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BASEL II - Anforderungen beim Basis IRB-Ansatz - Ausfallwahrscheinlichkeiten und Kreditrisikominderungstechniken

Title: BASEL II - Anforderungen beim Basis IRB-Ansatz - Ausfallwahrscheinlichkeiten und Kreditrisikominderungstechniken

Internship Report , 2005 , 81 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Markus Slamanig (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

Basel II basiert auf drei wesentlichen Säulen. Im Rahmen der ersten Säule geht es um die Berechnung der Mindesteigenkapitalanforderungen für das Kreditrisiko, das Marktrisiko und das operationelle Risiko. Das Verhältnis von haftendem Eigenkapital zu gewichteten Risikoaktiva darf nicht geringer als 8 % sein.
Die zweite Säule hat das bankaufsichtliche Überprüfungsverfahren zum Inhalt; die dritte Säule hingegen handelt von der Marktdisziplin und Offenlegungsvorschriften. Der primäre Fokus soll im Rahmen dieses Konzeptpapiers jedoch die erste Säule darstellen. Dabei werden insbesondere die Ermittlung von Ausfallwahrscheinlichkeiten und der Aspekt der anerkennungsfähigen Sicherheiten näher beleuchtet.
Die Summe aller gewichteten Risikoaktiva wird bestimmt, indem die Eigenkapitalanforderungen für Marktrisiken und operationelle Risiken mit 12,5 multipliziert und zur Summe der gewichteten Risikoaktiva aus dem Kreditgeschäft addiert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 BASEL II - INHALT UND ÜBERBLICK

