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Politische Berichterstattung in Print und Online

Ein Vergleich der Printausgabe und des Online-Auftritts des Kölner Stadt-Anzeigers mit dem thematischen Schwerpunkt auf den Landtagswahlen 2017 in Nordrhein-Westfalen

Titel: Politische Berichterstattung in Print und Online

Bachelorarbeit , 2017 , 98 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Alexander Mayer (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Unterschieden zwischen Print-Zeitungen und ihren Online-Auftritten. Dieses Themenfeld wird anhand eines praktischen Beispiels untersucht. Die Zeitung „Kölner Stadt-Anzeiger“ wird mittels einer empirischen Untersuchung erfasst und ihre Print-Ausgabe und der Online-Auftritt werden im Hinblick auf die technischen, strukturellen und inhaltlichen Unterschiede untersucht und verglichen. Als thematischer Schwerpunkt dient dabei die Landtagswahl 2017 in Nordrhein-Westfalen. Als Untersuchungszeitraum wurde dabei die Woche zwischen dem 11.5.2017 und dem 17.5.2017 ausgewählt. Die Landtagswahl hat am 14.5.2017 stattgefunden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Teil

2.1 Definition des Mediums Zeitung und Internet

2.1.1 Definition "Medium"

2.1.2 Definition des Mediums "Zeitung"

2.1.3 Definition des Mediums "Internet"

2.1.4 Technisches Potential des Internets

2.2 Die gedruckte Zeitung heute

2.3 Die Online-Zeitung

2.3.1 Aufbau von Online-Zeitungen

2.3.2 Orientierung in Online-Zeitungen

2.3.3 Das Fundament der Online-Zeitung: Hypertext

2.3.4 Probleme bei der Kohärenz und Orientierung in Hypertextstrukturen

2.3.5 Bilder in Online-Zeitungen

2.4 Nachrichtenauswahl

2.4.1 Die Nachrichtenwert-Theorie

2.4.2 Vom Gatekeeper zum Gatewatcher

2.4.3 Der Faktor Klickanreiz

2.5 Zusammenfassung des Forschungsstandes

3. Untersuchungseinleitende Fragestellung und Hypothesen

4. Empirischer Teil

4.1 Konzeption der empirischen Studie

4.1.1 Verwendete Methode

4.1.2 Beschreibung des Datenerhebungsinstruments

4.1.3 Beschreibung der Stichprobe

4.1.4 Durchführung der empirischen Erhebung

4.1.5 Methode der Datenauswertung

4.2 Beschreibung des Untersuchungsgegenstands:

4.2.1 Aufbau der Print-Ausgabe

4.2.2 Aufbau des Online-Auftritts

4.3 Analyse der Daten aus den Print-Ausgaben

4.4 Analyse der Daten aus dem Online-Auftritt

4.4.1 Verlinkungen der Online-Artikel

4.4.2 Webspezifische Formen der Berichterstattung

4.5 Analyse der in den Online-Auftritt übernommenen Print-Artikel

4.5.1 Veränderungen der übernommenen Print-Artikel

5. Ergebnis

5.1 Beantwortung der Hypothesen

5.2 Beantwortung der Fragestellung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit vergleicht die Printausgabe und den Online-Auftritt der Zeitung „Kölner Stadt-Anzeiger“ anhand der Berichterstattung zur Landtagswahl 2017 in Nordrhein-Westfalen, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und die Eigenständigkeit des Online-Mediums zu analysieren. Dabei wird untersucht, ob die Website lediglich eine Kopie darstellt oder eine innovative Nachrichtenplattform ist, die das technische Potenzial des Internets nutzt.

  • Vergleich von Print- und Online-Strukturen
  • Analyse der Nachrichtenauswahl und -aufbereitung
  • Untersuchung von Hypertext-Strukturen und Interaktivität
  • Bewertung von Klickanreizen und journalistischen Standards

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Definition des Mediums "Zeitung"

"Zeitung im engeren Sinne ist jede in gewissen Zeitabständen erscheinende, einem individuell nicht bestimmten Personenkreis zugängliche Veröffentlichung mit vielseitigem, zeitgemäßem, allgemein interessierendem Inhalt" (Brunhuber 1907: 15).

Diese Definition wurde von Robert Brunhuber im Jahr 1907 aufgestellt und umfasst die folgenden vier Merkmale: Publizität, also allgemeine und öffentliche Zugänglichkeit, Aktualität, also zeitnahe Berichterstattung, Periodizität, also regelmäßiges Erscheinen, und Universalität, also inhaltliche Vielfalt (vgl. Neuberger 2003:20).

Brunhubers Definition sieht laut Neuberger "... den Druck nur [als] eine vorübergehende Erscheinungsform, die mit dem spezifischen Wesen der Zeitung nichts zu tun hat" (Neuberger 2003:21).

Das ist im Hinblick auf die neu aufgekommenen elektronischen Massenmedien ein wichtiger Punkt, da diese ebenfalls das Potential haben, diese vier Merkmale zu erfüllen, und die gedruckte Zeitung dabei "in jeder Hinsicht übertreffen [können]" (Neuberger 2003: 20).

Die gedruckte Zeitung als technisches Einzelmedium hat laut Neuberger aber auch einzigartige Eigenschaften. Sie ist ein leistungsfähiges, weil zeitüberwindendes Speichermedium, dessen Rezeption weder zeitlich noch räumlich gebunden ist. Das technische Potenzial der Zeitung ermöglicht die Vermittlung verbaler und non-verbaler Zeichen in visuell-statischer Form, das heißt auf der Zeitung abgedruckte Texte, Fotos, Grafiken, oder ähnliche Gestaltungselemente (vgl. Neuberger 2003: 22).

