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Der Romanow-Code. Band 1

Der Untergang des Hauses Romanow

Título: Der Romanow-Code. Band 1

Libro Especializado , 2018 , 575 Páginas

Autor:in: Dr. Ralf G. Jahn (Autor)

Historia de Europa - Época de las guerras mundiales
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Vor genau 100 Jahren ereignete sich eine Zäsur der Weltgeschichte: Der Zar musste abdanken. Wenige Monate später ergriffen die Kommunisten die Macht und wandelten das Zarenreich in eine Sowjetunion um, die wiederum die Weltrevolution propagierte und einen sowjetrussischen Imperialismus praktizierte. Der Internationalismus linker Revolutionäre wich einer neuen Form des Panslawismus.

Der Absturz der Zarenfamilie war beispiellos! Wie es dazu kommen konnte, wird in diesem Buch auf der Grundlage neuester Forschungsergebnisse geschildert, einschließlich der aufsehenerregenden Ermordung Rasputins. Hauptquellen sind die Augenzeugenberichte, die hier in deutscher Übersetzung wiedergegeben werden. Dabei zu berücksichtigen ist, dass diese Ereignisse ohne den gleichzeitig stattfindenden Weltkrieg nicht zu verstehen sind. Zahlreiche Abbildungen.
Der Autor ist ein promovierter Historiker, der bei der Identifizierung der letzten beiden Zarenkinder maßgeblich beteiligt war.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

VORWORT

ZUM THEMA ERINNERUNGEN VON ZEITGENOSSEN:

ZAR NIKOLAUS II. (1894-1917)

NIKOLAUS II. ALS SELBSTHERRSCHER

Aus der Sicht seiner Zeitgenossen

Aus der Sicht von Sokolow

Aus der Sicht der Historikers

Nikolaus der Blutige?

Der „Blutsonntag“

Pogrome, Antisemitismus

Verbannungen nach Sibirien, Verfolgung von Sozialisten

Statistik

Nikolaus - als der eigentliche Feind im Ersten Weltkrieg

Aus der Sicht der Mittelmächte

Aus der Sicht der Alliierten

ZARIN ALEXANDRA

Aus der Sicht von Sokolow

Die Zarin und ihre Kommunikation

Aus der Sicht des Historikers

Aus kirchlich orthodoxer Sicht

DIE KINDER DER ZARENFAMILIE

Die Zarin und die Großfürstinnen als Rot-Kreuz-Krankenschwestern

IM VISIER DER ATTENTÄTER

Das Attentat auf Zar Alexander II.

Der „Zar-Befreier“ Alexander II.

Zar Alexander II. im Fadenkreuz der Terroristen

Die Terrorzelle „Volksfreiheitswillen“

Der letzte Tag von Zar Alexander II. bricht an

Das siebte Attentat auf Zar Alexander II.

Das achte Attentat auf Zar Alexander II.

Die Attentäter und ihre Motive

Der Zar erliegt seinen Verletzungen

Der Zar als Märtyrer

Das Ende der Terrorzelle

Lenins Bruder

Die Bedeutung des Attentats

Der Krieg gegen den Terror

Sicherheitsmaßnahmen

Das Attentat auf Nikolaus in Japan

Die Ermordung von Großfürst Sergei

17.000 Terroropfer durch Attentate

Die Zarenfamilie im goldenen Gefängnis

Die Isolierung der Zarenfamilie

DIE POLITISCHE KRISE 1905/06

Die Niederlage gegen Japan

Der Petersburger Blutsonntag

Arbeiterunruhen

Meutereien

Die Bauernaufstände

Eine Welle des Verbrechens

Auf dem Wege zur Verfassung

Die Gründe des Scheiterns 1905

Lenins Schlußfolgerungen

DIE KONSTITUTIONELLE MONARCHIE

Die Doppeldeutigkeit der Verfassungsreform von 1905/06

Die Duma und der Reichsrat

Die Exekutive

300 Jahre Romanow-Dynastie

Das silberne Zeitalter

„KOLOß AUF TÖNERNDEN FÜßEN“

DER ERSTE WELTKRIEG

Rußland bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges

Das russische Heer 1914

Warum ließ Rußland Serbien nicht einfach im Stich?

Der Zar und der russische Nationalismus

Der Zar und der Ausbruch des Ersten Weltkrieges

Die Spirale der Eskalation

23. Juli 1914

24. Juli 1914

25. Juli 1914

26. Juli 1914

27. Juli 1914

28. Juli 1914

29. Juli 1914

30. Juli 1914

31. Juli 1914

1.August 1914

2.August 1914

Bewertung

War Kaiser Wilhelm am Ersten Weltkrieg schuld?

