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Verbindung von Germanenmythos und Religion aus Sicht von Himmler und Rosenberg

Titel: Verbindung von Germanenmythos und Religion aus Sicht von Himmler und Rosenberg

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 25 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Selina Wegener (Autor:in)

Geschichte Europas - Zeitalter Weltkriege
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Während der NS-Zeit wurden viele Veränderungen in allen möglichen Bereichen unternommen. Selbst die Religion wurde nicht außen vorgelassen. Die Veränderung der Religion bzw. Bekämpfung des Christentums zur Hinführung einer nationalsozialistischen Staatsreligion wird hier genauer untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition der Begriffe Germanen und Mythos

2.1 Germanen

2.2 Mythos

3 Überblick über die Auseinandersetzung mit dem Germanenmythos

4 Der Germanenmythos unter Betrachtung des Religionsaspektes

4.1 Himmlers „Germanisierung“ der Religion

4.2 Rosenbergs Gründung einer Ersatzreligion

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Heinrich Himmler und Alfred Rosenberg den Germanenmythos nutzten, um ihre nationalsozialistische Ideologie zu legitimieren und das Christentum als „glaubensfremd“ zu verdrängen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Instrumentalisierung germanischer Werte und Mythen zur Etablierung spezifischer NS-Ersatzreligionen, die das deutsche Volk in eine historisch konstruierte, rassistische Kontinuität einbinden sollten.

  • Die Funktion des Germanenmythos als politisches Propagandamittel.
  • Vergleichende Analyse der „Germanisierung“ der Religion bei Himmler und Rosenberg.
  • Die Instrumentalisierung von Tacitus’ „Germania“ zur Identitätsstiftung.
  • Die gezielte Umdeutung historischer und religiöser Identitäten (z.B. „arischer Jesus“).
  • Die Rolle der Ersatzreligionen in der Legitimierung der NS-Politik und des Antisemitismus.

Auszug aus dem Buch

4.1 Himmlers „Germanisierung“ der Religion

Wie vorhin schon angeklungen, hatten die Nationalsozialisten das Ziel, das Christentum zu verdrängen. Der Reichsführer – SS Heinrich Himmler war ein extremer Verfechter des „Blut- und Rassegedankens“ und wollte den Deutschen eine Zukunft schaffen, die frei von christlichen Werten ist. Eine Ersatzreligion in Anlehnung an die Germanen sollte den Platz des Christentums einnehmen. Somit gründete er eine neue Religion, die durch einen Kult mit heidnischen Komponenten gekennzeichnet ist. Allerdings findet die Germanisierung größtenteils SS – intern statt, da Hitler ihr gegenüber eine andere Meinung vertritt.

Zunächst wird Himmlers Begeisterung für die Germanen dargelegt, was mit einer Germanisierung der deutschen Geschichte und der Gründung der Pseudoreligion auf Basis germanischer Werte einhergeht. Für Himmler war es unvorstellbar, dass die deutsche Geschichte erst durch die Berührung der Germanen mit den Römern beginnen sollte. Himmler wollte deshalb beweisen, dass die „Germania“ des Tacitus nicht die erste Quelle ist, die über die Germanen berichtet. Der NS – Ideologe propagierte, dass die Geschichte der Deutschen „ewiger und älter als Rom [sei] […]“. Zum Beweis müsse keine Geschichte verbogen werden, sondern die Zeugen der Geschichte aus den Sagen und dem Boden herausgeholt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Nutzung des Germanenmythos durch Himmler und Rosenberg ein, um eine nationalsozialistische „Wiedergeburt“ Deutschlands zu begründen.

2 Definition der Begriffe Germanen und Mythos: Das Kapitel klärt die theoretischen Grundlagen der Begriffe „Germane“ und „Mythos“ im Kontext ihrer politischen Funktionalisierung.

3 Überblick über die Auseinandersetzung mit dem Germanenmythos: Hier wird die historische Rezeption der Germanen vom Humanismus bis in das NS-Regime dargestellt.

4 Der Germanenmythos unter Betrachtung des Religionsaspektes: Das Kapitel analysiert die gezielte Verdrängung des Christentums durch heidnische Ersatzreligionen.

4.1 Himmlers „Germanisierung“ der Religion: Fokus auf Himmlers SS-interne Kultschaffung und die Ahnenverehrung zur Bindung an germanische Ursprünge.

4.2 Rosenbergs Gründung einer Ersatzreligion: Analyse von Rosenbergs Versuch, eine staatlich verankerte Weltanschauung jenseits des Christentums zu etablieren.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, wie beide Ideologen durch den Germanenmythos politische und kriegerische Taten rechtfertigten.

Schlüsselwörter

Germanenmythos, Nationalsozialismus, Heinrich Himmler, Alfred Rosenberg, Ersatzreligion, Germanisierung, Rassenideologie, Tacitus, Germania, Christentum, Antisemitismus, Ahnenverehrung, Neuheidentum, Politische Religion, Arier.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Instrumentalisierung des Germanenmythos durch die NS-Ideologen Himmler und Rosenberg als Grundlage für ihre politische Propaganda und die Etablierung von Ersatzreligionen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Umdeutung historischer Quellen zur Rechtfertigung der NS-Rassenpolitik, die Bekämpfung christlicher Werte und die Konstruktion einer nordisch-germanischen Identität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Himmler und Rosenberg durch die Wiederbelebung germanischer Mythen versuchten, eine ideologische „Wiedergeburt“ der deutschen Nation zu erreichen und dabei das Christentum zu verdrängen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und quellenbasierte Analyse, die sich auf zentrale Schriften des NS-Regimes (wie Rosenbergs „Mythus“) sowie historische Forschungsliteratur stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Begriffsdefinitionen und die Rezeptionsgeschichte des Germanenbildes erläutert, bevor der Fokus auf die spezifischen religiösen Konzepte von Himmler und Rosenberg gelegt wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Germanenmythos, Ersatzreligion, Rassenlehre, Nationalsozialismus und Ideologisierung gekennzeichnet.

Inwiefern unterscheidet sich Himmlers Ansatz von dem Rosenbergs?

Während Himmler seine Religion primär SS-intern als neuheidnischen Kult propagierte, zielte Rosenberg darauf ab, seine „Arierideologie“ als offizielle Staatsreligion der NSDAP zu etablieren.

Warum spielt die „Germania“ des Tacitus eine so große Rolle?

Sie wurde von den Nationalsozialisten als historischer Beweis für die „Reinrassigkeit“ und „höhere Kultur“ der Germanen umgedeutet, um die eigene Ideologie historisch zu legitimieren.

Wie wurde das Bild des christlichen Jesus im Nationalsozialismus verändert?

Um Jesus in die NS-Ideologie zu integrieren, wurde er entgegen historischen Tatsachen als „arischer Germane“ dargestellt, um den jüdischen Ursprung des Christentums zu leugnen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verbindung von Germanenmythos und Religion aus Sicht von Himmler und Rosenberg
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Note
2,0
Autor
Selina Wegener (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V419719
ISBN (eBook)
9783668701731
ISBN (Buch)
9783668701748
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verbindung germanenmythos religion sicht himmler rosenberg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Selina Wegener (Autor:in), 2016, Verbindung von Germanenmythos und Religion aus Sicht von Himmler und Rosenberg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/419719
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Leseprobe aus  25  Seiten
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