Die Zeitung speichert also Informationen, indem diese auf ihr gedruckt werden. Der Leser kann durch den Erwerb der Zeitung selbst entscheiden, wann und wo er die Informationen aufnimmt und er braucht keine weiteren Hilfsmittel, um die Informationen aufnehmen zu können, da die Zeitung als sekundäres Medium technische Mittel nur zur Produktion braucht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Wandel der Medienlandschaft durch das Internet und stellt die Forschungsfrage nach dem Vergleich der gedruckten Ausgabe und des Online-Auftritts des „Kölner Stadt-Anzeigers“.

2. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erläutert die medientheoretischen Grundlagen, definiert Zeitung und Internet und diskutiert Konzepte wie Hypertextualität, Nachrichtenauswahl und Gatekeeping.

3. Untersuchungseinleitende Fragestellung und Hypothesen: Hier werden die Forschungsfragen präzisiert und konkrete Hypothesen über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Medienformate aufgestellt.

4. Empirischer Teil: Der Teil beschreibt die Konzeption der Studie, die Datenerhebungsmethodik und die Analyse der Print- sowie Online-Berichterstattung zur NRW-Landtagswahl 2017.

5. Ergebnis: Die gesammelten Daten werden ausgewertet, um die Hypothesen zu überprüfen und die zentrale Fragestellung über die Eigenständigkeit des Online-Auftritts zu beantworten.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, bewertet den Erfolg der Untersuchung und schlägt Themen für zukünftige Forschungsarbeiten vor.

Schlüsselwörter

Print-Zeitung, Online-Zeitung, Online-Journalismus, Empirische Untersuchung, Kölner Stadt-Anzeiger, Landtagswahl 2017, Hypertext, Nachrichtenwert-Theorie, Gatewatching, Klickanreiz, Clickbait, Medienwandel, Internet, Berichterstattung, Digitalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwieweit sich die Printausgabe und der Online-Auftritt des „Kölner Stadt-Anzeigers“ in ihrer Berichterstattung über die Landtagswahl 2017 unterscheiden und ob das Online-Angebot eine eigenständige Nachrichtenplattform darstellt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen den Vergleich von Print- und Online-Strukturen, die Nachrichtenauswahl unter Berücksichtigung von Klickanreizen, die Interaktivität des Online-Mediums sowie die technische und inhaltliche Umsetzung der Wahlberichterstattung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit zielt darauf ab zu klären, ob der Online-Auftritt „ksta.de“ lediglich eine digitale Kopie der gedruckten Zeitung ist oder eine eigenständige, durch das technische Potenzial des Internets geprägte Plattform.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine empirische Untersuchung durchgeführt, die eine systematische Inhaltsanalyse von Print-Ausgaben und eine Beobachtung des Online-Auftritts mittels Screenshots und Datenkategorisierung über einen definierten Zeitraum kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden nach der theoretischen Fundierung der Untersuchungsgegenstand beschrieben, die Methode der Datenerhebung dargelegt und die Analyse der Print-Artikel sowie der Online-Beiträge im Hinblick auf Aufbau, Struktur, Verlinkungen und inhaltliche Veränderungen ausgewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Online-Journalismus, Nachrichtenwert-Theorie, Hypertextualität, Gatewatching, Klickanreiz und Medienwandel charakterisieren.

Wie verändert sich die Berichterstattung bei Online-Übernahmen von Print-Artikeln?

Die Analyse zeigt, dass bei der Online-Übernahme von Print-Artikeln meist Informationsmodule weggelassen oder integriert werden und die Artikel konsequent durch Verlinkungen, Videos oder interaktive Elemente ergänzt werden, um den webspezifischen Anforderungen gerecht zu werden.

Welchen Einfluss hat das Internet auf die Nachrichten-Überschriften?

Die Untersuchung ergab, dass Online-Überschriften im Vergleich zur Print-Ausgabe häufiger auf Klickanreize hin optimiert werden, wobei sie oft komplexer formuliert sind oder durch Cliffhanger und bewusste Wissenslücken neugierig machen sollen.

Was ist das Ergebnis bezüglich der Eigenständigkeit des Online-Auftritts?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass der Online-Auftritt des „Kölner Stadt-Anzeigers“ eine eigenständige Nachrichtenplattform ist, die das technische Potenzial des Internets für eine interaktive und zusammenhängende Berichterstattung nutzt, wenngleich die Print-Zeitung durch ihre visuelle Komplexität weiterhin eine Daseinsberechtigung behält.

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Details

Titel
Politische Berichterstattung in Print und Online
Untertitel
Ein Vergleich der Printausgabe und des Online-Auftritts des Kölner Stadt-Anzeigers mit dem thematischen Schwerpunkt auf den Landtagswahlen 2017 in Nordrhein-Westfalen
Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln
Note
2,7
Autor
Alexander Mayer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
98
Katalognummer
V419698
ISBN (eBook)
9783668683631
ISBN (Buch)
9783668683648
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Journalismus Print Online Berichterstattung Zeitung Politik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Mayer (Autor:in), 2017, Politische Berichterstattung in Print und Online, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/419698
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Leseprobe aus  98  Seiten
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