Der Druck auf den Zaren

Der Zar nach Kriegsausbruch

Der Zar und die Duma

Die Schlacht bei Tannenberg

Die „Winterschlacht“ in den Masuren

Die militärische Leistung Rußlands

Die militärische Elite versagt

Der Armee fehlen fähige Truppenoffiziere und Unteroffiziere

Der Durchbruch von Gorlice-Tarnów

Die Chance eines Separatfriedens

Der Zar übernimmt das Oberkommando über die Streitkräfte

Die Brussilow-Offensive

Die Ablehnung von Friedensfühlern

Die Armee verwandelt sich in einen revolutionären Mob

Die Legitimationskrise des zarischen Staates

Der Zusammenbruch der russischen Großmacht

Rußland zwischen Staatenkrieg und Bürgerkrieg

Das Versagen des Kriegsstaates

Die Mängel des zaristischen Regimes

Die Duma plant Revolution „von oben“

Die Deutschen und der Sturz des Zaren

Fazit: Die Kettenreaktion

RASPUTIN

Rasputin und die Zarenfamilie

Rasputin – der „heilige Teufel“

Rasputin und die aristokratische Gesellschaft

Rasputin als „deutscher Spion“?

Rasputin als Sündenbock

Der Einfluß Rasputins auf die Zarenfamilie

Rasputin aus Historiker-Sicht

Gerüchte über Rasputin und die Zarenfamilie

War Rasputin deutscher Spion?

Die Pläne einer„Palastrevolte“

Rasputins Ermordung

Der Rasputin-Mord

Die Quellen

Der Plan

Die Mörder

Die Vorbereitung

Die Tat

Die Untersuchungen

Die Morduntersuchung am 17./30. Dezember 1916

Die Wasserleiche

Die Obduktion von Rasputins Leiche

Der Autopsiebericht von Kosorotow

Gerichtsmediziner über die Ermordung Rasputins

Vergiftung

Schüsse

Feiger Meuchelmord

Hatte ein britischer Geheimagent Rasputin ermordet?

Die Reaktionen auf den Rasputin-Mord

Die Reaktionen der Umgebung auf die Ermordung

Die Reaktion der Öffentlichkeit auf Rasputins Tod

Keine Bestrafungen

Abschiedsbrief Rasputins an den Zaren

Die Beisetzung von Rasputin

Die Exhumierung der Leiche Rasputins

Rasputin – „Teufel“ oder „Heiliger“?

Die politischen Folgen von Rasputins Ermordung

Das Schicksal von Rasputins Mördern

Ausstellung „Rasputin: Legenden und Realität“ im Jussupow-Palast

Die Apathie des Zaren

DAS ENDE DER MONARCHIE UND DIE FEBRUARREVOLUTION

DAS ENDE DER MONARCHIE IN RUßLAND

Die Abwärtsspirale des Zarismus

Die Bündelung von Erosionsprozessen

Die Vorgeschichte der Februarrevolution

Militärische Gründe

Die Westmächte lassen den Zaren fallen

Forderungen nach Brot und Arbeit

Die Februarrevolution in Petrograd

Die Situation in Petrograd im Februar 1917

Polizei- und Geheimdienstberichte

10.02./23.02.1917

13.02./26.02.1917

18.02./3.03.1917

19.02./4.03.1917 – Lebensmittel sollen rationiert werden

21.02./6.03.1917

23.02./8.03.1917

24.02./9.03.1917

25.02./10.03.1917

26.02./11.03.1917 – Rußlands zweiter Blutsonntag

27.02./12.03.1917 – Die Meuterei der Garnison

28.02./13.03. 1917

1./14.03.1917 – Zusammenbruch des zaristischen Regimes

2./15.03.1917 – Die „Provisorische Regierung“

Der Übertritt der Garnison war entscheidend

Die Duma und ihre Rolle bei der Abdankung des Zaren

Die Rechtsparteien

Die Oktrobisten

Die Progressisten

Die Kadetten

Die Trudowiki

Die Sozialrevolutionäre

Die Sozialdemokraten (Menschewiki)

Der Progressive Block

Die Duma und die Februarrevolution

Linke Revolutionäre und deutsche Agenten Hand in Hand

Die Ursachen

Der Zusammenbruch der Wirtschaft

Die Revolution in Moskau

Der „Generalstreik“, der Streik der Generale

DIE ABDANKUNG DES KAISERS

Die letzten Tage als Zar

General Iwanow opfert die Monarchie dem Staat

Die Reaktion des Zaren

Letzte Chance?

