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Mikropolitik in Organisationen

Der mikropolitische Machtbegriff und Organisationsverständnis

Titre: Mikropolitik in Organisationen

Dossier / Travail , 2017 , 18 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Dr. Christoph Grützmacher (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Diese Arbeit widmet sich der Frage, welches spezielle Organisationsverständnis sich über Mikropolitik ausdrückt. Dazu wird der Begriff zunächst erläutert und der damit in Verbindung stehende Machtbegriff beleuchtet. Im Anschluss daran wird der mikropolitische Ansatz zu anderen Organisationskonzepten in Relation gesetzt, bevor darauf aufbauend die Spannungsfelder, die zwischen der Mikropolitik und anderen Führungsansätzen bestehen, dargelegt und zu Thesen weiterentwickelt werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was bedeutet Mikropolitik?

2.1 Definitionen

2.2 Der Machtbegriff in der Mikropolitik

2.3 Alternative Machtbegriffe

2.3.1 „Bürokratiemodell“ nach Weber

2.3.2 Taylorismus und Scientific Management

2.3.3 Human-Relations-Bewegung

3. Mikropolitisches Organisationsverständnis

4. Abgrenzung zu anderen Organisationskonzepten

5. Fazit und Thesen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Verständnis von Organisationen aus der Perspektive der Mikropolitik. Dabei wird analysiert, wie individuelles Handeln, Machtausübung und interessengeleitete Prozesse die Struktur von Organisationen beeinflussen, anstatt diese lediglich als statische, zweckrationale Gebilde zu betrachten.

  • Grundlagen und Definitionen des mikropolitischen Ansatzes
  • Die Rolle der Macht als zentrales Element in Organisationen
  • Vergleich mit klassischen Organisationstheorien (Bürokratie, Taylorismus, Human-Relations)
  • Abgrenzung der Mikropolitik zu rationalen und institutionenökonomischen Modellen
  • Synthese von Führung und mikropolitischem Handeln

Auszug aus dem Buch

2.1 Definitionen

Mikropolitik ist, so Neuberger, „das Arsenal jener alltäglichen ‚kleinen’ (Mikro-)Techniken, mit denen Macht aufgebaut und eingesetzt wird, um den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern und sich fremder Kontrolle zu entziehen.“ Der Ansatz verleiht der Kategorie Macht eine zentrale Bedeutung für das (Führungs-)Geschehen in Organisationen, die, laut Küpper und Ortmann, von „Politik durchwirkt sind“. „Entscheidungen, das Aufstellen von Regeln, die Schaffung von Strukturen, die Verteilung von Aufgaben und das Geben von Anweisungen etc. sind politische Prozesse und die daran beteiligten Akteure Mikropolitiker.“ Dabei hebt Mikropolitik weder auf bestimmte organisationale Akteure noch auf einen bestimmten Typus organisationalen Handelns ab.

Der Ansatz kennzeichnet stattdessen ein organisationstheoretisches Konstrukt, „welches das interessengeleitete Handeln je konkreter Akteure in je konkreten organisationalen oder organisationsbezogenen Handlungssituationen zum Ausgangspunkt nimmt. Dieses Konstrukt geht von der Basisannahme aus, dass jedes Handeln von Akteuren in, für oder mit Bezug auf Organisationen stets auch ein Handeln unter Beachtung und in Verfolgung eigener Interessen der Akteure ist, welche Wirkungen mit diesem Handeln auch immer verbunden sein mögen.“ In diesem Kontext werden „nicht nur offizielle unternehmenspolitische Entscheidungen, sondern auch alle Handlungen im Gefolge der Umsetzung der Unternehmenspolitik sowie alle Aktivitäten, die auf welche Weise auch immer dieser Politik widersprechen, als mikropolitisches Handeln interpretiert, d.h. als ein Handeln, das in dem je unterschiedlichen Deutungsrahmen, die Akteure in Bezug auf ihre organisationale Handlungssituation abbilden, dadurch Sinn macht, dass diese Akteure keine andere Handlungsalternative für die Verfolgung ihrer je eigenen Interessen in diesem Deutungsrahmen aktivieren können.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die organisationssoziologische Betrachtungsweise ein und skizziert die Notwendigkeit, Organisationen über traditionelle Theorien hinaus als politische Arenen zu begreifen.

