Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema: „Groß-und Kleinschreibung in der deutschen Sprache“. Orthographie ist ein aktuelles Thema, da sie immer wieder medial thematisiert wird . Außerdem ist sie ein wichtiger Bestandteil der schulischen Lehrpläne. Daher ist es relevant, dieses Gebiet zu vertiefen.
Diese Arbeit gibt werde als Erstes eine kurze Definition zur Orthographie, da die Groß-und Kleinschreibung ein Teilgebiet dieser darstellt. Als Zweites werden zwei Grammatiken betrachtet. Dieser Teil wird zugleich den Schwerpunkt dieser Arbeit bilden. Hierbei werden zwei Werke als Grundlage genommen und diese hinsichtlich der Groß-und Kleinschreibung dargestellt. Zusätzlich werden noch zwei andere Grammatiken herangezogen, um Kontraste zu verdeutlichen. Zuletzt werden diese Werke in ihren Gemeinsamkeiten und Unterschiede dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Definition: Orthographie
Groß- und Kleinschreibung in ausgewählten Werken
Groß- und Kleinschreibung im Duden/ Eisenberg
Groß- und Kleinschreibung bei Fuhrhop
Groß- und Kleinschreibung bei anderen Autoren
Fehlerbereiche der Schülerinnen und Schüler im Bereich der Groß- und Kleinschreibung
Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Regeln der Groß- und Kleinschreibung in der deutschen Sprache durch den Vergleich verschiedener grammati-scher Standardwerke zu beleuchten und deren praktische Anwendung sowie häufige Fehlerquellen im schulischen Kontext zu untersuchen.
- Vergleichende Analyse der Groß- und Kleinschreibung in Fachgrammatiken
- Definition und historischer Kontext der Orthographie
- Untersuchung systematischer Fehlerquellen bei Schülern
- Reflexion über die Didaktik der Rechtschreibvermittlung
Auszug aus dem Buch
Groß- und Kleinschreibung bei Fuhrhop
Eine formale Gemeinsamkeit bei Fuhrhop mit Eisenberg ist, dass auch Fuhrhop in ihrem Buch, die Groß- und Kleinschreibung in 15 Seiten thematisiert. Diese Literaturgrundlage wurde uns auch im Seminar als Grundlage für die Groß- und Kleinschreibungssitzung empfohlen.
Fuhrhop fängt mit der Regel ‚Substantive werden großgeschrieben‘ an. Jedoch geht sie zunächst nicht auf diese näher ein und führt die anderen Regeln ein. Es werden Satzanfänge, Anredepronomen und Eigennamen großgeschrieben. Nach dieser Aufzählung kommt sie auf das Thema Substantive zurück. Wenn man sagt, dass Substantive großgeschrieben werden, würde man damit auf eine Wortart Bezug nehmen. Wortarten an sich sind nach Fuhrhops Auffassung umstritten. Man müsse nach Fuhrhop erkennen können, was der Großschreibung zu Grunde liegt. Wir würden von einem prototypischen Substantiv ausgehen und behaupten, dass sie bestimmte Merkmale aufweist. Man kann grundsätzlich zwei Arten unterscheiden. Substantivische Eigenschaften zeigen auf der einen Seite ‚lexikalisch-morphologisch‘ und auf der anderen Seite ‚syntaktisch‘. Lexikalisch-morphologisch ist das Substantiv dann, wenn es in einem Lexikon aufgefasst ist. Hingegen meint ‚syntaktisch‘, dass das jeweilige Wort in dem Satz überprüft werden muss. D.h. eine wichtige syntaktische Eigenschaft ist, dass Substantive artikelfähig und attributfähig sind.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Vorstellung des Themas, Begründung der Relevanz für die schulische Praxis sowie Erläuterung des methodischen Vorgehens.
Definition: Orthographie: Theoretische Einordnung der Rechtschreibung als normiertes System zur Verschriftlichung der Sprache.
Groß- und Kleinschreibung in ausgewählten Werken: Einleitung in den theoretischen Vergleich, beginnend mit der Autorenschaft Eisenbergs.
Groß- und Kleinschreibung im Duden/ Eisenberg: Darstellung der vier zentralen Unterpunkte der Großschreibung gemäß der Duden-Grammatik.
Groß- und Kleinschreibung bei Fuhrhop: Analyse des Ansatzes von Fuhrhop unter Einbeziehung der lexikalisch-morphologischen und syntaktischen Prototypentheorie.
Groß- und Kleinschreibung bei anderen Autoren: Kontrastive Betrachtung weiterer Grammatikwerke, insbesondere von Heller sowie Hentschel und Weydt.
Fehlerbereiche der Schülerinnen und Schüler im Bereich der Groß- und Kleinschreibung: Analyse praktischer Beispiele und Fehlerquellen aus der Nachhilfetätigkeit.
Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der untersuchten Regelwerke und Reflexion über die Bedeutung der Rechtschreibung in modernen Kommunikationsformen.
Schlüsselwörter
Großschreibung, Kleinschreibung, Orthographie, Substantivierung, Grammatik, Rechtschreibregeln, Eigennamen, Fehlersuche, Deutschunterricht, Satzanfänge, Sprachnormierung, Prototypentheorie, Schülerfehler, Nominalisierung, Schriftsprache.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Regeln der Groß- und Kleinschreibung in der deutschen Sprache und vergleicht, wie verschiedene wissenschaftliche Grammatiken dieses Thema aufbereiten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Neben den theoretischen Grundlagen der Rechtschreibung stehen der Vergleich von Fachwerken sowie die Analyse von typischen Fehlern bei Schülern im Zentrum.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Regeln der Groß- und Kleinschreibung zu entwickeln und zu prüfen, wie sich diese in der Praxis auf das Sprachverständnis von Lernenden auswirken.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin nutzt eine komparative Literaturanalyse verschiedener Grammatikwerke kombiniert mit der qualitativen Auswertung von Fallbeispielen aus der eigenen Nachhilfepraxis.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition der Orthographie, den Vergleich der Regelwerke von Eisenberg, Fuhrhop, Heller sowie Hentschel und Weydt und die Analyse von Schülerfehlern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Orthographie, Substantivierung, Groß- und Kleinschreibung, Grammatikvergleich und Fehleranalyse.
Warum spielt die Substantivgroßschreibung eine so zentrale Rolle im Vergleich?
Sie gilt als das schwierigste und am häufigsten fehleranfällige Teilgebiet der deutschen Großschreibung, weshalb alle analysierten Autoren ihr besondere Aufmerksamkeit schenken.
Welchen Einfluss hat die "Prototypentheorie" bei Fuhrhop?
Fuhrhop nutzt sie, um Substantive anhand von lexikalisch-morphologischen und syntaktischen Merkmalen besser identifizierbar zu machen und Zweifelsfälle einzugrenzen.
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- Anonym (Autor), 2017, Groß- und Kleinschreibung in der deutschen Sprache, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418758