21.02./6.03.1917

23.02./8.03.1917

25.02./10.03.1917

26.02./11.03.1917

27.02./12.03.1917

28.02./13.03.1917

01.03./14.03.1917 – Die Abdankung des Zaren

2./15.03.1917: Der Thronverzicht

2./15.03.1917: Großfürst Nikolai wird Höchstkommandierender

3./16.03.1917: Zar Michail II. – Zar für einen Tag

4./17.03.1917: Die Februarrevolution geht zu Ende

Die Entmachtung der Duma

Die Verschwörung zum Staatsstreich

Churchills Urteil

Die Reaktion des Auslandes

Großbritannien

Frankreich

USA

Motive

Und die Deutschen?

Aus dem Tagebuch des Botschafters Paléologue

Die Reaktion der Minister und der Romanows

Die Reaktion der Soldaten

Die Reaktion der einfachen Russen

Die Reaktion der russischen Öffentlichkeit

Die Reaktionen des Adels

Wer ist schuld am Sturz des Zaren?

Der angebliche Hochverrat der Zarin wird untersucht

DIE ZARENFAMILIE NACH DER FEBRUARREVOLUTION

DAS KÜNFTIGE SCHICKSAL DER ZARENFAMILIE

Was sollte mit der Zarenfamilie geschehen?

Die Reaktion der Zarin Alexandra

Zar Nikolaus nach der Abdankung

Der letzte Tagesbefehl des Zaren

Die Tragödie des letzten Zaren

Großfürst Nikolai ergreift offen für die Revolution Partei

Die Vereidigung auf die Republik

Die Ungültigkeit des Thronverzichts

DIE ZARENFAMILIE ZWISCHEN FEBRUAR- U. OKTOBERREVOLUTION

Die Zarenfamilie in Zarskoje Selo

Die Verhaftung der Zarenfamilie

Böse Gerüchte

Die Gründe für die Gefangennahme

Für die Zarenfamilie bricht die Welt zusammen

Die vollständige Isolierung der Zarenfamilie

Die Anweisungen Kerenskis

Der „goldene Käfig“ von Zarskoje Selo

Kerenskis Besuche bei der Zarenfamilie

Die englische Hoffnung

Zar und Zarin vertrauen der Wyrubowa ihre Kinder an

Die Reaktion des Zarewitsch

Beschränkungen und Demütigungen

VON DER FEBRUAR- ZUR OKTOBERREVOLUTION

DIE FEBRUARREVOLUTION

Erste Phase: Ausbruch der Revolution

Der Ablauf der Februarrevolution in Petrograd

Der Armeebefehl Nr. 1

Die Doppelherrschaft

Politische Reformen

Warum kam es zu keiner sozialistischen Machtübernahme?

Zweite Phase: Stabilisierungsversuche.

Dritte Phase: Destabilisierung der Doppelherrschaft

Die Kerenski-Offensive (1.-19.07.1917)

Der Juliaufstand

Von der Wucht des sozialen Aufbegehrens überrascht

Die Februarrevolution und Rußland heute

DIE ETHNISCHE FRAGE (VOLKSGRUPPENPROBLEMATIK)

DIE ROLLE DEUTSCHLANDS BEI DER REVOLUTION IN RUßLAND

Der Plan einer Revolutionierung Rußlands

Parvus

Geheimdiplomat Heinrich Bockelmann

Lenins Rückkehr mit Hilfe der Deutschen

Lenin – ein Agent Deutschlands?