1.1 Die Drei Säulen

1.2 Übergangsbestimmungen

2 DAS KREDITRISIKO IM BASIS-IRB-ANSATZ

2.1 Grundsätzliches

2.2 Risikokomponenten

2.2.1 Ausfallwahrscheinlichkeit PD

2.2.2 Verlustquote bei Ausfall LGD

2.2.3 Erwartete Höhe der Forderung zum Ausfallszeitpunkt EAD

2.3 Begriffsbestimmungen

2.3.1 Definition „Kreditausfall“

2.3.2 Definition „Verlust“

2.3.3 Erwarteter vs. Unerwarteter Verlust

3 KATEGORISIERUNG WICHTIGER AKTIVA

3.1 Forderungen an Unternehmen

3.1.1 Klassische Unternehmenskredite

3.1.2 Projektfinanzierung

3.1.3 Objektfinanzierung

3.1.4 Rohstoffhandelsfinanzierung

3.1.5 Finanzierung von Mietimmobilien

3.1.6 Hochvolatile gewerbliche Realkredite

3.2 Forderungen im Retailkreditgeschäft

3.2.1 Wohnwirtschaftliche Realkredite

3.2.2 Qualifizierte revolvierende Retailforderungen

3.2.3 Übrige Retailkredite

3.3 Behandlung des Kreditrisikos

3.3.1 Generelle Regelung im Basis-IRB-Ansatz

3.3.2 Anwendung des IRB-Ansatzes für die Forderungsklassen

3.3.3 Partial Use Bestimmungen

4 AUSGESTALTUNG DES RATINGSYSTEMS

4.1 Einführende Bemerkungen

4.2 Allgemeine Anforderungen an die Schätzverfahren

4.2.1 Grundsätzliches

4.2.2 Schätzung der Risikokomponenten

4.3 Standards für Kredite an Unternehmen, Staat und Banken

4.3.1 Ratingkomponenten

4.3.2 Ratingstruktur

4.3.3 Aspekte der Datenverwaltung

4.4 Standards für Retailforderungen

4.4.1 Ratingkomponenten

4.4.2 Ratingstruktur

4.4.3 Aspekte der Datenverwaltung

4.5 Prozessuale Ausgestaltung

4.5.1 Aspekte zur organisatorische Eingliederung

4.5.2 Validierung der internen Schätzungen

5 DIE SICHERHEITEN UNTER BASEL II

5.1 Allgemeiner Überblick

5.2 Anerkennungsfähige IRB – Sicherheiten

5.2.1 Anerkannte finanzielle Sicherheiten im umfassenden Ansatz

5.2.2 Forderungsabtretungen

5.2.3 Wohn- und gewerbliche Immobilien als Sicherheiten

5.2.4 Sonstige Sachsicherheiten

5.3 Kreditrisikominderungstechniken

5.3.1 Besicherte Transaktionen im umfassenden Ansatz

5.3.2 Bilanzielles Netting

5.3.3 Garantien und Kreditderivate

5.3.4 Berücksichtigung von Laufzeitinkongruenzen

5.4 Risikominderung im umfassenden Ansatz

5.4.1 Methodik für anerkennungsfähige IRB-Sicherheiten

5.4.1.1 Allgemeine Vorgehensweise

5.4.1.2 Methodik für anerkannte finanzielle Sicherheiten

5.4.1.3 Methodik zur Behandlung von Sicherheitenpools

5.4.2 Methoden und Anforderungen für weitere Sicherheiten

5.4.2.1 Methodik zur Behandlung von Garantien und Kreditderivaten

5.4.2.2 Anforderungen für die Anerkennung von Leasing

6 DAS KREDITRISIKO BEI UNTERNEHMENSKREDITE

6.1 Risikogewichtung der Aktiva

6.1.1 Klassische Unternehmenskredite

6.1.2 Spezialfinanzierungen

6.2 Risikokomponenten

6.2.1 Ausfallwahrscheinlichkeit PD

6.2.2 Verlustquote bei Ausfall LGD

6.2.3 Erwartete Höhe der Forderung zum Ausfallszeitpunkt EAD

6.2.4 Effektive Restlaufzeit M

7 DAS KREDITRISIKO BEI RETAILKREDITE

7.1 Risikogewichtung der Aktiva

7.1.1 Wohnwirtschaftliche Realkredite (Private Baufinanzierungen)

7.1.2 Qualifizierte revolvierende Retailforderungen

7.1.3 Übrige Retailkredite

7.2 Risikokomponenten

7.2.1 Ausfallwahrscheinlichkeit PD

7.2.2 Verlustquote bei Ausfall LGD

7.2.3 Erwartete Höhe der Forderung zum Ausfallszeitpunkt EAD

8 ERKLÄRENDE BEISPIELE

8.1 Kredit ohne Sicherheiten

8.2 Kredit mit finanziellen Sicherheiten

8.3 Kredit mit Immobilie als Sicherheit

8.4 Kredit mit mehreren Sicherheiten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Anforderungen an den Basis-IRB-Ansatz im Rahmen von Basel II. Das primäre Ziel ist es, die Berechnung von Mindesteigenkapitalanforderungen für das Kreditrisiko zu erläutern, wobei insbesondere die Ermittlung von Ausfallwahrscheinlichkeiten sowie die Behandlung und Anrechnung von Kreditsicherheiten im Fokus stehen.

  • Grundlagen des Basis-IRB-Ansatzes unter Basel II
  • Methodik zur Schätzung der Risikokomponenten (PD, LGD, EAD)
  • Kategorisierung und Risikogewichtung verschiedener Forderungsklassen
  • Anforderungen an Ratingsysteme und deren Validierung
  • Techniken der Kreditrisikominderung und Berücksichtigung von Sicherheiten

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Definition „Kreditausfall“

Eine Bank muss die tatsächlichen Ausfälle je Forderungsklasse auf Grundlage untenstehender Referenzdefinition aufzeichnen. Wenn die Bank zum Ergebnis gelangt, dass die Referenzdefinition auf einen als „ausgefallen“ eingestuften Kredit nicht mehr länger zutrifft, muss die Bank den Kreditnehmer in gleicher Weise beurteilen und die LGD schätzen, wie sie es bei einem nicht ausgefallenen Kredit tun würde.

Ein Kredit gilt als ausgefallen, wenn eines oder beide der folgenden Ereignisse eingetreten ist:

(1) Die Bank geht davon aus, dass der Schuldner seinen Kreditverpflichtungen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in voller Höhe nachkommen wird, ohne dass die Bank auf Maßnahmen, wie etwa die Verwertung von Sicherheiten zurückgreift.

(2) Eine wesentliche Verbindlichkeit des Schuldners ist gegenüber der Bank mehr als 90 Tage überfällig. (Bei Privatkunden kann die Aufsicht die Frist auf 180 Tage erhöhen.) Überziehungen werden als überfällig betrachtet, wenn der Kreditnehmer ein zugesagtes Limit überschritten hat oder ihm ein geringeres Limit als die aktuelle Inanspruchnahme mitgeteilt wurde. (Zulässige Überziehungen müssen sich innerhalb des Limits bewegen und genau beobachtet werden.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 BASEL II - INHALT UND ÜBERBLICK: Einführung in die drei Säulen von Basel II mit Fokus auf die erste Säule sowie Erläuterung der Übergangsbestimmungen für Banken.

2 DAS KREDITRISIKO IM BASIS-IRB-ANSATZ: Definition der Kernelemente des IRB-Gerüsts, insbesondere der Risikokomponenten PD, LGD, EAD und der zentralen Begriffe wie Kreditausfall und Verlust.

3 KATEGORISIERUNG WICHTIGER AKTIVA: Erläuterung der Einteilung der Anlagebuchgeschäfte in verschiedene Forderungsklassen wie Unternehmen und Retail sowie die spezifischen Unterkategorien.