2. Was bedeutet Mikropolitik?: Dieses Kapitel definiert den mikropolitischen Ansatz, beleuchtet das Machtverständnis und stellt dieses klassischen Modellen wie dem Bürokratieansatz, dem Taylorismus und der Human-Relations-Bewegung gegenüber.

3. Mikropolitisches Organisationsverständnis: Es wird dargelegt, dass Organisationen durch interessengeleitetes Handeln konstituiert werden, wobei Macht als fundamentales, soziales Konstrukt zwischen Akteuren fungiert.

4. Abgrenzung zu anderen Organisationskonzepten: Das Kapitel differenziert die Mikropolitik von der Rational-Choice-Perspektive und betont die Bedeutung individueller Handlungsspielräume gegenüber rein ökonomisch-rationalen Modellen.

5. Fazit und Thesen: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse zusammengeführt und Thesen zur mikropolitischen Führungspraxis sowie den Grenzen des Ansatzes formuliert.

Schlüsselwörter

Mikropolitik, Macht, Organisationstheorie, Interessengeleitetes Handeln, Führung, Organisationssoziologie, Handlungsspielraum, Bürokratie, Taylorismus, Human-Relations, Politische Arena, Akteur, Organisationsdynamik, Machtspiele, Entscheidungsverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem mikropolitischen Ansatz in Organisationen, der Organisationen nicht als neutrale Gebilde, sondern als politische Arenen interpretiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Rolle von Macht, das interessengeleitete Handeln von Akteuren, die Analyse von Führungsprozessen und der Vergleich mit klassischen Organisationstheorien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, das durch Mikropolitik geprägte Organisationsverständnis theoretisch zu fundieren und aufzuzeigen, wie dieses Handlungsmodell die Analyse organisationaler Dynamiken bereichert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse und vergleicht verschiedene organisationssoziologische und betriebswirtschaftliche Ansätze, um den mikropolitischen Ansatz einzuordnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Machtanalyse, den Vergleich mit klassischen Modellen wie Weber oder Taylor sowie eine kritische Abgrenzung zu rationalistischen Organisationskonzepten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Mikropolitik, Macht, Organisationstheorie, Handlungsspielraum und interessengeleitetes Handeln.

Warum wird der Taylorismus in der Arbeit als Alternative betrachtet?

Der Taylorismus bietet ein Gegenmodell zur Mikropolitik, da er auf strikter Arbeitsteilung und Optimierung basiert, während die Mikropolitik die informellen, machtbasierten Interaktionen in den Vordergrund stellt.

Welche Bedeutung hat der „Hawthorne-Effekt“ für das mikropolitische Verständnis?

Der Hawthorne-Effekt zeigt die Bedeutung sozialer Faktoren und informeller Gruppen auf, was die Basis für die humanistische Öffnung legte, die der mikropolitischen Perspektive den Weg ebnete.

Was unterscheidet den mikropolitischen Ansatz vom „Homo Oeconomicus“?

Während der Homo Oeconomicus von rein rationalem Handeln zur Nutzenmaximierung ausgeht, erkennt der mikropolitische Ansatz die Begrenztheit dieser Rationalität an und betont die Vielfalt individueller Interessen und Handlungsspielräume.

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Résumé des informations

Titre
Mikropolitik in Organisationen
Sous-titre
Der mikropolitische Machtbegriff und Organisationsverständnis
Université
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Note
1,0
Auteur
Dr. Christoph Grützmacher (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
18
N° de catalogue
V419705
ISBN (ebook)
9783668683464
ISBN (Livre)
9783668683471
Langue
allemand
mots-clé
Personalmanagement Organisationslehre Führungsansätze
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dr. Christoph Grützmacher (Auteur), 2017, Mikropolitik in Organisationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/419705
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Extrait de  18  pages
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