Deutschland finanziert die Oktoberrevolution

Der Feind des Feindes ist ein idealer Verbündeter

Deutsche Monarchisten machen kommunistische Revolution

Grundlegende Änderung des Kräfteverhältnisses

DER MIßGLÜCKTE STAATSSTREICHVERSUCH DER BOLSCHEWIKI VOM JULI 1917

DIE „KORNILOW-AFFÄRE“

EINE ANDERE ART VON „DOPPELHERRSCHAFT“

DIE OKTOBERREVOLUTION

Die brutalisierte Nation und die „Kultur des Verrats“

Der Einsturz des Systems

Die Ausrottung der Überbleibsel des Zarismus

Der Zerfall des Russischen Imperiums

Der„Monarchismus“

Die antimonarchistische Propaganda und ihre Folgen

Die Renaissance des „Monarchismus“

Der „Bauern-Zar“

DIE ZARENFAMILIE NACH DER OKTOBERREVOLUTION

VERBANNUNG NACH SIBIRIEN

Nicht alle blieben treu

Kerenski und die Verbannung der Zarenfamilie

TOBOLSK

Das Gouverneurshaus

Der Tagesablauf

Das Einsiedlerleben

Kobylinski wird entmachtet

Die Geldfrage

Die Epauletten

Der Zar und die Zarin

Die Verschlechterung der Lage

Die Krankheit von Alexej

Die letzten Getreuen

DIE ROMANOWS 1917

Zielsetzung & Themen

Das Werk analysiert den Zusammenbruch der russischen Monarchie während der Februar- und Oktoberrevolutionen 1917. Es untersucht die Rolle von Zar Nikolaus II. und Zarin Alexandra, beleuchtet den Einfluss von Rasputin und reflektiert die soziopolitischen sowie wirtschaftlichen Bedingungen, die den Fall der Romanow-Dynastie und den Übergang zu einem kommunistischen System herbeiführten.

  • Die autokratische Herrschaft und das Scheitern des Zarenregimes
  • Der Einfluss von Rasputin und die Rolle der kaiserlichen Familie
  • Die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf das russische Staatssystem
  • Die Februarrevolution und der Untergang des Zarismus
  • Die Oktoberrevolution und der Aufstieg der Bolschewiki

Auszug aus dem Buch

Nikolaus II. als Selbstherrscher

Nikolaus II. war nicht der bedeutendste, aber wohl einer der tragischsten Herrscher aus der Romanow-Dynastie. Er besaß Schwächen und war weder in der Lage, den Niedergang der absoluten Monarchie in Rußland aufzuhalten, noch Rußland an die moderne Welt heranzuführen. Nikolaus II. verharrte auf der Tradition und verschloß sich als Kaiser dem Zwang zur Erneuerung des Landes. Für einen Romanow gehörte es sich, die „göttliche Autorität“ des absoluten Monarchen zu betonen, sich auf das „historische Band zwischen dem Zaren und sein Volk“ zu verlassen sowie mit Stärke und Entschlossenheit zu regieren. Familientradition und Druck von den traditionellen Verbündeten der Krone zwangen ihn, nicht nur zu regieren, sondern zu herrschen.

Unter der äußerlichen Fügsamkeit besaß Nikolaus II. ein starkes Gefühl für seine Pflicht, die Prinzipien der Autokratie (Selbstherrschaft) zu wahren. Ständig bedrängte ihn seine Frau Alexandra, er solle energischer sein und seinen autokratischen Willen durchsetzen. Letztlich war der Zar eher bereit auf den Thron zu verzichten, als Kompromisse einzugehen und die Autokratie in eine konstitutionelle Monarchie zu verwandeln.

Von seinen Lebzeiten an wurde der Zar durch Freund und Feind mit menschlich wie politisch abwertenden Charakteristiken versehen. Kaum ein Mensch hat ihm seine Schwächen verziehen. Während seiner ganzen Regierungszeit machte Nikolaus II. den Eindruck, als könne er nicht die Aufgabe bewältigen, dieses Riesenreich zu regieren, das in einer sich verschärfenden revolutionären Krise steckte.

Sein Amt sah der Zar als von Gott gegeben, sich selbst als Repräsentanten Gottes, und in seinen Familienkreisen sah man ihn als ein Geschöpf, das irgendwo zwischen den Menschen und Gott stand. In dieser Atmosphäre mußten politische Entscheidungen oft als moralische bzw. als Gewissensentscheidungen verstanden werden.

Zusammenfassung der Kapitel

ZAR NIKOLAUS II. (1894-1917): Analyse der Persönlichkeit, der Regierungsweise und des fatalistischen Selbstverständnisses des letzten Zaren.

ZARIN ALEXANDRA: Untersuchung ihrer Rolle, ihres familiären Einflusses auf den Zaren und ihres mystisch geprägten Weltbildes.

DIE KINDER DER ZARENFAMILIE: Porträt der Großfürstinnen und des Zarewitsch sowie ihrer Erziehung und familiären Bindungen.

IM VISIER DER ATTENTÄTER: Darstellung der zahlreichen Attentate und der ständigen Bedrohung des Zarenhauses durch revolutionäre Zellen.

DIE POLITISCHE KRISE 1905/06: Beschreibung der inneren Erschütterungen Russlands, der Streiks und der beginnenden Erosion des Zarenregimes.

DIE KONSTITUTIONELLE MONARCHIE: Erörterung der begrenzten Verfassungsreformen und des gescheiterten Versuchs, moderne Politik mit Tradition zu verbinden.