4 AUSGESTALTUNG DES RATINGSYSTEMS: Detaillierte Anforderungen an den Aufbau, die Dokumentation, die Datenverwaltung und die prozessuale Eingliederung von internen Ratingsystemen.

5 DIE SICHERHEITEN UNTER BASEL II: Übersicht der Verfahren zur Berücksichtigung von Sicherheiten und detaillierte Anforderungen an anerkennungsfähige IRB-Sicherheiten sowie Kreditrisikominderungstechniken.

6 DAS KREDITRISIKO BEI UNTERNEHMENSKREDITE: Darstellung der mathematischen Methoden zur Berechnung der Eigenkapitalanforderungen für Kredite an Unternehmen, Banken und Staaten.

7 DAS KREDITRISIKO BEI RETAILKREDITE: Spezifische Berechnungsformeln für die Eigenkapitalunterlegung im Retailsegment, unterteilt nach verschiedenen Forderungstypen.

8 ERKLÄRENDE BEISPIELE: Praktische Rechenbeispiele für die Anwendung der Basel II-Methodik bei verschiedenen Kreditkonstellationen mit und ohne Sicherheiten.

Schlüsselwörter

Basel II, Basis-IRB-Ansatz, Kreditrisiko, Ausfallwahrscheinlichkeit, PD, Verlustquote bei Ausfall, LGD, Exposure at Default, EAD, Eigenkapitalanforderungen, Risikogewichtung, Kreditsicherheiten, Risikomanagement, Retailkredite, Unternehmenskredite.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundsätzliche Ziel der Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Anforderungen des Basis-IRB-Ansatzes unter Basel II, insbesondere im Hinblick auf die Berechnung von Mindesteigenkapitalanforderungen und die Berücksichtigung von Kreditsicherheiten.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Dokument?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Risikokomponenten, die Kategorisierung von Forderungen, die Ausgestaltung von Ratingsystemen sowie spezifische Techniken zur Kreditrisikominderung.

Welche Forschungsfrage wird verfolgt?

Die Arbeit untersucht, wie Banken im Rahmen des Basis-IRB-Ansatzes ihre Ausfallwahrscheinlichkeiten ermitteln und welche Anforderungen an die Anerkennung von Sicherheiten zur Reduzierung der Kapitalanforderungen gestellt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und analytische Methodik angewandt, die auf den regulatorischen Rahmenbedingungen von Basel II sowie ergänzender Fachliteratur und Leitfäden zur Risikomanagement-Praxis basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Herleitung der Risikogewichte für verschiedene Forderungsklassen (Unternehmen vs. Retail), die Anforderungen an die Datenverwaltung von Ratingsystemen sowie die detaillierte Beschreibung anerkennungsfähiger Sicherheiten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie PD, LGD, EAD, Eigenkapitalunterlegung, Risikogewichtsfunktionen und Kreditsicherheiten bestimmt.

Was unterscheidet den Basis-IRB-Ansatz von fortgeschrittenen Ansätzen?

Im Basis-IRB-Ansatz schätzen die Banken die Ausfallwahrscheinlichkeit (PD) selbst, während für andere Risikokomponenten (LGD, EAD, M) aufsichtlich vorgegebene Werte verwendet werden müssen.

Wie werden Kreditsicherheiten im umfassenden Ansatz bewertet?

Im umfassenden Ansatz wird der Forderungsbetrag durch den Wert der Sicherheit, angepasst um aufsichtliche Sicherheitsabschläge (Haircuts), reduziert, bevor das Risikogewicht angewendet wird.

Was geschieht bei Laufzeitinkongruenzen von Sicherheiten?

Wenn die Restlaufzeit der Kreditrisikominderung kürzer ist als die der Forderung, erfolgt unter bestimmten Bedingungen eine eingeschränkte regulatorische Anerkennung der Sicherheit, die mathematisch durch eine Laufzeitanpassung korrigiert wird.

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Details

Title
BASEL II - Anforderungen beim Basis IRB-Ansatz - Ausfallwahrscheinlichkeiten und Kreditrisikominderungstechniken
College
Klagenfurt University
Grade
sehr gut
Author
Markus Slamanig (Author)
Publication Year
2005
Pages
81
Catalog Number
V41894
ISBN (eBook)
9783638400602
ISBN (Book)
9783640429158
Language
German
Tags
BASEL Anforderungen Basis IRB-Ansatz Ausfallwahrscheinlichkeiten Kreditrisikominderungstechniken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Slamanig (Author), 2005, BASEL II - Anforderungen beim Basis IRB-Ansatz - Ausfallwahrscheinlichkeiten und Kreditrisikominderungstechniken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41894
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