Hinsichtlich des Mediaplans kommen drei Medien zum Einsatz. Zum einen soll durch eine Plakatwerbung eine allgemeine, über alle Zielgruppen gestreute Imageprofilierung erfolgen. Zum anderen wird durch die Printmedien (Kronen Zeitung und Der Standard) differenzierter auf die Bedürfnisse der Zielgruppen eingegangen, um somit der Forderung nach Erklärung und Wissensstandverbesserung nachzukommen.
Die daraus resultierenden Kosten der Werbekampagne belaufen sich auf € 246.515,63; also befinden wir uns innerhalb des veranschlagten Budgets von € 250.000,--.
Aufbauend auf der werblichen Positionierungsstrategie, die sich als eine kombinierte Strategie klassifizieren lässt (also Information und Emotion) sind sämtliche kommunikativen Inhalte in der Art und Weise zu formulieren, dass jeweils Kompetenz, Sicherheit und Individualität die wesentlichsten Argumente darstellen.
Inhaltsverzeichnis
1 Executive Summary
2 Ausgangssituation
3 Ausgewählte Analyseaspekte
3.1 Die privaten Vorsorgemöglichkeiten – ein Überblick
3.2 Marktanalyse
3.3 Konkurrenzanalyse
4 Strategische Vorentscheidungen
4.1 Zielgruppendefinition
4.2 Strategische Integration
4.2.1 Selbstverständnis der Credit Verein AG
4.2.2 Erwartungshaltungen der Anspruchsgruppen
4.3 Werbliche Positionierungsstrategie
4.4 Copy Strategie
5 Operative Umsetzung des Mediaplans
5.1 Gewichtung der Zielpersonen
5.2 Mediaselektion
5.2.1 Medien zur Imageprofilierung
5.2.2 Medien zur Erhöhung des Wissensstandes
5.3 Interne Kommunikationsmaßnahmen
5.4 Ansätze zur Integration
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Konzeption eines Kommunikationskonzepts für den Bereich der privaten Altersvorsorge der Credit Verein AG, um die Leistungsfähigkeit und Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens auf dem österreichischen Markt zu unterstreichen. Hierbei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie durch eine gezielte Kommunikationsstrategie und einen Mediaplan sowohl Imageprofilierung als auch eine Wissensstandverbesserung bei den relevanten Zielgruppen erreicht werden kann.
- Marktanalyse und aktuelle Stimmungslage zur Pensionsvorsorge
- Konkurrenzanalyse relevanter Akteure am Finanzmarkt
- Segmentierung der Zielgruppen und Definition von Erwartungshaltungen
- Entwicklung einer werblichen Positionierungs- und Copy Strategie
- Operative Mediaplanung inklusive Budgetverteilung und Medieneinsatz
Auszug aus dem Buch
3.1 Die privaten Vorsorgemöglichkeiten – ein Überblick
Hinsichtlich der Produktpalette steht ein enormes Spektrum verschiedener Angebote zur Verfügung unter denen Konsumenten ihre Auswahl treffen können. Zudem zusätzlich keine allgemein gültige Begriffsdefinition vorherrscht und verschiedenste Ausgestaltungsformen anzutreffen sind, die sich teilweise nur geringfügig unterscheiden, soll zunächst eine Systematisierung der Produkte den notwendigen Überblick verschaffen.
Klassische Lebensversicherung Dient zur Absicherung finanzieller Risiken. Gängigste Formen sind Ablebensversicherung (bei Ableben der versicherten Person zahlt der Versicherer die vereinbarte Summe an die begünstigten Hinterbliebenen aus) und Erlebensversicherung (Wahlmöglichkeit, ob das gesparte Kapital in Teilbeträgen in Form einer Rente ausbezahlt wird, oder sofort alles ausbezahlt wird).
Staatlich geförderte Zukunfsvorsorge Staatliche Förderung in Höhe von 9,5 % der Einzahlungen; zusätzlich Kapitalgarantie für sämtliche Einzahlungen inklusive staatlicher Prämien; Steuerfreiheit
Rentenversicherung Form der Lebensversicherung, die am Vertragsende regelmäßige wiederkehrende Zahlungen (Renten) erbringt.
Darüber hinaus sind weitere Produkte, wie Aktien, Anleihen, Wertpapiere, Fonds, sonstige Sparformen und Immobilien anzuführen, die zwar nicht ausschließlich als Pensionsvorsorgeprodukte anzusehen sind, der Vollständigkeit halber jedoch erwähnt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Executive Summary: Diese Zusammenfassung bietet einen Überblick über den Mediaplan, das Budget sowie die grundlegende kommunikative Leitidee der Kampagne.
2 Ausgangssituation: Hier wird der Untersuchungsrahmen der Fallstudie definiert, inklusive der Zielsetzung für den Bereich der privaten Altersvorsorge der Credit Verein AG.
3 Ausgewählte Analyseaspekte: Dieses Kapitel liefert eine Systematisierung privater Vorsorgeprodukte sowie eine detaillierte Markt- und Konkurrenzanalyse.
4 Strategische Vorentscheidungen: Hier werden Zielgruppen definiert, das Selbstverständnis des Unternehmens analysiert und die übergeordnete Positionierungs- sowie Copy Strategie erarbeitet.
5 Operative Umsetzung des Mediaplans: Dieses Kapitel erläutert die konkrete Mediaplanung, inklusive der Mediaselektion, interner Kommunikationsmaßnahmen und der Ansätze zur Integration.
Schlüsselwörter
Kommunikationspolitik, Fallstudie, Credit Verein AG, private Altersvorsorge, Marktanalyse, Konkurrenzanalyse, Zielgruppendefinition, Imagekampagne, Mediaplan, Positionierungsstrategie, Copy Strategie, Wissensstand, Finanzdienstleistungen, Printmedien, Plakatwerbung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit erstellt ein umfassendes Kommunikationskonzept für die Credit Verein AG, fokussiert auf das Produktsegment der privaten Altersvorsorge.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Marktanalyse, den Vergleich mit Wettbewerbern, die Segmentierung von Kunden sowie die Ausarbeitung strategischer und operativer Werbemaßnahmen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Steigerung der Bekanntheit und Vertrauenswürdigkeit der Credit Verein AG mittels einer Image- und Wissenskampagne.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden eine strukturierte Markt- und Konkurrenzanalyse sowie eine strategische Konzeption auf Basis von Sekundärdaten und Umfragestatistiken verwendet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden die Analyse der Vorsorgemöglichkeiten, die Festlegung von Zielgruppen, die Entwicklung der Positionierungsstrategie und die operative Mediaplanung detailliert beschrieben.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Kommunikationspolitik, private Altersvorsorge, Zielgruppendefinition und Mediaplanung beschreiben.
Wie werden die Zielgruppen in der Studie unterteilt?
Die Zielgruppen werden in "Tier 1 Target Customer" (Durchschnittsösterreicher, familienorientiert) und "Tier 2 Target Customer" (Karrieremenschen, erfolgsorientiert) segmentiert.
Warum wurde eine gemischte Positionierung gewählt?
Da beim Thema "Pension" sowohl ein Erklärungsbedarf besteht als auch ein gewisses Involvement vorhanden ist, empfiehlt sich die Kombination aus Information und Emotion.
- Quote paper
- Markus Slamanig (Author), 2003, Case Study - Österreichische Credit Verein AG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41900