalpartikeln „eben“ und „halt“: Hier werden die theoretischen Konzepte von Thurmair und Abraham zu den beiden Modalpartikeln und deren Verwendung in Aussage- und Imperativsätzen detailliert dargestellt.

3. Umfrage: Dieses Kapitel dokumentiert das Vorgehen bei der Umfrage, die quantitative Auswertung sowie die qualitative Analyse der Begründungen der Befragten im Vergleich mit der Theorie.

4. Fazit: Das Fazit kritisiert die theoretischen Ansätze als teilweise zu starr, da die tatsächliche Verwendung stark von Kontext, Intonation und der Beziehung der Gesprächspartner abhängt.

5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert, dass die theoretischen Unterscheidungen in der Praxis nicht eindeutig greifen und die Forschung zur Bedeutung der Modalpartikeln noch nicht abgeschlossen ist.

Schlüsselwörter

Modalpartikeln, eben, halt, Sprachwissenschaft, Thurmair, Abraham, empirische Untersuchung, Aussagesatz, Imperativsatz, Intonation, Kontext, Sprecherabsicht, Sprachgebrauch, Linguistik, Partikelforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung der deutschen Modalpartikeln „eben“ und „halt“ sowie deren theoretischen und praktischen Verwendungsweisen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die linguistische Definition von Modalpartikeln, deren Bedeutung in Aussage- und Imperativsätzen sowie der Einfluss von Kontextfaktoren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist der Abgleich der linguistischen Thesen von Maria Thurmair und Werner Abraham mit einer eigenen empirischen Umfrage, um die Gültigkeit dieser Thesen zu überprüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine kombinierte Methode angewandt: Eine theoretische Literaturanalyse wird durch eine empirische Umfrage unter 20 Personen ergänzt, deren Ergebnisse ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Darstellung der Partikelmodelle, die Durchführung und Auswertung der Umfrage sowie den direkten Vergleich zwischen Theorie und Empirie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Modalpartikeln, Sprachgebrauch, Kontextabhängigkeit, Intonation sowie die spezifischen Partikeln „eben“ und „halt“.

Warum wird „eben“ oft als besserwisserisch empfunden?

Die Befragten gaben an, dass „eben“ durch die implizierte Unabänderlichkeit des Sachverhalts und den Anspruch auf Evidenz rechthaberisch oder besserwisserisch auf den Gesprächspartner wirken kann.

Gibt es einen regionalen Unterschied bei der Verwendung?

Die Umfrage ergab, dass die historische regionale Trennung (Süd vs. Nord) heute kaum noch bewusst wahrgenommen wird; die Partikeln werden mittlerweile weitgehend unabhängig von der Region genutzt.

Wie beeinflusst die Intonation die Partikelwahl?

Die Ergebnisse zeigen, dass die Intonation entscheidend für die illokutive Kraft einer Äußerung ist; sie kann beispielsweise bestimmen, ob eine Aussage als neutrale Feststellung oder als Vorwurf wahrgenommen wird.

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Details

Title
Die Modalpartikeln "eben" und "halt" - Synchrone Betrachtung anhand grundlegender Thesen und einer Umfrage
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
1,0
Author
M.A. Barbara Mühlenhoff (Author)
Publication Year
2002
Pages
15
Catalog Number
V41867
ISBN (eBook)
9783638400442
ISBN (Book)
9783638762946
Language
German
Tags
Modalpartikeln Synchrone Betrachtung Thesen Umfrage
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Barbara Mühlenhoff (Author), 2002, Die Modalpartikeln "eben" und "halt" - Synchrone Betrachtung anhand grundlegender Thesen und einer Umfrage, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41867
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