DER ERSTE WELTKRIEG: Analyse der militärischen und gesellschaftlichen Belastungen des Zarenreiches und des Weges in den Krieg.

RASPUTIN: Untersuchung der Person Rasputins, seines Einflusses auf den Zarenhof und der Umstände seiner Ermordung.

DAS ENDE DER MONARCHIE UND DIE FEBRUARREVOLUTION: Analyse des Zusammenbruchs des Zarentums und des Machtverlustes des Monarchen.

DIE ZARENFAMILIE NACH DER FEBRUARREVOLUTION: Darstellung des Lebens der Familie unter Hausarrest und ihrer zunehmenden Isolierung.

VON DER FEBRUAR- ZUR OKTOBERREVOLUTION: Analyse der labilen politischen Phase der Doppelherrschaft und der Radikalisierung.

Schlüsselwörter

Zar Nikolaus II., Zarin Alexandra, Rasputin, Februarrevolution, Oktoberrevolution, Romanow-Dynastie, Russland, Erster Weltkrieg, Bolschewiki, Provisorische Regierung, Autokratie, Zarenmord, Doppelherrschaft, Bürgerkrieg, Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dem Werk grundsätzlich?

Das Buch dokumentiert den Niedergang und Sturz der Romanow-Dynastie unter Zar Nikolaus II., eingebettet in die großen historischen Umbrüche Russlands Anfang des 20. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Untergang des Zarenreiches, die Rolle der Zarenfamilie, der Einfluss von Rasputin sowie die soziopolitischen Entwicklungen durch den Ersten Weltkrieg und die Revolutionen von 1917.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die umfassende Faktenaufbereitung der historischen Ereignisse, basierend auf Zeitzeugenberichten und wissenschaftlichen Erkenntnissen, um das Ende der Monarchie sachlich einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine tiefgehende Quellenauswertung, inklusive Augenzeugenberichten, Tagebucheinträgen und wissenschaftlichen Analysen, um ein chronologisches Bild der historischen Ereignisse zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Regierungszeit von Nikolaus II., die Krisen vor 1917, den Ersten Weltkrieg, die Februar- und Oktoberrevolution sowie das Schicksal der Zarenfamilie in Gefangenschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Zar Nikolaus II., Zarin Alexandra, Rasputin, Februarrevolution, Oktoberrevolution, Romanow, Russland, Bürgerkrieg.

Was unterscheidet dieses Buch von anderen Darstellungen des Zarenmordes?

Das Werk hebt sich durch die Einbeziehung neuerer anthropologischer und genetischer Forschungsergebnisse sowie der Auswertung von Zeitzeugenberichten aus den nun zugänglichen Archiven hervor.

Welche Rolle spielt die Zarin bei der Abdankung des Zaren?

Sie gilt als unnachgiebige Verteidigerin der absoluten Autokratie, die den Zaren oft zu hartem Durchgreifen drängte und damit maßgeblich zur Eskalation und politischen Lähmung beitrug.

Wie bewertet der Autor die Rolle von Rasputin?

Der Autor porträtiert ihn weder als Heiligen noch als rein diabolisch, sondern als Symptom für die Krise und die zunehmende Entfremdung des Zarenhauses von der Realität.

Final del extracto de 575 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Romanow-Code. Band 1
Subtítulo
Der Untergang des Hauses Romanow
Autor
Dr. Ralf G. Jahn (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
575
No. de catálogo
V419356
ISBN (Ebook)
9783668719927
ISBN (Libro)
9783668719934
Idioma
Alemán
Etiqueta
Romanow Monarchie Rußland Kaiser Krönung Erster Weltkrieg Armee Abdankung Revolution Februarrevolution Oktoberevolution Lenin Trotzki Swerdlow Fürst Lwow Schulgin Stolypin Kerenski Brussilow Bürgerkrieg Tscheka Ochrana Witte Attentat Reformen Leibeigenschaft Transsibirische Eisenbahn Tschechoslowakische Legion Duma Bolschewiki Menschewiki Sozialrevolutionäre Narodniki Kadetten Nationalisten Panslawismus Deutsches Reich Oberste Heeresleitung Semstwo Ludendorff Graf Brockdorff-Rantzau Zar Nikolaus II. Zarin Alexandra Olga Tatjana Maria Anastasia Zarskoje Selo Tobolsk Jekaterinburg Ermordung Jurowski Jelzin DNA DNS Skelett Schädel Blutsonntag St. Petersburg Petrograd Hof Pogrome Antisemitismus Juden
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Dr. Ralf G. Jahn (Autor), 2018, Der Romanow-Code. Band 1, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/419356
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